Janine Bahr-van-Gemmert
Tierärztin von Ostsee-Wal ist aus dem Koma erwacht

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Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert vor ihrem Zusammenbruch im Gespräch mit Journalisten in Wismar 
© Stefan Sauer / DPA

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Der Tierärztin der privaten Rettungsinitiative für den Ostsee-Wal, Janine Bahr-van-Gemmert, soll es besser gehen. Sie liegt seit ihrem Kollaps noch immer im Krankenhaus.

Die Tierärztin Janine Bahr-van-Gemmert, die an der Rettungsaktion des gestrandeten Wals in der Ostsee beteiligt war, liegt nicht mehr im Koma. Das teilte ihre Tierarztpraxis auf der Homepage mit. Bahr-van-Gemmert war vor einer Woche zusammengebrochen und „mit Kreislaufsymptomen und Schlaganfall-Auffälligkeiten ins Krankenhaus gebracht worden", hatte die Millionärin Karin Walter-Mommert bekanntgeben. Mommert finanziert die Rettungsaktion gemeinsam mit dem Media-Markt-Gründer Walter Gunz.

„Nach einer Zeit voller Sorge gibt es nun einen bedeutenden Lichtblick: Janine ist nicht mehr im Koma. Ihr Zustand ist weiterhin ernst, sie steht noch ganz am Anfang eines Weges, der viel Zeit und Ruhe braucht“, heißt es in der Mitteilung. Und weiter: „Umso dankbarer sind wir für jede mitfühlende Nachricht, jeden guten Gedanken – und bitten gleichzeitig darum, ihr und ihrem Umfeld weiterhin den nötigen Raum zu geben. Von Herzen danken wir auch für die zahlreichen Spenden. Danke für die anhaltende Anteilnahme und Unterstützung!“

Janine Bahr-van-Gemmert bei Rettung von Ostsee-Wal

Die Tierärztin war als Expertin an der Rettung des gestrandeten Buckelwals beteiligt. Mehrfach hatte sich Bahr-van-Gemmert vor der Kamera zu den Fortschritten der Rettungsaktion geäußert. Mittlerweile hat die Initiative eine neue Tierärztin verpflichtet.

Aktuell ist geplant, den extrem geschwächten Wal mit einem Lastkahn in Richtung Nordsee abzutransportieren. Nach bisherigen Angaben soll das Tier am Dienstag in die Barge aufgenommen werden. Vom Schubboot „Hans“ geschoben war die Barge in der Nacht zu Montag in Kiel angekommen. Zuvor hatte sie aus der Elbe kommend den Nord-Ostsee-Kanal passiert. In der Ostsee hatte der Schlepper „Robin Hood“ den Lastkahn übernommen.

Der Lastenkahn misst 50 Meter in Länge und ist 13 Meter breit. Er verfügt über eine Ladekapazität von 400 Tonnen. Durch Wassertanks in den Seiten kann die Barge abgesenkt und angehoben werden. Im Innenraum bietet sie in der Länge etwa 47 Meter und in der Breite etwa 11 Meter Platz.

tis

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