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Wal-Mart in den USA: Zweijähriger erschießt seine Mutter beim Einkaufen

Tragischer Vorfall in einem Supermarkt in den USA. In Idaho greift ein Kleinkind in die Handtasche seiner Mutter, findet eine Waffe und feuert ab. Die 29-Jährige stirbt noch am Unfallort.

Die Tat geschah in einem Wal-Mart. Der Supermarkt soll bereits am Mittwoch wieder öffnen.

Die Tat geschah in einem Wal-Mart. Der Supermarkt soll bereits am Mittwoch wieder öffnen.

Bei einem Unfall in einem Supermarkt im US-Bundesstaat Idaho hat ein zweijähriger Junge seine Mutter mit deren Waffe erschossen. Das Kind habe in einem Einkaufswagen gesessen, in die Tasche der 29-Jährigen gegriffen und versehentlich eine darin befindliche Waffe abgefeuert, teilte die Polizei im County Kootenai am Dienstag (Ortszeit) mit. Die Frau starb noch in dem Geschäft in der Kleinstadt Hayden im Norden Idahos an ihrer Schussverletzung. Sie wollte dort laut Polizei mit weiteren Familienmitgliedern einkaufen.

Dem örtlichen Fernsehsender KREM zufolge hielt sich die Frau, die nicht aus der Gegend stammt, zum Zeitpunkt des Unfalls mit insgesamt vier Kindern in der Elektronik-Abteilung der Wal-Mart-Filiale auf. Nach Durchsicht der Überwachungsvideos und der Befragung von Augenzeugen kam die Polizei laut KREM zu dem Schluss, dass es sich um einen Unfall gehandelt habe.

Die Frau habe eine Erlaubnis besessen, verdeckt eine Waffe bei sich zu tragen. Der Schwager der Toten sprach dem Sender zufolge von einer Tragödie. Die 29-Jährige sei eine "wunderbare, fürsorgliche Mutter" gewesen. "Ein sehr trauriger Vorfall mit einer toten Kundin ereignete sich heute in unserer Filiale", schrieb die Supermarktkette in einer E-Mail. Der stellvertretende Polizeichef Stu Miller sagte dem Lokalfernsehen KHQ, er sei "ein großer Anhänger des verdeckten Waffentragens zum eigenen Schutz. Aber man muss verantwortungsvoll damit umgehen. Leider war das hier nicht der Fall."

"Genug ist genug"

Das ländliche Idaho gehört zu den US-Bundesstaaten mit dem höchsten Anteil an Waffenbesitzern. Der Vorfall in jedoch war ungewöhnlich tragisch und löste eine Lawine von Kommentaren in sozialen Online-Medien aus. "Genug ist genug, meint ihr nicht? Ein Zweijähriger tötet mit einer Pistole? Ist das Dein Ernst, Amerika?" schrieb ein Nutzer. Andere zeigten sich besorgt um das Schicksal des kleinen Jungen, der nun ohne seine Mutter aufwachsen wird.

Alljährlich werden rund 20.000 Minderjährige in den USA durch Schusswaffen verletzt oder getötet. Erst im August töte ein neunjähriges Mädchen versehentlich einen Schießlehrer, der ihm zeigen wollte, wie man eine Uzi bedient. Durch den Rückstoß verlor das Kind die Kontrolle, ein Schuss traf den Lehrer ins Gesicht. Ebenfalls gab es vermehrt Fälle, in denen Grundschulkinder geladene Waffen mit in die Schule gebracht hatten.

mod/anb/AFP/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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