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Unglück Laut Medienberichten mindestens acht Tote nach Erdrutsch auf italienischer Insel Ischia

Italien: Ein Minibus steckt nach dem Erdrutsch auf der Insel Ischia halb im Schlamm
Ein Minibus auf der italienischen Insel Ischia, der bei dem Erdrutsch mitgerissen wurde
© Zuma Wire / Imago Images
Auf der italienischen Insel Ischia ist es nach schweren Regenfällen zu einem Erdrutsch gekommen. Laut Medienberichten sind dabei mindestens acht Menschen gestorben. Der Innenminister von Italien bestätigte indes noch keine Todesopfer.

Bei einem Erdrutsch auf der italienischen Insel Ischia sind laut Medienberichten mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Dies berichteten die Nachrichtenagentur AGI und die Zeitung "La Repubblica" am Samstag unter Berufung auf Infrastrukturminister Matteo Salvini. Der Vorsitzende der rechtsradikalen Lega ist auch Vizeregierungschef. Innenminister Matteo Piantedosi erklärte dagegen, es gebe noch keine Bestätigung für Todesoper.

Am Morgen hatten die Nachrichtenagenturen Ansa und AGI gemeldet, nach einem Erdrutsch aufgrund schwerer Regenfälle würden in der Stadt Casamicciola Terme im Norden der Insel Ischia 13 Menschen vermisst. Den Angaben zufolge begruben die Erdmassen ein Haus unter sich und schoben mehrere Autos ins Meer. Aus einem der Autos hätten zwei Menschen gerettet werden können. Die örtlichen Behörden riefen die Inselbewohner dazu auf, in ihren Häusern zu bleiben, um die Rettungsarbeiten nicht zu behindern.

Italien: Schwierige Wetterbedingungen während des Rettungseinsatzes

Laut der Feuerwehr wurde aus der nächstgelegenen Großstadt Neapel Hilfe geschickt, aber die Wetterbedingungen machten es schwierig, die Insel zu erreichen. "Die Suche nach den Vermissten, die Evakuierungen und die Hilfe für Menschen in Gefahr gehen weiter", schrieb das Amt für Zivilschutz im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Die Rettungsbemühungen bleiben aufgrund der Wetterbedingungen komplex."

Casamicciola Terme, ein Kurort mit rund 8000 Einwohnern, hatte 2017 ein Erdbeben erlebt, bei dem zwei Menschen ums Leben gekommen waren. Ende des 19. Jahrhunderts war der Ort durch ein starkes Erdbeben vollständig zerstört worden.

key AFP

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