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Limburg: Künftiger Bischof Bätzing zieht nicht in Edel-Residenz

Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst war über einen sündhaft teuren Neubau der Bischofsresidenz gestolpert. Sein designierter Nachfolger Georg Bätzing punktet kurz vor seiner Bischofsweihe mit Bescheidenheit.

Georg Bätzing, künftiger Bischof von Limburg

Georg Bätzing, künftiger Bischof von Limburg

Der künftige Bischof von Limburg, Georg Bätzing, wird nicht die von seinem umstrittenen Vorgänger für viele Millionen Euro aufwendig umgebaute Luxus-Residenz bewohnen. "Ich werde nicht in die Bischofswohnung einziehen", kündigte Bätzing am Sonntag nach einem Gottesdienst zu seiner Verabschiedung im Trierer Dom an. Er werde "in ein kleines, mit einer Person bewohnbares Häuslein" in der Stadt ziehen, in der zuvor ein Weihbischof gewohnt habe.

Die Residenz solle vom Bistum und für andere kirchliche Zwecke genutzt werden, sagte Bätzing, der am 18. September als Nachfolger von Franz-Peter Tebartz-van Elst im Limburger Dom zum Bischof geweiht wird. Tebartz-van Elst hatte im März 2014 seinen Posten unter anderem wegen des Skandals um den mehr als 30 Millionen Euro teuren Umbau der Bischofsresidenz verloren. Eine freistehende Badewanne, die sich der Kirchenmann in seine neue Bischofswohnung setzen ließ, wurde bundesweit zum Symbol für Verschwendung und Pomp. 

che/DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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