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Lyrisch begabt: Polizei widmet Betrunkenem mit Filmriss ein Gedicht

In Hessen kam ein Betrunkener mit einem klassischen Filmriss zur Polizei, weil er glaubte, bestohlen worden zu sein. Die Beamten konnten den Fall aufklären – und verfassten ein Gedicht darüber.

Zwei Männer trinken Bier

Der Mann hatte zu tief ins Glas geschaut und glaubte, jemand habe von seinem Konto Geld abgehoben (Symbolbild)

Getty Images

Mit einem Gedicht hat die Polizei in Hessen auf die Gedächtnislücke eines Betrunkenen reagiert. Der Mann hatte die Beamten alarmiert, weil er glaubte, dass jemand am Geldautomaten von seinem Konto 100 Euro abgehoben hatte. Woran er sich aufgrund seines Alkoholpegels nicht erinnern konnte: Er war es selbst gewesen.

Die Polizei in Friedberg dichtete daraufhin: "Er selbst war's der am frühen Abend, nachdem er sich - am Trunke labend - zur Sparkass' hatte aufgemacht und hach, wer hätte das gedacht, mit seiner eig'nen EC-Karte, sich geholt hat - das Ersparte. Als Beweis, wie zu erwarten, dient ein Bild vom Automaten." Wann und wo genau sich der Vorfall zugetragen hat, ließ die Polizei offen.

epp / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.