Drei Verletzte
Messerangriff am Bahnhof Winterthur war „Terrorakt“

Die Schweizer Polizei ist in Winterthur im Einsatz (Archivbild)
Die Schweizer Polizei ist in Winterthur im Einsatz (Archivbild)
© Christiane Oelrich

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Polizeieinsatz am Schweizer Bahnhof Winterthur: Ein Mann verletzte Passanten mit einem Messer, die Behörden sehen eine terroristische Motivation.

Am Schweizer Bahnhof Winterthur hat ein Mann drei Menschen mit einer Stichwaffe verletzt, einen von ihnen schwer. Der 31 Jahre alte mutmaßliche Täter sei verhaftet worden, teilte die Kantonspolizei Zürich mit. Nach Einschätzung der Behörden handelte es sich um eine terroristische Tat.

Er stufe die Tat als "Terrorakt" ein, sagte Sicherheitsdirektor Mario Fehr vom Kanton Zürich am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Marius Weyermann von der Kantonspolizei Zürich sagte, das Motiv für die Tat sei im Bereich der Radikalisierung und des Extremismus zu suchen.

Die drei Opfer im Alter von 28, 43 und 52 Jahren mussten zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Am Bahnhof war ein Gelände weiträumig abgesperrt. Dahinter war die Spurensicherung im Einsatz. 

Polizei in Winterthur ermittelt Tatmotiv

Der Vorfall ereignete sich am Morgen gegen 08.30 Uhr. Medien hatten nach Angaben von Augenzeugen darüber berichtet. Winterthur mit rund 120.000 Einwohnern liegt etwa 50 Kilometer südwestlich von Konstanz am Bodensee.

Bei dem Angreifer handele es sich um einen 31-jährigen Schweizer. Zum Tatmotiv werde derzeit noch ermittelt, hieß es. Mehrere Schweizer Medien berichteten, der Mann sei vor dem Bahnhof herumgelaufen und habe "Allahu Akbar" (Gott ist groß) gerufen.

DPA · AFP
bak

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