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Golf von Mexiko: Schiffsunfall verursacht weiteres Ölleck

Als würde die Natur nicht schon genung leiden: Ausgerechnet vor der Küste Louisianas, wo vor drei Monaten die Ölplattform "Deepwater Horizon" explodierte, hat ein Schiff einen Bohrschacht gerammt. Nach dem Unfall schoss eine orangebraune Ölfontäne in die Höhe.

Neues Ölleck im Golf von Mexiko: Vor der Küste des US-Bundesstaates Louisiana ist nach einem Schiffsunfall eine Ölquelle aufgerissen. Aus einem Bohrschacht in der Barataria Bucht sei eine unbekannte Menge Öl ins Meer geströmt, nachdem ein Boot der US-Küstenwache ihn am Dienstag gerammt hatte, teilte die Regierung mit. Auf der Wasseroberfläche habe sich ein "leichter Ölfilm" gebildet. Er hat nach Angaben der Küstenwache bislang eine Ausdehnung von 1,6 Kilometern und ist knapp 50 Meter breit.

Es handele sich um eine seit 2008 aufgegebene Quelle, sagte der Gouverneur von Louisiana, Bobby Jindal, dem Sender CNN. Als Besitzer des Bohrlochs wurde laut Küstenwache das Unternehmen Cedyco identifiziert. Ein Sprecher von Cedyco war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Zahlreiche Schiffe waren bereits vor Ort

Nach dem Zusammenstoß schoss eine Fontäne aus Gas, Wasser und orangebraunem Öl aus dem Leck in die Höhe. Auf den Vorfall habe aber schnell reagiert werden können, weil in der Region nach der Explosion der BP-Plattform "Deepwater Horizon" vor drei Monaten Tausende Schiffe im Einsatz sind, sagte der Einsatzleiter der US-Regierung im Kampf gegen die Ölpest, Admiral Thad Allen. Um die Unfallstelle auf dem Wasser herum sei eine Begrenzung ausgelegt worden, die das Öl örtlich eindämmen soll.

Barataria Bay ist ein ökologisch besonders empfindliches Gebiet hundert Kilometer südlich von New Orleans. Es wurde bereits durch das aus dem großen Ölleck mitten im Golf von Mexiko austretende Öl verschmutzt. In den vergangenen drei Wochen sei von dort aber kein Öl mehr angespült worden, teilten die örtlichen Behörden mit.

Versiegelung des BP-Lecks soll Anfang August starten

Derweil verläuft laut Allen bei der geplanten Versiegelung der BP-Ölquelle rund 60 Kilometer vor der Küste Louisianas alles nach Plan. Es bleibe beim angepeilten Datum, am 2. August Schlamm und Zement von oben in das Bohrloch zu pumpen. Fünf Tage später sei eine ähnliche Prozedur von unten am Ursprung der Quelle vier Kilometer unter dem Meeresgrund vorgesehen.

mad/DPA/Reuters/AFP/APN / DPA / Reuters
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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