Unfall auf A3
Lastwagen mit Rindern steckt in Autobahn-Böschung fest

Rinder verunglückt an der Autobahn
Die Rinder sind in dem umgekippten noch gefangen. Ob sie bei dem Unfall verletzt wurden, muss jetzt ein Tierarzt klären
© Sascha Ditscher/dpa

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Nach einem Unfall stecken an der A3 nach wie vor mehr als ein Dutzend Rinder in einem Transporter fest. Der Verkehr rollt wieder – doch die Bergung gestaltet sich schwierig.

Ein mit rund 40 Rindern beladener Lastwagen ist auf der A3 bei Ransbach-Baumbach (Westerwaldkreis) verunglückt. Zunächst wurde die Autobahn Richtung Frankfurt für die Bergung gesperrt, so die Polizei. Es kam zu Staus im Berufsverkehr. Seit etwa 7.30 Uhr sei die Strecke wieder frei befahrbar, hieß es.

Rinder könnten verletzt sein durch den Unfall

Der Transporter war am frühen Morgen aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und in einer Böschung hängen geblieben. Der Tiertransporter sei auf ein Firmengelände in Ransbach-Baumbach gebracht worden, so die Polizei. 

Die Bergung der 22 Jungbullen im Anhänger gestalte sich schwierig. „Derzeit ist davon auszugehen, dass zumindest die Tiere aus dem Anhänger, die den Verkehrsunfall überlebt haben, noch heute geschlachtet werden müssen“, hieß es von der Polizei. Die neun Jungbullen aus dem vorderen Teil des Transporters seien zu einem Landwirt gebracht worden und werden dort vom Veterinäramt begutachtet. 

Laut den Verkehrsmeldungen des ADAC staute es sich bereits am frühen Morgen auf etwa zwei Kilometer hinter der Unfallstelle. Autofahrer mussten rund eine Stunde mehr Zeit einplanen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde aktualisiert.

DPA
akr

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