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Video Beim Impfen geht es um die Wurst

Es geht um die Wurst - alles andere ist Käse. So hätte das Motto lauten können am Freitag in Nürnberg. Denn Corona-Impfungen retten erwiesenermaßen Leben. Das eigene aber auch das der Anderen. Daher wurde versucht per Bratwurst die Leute zur Impfung zu bewegen. Mit dabei war auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder: O-TON BAYERNS MINISTERPRÄSIDENT MARKUS SÖDER (CSU): "Jeden Tag kommen Meldungen aus der ganzen Welt von ehemaligen Impfgegnern, die sagen, hätte ich mich nur impfen lassen; oder die danach auffordern, quasi als Konvertiten, sich impfen zu lassen. Wir erleben, dass jetzt AfD-Politiker krank werden, erkranken und schwerste Erscheinungen haben. Sorry, wenn ich das sage. Meinung ist in Ordnung. Aber gegen wissenschaftliche Vernunft bringt es dann auch nichts. Und deswegen, wenn da Drei im Weggla helfen - ich finde es eine super Idee - wenn die helfen, dann gerne. Aber am Ende ist es schon ein tolles Angebot, dass ein Land diese Angebote machen kann. Da sind wir froh drüber." Drei im Weggla, das sei erklärt, ist eine Art fränkischer Hotdog. Jeder Impfwillige bekam einen entsprechenden Gutschein. Diese Aktion ist ein weiterer Versuch, um die Impfquote zu steigern. Denn in Deutschland hat sich an vielen Orten eine gewisse Impfmüdigkeit breit gemacht. Rund 64 Prozent der Bevölkerung sind zurzeit vollständig geimpft. Angestrebt wird aber laut Robert-Koch-Institut eine Impfquote von mindestens 85 Prozent.
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Die Aktion in Nürnberg mit Markus Söder war ein weiterer Versuch, um die Impfquote im Land zu steigern.

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