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Todesfahrt: Unbekannter rast vor der Polizeikontrolle davon, doch die Fahrt endet tödlich

War es eine Kurzschlussreaktion wegen einer Verkehrskontrolle? Oder hatten sie etwas vor der Polizei zu verbergen? Viele Fragen sind offen, nachdem die Flucht vor einem Streifenwagen für drei Menschen zur Todesfahrt wurde.

Ein völlig zerstörtes Mietauto auf einem Parkplatz bei Filderstadt an der B27

Auf der Flucht vor der Polizei lenkte der Fahrer das Mietauto in einen parkenden LKW. Alle drei Insassen starben

Die Leitplanke ist durchbrochen, das metallgraue Auto vollkommen zerstört. Aus dem Wrack ragen Drähte, Kabel und verbogene Rohre, die Parkbucht ist übersät mit Glassplittern und Blechteilen. Blutverschmierte Stofffetzen und Airbag-Reste hängen über den Sitzen, in denen am frühen Dienstagmorgen in der Nähe von Stuttgart eine 23 Jahre alte Frau, ein 26-jähriger Mann und der noch nicht identifizierte Fahrer auf der Flucht vor einem Streifenwagen starben.

Das Trio war in einem Mietwagen panisch vor einer Geschwindigkeitskontrolle geflohen – warum genau, ist noch nicht so richtig klar. Zwar sind der Polizei zwei der Insassen wegen Drogendelikten einschlägig bekannt. Das könnte aber auch ein Zufall sein. "Genaue Schlüsse können wir erst ziehen, wenn auch der Fahrer identifiziert ist", sagt ein Sprecher der Polizei Reutlingen. Vielleicht habe der Mann am Steuer ja selbst unter Drogen gestanden. Eine Blutentnahme wird sowohl bei ihm als auch den beiden anderen Unfallopfern angeordnet. 

Als die Polizei das Auto anhält, gibt der Fahrer Gas

Zwei Verkehrspolizisten des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hatten am frühen Morgen den Wagen stoppen wollen, der mit exakt 182 gemessenen Stundenkilometern über die Autobahn 8 auf sie zurast. Statt anzuhalten "drückte der Fahrer sofort aufs Gaspedal", berichtet die Polizei. Die Beamten nehmen mit Blaulicht und Martinshorn die Verfolgung auf, haben aber Mühe, dranzubleiben, weil der Wagen so schnell ist, wie ein Sprecher sagt.

Die Kontrolle selbst war eigentlich Routine: In einer Behelfsausfahrt an dieser Stelle der A8 stehen häufig Streifenwagen und messen mit Lasergeräten die Geschwindigkeit der herannahenden Autos, erklärt ein Sprecher der Polizei Ludwigsburg – "schon von weitem wird das Tempo erfasst". Das Auto habe aber nicht nur die Haltesignale ignoriert, sondern sogar noch beschleunigt, sagt er. "Dann sind unsere Polizeibeamten schon gehalten, hinterherzufahren und den Fahrer festzustellen – aber nicht um jeden Preis, nicht auf Biegen und Brechen", fügt er hinzu.

Noch ist unklar, wer der Fahrer war

Ein völlig zerstörtes Auto auf dem Parkplatz bei Filderstadt

Das Mietauto hat einen Totalschaden, die drei Insassen starben

Das Auto mit Münchner Kennzeichen ist so schnell, dass der Streifenwagen mehrere Hundert Meter zurückbleibt und die Beamten den Unfall gar nicht selbst mit ansehen. "Sie haben nur noch die Lichter gesehen – und plötzlich waren die Lichter weg." Da ist der Mietwagen gerade in die Haltebucht gerast. Und drei Menschen sind tot.

Viele Puzzleteile gilt es jetzt zusammenzusetzen. Ein von der Staatsanwaltschaft Stuttgart bestellter Gutachter soll untersuchen, wie genau es zu dem Unfall kam. Das Ergebnis der Blutuntersuchung der Toten wird in einigen Tagen erwartet. Der unbekannte Fahrer muss noch identifiziert werden. Er trug zwar einen Ausweis bei sich. Sein eigener war es aber nicht.

js/Anika von Greve-Dierfeld / DPA
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?