Nach Tod eines Jugendlichen
Frankreich durchlebt vierte Nacht der Gewalt – zahlreiche Festnahmen

Nach Tod eines Jugendlichen: Frankreich durchlebt vierte Nacht der Gewalt – zahlreiche Festnahmen
Sehen Sie im Video: Frankreich erlebt vierte Nacht der Gewalt.




In Frankreich ist es die vierte Nacht in Folge zu Ausschreitungen in mehreren Städten gekommen. Nach neuesten Angaben des Innenministeriums wurden fast 1.000 Personen festgenommen. Ausgelöst wurde die Gewalt durch den Tod eines 17-Jährigen nordafrikanischer Abstammung, der am Dienstag bei einer Verkehrskontrolle von einem Polizisten erschossen wurde. Zu Ausschreitungen kam es nicht nur in Paris, in dessen Vorort Nanterre Nahel M. getötet wurde, sondern unter anderem auch in Marseille, Lyon, Toulouse und Lille. 45.000 Polizistinnen und Polizisten waren dem Innenministerium zufolge landesweit im Einsatz. 200 von ihnen seien verletzt worden. An Samstagnachmittag soll Nahel in seinem Heimatort Nanterre beerdigt werden. Es könnte dann zu weiteren Krawallen kommen. Der Gewaltausbruch hat Präsident Emmanuel Macron und seine Regierung in die schwerste Krise seit Beginn der Gelbwesten-Proteste im Jahr 2018 gestürzt. Die Verhängung des Notstandes hat Macron allerdings bislang nicht angeordnet - ausgeschlossen ist das dem Innenministerium zufolge allerdings nicht.

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Frankreich erlebt inzwischen die vierte Nacht der Gewalt. Zumeist Jugendliche randalieren und zünden Autos und Mülltonnen an. Auch 45.000 Polizisten im Einsatz haben die Lage nicht beruhigt.

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