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Tanker-Unglück auf der Ems: Feuerwehr löscht Großbrand im Hafen von Lingen

Fünf Arbeiter sind bei einer Tankerexplosion am Kai einer Raffinerie in Lingen noch einmal mit dem Leben davongekommen. Beim Beladen des Schiffes brach Feuer aus, kurz darauf explodierte der Tanker und sank. Die Feuerwehr hat den Großbrand mittlerweile gelöscht.

Ein Tankschiff ist in der Nacht zum Dienstag auf der Ems im niedersächsischen Lingen explodiert und ausgebrannt. Mittlerweile ist die Lage aber wieder unter Kontrolle. Nach Angaben der Polizeiinspektion Emsland geriet das Schiff beim Beladen mit Superbenzin im Werkshafen der BP-Erdölraffinerie aus bislang unbekannter Ursache in Brand. Kurz darauf gab es nach Angaben von BP drei Explosionen. Die fünf Besatzungsmitglieder konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Einer der Männer erlitt leichte Verletzungen. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf andere beladene Tankschiffe.

Das havarierte Tankschiff brannte aus und sank auf den Boden des Hafenbeckens. Laut Polizei liefen erhebliche Mengen Benzin ins Hafenbecken und gerieten ebenfalls in Brand. Die Feuerwehr konnte diesen Brand mit Schaum löschen. Bis zum Morgen sei das Feuer aber immer wieder aufgeflackert. Inzwischen sei der Brand komplett gelöscht. "Das Schiff ragt noch aus dem Wasser und wird deswegen noch immer gekühlt, falls sich das Benzin doch noch einmal entzündet", sagte ein Polizeisprecher am Dienstagvormittag. Allerdings bestehe keine Gefahr mehr, dass das Schiff wegtreiben könnte, weil es auf Grund liegt.

Der Dortmund-Ems-Kanal sowie die nähere Umgebung blieben zunächst gesperrt. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, wegen der Rußentwicklung Fenster und Türen geschlossen zu halten. Ersten Messungen zufolge befanden sich demnach aber keine weiteren belastenden Schadstoffe in der Luft. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe wurden zunächst noch keine Angaben gemacht werden. Nach ersten Informationen der Polizei war das Tankschiff mit rund 900.000 Litern Benzin beladen.

mlr/DPA/AFP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.