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Flughafen Leipzig/Halle: Fast 49.000 Küken sterben in brennendem Flugzeug

Aus bisher ungeklärter Ursache hat eine Frachtmaschine auf dem Flughafen Leipzig/Halle Feuer gefangen. Personenschäden gab es nicht. Allerdings hatte das Flugzeug viele Tausend lebende Küken an Bord.

Auf dem Flughafen Leipzig/Halle ist in der Nacht zum Freitag eine Frachtmaschine in Brand geraten und ausgebrannt. Dabei starben 49.000 Küken, die nach Südrussland geflogen werden sollten.

Während der Löscharbeiten musste der Flughafen für etwa eine Stunde gesperrt werden, wie Flughafensprecher Uwe Schuhard mitteilte." Seit 3.00 Uhr läuft der Betrieb wieder planmäßig." Für den Passagierverkehr, der am Morgen wieder anlief, gab es laut Schuhard keine Einschränkungen.

Das Feuer war kurz nach 2.00 Uhr in einer Antonow A12 ausgebrochen. Das Flugzeuge war seit einer Stunde auf einem Standplatz und habe sich nicht, wie zunächst von der Polizei angegeben, auf dem Flugplatz bewegt, sagte Schuhard.

Durch das Feuer sei der Mittelteil der Propellermaschine komplett ausgebrannt. Die Feuerwehr war mit 60 Leuten und 15 Fahrzeugen im Einsatz. Nach etwa einer Stunde war das Feuer gelöscht. Die Antonow hatte lebende Kücken an Bord. Ob einige der Tiere gerettet werden konnten, war zunächst noch unklar. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) waren am Freitag auf dem Flughafen Leipzig/Halle, um die Ursache zu ermitteln.

ono/DPA / DPA
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