HOME

Stern Logo Stern-Stimmen

Winnemuth: Um es kurz zu machen: Gelebte Geschichte

Das Schöne am Älterwerden: Man hat schon so viel Tolles gesehen. Die Wählscheibentelefone, die Karottenjeans – und die Mondlandung

Meike Winnemuth schwelgt in der Vergangenheit

Meike Winnemuth schwelgt in der Vergangenheit

Auf dem Feldweg kommt mir eine Gruppe Jugendlicher aus dem benachbarten Zeltlager entgegengejoggt. Einer von ihnen trägt einen Bluetooth-Lautsprecher in der Hand, und schon von weitem höre ich etwas, das mir sofort ein breites Grinsen ins Gesicht treibt: die fetten Bläsersätze von "September", Earth, Wind & Fire, 1978. Die Jugend von heute! Fantastischer Musikgeschmack! Als sie an mir vorbeilaufen, singe ich laut den Refrain mit, und der Schock steht in ihren Augen. "Das kennen Sie?" – "Leute, ihr wart noch gar nicht geboren, als ich damals …" Ich breche ab. Meine Güte. Es stimmt. Von denen war damals tatsächlich noch keiner auf der Welt, womöglich waren gerade mal ihre Eltern geboren.

Früher Alltagsdinge, heute Geschichte

Kürzlich hatte ich eine Lesung im Museumsdorf von Cloppenburg. Davor stand eine von diesen alten runden Mülltonnen aus Stahl, die früher von den Müllwerkern mit eleganten Kreiselbewegungen über die Bürgersteige bewegt wurden. Längst aus dem Verkehr gezogen, die schweren Dinger, viel zu klein sowieso für die heutigen Abfallberge. Ich freute mich, ich wunderte mich: Woher denn diese Mülltonne komme? "Na ja, dies ist ein Museumsdorf …" Nochmals: meine Güte. Bis vor wenigen Jahrzehnten ein Alltagsgegenstand, inzwischen ein Museumsexponat. Meine beste Freundin war kürzlich ähnlich schockiert, als sie erfuhr, dass ihr erstes Auto, ein VW Scirocco, inzwischen als Oldtimer gilt und mit einem "H" für historisch auf dem Kennzeichen herumfährt.

Gelegentlich fühle ich mich selbst so, als ob ich mit einem H auf der Stirn herumliefe. Denn museal sind ja schon längst nicht mehr hölzerne Butterfässer oder schmiedeeiserne Sensen wie ehedem, sondern avocadofarbene Telefonapparate mit Wählscheibe und Milch im pyramidenförmigen Tetraederpack – Zeugs also, das für Menschen meiner Generation lange Zeit den nicht weiter bemerkenswerten Normalfall darstellte und das sich plötzlich in Ausstellungsvitrinen wiederfindet.

Eine Frage der Zeit und Betrachtungsweise

Ab wann ist etwas Geschichte? Ab wann ist man selbst Teil der Geschichte? Also jemand, der in Dokumentationen gern "Zeitzeuge" heißt? Wenn es nach der Verteilung der "H"-Kennzeichen geht, ist alles, was älter als 30 Jahre ist und sich noch bewegt, historisch. Ich versuche das nicht allzu persönlich zu nehmen, auch nicht die Tatsache, dass das derzeitige Revival des Nineties-Styles – bauchfreie Tops, Karottenjeans, Klumpfuß-Sneakers und diese Plastikdrahtgeflechte, eng um den Hals getragen, die aus sehen wie Tätowierungen – schon insofern an mir vorbeizieht, als ich bereits in den Neunzigern zu alt für diesen Scheiß war. Mit Glück werde ich so steinalt, dass ich die Nineties auch ein drittes Mal überlebe.

Nächste Woche allerdings jährt sich ein Ereignis, das schon im Moment des Geschehens historisch war – auch dafür entwickelt man ja im Lauf der Zeit ein untrügliches Gespür. In der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1969 hat mich mein Vater kurz vor vier geweckt, damit ich auf einem winzigen Schwarz-Weiß-Fernseher in unserer Ferienwohnung zugucken konnte, wie Neil Armstrong den Mond betrat. One small step for man, one unvergessliche Erfahrung formankind, zumindest für die geschätzt 500 Millionen, die damals vor den Geräten klebten. Ich werde nächste Woche alle Dokumentationen, Themenabende, langen Nächte anschauen, die zweifellos im Fernsehen laufen werden, und ich werde dabei meine dunkelblauen Socken mit winzigem Sternenmuster und einem im All schwebenden Astronauten tragen, die ich mir zur Feier des Jahrestages gekauft habe. Geschichte, Leute! Ich bin live dabei gewesen. Ich bin Zeitzeuge.

Consorso d’Eleganza


Themen in diesem Artikel
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.