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Prozessbeginnn: Wer ist die Frau, die Babys im Gefrierfach verschwinden ließ?

Eine junge Frau bringt zwei Mal unbemerkt ein Kind zur Welt – und lässt beide Babys im Gefrierfach verschwinden. In Siegen muss sie sich nun vor dem Schwurgericht verantworten. Wer ist diese Frau?

Von Anette Lache

Die 32 Jahre alte Angeklagte im Siegener Landgericht. Ihr Anwalt (r.) und der Büroleiter der Kanzlei verdecken sie mit einer Jacke.

Die 32 Jahre alte Angeklagte im Siegener Landgericht. Ihr Anwalt (r.) und der Büroleiter der Kanzlei verdecken sie mit einer Jacke.

Die eingefrorenen Leichen zweier Babys werden im August 2014 in Tiefkühltruhen entdeckt. Ihre Mutter soll die Säuglinge dort versteckt haben. Wegen zweifachen Totschlags muss sich die 32 Jahre alte Frau nun vor dem Landgericht Siegen verantworten. Sie behauptet, sie habe von den Schwangerschaften nichts bemerkt und die Kinder seien tot zur Welt gekommen. Doch wie ist so etwas möglich? stern-Autorin Anette Lache über einen unbegreiflichen Fall.

Das Grab ihrer Kinder hat Tara L.* nie gesehen. Die Asche liegt in zwei kleinen Urnen an den Wurzeln eines Baumes auf einem Naturfriedhof, am Stamm hängt eine blaue Tafel mit ihren Namen. Simo und Krishan, gestorben im September 2013 und August 2014. Tara L. weiß das nicht. Sie hat noch nie danach gefragt.

Sie sitzt in Untersuchungshaft, seit ihre beiden Söhne in Gefrierfächern gefunden wurden, ein Baby in der Bonner Wohnung, in der sie mit ihrem Freund Matti S. lebte, das andere in ihrem Elternhaus in Siegen. Vielleicht wird sie das Grab nie besuchen. Vielleicht wird sie nie um die beiden trauern können. So wie sie die beiden nie lieben konnte.

Kein Schrei - nur Stille

Beide Schwangerschaften hatte Tara L. spät bemerkt und dann verdrängt. Einfach ausgeblendet. Ganz und gar. Heimlich und ohne fremde Hilfe hatte sie die beiden Jungen zur Welt gebracht. Sie hätten grau und leblos vor ihr gelegen, sahen aus wie tot. Kein erster Schrei. Nur Stille. So hat es Tara L. ihren Anwälten erzählt. Das ist das, woran sie sich erinnert.

Zwei tragische Fälle von Totgeburt also? Oder von Säuglingstod unmittelbar nach der Geburt, weil die Kinder nicht lebensfähig waren? Oder handelt es sich um Totschlag oder um Totschlag durch Unterlassen, wie die Staatsanwaltschaft es sieht? Tara L. – ein modernes Gretchen?

Auch wenn die Behörde davon ausgeht, dass Tara L. die Neugeborenen entweder erstickte oder sie liegen ließ, bis sie starben – die rechtsmedizinischen Gutachten geben keinen Aufschluss darüber, woran die Kinder genau gestorben sind. Das macht den Fall, der von kommender Woche an vor dem Landgericht Siegen verhandelt wird, so kompliziert.

Doch jenseits der strafrechtlichen Rätsel stellt sich im Fall Tara L. vor allem die eine große Frage: In welch enormer innerer Not muss diese junge Frau gewesen sein? Ausgerechnet sie, die Anglistik-Doktorandin, die alles zu haben schien: Intelligenz, Schönheit, ein gutbürgerliches Elternhaus, einen netten Lebensgefährten, Verehrer, einen Job in einer PR-Agentur. Die selbst ein gutbürgerliches Leben zu führen schien, Laufen, Kochen und Backen als Hobbys auf Facebook postete und ihre Liebe zum HSV.

Die Schwangerschaft verdrängt

All die Menschen, die Tara L. kannten und liebten, suchen im Moment nach der Antwort auf diese eine Frage. Ihr Freund Matti S., der laut DNA-Abgleich der Vater der beiden toten Babys ist, ihre Eltern, ihre Großmutter, ihre Freunde. Warum nur kamen bei ihr keine Muttergefühle auf? Warum hat sie niemanden um Hilfe gebeten? Warum hat sie nur ausgeblendet und ausgeharrt, zwei Schwangerschaften hindurch einfach nichts getan, gar nichts?

Weil sie offenbar nicht konnte. Vieles deutet darauf hin, dass die junge Frau mit den indischen Wurzeln nicht das persönliche Rüstzeug hatte, um Probleme anzugehen oder zumindest jemandem anzuvertrauen, dass sie überfordert war. Ihr Leben lang, so scheint es, blendete sie Schwieriges aus. Wie ein Kind, das die Hände gegen die Augen presst, nein, da ist nichts, nein, gar nichts! Selbst als ein Baby in ihr heranwuchs.

Auf dieses Muster stoßen Wissenschaftler bei derartigen Fällen immer wieder: Persönlichkeitsbesonderheiten oder Persönlichkeitsstörungen, die es Frauen unmöglich machen, sich schwierigen Situationen zu stellen. Wenn dann andere Belastungen hinzukommen, konflikthafte Partnerschaften oder Stress, kann das zur vollständigen Verdrängung der Schwangerschaft führen.

Allein in ein Waldkloster?

Ein Mittwochabend, Anfang August 2014. Tara L. hat Geburtstag, 32 ist sie geworden. Sie feiert mit ihren Eltern in Siegen, zu denen sie eine sehr enge Beziehung hat. Matti S. ist auch gekommen. Die kleine Gesellschaft isst in einem der wenigen feinen Lokale, in dem nicht nur das übliche Siegerländer Krüstchen auf der Speisekarte steht, sondern auch amerikanisches Beef und Hummerschaumsüppchen.

Nachdem die Eltern nach Hause gefahren sind, sitzen Tara L. und Matti S. noch lange und reden. Gemeinsam beschließen sie, ihre Beziehung zu beenden. Vorläufig. Tara L. will endlich ihren phasenweise übermäßigen Alkohol- und Tablettenkonsum in den Griff bekommen. Sie glaubt, dass dafür ein buddhistisches Waldkloster im Allgäu der richtige Ort sei. Sie allein. Auf sich gestellt.

In ihren Gedanken existiert kein Baby

Trotz der Trennung übernachtet der 36-Jährige bei ihr in der Dachwohnung, die sie in ihrem Elternhaus hat. Nachdem Matti am nächsten Morgen fort ist, trinkt Tara L. mit der Mutter Tee. Anschließend arbeiten die beiden im Garten. Sie hat Bauchweh, an Wehen denkt sie nicht, in ihren Gedanken existiert ja kein Baby in ihrem Bauch.

Dann geht alles sehr schnell. Zwischen zehn und elf Uhr bringt sie einen Jungen in ihrem Bad im Dachgeschoss zur Welt. Tara L. durchtrennt die Nabelschnur, holt einen Eimer aus ihrer Küche und legt den Säugling hinein. Das Kind sei tot gewesen, wird sie später aussagen. Sie duscht, putzt Blut und Fruchtwasser von den Fliesen und packt den kleinen Körper in eine schwarze Plastiktüte. Sie legt die Tüte im Keller in den Gefrierschrank der Großmutter. Am Nachmittag bringt sie mit ihrem Vater die Gartenabfälle weg und geht mit ihm einkaufen.

Panik bei der Geburt

"Das ist typisch für Frauen, die ihre Schwangerschaft verdrängt haben", sagt Isabella Heuser, Psychiaterin, Psychologin und Ärztliche Direktorin an der Charité in Berlin. "Sie packen das Kind weg, das für sie ja sowieso nie existiert hat, und leben weiter, als sei nichts geschehen." Die Professorin kennt aus ihrer Arbeit einige Schwangere, die die Fiktion, nicht schwanger zu sein, bis zu den Wehen aufrechterhalten hatten. "Deshalb haben sie auch nie über eine Alternative nachgedacht, über eine Abtreibung zum Beispiel oder die Freigabe zur Adoption."

Im Zuge des überraschenden Geburtsstresses gerieten diese Frauen dann in Panik, in einen psychischen Ausnahmezustand und seien in ihrer Steuerungsfähigkeit stark eingeschränkt. So komme es auch zu so seltsamen Verstecken wie Blumenkästen oder Tiefkühltruhen. "Im Nachhinein sagen die Frauen immer, es habe sich so angefühlt, als hätte das alles nichts mit ihnen zu tun."

Frauen wie Tara L. kommen aus allen gesellschaftlichen Schichten. Mehr als 1300 dieser ignorierten Schwangerschaften gibt es in Deutschland jährlich. Laut Terre des Hommes starben in den vergangenen Jahren zwischen 16 und 32 Säuglinge pro Jahr, weil sie ausgesetzt, unversorgt liegen gelassen oder von der Mutter getötet wurden. Eine amtliche Statistik gibt es darüber aber nicht – nur die Gewissheit, dass Fälle unentdeckt bleiben.

Eine ganz normale Wohnung in Bonn: Hier lebte Tara L., die zwei Neugeborene nach heimlicher Schwangerschaft tötete und in Kühltruhen versteckte.

Eine ganz normale Wohnung in Bonn: Hier lebte Tara L., die zwei Neugeborene nach heimlicher Schwangerschaft tötete und in Kühltruhen versteckte.

Sie packen das Baby wieder in die Tüte

Drei Tage später, am 10. August 2014, geht Tara L.s Großmutter, die im Erdgeschoss des Hauses wohnt, morgens in den Keller. Sie will Bohnen an diesem Sonntag für sich und ihren Lebensgefährten kochen. Als sie das unterste Fach aufzieht, sieht sie eine schwarze Tüte, die am Vortag noch nicht dort gelegen hat. Sie nimmt sie mit nach oben, legt sie auf den Tisch im Wohnzimmer und öffnet sie gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten. Sie holen den Inhalt heraus, vor ihnen liegt ein toter Säugling. Im ersten Schock packen sie ihn wieder in die Tüte.

Die alte Dame alarmiert ihren Sohn und ihre Schwiegertochter. Tara L.s Mutter ruft sofort die Polizei. Könnte jemand vom Pflegedienst der Großmutter das Kind ins Kühlfach gelegt haben? Oder der Tiefkühlkost-Lieferant? Die eigene Tochter und Enkelin kommt keinem von ihnen in den Sinn. Bis dem Vater einfällt, dass er die Tüte kennt: Die Tochter hatte sie vor wenigen Monaten von einer gemeinsamen Reise aus Schottland mitgebracht.

Schock nach der Entdeckung

Tara L. ist zu diesem Zeitpunkt beim Joggen. Als sie wenig später nach Hause zurückkehrt, gibt sie sofort zu, das Kind zur Welt gebracht zu haben. Ihre Familie sitzt erstarrt da. Kurz darauf klingelt die Polizei. Noch am selben Tag durchsuchen Kripobeamte auch die Wohnung von ihr und Matti S. in Bonn, ein 60 Quadratmeter großes Apartment in einem netten Stadtteil im Norden. Die Beamten entdecken in der Küche eine weitere Babyleiche. Auch sie hinten im Gefrierfach. Auch sie in einer Tüte. Matti S., der an diesem Sonntagnachmittag zu Hause ist, bricht zusammen.

Wie sich später herausstellt, hat seine Freundin das Kind elf Monate zuvor, vermutlich am 3. September 2013, in der Badewanne entbunden. Matti S. versichert in Befragungen glaubhaft, er habe die Babyleiche in seinem Kühlschrank nie bemerkt. Auch von den beiden Schwangerschaften habe er nichts mitbekommen. Nur einmal habe er seine Freundin auf ihre leichte Gewichtszunahme angesprochen und sie gefragt, ob sie schwanger sei. Doch Tara L. habe das vehement bestritten und ihr kleines Bäuchlein auf zu wenig Sport und Essattacken geschoben.

Selbst der Partner bekam nichts mit

Matti S. hatte ihr geglaubt. So wie viele andere: Tara L.s Eltern, die ihre Tochter oft besuchten, ihre Arbeitskollegen in der PR-Agentur, die sie fast jeden Tag sahen, Freunde. Niemand vermutete eine Schwangerschaft unter den weiten Blusen und den langen Seidenschals, so kleidete sich Tara doch meist, sie schien doch so wie immer!

Auch das eint die Fälle, die aus Studien bekannt sind: Das Umfeld betont im Nachhinein fast immer, nichts gewusst zu haben. "Es entsteht so etwas wie eine kollektive Verdrängung", sagt die Kasseler Professorin Theresia Höynck. Aber kann man eine Schwangerschaft wirklich übersehen? "Wir wissen heute, dass diese Frauen oft nur wenig an Gewicht zunehmen, selbst im neunten Monat kaum Bauch haben. Auch beim Sex sind sie oft völlig unbefangen, denn sie sind ja der subjektiven Überzeugung, nicht schwanger zu sein", sagt Isabella Heuser.

Dass der Partner nichts mitbekommt, kann aber nach Meinung der Berliner Professorin nur passieren, wenn es an Kommunikation und Achtsamkeit in der Beziehung gefehlt hat. "In einer guten Partnerschaft hat man auch mal den Moment, wo man zusammenbricht und sagt: Hilf mir doch." Das hat Tara L. nie getan.

Stress mit Alkohol bekämpft

Die Beziehung der beiden war tatsächlich schwierig, in einem ständigen On und Off. Sie hatten sich entfremdet, nicht zuletzt wegen Tara L.s Alkohol- und Tablettensucht. Wollte sie die eh schon instabile Beziehung nicht noch mehr belasten? Hatte sie Angst, verlassen zu werden? Oder Angst, die Kinder seien geschädigt? Auch das könnten Auslöser für die Verdrängung der Schwangerschaften sein. Vielleicht aber saß tief in ihr das Gefühl, einem Kind nicht gewachsen zu sein – wie so vielem anderen auch.

Schon den Stress mit der Magisterarbeit hatte sie 2011 weggetrunken. Auch die Promotion setzte sie unter großen Druck. Außerdem machte ihr der Unfalltod eines guten Freundes zu schaffen. Erst hatte sie nur Wein getrunken, später auch Höherprozentiges aus Flachmännern, gekauft in dem kleinen Supermarkt in ihrem Viertel. An Tagen, die sie mit Matti verbrachte, trank sie allerdings nicht.

Von Ende 2013 an versuchte sie, mithilfe der Anonymen Alkoholiker von der Sucht loszukommen. Als sie doch wieder rückfällig wurde, holten ihre Eltern sie im Frühjahr 2014 zu sich nach Siegen. Sie wollten ihre Tochter unter ständiger Beobachtung haben. Tara L. durfte zwar wochentags mit dem Zug nach Bonn zur Arbeit fahren, aber nur noch an den Wochenenden in Bonn wohnen, wenn Matti S. freihatte. Sie wehrte sich nicht dagegen.

"Große innere Not"

Sie war von Kindheit an daran gewöhnt, dass ihre Mutter für sie entschied. Die Mutter füllte ihre Überweisungen aus. Die Mutter meldete sie im Büro krank. "Tara L. ist eine junge Frau, deren Handeln immer schon wenig eigenständig war, nicht erst mit 32. Es hing immer schon sehr von anderen ab. Entscheidungen trafen meist ihre Eltern, nie sie selbst", sagt ihr Anwalt Daniel Nierenz, der sie gemeinsam mit Katharina Batz und Boris Segmüller verteidigt. "Für sie war das normal, nichts selbst zu regeln. Das hat sie nie anders erlebt."

"Psychologen nennen das eine dependente Persönlichkeitsstörung", sagt Isabella Heuser. "Solche Menschen sind abhängig von dem, was ihr nächstes Umfeld für sie regelt. Ohne den Rat, die Anweisung, die Lenkung und Leitung durch andere können sie nicht überleben. Vielleicht hat Tara L. sogar im Fall ihrer Schwangerschaft gehofft, dass ein Problemlöser um die Ecke kommt. Denn ihren eigenen Fähigkeiten traute sie offensichtlich nicht, fühlte sich hilflos und ohnmächtig, als sie mit den Schwangerschaften konfrontiert war." Für die Psychologin war Tara L. "in großer innerer Not". Sie sagt: "Statt in U-Haft wäre so jemand besser in einer Therapie aufgehoben."

Babys lebten nur einige Minuten

Tara L.s Anwalt Daniel Nierenz sagt: "Sie ist eine hochintelligente junge Frau, und trotzdem hat sie bis heute keine Erklärung für ihr Verhalten. Sie kann das, was passiert ist, nicht mit ihrer Person in Einklang bringen." Für die Annahme der Siegener Staatsanwaltschaft, Tara L. könnte die Kinder erstickt haben, finden sich laut Angaben der Verteidigung in den Gutachten keine Belege.

Und auch den Vorwurf "Totschlag durch Unterlassen" weist Nierenz zurück: "Die Säuglinge haben laut Gutachten höchstens einige Minuten gelebt. Wir gehen davon aus, dass sie aufgrund der frühen Geburten in der 32. und 34. Schwangerschaftswoche und der Plazentainsuffizienz, die Tara L. in beiden Schwangerschaften hatte, stark unterversorgt gewesen sind und deshalb nur so kurz gelebt haben, dass auch ein herbeigerufener Notfallmediziner nichts mehr hätte machen können. Damit wäre ihr kein Tötungsdelikt vorzuwerfen."

So viele offene Fragen

Matti S. ist weggezogen. Simo und Krishan, die Kinder, die er nie kennenlernen durfte, hat er unweit seiner neuen Wohnung begraben. Zu Tara L., der Frau, mit der er über drei Jahre liiert war, will er im Moment nichts sagen. In einer Mail an den stern schreibt er, dass er nicht darüber sprechen wolle, weil er glaube, gar nichts zu Tara L. sagen zu können, "einer Person, der man so etwas niemals zutrauen würde". Er schreibt weiter: "Zum anderen muss ich selbstkritisch feststellen, dass ich sie nicht zur Genüge kennengelernt habe, um etwas über ihre Beweggründe sagen zu können. Ich bin da genauso ratlos wie alle anderen."

Seine Worte klingen nach einem Menschen, der sich selbst so gern mehr erklären wollte – es aber einfach nicht kann. Matti S. hat seine Exfreundin inzwischen mehrfach in der U-Haft besucht. Über den 3. September 2013 und den 7. August 2014, die Todestage ihrer Söhne, darf er mit ihr vor dem Prozess nicht sprechen. Aber er hat Fragen. Und er will Antworten. Wird Tara L. jemals Antworten finden?

* Alle Namen von der Redaktion geändert

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?