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Fotograf Sebastião Salgado: Das Elend der Welt und die Schönheit der Schöpfung

Ausbeuterische Arbeit, Flucht, Krieg und die unvergängliche Natur – das sind die Themen des Fotografen Sebastião Salgado. Für sein Engagement erhält der 75-Jährige nun eine der bedeutendsten Auszeichnungen Deutschlands.

Sebastião Salgado

Pinguine rutschen in der Antarktis auf einem eisigen Abhang ins aufgewühlte Wasser. Das Bild aus dem Genesis-Band zeigt eine menschenfeindliche wie faszinierend schöne Natur, die vom Einfluss moderner Zivilisation vollkommen unberührt ist.

Zum ersten Mal wird ein Fotograf mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet: Sebastião Salgado aus Brasilien. Er erhält die bedeutende Ehrung und 25.000 Euro am 20. Oktober zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels habe sich für Salgado entschieden, weil er mit seinen Arbeiten "soziale Gerechtigkeit und Frieden fordert und der weltweit geführten Debatte um Natur- und Klimaschutz Dringlichkeit verleiht" – so begründete der Dachverband der Buchbranche seine Wahl. Salgado war für eine Reaktion zunächst nicht zu erreichen. 

Sebastião Salgado widmete sich zuletzt der Naturfotografie

Der 75-Jährige hat über den Irakkrieg und den Völkermord in Ruanda berichtet, über Flüchtlingsströme in Afrika und unmenschliche Arbeitsbedingungen in Lateinamerika. "Ich habe sehr schlimme Dinge gesehen", sagte er kurz vor seinem 75. Geburtstag in einem Interview des französischen Fernsehsenders France 24. "Ich habe Sachen erlebt, die mich an der Menschheit zweifeln lassen."

Salgado kam am 8. Februar 1944 in der Kleinstadt Aimorés im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais zur Welt und wuchs auf einer Rinderfarm auf. Wegen seines Engagements gegen die Militärdiktatur in Brasilien emigrierte er 1969 nach Paris. In den 70er Jahren betreute er als Ökonom Entwicklungshilfeprojekte in Afrika. 1973 gab er seinen Beruf auf, um ganz als Fotograf zu arbeiten.

Neben seinen sozialfotografischen Werken wie "Arbeiter", "Migranten" und "Afrika" widmete sich Salgado zuletzt verstärkt der Naturfotografie. Für "Genesis" sind ihm imposante Landschaftsaufnahmen, intensive Tierbilder und eindringliche Porträts von Ureinwohners gelungen.

Hier können Sie die Werke bestellen:

Exodus

Genesis

Gold

Klaus Becker Fallback
tis
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(