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Video Scholz zum Tag der Deutschen Einheit: Putin soll seinen Krieg beenden

STORY: 32 Jahre Deutsche Einheit, ein Tag, an dem viele Menschen in Ost- und Westdeutschland den Kampf für Freiheit und Demokratie feiern, der 1989 zum Fall der Berliner Mauer und ein Jahr später zur Wiedervereinigung Deutschlands führte. Am Festakt in Erfurt nahm am Montag auch Bundeskanzler Olaf Scholz teil. Er würdigte die Demokratiebewegungen, die den Fall des Eisernen Vorhangs überall im Osten Europas damals begleiteten. Viele Länder seien seitdem zur Europäischen Union dazugestoßen: "Das wird uns stark machen, auch in der Zukunft. Und wir wissen, dass diese Europäische Union weiter wachsen wird. Viele Länder sind eingeladen, dazuzugehören, zu diesem Bund von Demokratie. Und das ist auch für die Zukunft wichtig, gerade jetzt, wo wir sehen, wie die europäische Friedensordnung gefährdet wird durch den brutalen Angriff Russlands auf die Ukraine. Wir halten zusammen und unterstützen die Ukraine und die Bürgerinnen und Bürger des Landes bei ihrem Kampf für Freiheit, Einheit und Gerechtigkeit des eigenen Landes." - SCHNITT - "Und klar ist Wir werden diese Unterstützung so lange gewährleisten, wie das notwendig ist." Scholz sagte, die Grundsätze der europäischen Friedensordnung müssten wieder Geltung haben. "Dass man seinen Nachbarn nicht überfällt, dass Grenzen nicht mit Gewalt verschoben werden. Das ist das, was wir auch dem russischen Präsidenten zurufen: Er soll seinen Krieg beenden." Die Folgen des Krieges haben in Deutschland unterdessen Proteste ausgelöst, die an die sogenannten Montagsdemonstrationen vor 33 Jahren anknüpfen wollen. Damals ging es gegen die SED-Herrschaft der DDR, heute richtet sich die Wut gegen hohe Energie- und Lebensmittelpreise. Die Partei "Die Linke" macht dabei ebenso wie rechtsextreme Gruppen gegen die Politik der Ampel-Regierung mobil. Zum Tag der Deutschen Einheit mahnte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, die Politik müsse ihre Hausaufgaben machen: "Morgen ist der Tag, an dem die Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung verhandeln. Da geht es um Gaspreise, da geht es um Strompreise. Die Energiepreise müssen runter. Die Bürger müssen spüren, dass die Energiepreise für sie bezahlbar sind. Die Wirtschaft wartet auf klare Signale." Die Bundesregierung hatte im Kampf gegen die hohen Energiekosten vergangene Woche ein 200-Milliarden-Euro-Paket angekündigt. Am Dienstag wollen Bund und Länder darüber beraten.
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Deutschland werde die Ukraine weiter bei ihrem Kampf für Freiheit, Einheit und Gerechtigkeit unterstützen, sagte der Bundeskanzler am Rande des Festakts zum 3. Oktober in Erfurt.

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