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Very British: London ist die schlimmste Fahrrad-Stadt der Welt

Zum Radfahren ist London denkbar ungeeignet: Taxifahrer hassen Zweiräder, Busse verstopfen die Straßen und Radfahrwege sind rar. stern-Korrespondentin Cornelia Fuchs wagt sich trotzdem auf dem Fahrrad durch die britische Hauptstadt.

Fahrradfahren in London ist ein bisschen wie Bungee-Springen: Entweder man traut sich, oder man traut sich nicht. Wer sich nicht traut, hat wahrscheinlich die besser ausgebildeten Überlebensinstinkte. Ich habe mich getraut und bislang ist alles gut gegangen.

Denn Fahrradfahren in London hat wenig zu tun mit der lockeren Fortbewegung auf zwei Rädern in Städten wie Hamburg, Paris oder gar Amsterdam. Wer in der britischen Hauptstadt aufs Fahrrad steigt, begibt sich in einen Überlebenskampf - gegen Doppeldecker-Busse, schwarze Taxis (deren Fahrer besonders bekannt sind für ihren Haß auf Zweiräder), andere Fahrradfahrer und vor allem Lastwagen.

Bürgermeister knapp einer Katastrophe entkommen

Bürgermeister Boris Johnson, Maskottchen aller Londoner Radler, entkam im vergangenen Jahr nur knapp einer Katastrophe: Ein Lastwagen raste auf ihn und weitere Radfahrer zu, riss dabei mit der offenen Ladeklappe ein parkendes Auto Richtung Bürgersteig und katapultierte das Stadtoberhaupt fast vom Rad. Eine Überwachungskamera zeichnete zufällig auf, wie Johnson anschließend etwas verstört die Zerstörung betrachtet.Mit den Händen wuschelt er sich dabei hilflos durch die blonden Haare.

Dieser Zwischenfall hielt ihn aber nicht davon ab, London zur Fahrradstadt zu erklären. Folge: Seit dem 30. Juli stehen 6000 Leihfahrräder an 400 Stationen für jedermann zur Verfügung, mehr sollen dazu kommen. Zudem wurden die Markierungen für Fahrrad-"Highways" auf die Straßen gepinselt, sie sollen Pendler aus allen Richtungen ins Zentrum führen. Doch all dies ändert nichts am Hauptproblem: London ist wohl die für Fahrradverkehr am schlechtesten geeignete Stadt überhaupt.

Enge Radwege, ignorante Autofahrer

Die Straßen sind schon für die Doppeldeckerbusse zu klein, ganz zu schweigen von den Millionen Autos, die sich jeden Tag mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von elf Stundenkilometern durch die Innenstadt quälen. Für Fahrradwege ist in den meisten Fällen überhaupt kein Platz.

Und die, die es gibt, werden von fahrenden und parkenden Autos komplett ignoriert oder sind so eng, dass sogar der schmalste Lenker über die Außenränder herausragt, wie der "Guardian" auf Leserfotos anschaulich dokumentiert. Wer in London Rad fahren will, sollte und muss die ganze Fahrspur in Beschlag nehmen - das rät sogar die Polizei. Es gilt, besser vor einem dicken Lkw herzufahren und die Beschimpfungen des Fahrers aushalten, als beim Abbiegen von ihm ins Geländer gedrückt zu werden.

Wozu die Polizei natürlich nicht rät, sind Regelverstöße. Aber sogar der Bürgermeister ist schon beim Fahren über eine rote Ampel erwischt worden. Die lasche Haltung gegenüber der Straßenverkehrsordnung liegt nicht nur an der Ungeduld der Radler - es ist eine reine Überlebensstrategie. In London verunglücken überproportional viele Frauen auf dem Rad, weil sie sich zu gesetzestreu verhalten. Und etwa beim Abbiegen überrollt werden. Wer aber schon bei Rot losfährt, entkommt dem bedrohlichen Verkehr.

Abenteuer Radfahren

Warum radele ich also trotzdem (übrigens das erste Mal in meinem Leben mit Fahrradhelm)? Weil es das einzig vernünftige Fortbewegungsmittel in dieser Stadt ist. Die U-Bahn ist vor allem im Sommer unerträglich stickig, heiß und überfüllt. Mit dem Auto ist man zu langsam, die Busse stecken ebenfalls im Stau. Und zu Fuß sind viele Strecken dann doch zu lang. Bleibt also das Fahrrad.

Je mehr ich fahre, desto mehr werde ich zur lebenden Stadtkarte: Das Geheimnis des angenehmen Radelns liegt darin, Wege zu finden, die weit weg von Busrouten und verstopften Kreuzungen liegen. Das bringt natürlich viele zusätzlich erstrampelte Kilometer mit sich, weil der Weg nun nicht mehr über direkte Zubringerstraßen geht, sondern im Zweifel über dutzende ineinander verschachtelte Straßen. Erhöht allerdings auch die Chancen, neue, nette Pubs zu entdecken.

Was ich noch nicht entschieden habe, ist allerdings, ob ich zukünftig weiter mit dem eigenen Fahrrad unterwegs sein werde oder doch mit den Leihfahrrädern. Fürs Leihen spricht, dass ich U-Bahn und Fahrrad kombinieren kann.

Dagegen spricht, dass ich zwangsweise als lebende Leinwand für die Barclays-Bank unterwegs bin - alle Fahrräder tragen das Hellblau der Bank, sie hat 25 Millionen Pfund ausgegeben, damit sie stadtweit auf 6000 Fahrrädern ihr Logo verteilen kann.

Und noch ein Tipp für alle, die beim nächsten Besuch in London das Fahrradfahren ausprobieren wollen: Die Oxford Street sollte man unter allen Umständen meiden. Sie wird nicht ohne Grund Doppeldecker-Highway genannt.

Cornelia Fuchs, London
Würde diese Theorie Funktionieren ( Die Entstehung eines Universums aus einem schwarzen Loch )?
(Der Anfang der Theorie von mir ist unter dem Text der der nachvollzieungs hilfe mit einem 🙃 gekennzeichnet). Ich bin ein recht analysierendender und über mehrere Richtungen hinterfragender Menschen. Eine Theorie die mir in den sin Kamm aber die ich aus eigenemen Ermessensen erst zu grob und simple Fand aber Recht gut mit gängigenen Theorienen Einhergeht wie die (finde ich zu Erprobt stopende) Urknall Theorie, deren Ausbau wo sie durch ein höher dimensiodimensionales Schwarzes Loch aus ging und auch etwas von der multiversums Theorie. 🙃 Meine (mir imer noch zu vorkommende) Theorie geht davon das Der Urknall eine Explosion im und nicht des raumes ist, das ein extrem massereiches Schwarzes Loch das aufgrund des von mangelndem Nachschub Explodierte und durch diese kinetische Energie wie in der Urknall Theorie den Inhalt freisete. aber die Expansion des universums nicht die Ausbreitung des Raumes ist sondern viel ehr eine Zerstreuung Des Inhaltes in einem Raum stattfindet, vergleichbarear mit anderen Explosionen die Inhalt freizusetzenen. PS. ist zwar recht grob für meine persönlichpersönlichen Verhältnisse- (mache meist komplexere, effizientere und schlusvolgerungs fähigere Theorien und ist mir selber etwas schwammig ist eine meinens erachtens funktionell ergänzung zum Thema Uhrknall ) -und und verändertrt im grunde nur etwas den Blickwinkel gängiger Theorien aber in einen effektivenen und nachvollziehbaren weg. Diese Theorie ist Vorwiegend mit sipelerer hrangehensweise aufgebaut als meine anderen und dementsprechend mir etwas Unwohl sie zu veröffentlichen aber im Grunde eine meiner Meinung legitime logische Ergänzung. Was meint ihr?
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?