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Tödlicher Virus: Arzt aus USA an Ebola erkrankt

Durchfall, Fieber bis hinzu inneren und äußeren Blutungen: Ein US-Arzt hat sich in Liberia mit Ebola infiziert. Wie dies trotz strenger Sicherheitsvorschriften passieren konnte, ist unklar.

Um nicht selbst am meist tödlichen Ebola-Virus zu erkranken gelten für die Helfer strikte Sicherheitsvorschriften. Trotzdem hat sich in Liberia nun ein US-Arzt infiziert.

Um nicht selbst am meist tödlichen Ebola-Virus zu erkranken gelten für die Helfer strikte Sicherheitsvorschriften. Trotzdem hat sich in Liberia nun ein US-Arzt infiziert.

In Liberia ist ein für eine Hilfsorganisation tätiger Arzt aus den USA an Ebola erkrankt. Der 33-Jährige habe bei sich selbst die typischen Symptome festgestellt und sich daraufhin in eine Isolierstation begeben, teilte die Gruppe Samaritan's Purse am Samstag mit. Ein Ebola-Test sei positiv ausgefallen. Wie sich der Arzt anstecken konnte, sei nicht klar. Er habe in einem der beiden Behandlungszentren gearbeitet, die die Organisation in dem westafrikanischen Land betreibt, und sich streng an die Sicherheitsvorschriften gehalten.

Die Krankheit breitet sich derzeit in der Region aus. Neben Liberia sind auch Guinea und Sierra Leone betroffen. Seit dem ersten registrierten Auftreten im Februar starben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO mindestens 660 Menschen.

Gezielte Therapie oder Impfung gibt es nicht

Die Wahrscheinlichkeit, an Ebola zu sterben, liegt je nach Erregerstamm bei bis zu 90 Prozent. Die Kranken leiden an Durchfall, Erbrechen, hohem Fieber sowie inneren und äußeren Blutungen. Ebola überträgt sich unter anderem durch Körperkontakt. Eine gezielte Therapie oder Impfung gibt es nicht.

mod/Reuters / Reuters
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