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Nachrichten aus Deutschland: Streit um Vorfahrt: Autofahrer schlägt Radfahrer ins Gesicht

Stuttgart: Autofahrer schlägt Radfahrer ins Gesicht +++ Oberhausen: Mann droht Zugbegleiter mit Bombe +++ Mühlheim an der Ruhr: Feuer zerstört 15 Wohnwagen +++ Aktuelle Nachrichten aus Deutschland.

nachrichten Deutschland - streit autofahrer mit radfahrer stuttagrt

Immer wieder geraten Rad- und Autofahrer aneinander. In Stuttgart endete ein Streit mit einem Schlag ins Gesicht. (Symbolbild)

Nachrichten aus Deutschland im stern-Ticker:

Stuttgart: Streit um Vorfahrt: Autofahrer schlägt Radfahrer ins Gesicht

Immer wieder geraten Rad- und Autofahrer aneinander. Meist bleibt es in solchen Situationen beim verbalen Schlagabtausch, in Stuttgart jedoch endete ein Dissens unter anderem mit einem Schlag ins Gesicht.

Auslöser war demnach ein Streit um die Vorfahrt an einer Engstelle, die beide Parteien gleichzeitig und sich entgegenkommend passieren wollten. Dabei soll der Radfahrer dem Pkw-Fahrer aufs Auto gespuckt haben, wodurch sich dieser derart provoziert sah, dass er wendete und den 40-Jährigen verfolgte. Dem Ermittlungsstand zufolge schnitt er dem Radfahrer wenig später den Weg ab und zwang ihn so zum Anhalten. Im anschließenden Streitgespräch soll der 49-Jährige dem Radler ins Gesicht geschlagen und so leicht verletzt haben. Auch das Handy des Radfahrers ging dabei zu Bruch. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall machen können. Der Autofahrer muss indes mit einer Strafanzeige wegen Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr rechnen.

Oberhausen: Mann droht Zugbegleiter mit Bombe

Was hat ihn da nur geritten? Weil er bei der Fahrkartenkontrolle in einem Regionalexpress zwischen Düsseldorf und Oberhausen kein gültiges Ticket vorweisen konnte, hat 26-Jähriger mit einer Bombe gedroht, um einer Strafe zu entgehen. 

Nachdem der Zugbegleiter das Fehlen einer Fahrkarte festgestellt habe, habe der Mann diesen zunächst beleidigt - ohne Erfolg. Es musste also eine drastischere "Ausrede" her. Kurzerhand drohte der aus Düren stammende Schwarzfahrer daraufhin mit einer angeblich in seinem Rucksack befindlichen Bombe und forderte, dass man "ihn besser laufen lassen sollte", berichtet die Polizei über den Vorfall vom Donnertstag.

Der Zugbegleiter alarmierte umgehend die Bundespolizei, die den 26-Jährigen schließlich im Hauptbahnhof von Oberhausen kontrollierte und schnell Entwarnung geben konnte. Der Dürener selbst kam zur Identitätsklärung mit aufs Revier. Er muss sich nun wegen der Leistungserschleichung, der Beleidigung und der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten verantworten.

Mülheim an der Ruhr: Feuer zerstört 15 Wohnwagen – explodierende Gasflaschen erschweren Löscharbeiten

nachrichten deutschland - Wohnwagen ausgebrannt - Mülheim an der Ruhr

Zwei Feuerwehrleute während der Löscharbeiten an einem Wohnwagen

Ein Einsatz auf einem Campingplatz hat die Feuerwehr aus Mülheim an der Ruhr für zwei Stunden in Atem gehalten. Nachdem zunächst nur von einem brennenden Wohnwagen die Rede war, fanden die Rettungskräfte beim Eintreffen bereits 15 in Flammen stehende Behausungen vor.

Damit noch nicht genug: Während der Löscharbeiten seien zudem insgesamt 20 in den Wohnwagen befindliche Gasflaschen explodiert, die "eine besondere Gefahr" darstellten, schreibt die Feuerwehr. Der gelang es zum Glück, dass der Brand nicht auch noch auf ein angrenzendes Lager übergriff, wo rund 100 weitere Gasflaschen aufbewahrt werden. Die Polizei hat die Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen.


Berlin: Schmuckdiebe rasen mit Auto in Karstadt-Filiale

Gegen 4.30 Uhr wurde heute morgen der Alarm in der Karstadt-Filiale in der Schloßstraße in Berlin-Steglitz ausgelöst. Der Grund: Einbrecher waren mit einem Opel Kadett direkt durch die Eingangstür hindurch in die Schmuckabteilung gerast.

Wie die "B.Z." berichtet, schlugen die Eindringlinge im Anschluss im Geschäft mehrere Vitrinen ein und flüchteten mit den erbeuteten Schmuckstücken. Den als Rammbock eingesetzten Wagen ließen sie in der demolierten Fassade des Kaufhauses zurück. 

Berlin: Flughafen Schönefeld nach Brand teilweise evakuiert

Wegen eines Brands im Außenbereich sind Teile des Flughafens Berlin-Schönefeld am Freitagmorgen zeitweilig evakuiert worden. Wie die Bundespolizei mitteilte, waren die Terminals A und B betroffen. Nach Angaben des Betreibers kam es zu Verzögerungen beim Check-In.

Die Feuerwehr konnte den Brand demnach rasch löschen. Weiter hieß es, eine "Gastronomieeinheit" habe gebrannt - laut Augenzeugen eine Imbissbude. Der Rauch zog demnach in das Flughafengebäude. Reisende mussten zeitweilig auf dem Parkplatz ausharren.

Heidersdorf: Vatertagstour mit Traktor endet am Baum - sechs Verletzte

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Der für die Tour in Heidersdorf eingesetzte Traktor war nach dem Unfall nur noch schrottreif

Sechs Verletzte und ein schrottreifer Traktor - so las sich die traurige Bilanz einer Vatertags-Tour in Heidersdorf im sächsischen Erzgebirgskreis. Nach einem Bericht des "MDR" saßen vier Männer sowie eine 16-Jährige auf einem Anhänger, der von einem Traktor gezogen wurde. Auf einem abschüssigen Weg sei das Gespann von der Straße abgekommen und der Traktor gegen einen Baum geprallt.

Alle auf dem Anhänger mitfahrenden Passagiere und der Traktorfahrer wurden bei dem Unfall verletzt, einer der Männer schwer. Die Ursachen des Crashs waren zunächst unklar. Nach dem Bericht hätten sich auf dem Anhänger eine Biertischgarnitur und Bierkästen befunden, der Fahrer sei jedoch nüchtern gewesen.

Ellwangen: Zweijähriger stirbt nach Unfall beim Spielen in Scheune

Nach einem Unfall beim Spielen in einer Scheune ist ein zweieinhalbjähriger Junge in Baden-Württemberg seinen schweren Verletzungen erlegen. Wie die Polizei in Aalen am Freitag mitteilte, hatte das Kleinkind am Mittwochnachmittag in Ellwangen ein Förderband für Strohballen zum Kippen gebracht. Dabei zog sich der Junge schwere Verletzungen zu.

Die Eltern fanden ihren Sohn unter dem Band und riefen den Rettungsdienst. Im Krankenhaus starb der Junge nun jedoch. Die Kriminalpolizei leitete sogenannte Todesfallermittlungen ein.

Berlin: Schwules Paar beleidigt und angegriffen

Ein schwules Paar ist am Donnerstag in Berlin-Schöneberg von einem Unbekannten angegriffen worden. Das berichtet die "Berliner Zeitung": Der Mann habe sich den beiden Männern von hinten genähert. Im Anschluss habe er sie homophob beleidigt, angespuckt und tätlich angegriffen. Beide wurden von ihm geschubst, dem Jüngeren trat er in den Rücken. Nun ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz.


Nachrichten von Donnerstag, 25. Mai 2017:

Osterholz-Scharmbeck: 58-Jähriger erstochen - Polizei nimmt Sohn fest

Ein 18-Jähriger soll im niedersächsischen Osterholz-Scharmbeck seinen Vater erstochen haben. Der Sohn sei dringend tatverdächtig, teilte die Polizei mit. Der junge Mann wurde kurz nach der Tat festgenommen. Zuvor hatten Familienmitglieder die Polizei alarmiert, weil es in dem Wohnhaus zu einer "Gewalttat" gekommen sei. Eintreffende Beamte fanden den 58 Jahre alten Vater mit einer schweren Stichverletzung, er starb noch in der Wohnung. Umgehend wurde die Fahndung nach dem Sohn eingeleitet. Dazu waren Streifenwagen aus Osterholz, Verden und Bremen sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Noch am Mittag wurde der Tatverdächtige aufgespürt, er ließ sich widerstandslos festnehmen. Die Umstände, Hintergründe und Motive für die Tat seien derzeit noch unklar, teilte die Polizei mit.

Hamburg: Unfälle mit sieben Fahrzeugen auf der A1

Sieben Fahrzeuge, darunter zwei Motorräder, sind am Morgen auf der A1 bei Hamburg-Wilhelmsburg bei drei Auffahrunfällen zusammengeprallt. Ein 55 Jahre alter Motorradfahrer wurde schwer verletzt mit einer Oberschenkelfraktur ins Krankenhaus gebracht. Ein zweiter Motorradfahrer wurde leicht verletzt. An der Einsatzstelle hätten ihre Kräfte ein größeres Trümmerfeld vorgefunden, teilte die Feuerwehr Hamburg mit.

Grund für die Unfälle war nach Angaben der Polizei ein sehr hohes Verkehrsaufkommen in Höhe der Raststätte Stillhorn.  Eine Fahrspur Richtung Norden wurde zeitweise gesperrt.


Limburg: Sportflugzeug macht Bruchlandung - drei Verletzte

Bei der Bruchlandung eines Sportflugzeugs in der Nähe von Limburg sind die drei Insassen leicht verletzt worden. Bei der einmotorigen Propellermaschine waren beim Steigflug technische Probleme aufgetreten, wie ein Polizeisprecher in Wiesbaden am sagte. Beim Landeversuch habe sich das Flugzeug jedoch auf einem Acker nahe des Flugplatzes in Elz im Kreis Limburg-Weilburg überschlagen und sei auf dem Dach liegengeblieben.

Wegen mehrerer Notrufe sei ein Rettungshubschrauber zum Unfallort gekommen und habe einen Verletzten vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, erklärte der Sprecher. Nähere Details zur Unfallursache, den Flugzeuginsassen und der Schadenhöhe liegen noch nicht vor.

Hamburg: Zwei Feuerwehrleute werden bei Großbrand verletzt

Feuerwehrleute bekämpfen einen Großbrand in Wedel bei Hamburg

Feuerwehrleute bekämpfen einen Großbrand in Wedel (Schleswig-Holstein). Dort ist ein ganzer Gebäudekomplex in Flammen aufgegangen.

Ein Gebäudekomplex in einem Gewerbegebiet in Wedel bei Hamburg ist am Morgen in Flammen aufgegangen. "In dem Komplex befinden sich eine Großraumdisco, zwei Autovermietungen, eine Spielhalle und Restaurants", sagte ein Polizeisprecher. Nach Angaben der Feuerwehr hielten sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Menschen in dem Gebäude auf. Bei den Löscharbeiten wurden aber zwei Feuerwehrleute verletzt, sie kamen mit einer leichten Rauchvergiftung und Kreislaufproblemen ins Krankenhaus.

Der Schaden geht vermutlich in die Millionen. Zur Brandursache konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Aus der Garage des Komplexes konnten die Feuerwehrleute 30 Auto unbeschädigt bergen.


Nachrichten von Mittwoch, 24. Mai 2017:

Oberbrechen: Pkw kollidiert an Bahnübergang mit Regionalexpress

Dieser Unfall hätte deutlich schlimmer enden können: An einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen den hessischen Gemeinden Ober- und Niederbrechen ist es am Morgen zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem durchfahrenden Regionalexpress gekommen. Das Fahrzeug eines 68-Jährigen wurde zur Seite geschleudert und völlig zerstört, der Fahrer selbst kam wie ein Wunder mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen davon.

Weniger Glück hatten allerdings die Hunde des Mannes: Von vier sich im Auto befindlichen Pekinesen starben zwei. Ein Tier bleib unverletzt, ein weiteres lief davon und konnte bislang nicht gefunden werden.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge hatte der 68-Jährige die offenbar rote Ampel am Bahnübergang ignoriert. Obwohl der Lokführer umgehend eine Sofortbremsung einleitete, ließ sich der Zusammenprall nicht vermeiden.

Die Bahnstrecke musste für mehrere Stunden gesperrt werden, bei insgesamt 13 Zügen kam es zu Verspätungen.

A4 bei Dresden: Vollsperrung wegen brennendem Lkw

Weil ein Lkw auf der A4 in Richtung Dresden zwischen Nossen und Wilsdruff Feuer gefangen hatte, ist die Autobahn auf dem Streckenabschnitt vollständig gesperrt worden. Die Fahrerkabine sei bei dem Vorfall völlig ausgebrannt, auch eine Lärmschutzwand habe zwischenzeitlich Feuer gefangen, schreiben die "Dresdner Neueste Nachrichten". Der Fahrer konnte sein Fahrzeug glücklicherweise unverletzt verlassen. Wann die A4 wieder freigegeben werden kann, war am Nachmittag noch unklar.

Germersheim-Sondernheim: Wildschweine versetzen Camper in Angst und Schrecken

Weil er draußen verdächtige Geräusche wahrnahm, traute sich ein 24-Jähriger am Campingplatz in Sondernheim (Rheinland-Pfalz) am Dienstagabend nicht mehr aus seinem Zelt. Der Mann alarmierte die Polizei, die vor Ort jedoch nichts Ungewöhnliches feststellen konnte. Der 24-Jährige, seinen Angaben zufolge selbst Jäger, äußerte die Vermutung, dass es sich bei den "Tätern" um Wildschweine handeln könnte. Weil er die Situation als gefährlich einstufte, entschied er sich im Beisein der Polizei dazu, die Nacht vorsichtshalber in einem Hotel zu verbringen.

Troisdorf: Betrunkenes Paar klaut Blumen und haut mit dem Auto ab

In Troisdorf im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen wurde der Polizei heute morgen gegen 8 Uhr ein Paar gemeldet, das auf einem Supermarktparkplatz palettenweise Blumen in sein Auto lud. Anschließend türmten die beiden, ohne die Pflanzen zu bezahlen. Zeugen hatten jedoch das Kennzeichen notiert, so dass die Polizei den männlichen Part des räuberischen Pärchens schnell als Halter des Autos ermitteln konnte. Vor dem Haus des 33-Jährigen stand das Fluchtfahrzeug noch mit warmem Motor.

In der Wohnung trafen die Beamten ihn mit seiner 49-jährigen Partnerin an - beide waren laut Polizeiangaben stark angetrunken. Die Frau gab zwar an, erst nach der Fahrt mit dem Wagen getrunken zu haben, den Diebstahl gaben die beiden jedoch ohne Umschweife zu. Ob es ein nachvollziehbares Motiv für den Blumenraub gab oder die Idee in einer Bierlaune geboren wurde, wurde nicht berichtet.

Köln: Kinder finden menschlichen Schädel

Im Kölner Stadtteil Vogelsang hat die Polizei nach einem Gruselfund die Ermittlungen in einem Mordfall aufgenommen. Wie der "Express" nun berichtet, hatte eine Gruppe Fünftklässler bereits am 11. Mai in einem Waldstück einen menschlichen Schädel und mehrere Knochenteile gefunden. Diese gehören laut DNA-Analyse zu einem männlichen Torso, der am 13. Juli 2016 von spielenden Kindern hinter der Zoobrücke am linken Rheinufer gefunden wurde.

Die menschlichen Überreste gehören laut Polizei zu einem 20-35 Jahre alten, hellhäutigen Mann von normaler Statur. Die Gerichtsmediziner gehen davon aus, dass der Leichnam bis zum Fund nicht länger als zwei Wochen im Wasser gelegen hat. In dem Plastiksack, in dem der Leichnam eingewickelt war, wurden ein roter Pullover mit "Adidas"-Aufschrift und graublaue Turnschuhe mit orangefarbenem Logo der Marke Nike gefunden.

Dieser Pullover steckte im Juli 2016 neben dem Torso in einem Plastiksack,

Dieser Pullover steckte im Juli 2016 neben dem Torso in einem Plastiksack, den spielende Kinder am Rheinufer fanden. 

Marktoberdorf: Abrissreifes Krankenhaus kann selbst mit zwei Anläufen nicht gesprengt werden

Zähes altes Gebäude: Das ehemalige Krankenhaus im bayerischen Marktoberdorf sollte eigentlich bereits vor zwei Wochen komplett gesprengt werden. Allerdings klappte der Abriss nicht ganz, rund 20 Prozent des Gebäudes blieben stehen. Heute wurde ein zweiter Anlauf unternommen. Allerdings blieb nach Berichten des „BR“ wieder ein Teil des Gebäudes stehen. Bei der ersten verpatzten Sprengung hieß es noch, es sei zu wenig Stahl im Beton verbaut gewesen, der das Gebäude eigentlich herunterziehen sollte. Warum auch der zweite Versuch scheiterte und wie es nun weitergeht, ist unklar.

Dortmund: Jugendlicher wird von Einbrecher an seinem Bett geweckt

Ein unheimliches Erwachen gab es am frühen Dienstagmorgen für einen 17-jährigen Dortmunder. Wie die Polizei berichtet, wachte der Jugendliche gegen 6.25 Uhr auf, weil jemand an seinem Handy-Ladekabel zerrte. Als er die Augen aufmachte, stand ein Einbrecher an seinem Bett, der das Smartphone des Jugendlichen stehlen wollte.

Der Eindringling erschreckte sich offenbar ebenfalls: Er legte das Telefon wieder weg und türmte aus der Wohnung. Der 17-Jährige und dessen Mutter konnten jedoch Fotos von ihm machen. Mit den Aufnahmen gelang es der Polizei, den Eindringling, einen 25-jährigen polizeibekannten Mann, zu identifizieren und festzunehmen. 

Rheine: 120 Feuerwehrleute kämpfen gegen Großbrand in Kunststofffabrik

Mit einem Großaufgebot kämpfen die Rettungskräfte in Rheine im Münsterland weiter gegen einen Brand in einer Textil- und Kunststofffabrik. "Die Löscharbeiten dauern wohl noch bis in die Morgenstunden", sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch.

Mehrere Wohnhäuser in der Nachbarschaft des Firmengeländes wurden vorsorglich evakuiert. "Es besteht keine Gefahr für die Anwohner", betonte der Polizeisprecher. Zum Schaden und zur Brandursache konnte die Polizei am frühen Morgen noch keine Angaben machen.

Das Feuer war in der Nacht zum Mittwoch ausgebrochen. "Hier brennt eine rund 2000 Quadratmeter große Produktionshalle", sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Rettungskräfte kämpfen mit etwa 120 Mann gegen die Flammen. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand.


Nachrichten von Dienstag, 23. Mai 2017:

Wedel: Rentner fühlt sich von Rettungswagen behindert und rammt sich den Weg frei

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An dem Rettungswagen entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro

Weil er sich von einem im Einsatz befindlichen und daher auf der Straße geparkten Rettungswagen (RTW) an der Weiterfahrt gehindert fühlte, hat sich ein 86-Jähriger in Wedel kurzerhand seinen Weg frei gerammt. 

Wie die zuständige Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) in ihrer Mitteilung schreibt, hatte der Mann die Rettungskräfte vor der Aktion am vergangenen Mittwoch mehrfach - unter anderem durch Hupen - lautstark aufgefordert, die Straße freizumachen. Einen der Helfer griff der Senior sogar handgreiflich an, als dieser ihm klarmachte, dass dies aufgrund des Einsatzes nicht möglich sei. Für den 86-Jährigen offenbar der Anlass, selbst die Initiative zu ergreifen: Er stieg in seinen Pkw und gab Gas. Er habe sich förmlich an dem RTW vorbeigequetscht, sei beim ersten Versuch jedoch zunächst steckengeblieben, heißt es. Ein Rettungssanitäter musste sich gar mit einem Sprung zur Seite retten.

Im zweiten Versuch gelang dem Rentner dann tatsächlich der "Durchbruch" - allerdings mit Folgen: Allein am RTW entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro, weil unter anderem eine Seitentür komplett aus der Halterung gerissen wurde. Der Mann selbst konnte später von der Polizei ausfindig gemacht werden. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige - und eine saftige Rechnung für die Reparatur.

Sonnenstein: Gläserner Steg in 500 Meter Höhe wird eröffnet

Wer auf diesen Balkon tritt, sollte schwindelfrei sein: Auf dem Sonnenstein im Eichsfeld in Thüringen können Besucher künftig auf einem gläsernen Steg spazieren gehen und dabei 500 Meter in die Tiefe schauen. Die "Skywalk" genannte Touristenattraktion soll Medienberichten zufolge am 24. Mai eröffnet werden.

Die ersten Besucher konnten sich nach Angaben des Bürgermeisters der Gemeinde Sonnenstein bereits einen Eindruck verschaffen. Die 14 Meter lange neue Aussichtsplattform besteht aus Glas uns Stahl und ragt neun Meter über den Abgrund.

Bonn: Frau wird von Straßenbahn erfasst - Lebensgefahr

Im Bonner Stadtteil Gronau ist heute Mittag eine Frau von einer Straßenbahn erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Die 76-Jährige übersah nach ersten Ermittlungen an der Haltestelle Ollenhauerstraße die in Richtung Bonn fahrende Bahn und wurde von ihr erfasst. Wie der Kölner "Express" berichtet, war sie vermutlich bei Rot über die Gleise gelaufen. Die Frau musste noch vor Ort notärztlich versorgt werden. Sie schwebt in Lebensgefahr. 

Hamburg: Mann springt während der Fahrt aus brennendem Auto

Es mutetet an, wie eine Szene aus einem Action-Film: In Hamburg-Barmbek ist am Montagabend ein Mann während der Fahrt aus seinem brennenden Auto gesprungen. Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtete, blieb er unverletzt und rief selbst die Feuerwehr.

Durch den Brand wurde zudem der Tank des Autos beschädigt. Dadurch gingen zwei weitere Fahrzeuge, die am Ort des Geschehens geparkt waren, ebenfalls in Flammen auf und wurden komplett zerstört. Grund für das Feuer war offenbar ein technischer Defekt, Brandstiftung schloss die Polizei zunächst aus. 

Bad Homburg: Autofahrerin bei Unfall mit U-Bahn getötet

Im hessischen Bad Homburg wurde eine 54 Jahre alte Autofahrerin bei einem Zusammenprall ihres Wagens mit einer U-Bahn tödlich verletzt. Wie der "HR" berichtet, war sie mit ihrem Kleinwagen trotz roter Ampel und geschlossenen Schranken auf die Gleise gefahren. Dabei übersah sie eine herannahende U-Bahn.

Der Zugführer konnte nicht mehr bremsen und rammte das Auto, das durch den Aufprall völlig zerstört wurde. Die Fahrerin starb noch an der Unfallstelle, der Zugführer blieb unverletzt. Fahrgäste befanden sich nicht in der Bahn.


Nachrichten von Montag, 22. Mai 2017:

Essen: Betrunkener schläft Rausch direkt neben S-Bahn-Gleisen aus

Diese "Idee" hätte tödlich enden können: In Essen hat sich ein Düsseldorfer ausgerechnet Gleise am Bahnhof West ausgesucht, um seinen Alkoholrausch auszuschlafen. Dass der 28-Jährige letztlich unverletzt blieb, hat er wohl nur der Aufmerksamkeit einer S-Bahn-Fahrerin zu verdanken, die den Mann bei der Einfahrt in den Bahnhof noch rechtzeitig bemerkte und sogleich eine Schnellbremsung einleitete.

Bundespolizisten hätten den Alkoholisierten, der eigenen Angaben zufolge in einem Essener Club gefeiert hatte, über die Gefahren einer solchen Aktion aufgeklärt und ihn anschließend zu einem Zug in Richtung Düsseldorf gebracht. Weil durch seinen Leichtsinn gleich mehrere Züge verspätet waren, erwartet den Mann eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen Vornahme einer bestriebsstörenden Handlung, schreiben die Beamten.  

Mannheim: Krähen greifen Spaziergänger an

In Manheim haben sich Szenen abgespielt, die an Alfred Hitchcocks Horrorfilm "Die Vögel" erinnern. Wie zunächst die Zeitung "Mannheimer Morgen" berichtete, mussten sich am Wochenende gleich mehrere Spaziergänger wegen leichter Verletzungen im Universitätsklinikum behandeln lassen, weil sie am Neckar-Ufer von Krähen attackiert worden waren. "Es ging um Kratzwunden im Kopfbereich", sagte Kliniksprecher Dirk Schuhmann. Im Normalfall könne der Hausarzt helfen. "Desinfizieren genügt. Mit solchen Verletzungen muss niemand zwingend in ein Krankenhaus. Aber unsere Klinik steht direkt in der Nähe des Ortes, an dem offenbar die Attacken geschehen sind", sagte Schuhmann.

Krähenexperte Matthias Luy sprach von Scheinattacken, um Passanten von einem Ort zu vertreiben, an dem junge Krähen sitzen. "Die Krähen gehen dabei nicht in einen Kampf, sondern fliegen an und können dabei Tier oder Mensch mit den Krallen oder Flügeln streifen", meinte Luy. Bei den Attacken handele es sich um seltene Einzelfälle. Zur Abwehr genüge meist, die Arme zu schwenken.

München: Schäferhund beißt Sechsjährige - Halterin nennt falsche Personalien und flüchtet

Ein Schäferhund ist gestern im Stadtteil Bogenhausen im Park "Grüntal" zweimal kurz hintereinander auf spielende Kinder losgegangen. Wie die "Abendzeitung" berichtet, wurde eine Sechsjährige durch einen Biss am Oberschenkel verletzt. Nach dem Zeitungsbericht hatte der Hund am Sonntagabend gegen 18.20 Uhr zunächst versucht, eine Vierjährige anzugreifen, die jedoch von ihrer Mutter auf den Arm genommen wurde. 

Direkt im Anschluss ging die Halterin mit dem aggressiven Tier weiter, auf eine Gruppe spielender Mädchen im Altern von sechs, zwölf und 13 Jahren zu. Diesmal riss sich der Hund mit der Leine los und stürzte sich auf das kleinste der Kinder. Er brachte das Mädchen zu Fall und verbiss sich in seinen Oberschenkel. Erst als die Mutter vom ersten Vorfall das Kind auf den Arm nimmt, kann die Attacke gestoppt werden. 

Die Halterin des Tieres habe gemäß Augenzeugenberichten zu keinem Zeitpunkt Anstalten gezeigt, die Angriffe zu unterbinden, schreibt die Zeitung. Nach dem Vorfall habe sie die Leine aufgehoben und sei davon gegangen, als sei nichts geschehen. Als die beiden größeren Mädchen sie zur Rede stellen wollten, nannte sie falsche Personalien. Nun sucht die Polizei München nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. 

Gießen: Fliegerbombe in Industriegebiet gefunden

Bei Bauarbeiten haben Arbeiter in einem Industriegebiet in Gießen eine amerikanische 50-Kilo-Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Wie der "HR" berichtet, waren Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes schnell vor Ort. Auch zwei Stunden nach dem Fund sei allerdings nicht klar gewesen, zu welchen eventuellen Sperrungs- und Evakuierungsmaßnahmen es kommen könnte. Die Entschärfung der Bombe wurde für den frühen Nachmittag angesetzt. 

Frankfurt: Trickdiebe versuchen Zivilpolizisten zu beklauen

Zwei Trickdiebe haben sich am Samstag in einem Restaurant auf der Zeil in der Frankfurter Innenstadt die falschen Opfer ausgesucht: Zwei Zivilpolizisten aßen in dem Lokal gerade zu Mittag, als sich zwei Männer an den Tisch nebenan setzten.

Wie die Polizei berichtet, versuchte einer der beiden den sogenannten "Jacke/Jacke-Trick": Er legte seine Jacke über seine Stuhllehne und schob sich mit dem Stuhl Rücken an Rücken an einen der Beamten heran. Von seiner Jacke abgeschirmt, wollte er dessen Taschen durchsuchen und ausleeren. Dabei ging er offenbar nicht geschickt genug vor: Er flog auf und wurde gemeinsam mit seinem Komplizen von den beiden Zivilpolizisten verhaftet.

Wismar: 13-Jährige wird im Elternhaus von Chatbekanntschaft vergewaltigt

Das Amtsgericht Wismar hat am Sonntag Haftbefehl gegen zwei Männer erlassen, die sich an einem 13-jährigen Mädchen vergangen haben sollen. Gegen die 19 und 31 Jahre alten Männer werde wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes und Vergewaltigung ermittelt, sagte eine Sprecherin der Schweriner Staatsanwaltschaft. Die Jugendliche und der jüngere der beiden Männer hatten sich über einen Messengerdienst kennengelernt.

Die Beschuldigten verschafften sich laut Staatsanwaltschaft am Freitagabend Zutritt zum Elternhaus des Mädchens in einem Dorf in der Nähe von Wismar und vergewaltigten die 13-Jährige. Als die Mutter der Jugendlichen zurückkam, verließen die mutmaßlichen Täter das Haus. Die Polizei nahm sie nach kurzer Fahndung am Wohnort des jüngeren Verdächtigen in Lübeck fest.

Hamburg: Fans klauen nach HSV-Sieg Torlatte - und werden damit am Bahnhof erwischt

Bundespolizeiinspektion Hamburg

Ein Polizist präsentiert die sichergestellte Latte aus dem Volksparkstadion

Es sollte wohl ein besonderes Souvenir werden: Nach dem Klassenerhalt des Hamburger SV haben Fans des Fußball-Bundesligisten die Querlatte eines Tores aus dem Volksparkstadion mitgenommen. Sie habe nach dem 2:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg auf dem Spielfeld gelegen, woraufhin die beiden jungen Männer die Latte einfach mitgenommen hätten, teilte die Polizei mit.

Mit der 14 Kilogramm schweren Stange liefen sie am Samstag allerdings im Hauptbahnhof an der Bundespolizei vorbei. Diese stellte die Latte sicher, die Fans mussten ohne das Mitbringsel den Heimweg antreten. Die HSV-Anhänger hatten nach dem vermiedenen Abstieg den Platz gestürmt und dabei auch Teile des Rasens als Souvenir mitgenommen. Ob die Latte in den Zug gepasst hätte, ist ohnehin fragwürdig.

rös/mod/jek / DPA / AFP