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US-Bundesstaat New Mexico Heißluftballon fliegt in Hochspannungsleitung – vier Tote, ein Schwerverletzter

Ein Heißluftballon ähnlich dem vom Unglück in den USA fliegt durch den Himmel
Ein Heißluftballon ähnlich dem vom Unglück in den USA fliegt durch den Himmel
© Fernando Llano / DPA
Im US-Bundesstaat New Mexico hat sich ein tragisches Unglück ereignet. Bei einem Heißluftballon-Unfall starben vier Menschen, ein fünfter schwebt offenbar noch in Lebensgefahr. 

Vier Menschen sind bei einem Heißluftballon-Unglück im US-Bundesstaat New Mexico ums Leben gekommen. Ein weiteres Opfer hat überlebt, aber befindet sich in kritischem Zustand. Das berichten mehrere US-Medien übereinstimmend. Demnach ist der Ballon am Samstagmorgen (Ortszeit) in eine Hochspannungsleitung in Albuquerque geflogen und habe Feuer gefangen. Dabei habe sich der Passagierkorb gelöst und sei abgestürzt.

Lokalsendern zufolge sind immer noch rund 13.000 Kunden in der Region ohne Stromversorgung. Der abgetrennte Ballon flog zunächst offenbar durch die Luft, hieß es den Berichten zufolge auf einer Polizeipressekonferenz wenige Stunden nach dem Unglück. Wenig später teilten Nutzer auf Twitter Bilder von dem abgetrennten Ballon.

Unter den Verstorbenen ist den Behördenangaben zufolge der Pilot. Die Opfer seien zwischen 40 und 60 Jahren alt.

Heißluftballon-Unglücke in Deutschland

Auch hierzulande ereignen sich immer mal wieder Unglücke mit Heißluftballons. Im vergangenen August etwa war ein solches Vehikel beim Landeanflug in Rheinland-Pfalz von einem Windstoß erfasst worden und daraufhin mit dem Passagierkorb mehrfach auf einem Acker aufgeschlagen. Die Insassen wurden daraufhin rausgeschleudert, der Pilot starb, zwei Menschen wurden schwer verletzt.

Im nordrhein-westfälischen Bottrop hatte sich 2018 ein Heißluftballon, wie beim aktuellen Unglück in New Mexico, in einem Strommast verfangen. Später wurde der Pilot für den Unfall verantwortlich gemacht. Der Ballon hätte wohl gar nicht starten dürfen, weil der Pilot älter war als die gesetzlich vorgeschriebene Maximalgrenze von 70 Jahren für kommerzielle Ballonfahrten. Gegen den Piloten wurde letztlich im vergangenen November eine Geldstrafe per Strafbefehl verhängt, allerdings auf Bewährung. Alle fünf Passagiere kamen mit dem Schock davon, hatten aber erst nach Stunden des Ausharrens am Strommast gerettet werden können.

Quellen:  NBC News / ABC News / California News Times

fin

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