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Umfrage aus den USA: Europa bewundert die Deutschen

Kanzlerin Merkel gilt als knallharte Sparerin, die den Krisenländern der EU einiges abfordert. Doch eine Umfrage aus den USA bringt Überraschendes an den Tag: Die meisten Europäer bewundern Deutschland. Griechenland kommt nicht so gut davon.

Unerwartetes Lob für Berlin: "Deutschland ist die am meisten bewunderte Nation in der EU und ihre Führer werden am meisten respektiert." Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des US-Meinungsinstituts Pew Research Center in acht europäischen Ländern sowie den USA. Die Deutschen würden am härtesten arbeiten und seien am wenigsten korrupt. Zugleich seien sie die stärksten Befürworter der EU.

Zugleich förderte die Umfrage aber auch reichlich Negatives an den Tag: Viele Länder sehen die Integration des Kontinents mit großer Skepsis.

Als das krasse Gegenstück zu Deutschland gilt nach der Studie des renommierten Instituts das von der Finanzkrise gebeutelte Griechenland. "Keines der befragten EU-Länder sieht Griechenland in positivem Licht." Und die Griechen selbst betrachten die wirtschaftliche Integration mit größter Geringschätzung. Zudem sind sie die schärfsten Kritiker der Union. Und, das wiederum eher überraschend: "Sie sehen sich selbst als die Europäer, die am härtesten arbeiten."

Manche Ergebnisse sind beunruhigend

Für die Umfrage wurden nach Angaben des Instituts Mitte April über 9000 Menschen befragt. Die untersuchten EU-Länder sind: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Italien, Polen, Spanien und Tschechien.

Manche Ergebnisse sind durchaus beunruhigend. In vielen Ländern herrscht die Meinung, dass das Zusammenwachsen Europas die heimische Wirtschaft geschwächt habe. Das meinen 70 Prozent der Griechen, aber auch 63 Prozent der Franzosen sowie jeweils 61 Prozent der Briten und der Italiener. Lediglich in Deutschland meint eine große Mehrheit (59 Prozent), dass sie mit der europäischen Integration gut gefahren seien.

Skepsis auch gegenüber dem Euro: Im Durchschnitt betrachten lediglich 37 Prozent der Befragten die Gemeinschaftswährung als einen Segen. Und wer noch draußen vor ist, sieht das nicht als Nachteil. So seien etwa 73 Prozent der Briten ausgesprochen happy mit ihrem Pfund.

"Unter den befragten Europäern gibt es lediglich in Deutschland eine wachsende Mehrheit, die davon ausgeht, dass Integration eine ökonomischer Vorteil für die Nation ist", meint das Institut.

jar/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.