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Video Scholz: Im Verhältnis zu Russland kein Zurück zu alten Zeiten

STORY: HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Olaf Scholz (SPD), Bundeskanzler: "Heute Vormittag hatten wir per Video zugeschaltet den ukrainischen Präsidenten Selenskyj bei uns in der G7-Runde zu Gast. Der Präsident hat noch einmal sehr eindringlich die Lage geschildert, wie sie sich für die Ukraine gegenwärtig darstellt. Und dass er sehr dankbar ist für die Unterstützung, die so viele Staaten der Ukraine zukommen lassen. Und dass natürlich auch diese Unterstützung noch für lange Zeit notwendig sein wird. Wir alle, das haben wir versichert, werden die Ukraine in ihrer Verteidigung gegen Russland weiterhin unterstützen. Klar ist: Dieser Krieg ist ein tiefer, tiefer Einschnitt in den internationalen Beziehungen. Früh habe ich das sehr bewusst als eine Zeitenwende bezeichnet, was mit Russlands Angriff auf die Ukraine verbunden ist. Alle Regeln, alle Vereinbarungen, die wir miteinander getroffen haben, über die Art und Weise der Zusammenarbeit von Staaten, sind damit gebrochen worden. Ganz besonders die Verständigung, dass Grenzen nicht mit Gewalt verschoben werden sollen. Und als G7 sind wir uns einig in der Einschätzung, dass es deshalb sich hier um sehr langanhaltende Veränderungen dreht, die die internationalen Beziehungen auch für sehr, sehr lange Zeit prägen werden. Deshalb ist auch klar: Im Verhältnis zu Russland kann es kein Zurück geben in die Zeit vor dem russischen Überfall auf die Ukraine. Denn wenn die Lage sich verändert, müssen auch wir uns verändern. Das wissen alle sehr genau. Und alle G7-Staaten sind dazu auch bereit, die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Noch ist natürlich nicht abzusehen, wie sich die Welt in den kommenden Monaten und Jahren verändern wird. Klar ist aber, dass wir diese Veränderung am besten meistern werden, wenn wir eng und zusammen vertrauensvoll zusammenstehen und zusammenarbeiten. Denn das verbindet uns eben. Die Demokratie, der Rechtsstaat, die Achtung der Menschenrechte. Und es ist gut, dass wir in dieser Welt Freunde und Verbündete haben."
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Bundeskanzler Olaf Scholz sieht die Beziehungen des Westens zu Russland dauerhaft zerrüttet.

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