HOME

Lawinenunglück in Nepal: Sherpas wollen Mount Everest verlassen und trauern

Durch die Lawine waren 16 Bergführer getötet worden. Jetzt wollen die überlebenden Sherpas die Saison beenden und um ihre Freunde trauern. Die Regierung will den Abstieg abwenden - für den Tourismus.

Gebetsflaggen wehen am Basislager am Mount Everest (Archivbild). Bisher konnten die Leichen von 13 Sherpas auf dem höchsten Berg der Welt geborgen werden

Gebetsflaggen wehen am Basislager am Mount Everest (Archivbild). Bisher konnten die Leichen von 13 Sherpas auf dem höchsten Berg der Welt geborgen werden

Die Sherpa-Tragödie am Mount Everest wird zum Desaster für die Bergsteigerbranche: Nach der Entscheidung der nepalesischen Bergführer, wegen eines tödlichen Lawinenunglücks alle Expeditionen abzusagen, hat inzwischen der dritte große Touren-Organisator seine Besteigungen für dieses Jahr gestrichen. "Nach langer Diskussion und nach Berücksichtigung aller Aspekte wurde beschlossen, diese Saison aufzugeben", teilte die in Neuseeland beheimatete Firma Adventure Consultants mit. Das Unternehmen hatte bei dem Lawinenunglück am vergangenen Freitag drei seiner Bergsteiger verloren.

Zuvor hatten bereits die Alpine Ascents International und der Discovery Channel ihre Projekte für den höchsten Gipfel der Erde auf Eis gelegt. Tausende Bergsteiger, die zum Teil schon viel Geld für Expeditionen bezahlt haben, stehen vor einer bitteren Enttäuschung - und der nepalesischen Tourismusbranche und dem Staat drohen verheerende Einbußen. Die Regierung rechnete in dieser Saison alleine mit drei Millionen Dollar (2,17 Millionen Euro) an Gebühren der Mount-Everest-Besteiger - allein für dieses Jahr hatte sie Lizenzen für 32 Expeditionen mit insgesamt 734 Teilnehmern erteilt, darunter 400 Bergführern.

Die Regierung in Kathmandu bemühte sich weiter intensiv, die Sherpas doch noch umzustimmen, die am Dienstag als Würdigung für ihre 16 tödlich verunglückten Kollegen ihre Arbeit aufgekündigt hatten. Eine ranghohe Regierungsdelegation werde am Donnerstag zum Basislager aufbrechen, um neue Vorschläge zu unterbreiten und den Sherpas zu versichern, dass ihre Sorgen ernst genommen würden, sagte Phil Crampton, Eigentümer der Firma Altitude Junkies.

Mehr als 300 Menschen kamen schon auf dem Mount Everest um

Vor ihrer Entscheidung am Dienstag hatten die einheimischen Bergführer bereits eine Reihe von Forderungen gestellt. So sollen 30 Prozent der Gebühren, die die Kletter-Touristen an den Staat zahlen müssen, künftig in einen Entschädigungsfonds fließen. Die Lebensversicherung für die Sherpas von derzeit 10.000 Dollar (7240 Euro) soll verdoppelt werden. Die Regierung bot bislang einen Anteil von fünf Prozent der Gebühren für den Fonds sowie eine Erhöhung der Versicherung um 50 Prozent an.

Im Basislager sitzen derzeit hunderte Bergsteiger fest und fragen sich, ob sie abreisen oder abwarten sollen. "Ich hoffe, die Regierungsdelegation wird die Gemüter beruhigen, und die Sherpas werden die Gründe anerkennen, die für eine Rettung der Saison sprechen", sagte Russell Brice, dem die Expeditionsfirma Himex gehört.

Am vergangenen Freitag hatte sich eine Lawine gelöst und 16 Sherpas in den Tod gerissen, während sie für die Ende April beginnende Bergsteiger-Saison eine Route zum Gipfel des Everest vorbereiteten. Es war das bislang schlimmste Unglück an dem 8848 Meter hohen Berg im Himalaya. Die Tragödie warf ein Schlaglicht auf die prekäre Lage vieler Sherpas.

Seit der Erstbesteigung durch den Neuseeländer Edmund Hillary und seinen einheimischen Bergführer Tenzing Norgay 1953 kamen bereits mehr als 300 Menschen am Mount Everest ums Leben, die meisten von ihnen waren einheimische Bergführer.

mka/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.