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Gedenkfeier nach Amoklauf: Lörrach trauert

Vor einer Woche veränderte sich die Kleinstadt Lörrach, als eine Anwältin Amok lief. Die Stadt ist tief getroffen. Eine ökumenische Gedenkfeier soll bei der Trauer helfen.

Fragen bedrängen uns: Wo kommt so was her? Wie kann so etwas geschehen? Und ist der Tod so nah?" Der evangelische Pfarrer Falk von Uslar-Gleichen spricht tief bewegt in der vollbesetzten Kirche St. Bonifatius. Die ökumenische Gedenkfeier für die Opfer des Amoklaufs von Lörrach bietet vielen Menschen einen Raum für ihre Trauer und Betroffenheit. Und für ihre Fragen. Als Lieder und Psalme verklungen sind, als die Orgel langsam verstummt und die Gottesdienstbesucher in Stille entlässt, schreiben die Menschen immer wieder "Warum?" in das Kondolenzbuch vor dem Altar.

Der Amoklauf der 41-jährigen Juristin am vergangenen Sonntag hat viele fragende, klagende oder ängstliche Menschen zurückgelassen. Niemand in der südbadischen Kleinstadt kann die Gewalt verstehen: Die Rechtsanwältin hatte ihren ehemaligen Lebenspartner und den fünfjährigen Sohn getötet, dann die Wohnung in die Luft gesprengt und schließlich im benachbarten Krankenhaus wild um sich geschossen. Vier Menschen starben, darunter die Täterin. Sie wurde von Polizisten erschossen.

"Am freundlichen Himmel eines Spätsommerabends... schwarze Wolken. In der Ruhe einer kleinen Stadt... eine Explosion. Im Frieden einer Nebenstraße... ein Sturm der Gewalt. In Häusern der Geborgenheit... Schüsse und Tod", beschrieb der evangelische Pfarrer die Ereignisse.

Die Pfarrer der verschiedenen Kirchen bezogen auch die Amokschützin mit in ihre Gebete ein. Es wurden "vier Menschen so plötzlich und tragisch aus dem Leben gerissen", sagte der katholische Pfarrer Matthias Ibach. Vertreter der örtlichen Baptistengemeinde beteiligten sich an den Fürbitten, die an die 18 Verletzten, die Beobachter der Schießerei und die Hilfeleistenden gerichtet wurden. Um den Gottesdienst in Stille zu feiern, waren Ton- und Bildaufnahmen nicht erlaubt. Auch Politiker oder Prominenz waren nicht geladen.

Die Menschen in Lörrach zünden nicht nur in der Kirche, sondern auch an den Tatorten Kerzen an. "Viele, ganz Viele sind in den vergangenen Tagen an diese Orte gekommen, um zu gedenken, zu weinen und zu klagen, eine Frage los zu werden, auch zu beten", sagte Pfarrer Ibach.

Doreen Fiedler, DPA / DPA
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?