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Simbabwe Zwölf Elefanten im Wald verendet – Wilderei ausgeschlossen

Zwölf verendete Elefanten in Simbabwe gefunden - Ursache unklar
Zwölf verendete Elefanten in Simbabwe gefunden - Ursache unklar
© AP / DPA
In Simbabwe sind zwölf Elefanten aus ungeklärte Weise vollendet. Die Untersuchungen dauern an – die Wildparkbehörde hat bereits Vermutungen. 

Aus bisher ungeklärten Gründen sind in Simbabwe zwölf Elefanten gestorben. Die verendeten Tiere seien im Pandamasue-Wald im Westen des Landes gefunden worden, sagte Tinashe Farawo, ein Sprecher der nationalen Wildparkbehörde, am Montag. Untersuchungen zur Feststellung der Todesursache dauern an. 

Derzeit vermute man eine Vergiftung durch Anthrax-Bakterien. Anthrax, auch Milzbrand genannt,  wird durch Bakterien verursacht, die natürlich im Boden vorkommen. Wilderei wird dem Sprecher zufolge zunächst als Todesursache ausgeschlossen, da die Stoßzähne der Elefanten nicht fehlten. 

Simbabwe als beliebter Safari-Ort

Der Pandamasue-Wald liegt im Westen des Landes zwischen den berühmten Viktoria-Wasserfällen und dem Hwange-Nationalpark. Simbabwe im südlichen Afrika ist wegen seiner reichhaltigen Natur und wilden Tiere weltweit ein beliebtes Ziel für Safari-Reisen aus der ganzen Welt.

Der Fund erinnert an ein ähnliches Fall aus Botsuana. Dort waren im Juli binnen wenigen Wochen auf zunächst geklärte Art und Weise fast 300 Elefanten gestorben. Vorläufige Tests hatten ergeben, dass ein natürlich vorkommendes Toxin die Ursache für das Massensterben gewesen sein könnte. Eine Infektionskrankheit oder Wilderei hatten die Behörden auch damals ausgeschlossen.

deb DPA

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