Polizei ermittelt
Elitepolizist stirbt bei Schießtraining

Der Beamte gehörte einer Spezialeinheit der Bundespolizei an
Der Beamte gehörte einer Spezialeinheit der Bundespolizei an (im Bild: Einsatzkräfte der GSG9 bei einer Übung in Hamburg)
© Chris Emil Janßen / DPA

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Tödlicher Zwischenfall bei einer Übung der Bundespolizei in Schleswig-Holstein: Ein Beamter ist dort bei einem Schießtraining getötet worden. Die Ermittlungen laufen.

Auf dem Truppenübungsplatz Putlos an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste ist ein Bundespolizist bei einem Schießtraining tödlich verletzt worden. Das teilte die Polizeidirektion Lübeck am Dienstagmorgen mit. 

Der Vorfall ereignete sich demnach in der Nacht von Montag auf Dienstag. Rettungskräfte seien gegen 0.40 Uhr alarmiert worden, berichten die „Lübecker Nachrichten“. Was genau geschehen ist, war zunächst noch unklar. „Erste Ermittlungserkenntnisse deuten auf ein Unfallgeschehen hin“, hieß es von der Polizei. Kripo und Staatsanwaltschaft haben Spuren gesichert und ermitteln in dem Fall.

Beamter gehörte zu Bundespolizei-Spezialeinheit

Der getötete Beamte sei Angehöriger einer Bundespolizei-Spezialeinheit gewesen, so die Ermittler. Zu diesen gehört unter anderem die GSG9, aber auch weitere auf Beweissicherungen und Festnahmen spezialisierte Einheiten. Nähere Angaben zur Identität des erschossenen Beamten machten die Behörden nicht.

Auf dem Truppenübungsplatz im Kreis Ostholstein finden immer wieder Übungen von Marine und Luftwaffeneinheiten, aber auch von Polizeikräften statt. Die Bundeswehr führt zahlreiche Schießmöglichkeiten auf dem rund 1250 Hektar großen Gelände auf.

wue

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