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Räuber sprengen Bank in die Luft: Das Gebäude ist zerstört, der Tresor bleibt heil

In Mecklenburg-Vorpommern haben Räuber eine ganze Bankfiliale in die Luft gesprengt, um an den Tresor zu kommen.

Die Sprengstoffladung war schlecht berechnet - statt nur die Eingangstür zu öffnen, jagten Räuber direkt eine ganze Bankfiliale in Mecklenburg-Vorpommern in die Luft. Die Explosion zerstörte am frühen Dienstagmorgen gegen 2.00 Uhr die Volksbank in einer Ladenzeile in Malliß (Landkreis Ludwigslust). Dabei wurde das gesamte Geschäftshaus mit mehreren Läden beschädigt, wie die Polizei mitteilte. Die Räuber erbeuteten jedoch kein Geld.

Der Tresor sei bei dem Anschlag heil geblieben, ebenso wie die Kassetten im Geldautomaten, sagte der Leiter der Polizeiinspektion Ludwigslust, Ingo Renk. Menschen wurden nicht verletzt. Von den Tätern fehlt nach Polizeiangaben jede Spur.

Feuerwehrleute und Männer vom Technischen Hilfswerk (THW) räumten die Trümmer des Flachbaus mit den Händen beiseite. Anfangs wurde nicht ausgeschlossen, dass ein Mensch verschüttet wurde, wie Renk berichtete. Suchhunde fanden jedoch niemanden.

Bis zu 55 Helfer waren an der abgesperrten Unglücksstelle an der Bundesstraße 191 im Einsatz. Trümmer der Explosion waren bis zu 50 Meter weit geflogen und hatten umliegende Häuser und geparkte Fahrzeuge beschädigt. Aus dem Leck in einer Gasleitung des Geschäftshauses strömte Gas. Erst nach etwa zwei Stunden wurde die Leitung repariert. Nur wenige Schaulustige beobachteten die Arbeiten in der Gemeinde mit 1400 Einwohnern.

Bei der Fahndung nach den Tätern half auch ein Hubschrauber nicht weiter. Wie die Explosion ausgelöst wurde, ist Renk zufolge noch unbekannt. "Wir haben noch keinen klaren Handlungsablauf", sagte er. Vermutet wird, dass die Täter gezielt ein bislang unbekanntes Sprengmaterial vor den Eingang der Filiale legten und zündeten.

Ob es sich um einen klassischen Sprengstoff handelte oder etwa um Benzin, Sauerstoff oder Acetylen, sei noch unklar. "Die Täter haben nicht gewusst, was sie damit auslösen", vermutete Renk. Eine Explosion in dieser Form könne nicht beabsichtigt gewesen sein. Die Spurensicherung der Kriminalpolizei untersuchte den Tatort.

Auf einem Parkplatz direkt neben der Bank brannte beim Eintreffen der Polizei ein Radlader. Der Brand stehe wohl im Zusammenhang mit der Explosion. Der Radlader sei zuvor von einer Baustelle in Malliß gestohlen worden, sagte der Einsatzleiter. Möglicherweise wollten die Einbrecher damit den Geldautomaten und den Tresor abtransportieren.

Was mit dem stark beschädigten Gebäude geschieht, war am Abend noch offen. Auch die Schadenshöhe stand nicht fest. Sie hängt davon ab, wie viel von der Ruine noch abgetragen werden muss. In dem nach der Wende errichteten Haus gibt es noch einen Lottoladen, einen Drogeriemarkt und ein Versicherungsbüro. Ein von der Eigentümerin beauftragter Baustatiker untersucht nun das Haus.

Bankräuber versuchen nicht selten, mit Sprengstoff an Beute zu kommen. In Mecklenburg-Vorpommern gab es laut Landeskriminalamt in den vergangenen Wochen drei Anschläge auf Geldautomaten, ebenso wurden Sprengungen aus Brandenburg und Schleswig-Holstein gemeldet.

In Malliß hatte im Dezember 2005 schon die sogenannten Panzerknackerbande zugeschlagen. Mehrere Männer wollten einen Geldautomaten durch ein explosives Gas-Luft-Gemisch sprengen, waren aber ebenfalls erfolglos.

DPA/AFP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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