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"Periodischer Sicherheitsbericht" Weniger Gewaltverbrechen – dafür mehr rechte und ausländische Tatverdächtige

Eine Polizeistreife in der Kölner Altstadt
"Deutschland ist eines der sichersten Länder dieser Welt", so Innenminister Horst Seehofer (CSU). Die Kriminalität in Deutschland ist laut einem Bericht rückläufig.
© Christoph Hardt/Geisler-Fotopres/ / Picture Alliance
Die Kriminalität in Deutschland ist zurückgegangen. Laut "Periodischem Sicherheitsbericht" der Bundesregierung ist sie zwischen 2005 und 2019 um 15 Prozent gesunken. Dafür nahm die Kriminalität von rechts zu, ebenso die Zahl der ausländischen Tatverdächtigen.

Die Kriminalität in Deutschland ist einem Regierungsbericht zufolge rückläufig. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben) unter Berufung auf den neuen "Periodischen Sicherheitsbericht" der Bundesregierung berichteten, sank die Kriminalität von 2005 bis 2019 um 15 Prozent, "beeinflusst vor allem vom deutlichen Rückgang der Eigentums- und Vermögensdelikte". Auch bei der schweren Gewaltkriminalität sind die Fallzahlen laut Bericht gesunken.

Die Corona-Pandemie habe zu einem Rückgang der Gewalt in der Öffentlichkeit geführt – aber auch zu einem Anstieg der Gewalt im privaten Raum. Der Bericht verzeichnete zudem einen Anstieg an ausländischen Tatverdächtigen zwischen 2009 und 2019 von 21,1 auf 34,6 Prozent.

Rechtsmotivierte Kriminalität gestiegen

Sorgen bereitet den Behörden laut Bericht besonders die politisch motivierte Kriminalität von rechts: Seit 2015 seien jährlich mehr als 20.000 Straftaten registriert worden. Stark zugenommen habe die rechtsmotivierte Hasskriminalität im Internet. Auch der Anteil der polizeilich registrierten, antisemitisch motivierten Straftaten sei "kontinuierlich gestiegen".

"Wer erfolgreich Kriminalität bekämpfen will, braucht mehr als Statistiken", sagte Innenminister Horst Seehofer (CSU) den Zeitungen. "Deutschland ist eines der sichersten Länder dieser Welt." Im internationalen Vergleich verzeichnete die Bundesregierung laut dem Bericht etwa eine niedrige Anzahl vorsätzlicher Tötungen.

rw AFP

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