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Mord auf Usedom: "Abschaum", "Bastard": Als das Urteil im Fall Maria fällt, verliert mancher im Gerichtssaal die Fassung

Auch ein halbes Jahr nach dem grausamen Mord an der schwangeren Maria aus Zinnowitz auf Usedom sitzt das Entsetzen über das Verbrechen noch tief. Die Urteile des Landgerichts fielen hart aus.

Die Mörder von Maria am Landgericht Stralsund; Blumen vor dem Haus auf Usedom

Nach der Tat im März legten Menschen Blumen und Kerzen vor der Wohnung der schwangeren Maria auf Usedom nieder. Ihre Mutter ist mit dem Urteil gegen die beiden Mörder, sagt aber auch: "Ich bekomme meine Tochter und mein Enkelkind nie mehr zu sehen. Das macht mich so traurig",

DPA

Die Mutter der ermordeten Maria ist in Tränen aufgelöst. "Das haben sie verdient", sagt sie mit Blick auf die Männer, die ihre 18-jährige schwangere Tochter aus reiner Mordlust getötet haben. Mit dem Urteil "lebenslänglich" für einen 21-Jährigen und "Unterbringung im Maßregelvollzug" für einen 19-Jährigen ist ein Prozess zu Ende gegangen, der heftige Emotionen und viel Schmerz mit sich brachte. Die Grausamkeit, mit der die beiden Täter im März die im dritten Monat schwangere Maria getötet haben, hat die Menschen bis ins Mark erschüttert. Selbst Juristen und Mediziner zeigten sich fassungslos während des Prozesses vor dem Landgericht Stralsund. 

Aufgeheizte Stimmung am Tag des Urteils

"Ich bekomme meine Tochter und mein Enkelkind nie mehr zu sehen. Das macht mich so traurig", sagt die Mutter. Sie sei dankbar für die hohen Haftstrafen. Die Verzweiflung und der Hass, den diese Tat hervorgerufen hatte, wurde auch nach dem Urteil deutlich. Die beiden Verurteilten wurden aus dem Publikum in aufgeheizter Stimmung mit "Bastard" oder "Abschaum" verabschiedet. Das Gericht hatte festgestellt, dass sie sich im März zum Mord verabredet und heimtückisch und aus Mordlust heraus getötet hatten. "Sie wollten einen Menschen sterben sehen." 

Vor Gericht hatte der 19-Jährige emotionslos und detailliert die Tat gestanden. Schon zuvor sei der Wunsch zu töten Thema gewesen. "Lass es uns heute machen", erzählte er vom Tattag, an dem wie stets reichlich Alkohol getrunken wurde. Ein anderer junger Mann stand noch zur Wahl, doch sie entschieden sich für die gemeinsame Freundin Maria. Sie wohnte alleine, der Mord war einfacher durchzuziehen. Es gab keinen Anlass, sich Maria auszusuchen, wie die Richterin sagte.

Die Emotionslosigkeit, die vom Gutachter als völliger Mangel an Empathie beschrieben wurde, beherrschte laut Anklage die Tatplanung und den Beginn des Mordes. Der Jüngere fiel die arg- und wehrlose Maria in deren Wohnung von hinten an und stieß ihr von der Seite sein Messer in den Hals. Dann stach er mehrere dutzend mal auf die liegende Maria ein – bis sie tot war. "Danach war ich kurz überfordert", berichtete er. "Grausam, brutal, heimtückisch, bestialisch", nannte die Anwältin der Mutter das Verbrechen.

Der Prozess war begleitet von schmerzhaften Ausbrüchen der Mutter, auch unter den Besuchern war immer wieder Schluchzen zu vernehmen. Vor allem, als der Täter angab, dass er gewusst habe, dass Maria schwanger war. Für ungläubiges Staunen sorgte, dass er sich ein Kreuz auf die Wange tätowieren ließ – für seine beste Freundin Maria, wie er sagte. Er wolle sich auch den Namen dazu tätowieren lassen. 

Freundin des Täters wusste von Mordplänen an Maria

Weitgehend offen blieb die Frage, ob der Ältere die Beine Marias festgehalten hat oder nicht. Es gab zwar DNA-Spuren von ihm, aber die spielten bei der Beurteilung keine Rolle. Er sei maßgeblich beteiligt gewesen, das reiche für die Verurteilung wegen Mordes.

Ratlos hatten die Besucher im Prozess gehört, dass der Jüngere seiner Freundin schon vor der Tat von den Mordplänen berichtet hatte. Am Tatabend hatte er ihr das Messer gezeigt. Sie habe das nicht ernst genommen, sagte die junge Frau im Prozess. Sie hat mit dem Täter ein gemeinsames Kind und war Marias beste Freundin. Als er zurückkam, habe er sie bedroht, sie sei die nächste, wenn sie etwas erzähle.

Mit der Unterbringung des Jüngeren im Maßregelvollzug folgte das Gericht dem Gutachter, der den Mann als extrem gefährlich eingeschätzt hatte. Während des Vollzugs wird regelmäßig gerichtlich überprüft, ob von dem Täter noch eine Gefahr für die Gesellschaft ausgeht. Für beide Männer stellte das Gericht auch die besondere Schwere der Schuld fest. Ein Leben in Freiheit rückt so für die jungen Täter in weite Ferne.

Joachim Mangler / DPA / wue
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CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
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