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Mordfall Pistorius/Steenkamp: Auf Quotenjagd mit totem Model

Vor ihrem Tod spielte Model Reeva Steenkamp in einer südafrikanischen "Dschungelcamp"-Version mit. Am Samstag soll sie starten. Der Sender hält an der Ausstrahlung fest - aus fadenscheinigen Gründen.

The show must go on: Auf der Homepage der TV-Sendung wird bereits der Countdown runtergezählt. Noch einen Tag. Dann beginnt die fünfte Staffel der Realityshow "Tropika Island of Treasure". Eine Art Dschungelcamp - auf südafrikanisch. Auch das Topmodel Reeva Steenkamp, das am Donnerstag in der Villa des Paralympics-Stars Oscar Pistorius erschossen wurde, spielte in der aktuellen Staffel mit. Wird die Ausstrahlung nun abgeblasen?

Ganz und gar nicht. Auf der Homepage des Senders wird sogar noch mit Fotos des Models geworben. Sie zeigen die Blondine mit strahlendem Lächeln. Auf einem anderen posiert sie im Bikini. Nur ein Satz erinnert an die schreckliche Tat in der Pistorius-Villa, ein Satz, über den man schnell hinwegliest: "Wir sind zutiefst betrübt und unsere Anteilnahme gilt Reevas Familie und Freunden".

Samantha Moon, die ausführende Produzentin von Tropika Island of Treasure sagte am Freitag der südafrikanischen Zeitung "Times", dass die aufgezeichnete Show wie geplant am Samstag ausgestrahlt werde. Die Begründung klingt jedoch fadenscheinig: "Reeva war eine intelligente, schöne und wunderbare Frau. Wir sind überzeugt, dass es eine Ungerechtigkeit wäre, den Leuten, die sie nicht kannten, diese unbekannte Seite von ihr vorzuenthalten". Die erste Folge wolle man ganz der Verstorbenen widmen.

Der Quotenerfolg dürfte der Sendung nach den aktuellen Ereignissen sicher sein. Aber die angebliche Begründung Moons geht noch weiter: "Jede Folge mit ihr, jede Einstellung erstrahlt in ihrem Licht. Ihr Lachen hallt durch jedes Gespräch. Und wir wollen diese besondere Erinnerungen mit dem Rest von Südafrika teilen."

Wer verletzt sich? Wer wird siegen?

Wie weit darf ein TV-Sender im Kampf um die Quote gehen? Erst zwei Tage ist das 30-jährige Model, die Freundin von Paralympics-Star Oscar Pistorius, tot. Die Todesumstände sind brutal - und ungeklärt. Und dennoch wird Südafrika das Model in den nächsten Wochen in den verschiedensten Challenges am Strand sehen.

In der Realityshow, die in diesem Jahr auf Jamaica spielt, werden sieben Promis und sieben unbekannte Südafrikaner - vom Arbeitslosen bis zur Krankenschwester - auf eine Insel verfrachtet und müssen unterschiedliche Aufgaben bestehen. Am Ende gibt es eine Million südafrikanische Rand zu gewinnen - umgerechnet rund 85.000 Euro. Die Teilnehmer sind in Villen mit Butler untergebracht, müssen um die Wette tauchen oder von Klippen springen.

Auf der Seite mit den Teilnehmern wird immernoch das tote Model Steenkamp aufgeführt. Zurzeit arbeite sie an einigen Großprojekten, steht in der Beschreibung der Kandidatin. Und dass sie in ihrer Freizeit gerne liest und viel Zeit mit Freunden und ihrer Familie verbringt.

"Wer wird unter dem Druck zerbrechen, wer wird seine Schwächen zeigen?", wird auf der Sender-Homepage gefragt. "Wer wird Freundschaften schließen? Wird sich jemand bei einer Challenge schwer verletzen? Und wer verlässt die Insel als Sieger?"

Viele Fragen, eine traurige Gewissheit: Reeva Steenkamp ist tot. Und dem Sender ist eine hohe Aufmerksamkeit gewiss.

kmi
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(