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Cullen Bay in Australien Großer Fisch springt in Boot und tötet 56-jährigen Angler

Australien: Mann durch großen Fisch getötet
Der 56-jährige Angler konnte trotz schneller Hilfe nicht reanimiert werden (Symbolbild)
© Blend Images / Roberto Westbrook / Picture Alliance
Ein Angelausflug hat einem Mann in Australien das Leben gekostet. Laut Polizeiangaben sprang ein Fisch ins Boot des 56-Jährigen und prallte gegen dessen Brust. Die Beamten sprechen von einem "außergewöhnlichen Unfall".

Ein Fisch wurde ihm zum Verhängnis: In Australien ist ein Mann bei einem Angelausflug tödlich verunglückt. Ein großer Fisch sei auf das Boot des 56-jährigen Mannes gesprungen, habe ihn mit einem Schlag gegen die Brust erwischt und getötet, teilte die australische Polizei am Samstag mit. Der Vorfall ereignete sich demnach am Freitag in Cullen Bay in der Nähe der Stadt Darwin im Norden des Landes. 

Dort sei der Mann mit Freunden und Familie auf einem Boot zum Angeln unterwegs gewesen, als das Tier ins Boot gesprungen sei, hieß es. Vonseiten der Polizei wurden keine Angaben dazu gemacht, um was für einen Fisch es sich handelte oder wie groß er war. Indes berichtet das australische Nachrichtenportal "ABC News" unter Berufung auf einen lokalen Fischer, dass es sich bei dem Tier um eine 18 Kilogramm schwere Makrele gehandelt haben soll. Diese habe beim Aufprall ein "stumpfes Trauma" bei dem 56-Jährigen ausgelöst, wodurch dessen Herz in Rhythmusstörungen geriet.

Frau überlebte ähnlichen Vorfall in 2018

Der Mann sei nach dem Zusammenstoß zusammengebrochen, die anderen Angler brachte ihn zwar rasch ans Ufer, wo er trotz einer Herzdruckmassage durch Sanitäter starb. Es handele sich um einen "außergewöhnlichen Unfall", die Familie und die anderen Insassen des Bootes stünden unter Schock, erklärte die Polizei.

Bei einem ähnlichen Vorfall im Jahr 2018 hatte eine Frau knapp überlebt, nachdem ihr beim Angeln von einer springenden Makrele der Hals aufgeschlitzt worden war.

Quellen: DPA / AFP / "ABC News Australia"

mod DPA AFP

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