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Nachrichten aus Deutschland: Auto erfasst 15-Jährige - Fahrer lässt schwerverletztes Mädchen liegen

Stavenhagen: Auto erfasst 15-Jährige - Fahrer lässt schwerverletztes Mädchen liegen +++ Darmstadt: Sohn soll Mutter mit Stromschlag getötet haben +++ Erfurt: Einbrecher versteckt sich unter Tisch +++ Göppingen: Patienten sterben nach falscher Infusion +++ Nachrichten aus Deutschland.

Nachrichten aus Deutschland - Polizei Blaulicht

In Darmstadt soll ein Sohn seine Mutter getötet haben

Stavenhagen: Auto erfasst 15-Jährige - Fahrer lässt schwerverletztes Mädchen liegen

In Stavenhagen, einer Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern, ist es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg mitteilt, wurde am Samstagabend eine 15-Jährige von einem Auto erfasst. Aufgrund ihrer schweren Verletzungen musste das Mädchen durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus von Demmin gebracht werden und wurde stationär aufgenommen, so die Beamten. Der Fahrer des Transporters flüchtete laut Polizeiangaben vom Unfallort, ohne sich um die verletzte 15-Jährige zu kümmern. Laut Zeugenaussagen handele es sich um einen weißen Transporter mit Anhänger. 


Nachrichten von Samstag, den 22. September:

Darmstadt: Sohn soll Föhn in Badewanne mit Mutter geworfen haben

In Darmstadt hat sich eine Familientragödie ereignet: Die Polizei nahm einen 53-Jährigen Mann fest, der seine Mutter durch einen Stromschlag getötet haben soll. Ersten Ermittlungen zufolge warf der Mann einen Haartrockner in die Badewanne, in der sich seine 76-jährige Mutter befand, wie die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Polizeipräsidium Südhessen mitteilten. Der Mann habe sich mittags einem Zeugen offenbart, der sofort die Polizei verständigt habe. Der 53-Jährige ließ sich den Angaben zufolge vor der Wohnung widerstandslos von den Beamten festnehmen. Dabei habe der Mann einen verwirrten Eindruck gemacht. In der Wohnung habe die Polizei die Leiche der Mutter gefunden. Mutter und Sohn hatten den Angaben zufolge gemeinsam in der Wohnung gelebt. Der 53-Jährige werde am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt. 

Erfurt: Einbrecher versteckt sich unter Tisch

In Erfurt haben Mieter einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt. Laut Polizei durch ungewöhnlich laute Geräusche geweckt, schauten sich die Geschädigten in der vergangenen Nacht genauer in ihrer Wohnung um - und entdeckten den Einbrecher letztlich unter einem Tisch sitzend, wo er sich offenbar verstecken wollte. Als dieser bemerkte, dass er aufgeflogen war,  rannte er sofort weg und ließ sogar sein Fahrrad vor dem Haus zurück. Auch die von ihm bereits gepackten Rucksäcke mit Armbanduhren und Bargeld konnte der Täter in seiner Panik nicht mitnehmen, sodass die Mieter noch so etwas wie Glück im Unglück hatten. Den Zutritt in die Wohnung hatte sich der Mann offensichtlich über ein gekipptes Fenster verschafft.

Göppingen: Patienten sterben nach falscher Infusion

In Göppingen in Baden-Württemberg ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft nach einer Tragödie in einer Klinik: Am frühen Mittwoch wurde dort der Tod zweier Patienten festgestellt. Eine Pflegerin hatte in der Nacht bei einem Routinevorgang die Infusionslösung für den 78-jährigen Mann und die 62 Jahre alte Frau verwechselt. Wie der MDR berichtet, bestätigte der Geschäftsführer der Klinik, dass statt einer Kochsalzlösung lokale Betäubungsmittel beigemischt wurden.

Nach Angaben der Polizei haben fünf weitere Patienten das falsche Medikament erhalten. Sie liegen nach Klinikinformationen auf der Intensivstation, befinden sich aber außer Lebensgefahr. Derzeit wird nicht angenommen, dass die Pflegekraft mit Vorsatz gehandelt hat. Es wurden aber Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.

Waren: Diebesgut an Tafel übergeben

Freude bei der "Warener Tafel": Die Organisation hat am Donnerstag zahlreiche Schokoladen- und Kaffeeprodukte erhalten. Im Vorfeld hat die Spende bereits einen aufregenden Weg zurückgelegt: Die Ware wurde im Mai von Beamten entdeckt, als sie einen Pkw kontrollierten, dessen Fahrer ein Stopp-Schild in der Stadt an der Müritz missachtet hatte. Im Kofferraum fand sich eine auffällig große Menge an Lebensmitteln - und Technik zur Überwindung von Diebstahlsicherungen. Die kontrollierten Personen, zwei polnische Staatsbürger, konnten keinen Eigentumsnachweis vorlegen und waren der Polizei durch bandenmäßigen Ladendiebstahl bereits bekannt. Da sich der Verdacht einen erneuten Straftat aufdrängte, wurden die Lebensmittel beschlagnahmt. 

Nachrichten Deutschland Waren

Das sichergestellte Diebesgut

Die Beamten konnten das Diebesgut den geschädigten Supermärkten teilweise eindeutig zuordnen. Dieser Teil wurde zurückgegeben. Die übrigen Waren kamen nun der Tafel zu. Für die mehr als 70 Überraschungseier, mehrere Tafeln "Lindt" und "Ferrero" Schokolade, M&Ms sowie den Kaffee sind die Menschen sehr dankbar: "Wir freuen uns, dass wir vielen bedürftigen Familien mit Kindern mit der Schokolade eine Freude bereiten können", sagte eine Vertreterin der "Warener Tafel".

Gegen die Männer wurde ein Strafverfahren eingeleitet, berichtet die Polizei. Nach abgeschlossenen Ermittlungen soll nun die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg über das Strafmaß entscheiden. 

Sundern: Mann will Feuer entkommen und springt von Dach

Um den Flammen eines Dachstuhlbrands zu entkommen, ist in Sundern (NRW) ein 24-Jähriger rund zehn Meter in die Tiefe gesprungen. Der Mann schlug auf der Terasse des Wohnhauses auf und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu, denen er im Laufe der vergangenen Nacht erlag.

Laut Polizei war es am Donnerstagnachmittag gegen 15 Uhr zu einer Explosion in dem Haus gekommen, in deren Folge der Dachstuhl Feuer fing. Der 24-Jährige habe sich zu diesem Zeitpunkt im Obergeschoss befunden und sei auf das Dach geklettert, um sich vor den Flammen zu retten. Einem Bericht der "Westfalenpost" zufolge versuchten Nachbarn den Mann mit Leitern vom Dach zu holen, dieser habe ihnen jedoch zugerufen, dass es dort "immer heißer" werde. Kurz darauf sei der Mann gesprungen. Demnach brachte ein ADAC-Rettungshubschrauber den Schwerstverletzten noch in eine Spezialklinik, wo er jedoch wenige Stunden später verstarb.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatten auf dem Dachboden gelagerte Feuerwerkskörper die Explosion ausgelöst. Die Ermittlungen der Polizei laufen.

Bielefeld: 15 Kinder stecken fast eine Stunde in Fahrstuhl fest

15 Kinder sind in einem überfüllten Aufzug an einer Stadtbahnstation in Bielefeld fast eine Stunde lang steckengeblieben. Bei einem Großeinsatz von 50 bis 60 Hilfskräften am Donnerstagnachmittag habe die Feuerwehr die Sicherheitsglastür des Aufzugs eingeschlagen und die Kinder befreit, sagte ein Polizeisprecher. Die Kinder seien geschockt gewesen, zumal es in dem Aufzug heiß geworden sei. Alle 15 seien aber unverletzt. Die Eltern müssten sich auf Schadensersatzforderungen einstellen. Nach Videoaufnahmen der Verkehrsbetriebe hätten die Kinder das Steckenbleiben durch Herumhüpfen in dem Aufzug selbst provoziert. Über den Einsatz hatte zunächst die "Neue Westfälische" berichtet.

Berlin: Streit um laute Musik eskaliert

In Berlin-Neukölln soll ein 61 Jahre alter Mann seinen Nachbarn mit einem Messer attackiert und verletzt haben, weil ihn dieser aufgefordert hatte, die Musik leiser zu stellen. Wie die "BZ" berichtet, ging das spätere Opfer am späten Donnerstagabend zur Tür des Mannes, um ihn auf die Ruhestörung aufmerksam zu machen. Dieser habe den 57-Jährigen dann jedoch unvermittelt mit Pfefferspray angegriffen, ehe er ihm ein Messer in den Rücken rammte. Dabei soll dem Bericht zufolge der Griff des Messers abgebrochen sein.

Der Verletzte rettete sich zu Nachbarn, die die Polizei alarmierten. Der 61-Jährige sei später vorläufig festgenommen, nach Feststellung seiner Personalien aber wieder auf freien Fuß gelassen worden. Der Geschädigte kam leicht verletzt in ein Krankenhaus.


 Nachrichten von Donnerstag, den 20. September

Mönchengladbach: Tot aufgefundener 32-Jähriger nahm sich das Leben

Der am Mittwochabend tot in der Mönchengladbacher Innenstadt aufgefundene 32-Jährige (siehe Eintrag weiter unten) hat sich laut Obduktion selbst das Leben genommen. Dies teilten Polizei und Staatsanwaltschaft im Laufe des Nachmittags mit. Der Tote war nach Polizeiangaben Mitgründer des radikalen Bündnisses "Hooligans gegen Salafisten" (Hogesa). Der Vorfall sorgte am Morgen für Aufregung - auch, weil die Polizei zunächst ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen hatte.

Rechtsextreme und Hooligans riefen in der Folge zu einem "Trauermarsch" in Mönchengladbach auf, bei dem es nach Angaben der Polizei "keinerlei Störungen" gab. Etwa 250 Personen nahmen daran teil. Einige hätten T-Shirts mit Aufdrucken wie "Chemnitz ist überall" oder rechten Emblemen getragen, berichtete ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur vor Ort. 

Ein Passant hatte die Leiche des 32-Jährigen am Mittwochabend vor einem Museum gefunden. Sie wies Stichverletzungen auf. Daraufhin nahm eine Mordkommission die Ermittlungen auf. Weitere Einzelheiten wollte die Polizei am Freitag mitteilen.

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention

Vogtsburg: 74-Jähriger Traktorfahrer bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Bei einem Traktorunfall in Vogtsburg (Baden-Württemberg) ist ein 74-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizei befuhr der Mann am Mittwochmorgen mit seinem Fahrzeug, dessen Anhänger mit zwei mit Weintrauben gefüllten Bottichen beladen waren, eine stark abschüssige Strecke hinab. Die Anhänger schoben sich auf dem Abschnitt ineinander, verkeilten sich und brachten das Gefährt so zum Umkippen. Der Fahrer wurde dabei unter dem Traktor eingeklemmt, wodurch er lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Nach der notärztlichen Versorgung am Unfallort sei der Mann per Hubschrauber in eine Klinik gebracht worden, heißt es.

Ravensburg: Kreislaufkollaps nach Konsum von E-Shisha

Nach dem Konsum einer elektronischen Shisha, die vermutlich eine mit Drogen versetzte Flüssigkeit enthielt, sind im baden-württembergischen Ravensburg fünf Menschen kollabiert. Wie die Polizei in Konstanz mitteilte, konsumierten die jungen Leute im Alter zwischen 14 und 19 Jahren die Shisha am Vortag gemeinsam. Es folgten Kreislaufkollaps und teils auch Erbrechen.    

Alle fünf wurden ins Krankenhaus gebracht und konnten am Abend wieder entlassen werden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung durch Vergiftung.

Weil am Rhein: Kind räumt Zimmer nicht auf - Polizei rückt an

Ein Streit zwischen einem Siebenjährigen und seiner Mutter um Ordnung im Kinderzimmer hat in Baden-Württemberg einen Polizeieinsatz ausgelöst. Die Mutter hatte ihren Sohn am Mittwochnachmittag in Weil am Rhein ermahnt, er solle endlich sein Zimmer aufräumen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Kleine wollte dies aber nicht. Er stritt lautstark mit der Mutter und rief schließlich mehrmals laut um Hilfe. Ein besorgter Nachbar hörte die Hilfeschreie und alarmierte die Polizei. Die Beamten baten Mutter und Kind, das Problem in Ruhe zu lösen - und rückten wieder ab.

Gornsdorf: Junge Frau im eigenen Auto sexuell missbraucht

Im sächsischen Gornsdorf ist eine junge Frau am Dienstagmorgen Opfer eines Sexualdelikts geworden. Laut Polizei war die Geschädigte nach einem Termin auf dem Weg zu ihrem Auto, als sie von einem unbekannten Mann angesprochen und darum gebeten wurde, ihn mitzunehmen. Da sich der Tatverdächtige als Bekannter einer der Frau nahe stehenden Person ausgab, stimmte sie der gemeinsamen Fahrt zu. Als die beiden später ein kleines Waldstück durchfuhren, bat er Mann die Frau kurz auf einem Parkplatz anzuhalten, was diese auch tat.

In diesem Moment soll der mutmaßliche Täter unvermittelt auf die Frau eingeschlagen und sich in der Folge sexuell an ihr vergangen haben, berichtet die Polizei. Nach der Tat lief der Mann davon. Das Opfer informierte die Polizei, die jedoch vergeblich nach dem Täter fahndete. Dieser wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 30 bis 35 Jahre alt
  • etwa 1,80 Meter bis 1,85 Meter groß mit kräftiger Statur
  • blondes bis dunkelblondes, glattes Haar
  • sprach deutsch mit erzgebirgischem Dialekt 
  • Kleinere Narben im Bereich der Wangen
  • Kleidung: beigefarbene Hose und grau-weiß gestreiftes T-Shirt.
  • breiter, silberner Ring an einem Finger

Zeugen, die etwas im Bereich des Ärztehauses von Gornsdorf oder dem Wanderparkplatz bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 037296 90-0 zu melden.

Kleve: 19-Jähriger stürzt von Baukran in den Tod

Bei einem Sturz von einem Baukran ist ein junger Mann im nordrhein-westfälischen Kleve tödlich verletzt worden. Der 19-Jährige habe in der Nacht zu Donnerstag mit einem Gleichaltrigen eine Baustelle betreten und dort Alkohol getrunken, teilte die Polizei am frühen Morgen mit. Später seien die beiden auf den Baukran geklettert. Auf einer Höhe von rund 40 Metern trennten sie den Angaben zufolge mehrere Leitungen des Krans. An diesen hangelte sich das spätere Todesopfer herab. Als seine Kräfte nachließen, stürzte er in die Tiefe. Der Teenager erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Mönchengladbach: Toter mit Stichverletzung aufgefunden

In Mönchengladbach (NRW) hat ein Passant am frühen Mittwochabend vor dem Museum Abteiberg die Leiche eines Mannes entdeckt. Laut Polizei wies der Tote Stichverletzungen auf.  Nach ersten Ermittlungen vor Ort könne man ein Tötungsdelikt nicht ausschließen, heißt es in der Pressemitteilung. Die genaue Todesursache soll am heutigen Donnerstag eine Obduktion klären.

Einem Bericht der "Rheinischen Post" zufolge soll es ich bei dem auf einer Treppe aufgefundenen Mann um einen 32-Jährigen handeln, der in Bremen gemeldet ist. Ob er zuletzt in Mönchengladbach lebte, sei unklar. Der Tote sei in einer Blutlache entdeckt worden, der Tatzeitraum liege vermutlich zwischen 17 und 18 Uhr. Die Ermittlungen der Mordkommission laufen.

nachrichten deutschland - toter mönchengladbach

Polizeibeamte und Mitarbeiter der Spurensicherung arbeiten am Tatort

DPA

Hohentengen: Tödlicher Stromschlag bei Apfelernte

Bei der Apfelernte hat ein 60 Jahre alter Mann in Baden-Württemberg einen tödlichen Stromschlag erlitten. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, schüttelte er auf einer Wiese mit einer etwa neun Meter langen Eisenstange die Äpfel von einem Baum. Dabei habe er am Dienstagabend eine Stromleitung mit der Stange berührt. Der Rettungsdienst sei sofort verständigt worden. Für den Mann kam aber jede Hilfe zu spät.


 Nachrichten von Mittwoch, den 19. September

Münsterland: Autofahrer hindert Rettungswagen 20 Kilometer lang am Überholen

Auf einer Strecke von etwa 20 Kilometern soll ein Autofahrer im Münsterland einen mit Martinshorn und Blaulicht fahrenden Rettungswagen am Überholen gehindert haben. Dabei kam es auf der Autobahn 43 zwischen Dülmen und Münster auch zu gefährlichen Situationen, wie die Polizei am Mittwoch zu dem Geschehen vom Dienstag mitteilte. Der Rettungswagen-Fahrer habe mehrfach stark abbremsen müssen, um nicht aufzufahren. Der Autofahrer sei auf der linken Spur weitergefahren, obwohl genügend Platz zum Ausweichen gewesen wäre. Am Autobahnkreuz Münster-Süd sei das Auto dann auf die A1 abgefahren. Den Autofahrer erwartet jetzt ein Strafverfahren. Der Rettungswagen war auf dem Weg zu einem Krankenhaus in Münster.

Krefeld: Vater droht wegen Abschiebung sein eigenes Kind aus dem Fenster zu werfen

Wie die Polizei berichtet, sollte in Krefeld am Mittwochvormittag eine albanische Familie abgeschoben werden. Das Ausländeramt und die Polizeikräfte, die die Abschiebung vollstrecken sollten, mussten sich aber zunächst zurückziehen. Als sie am Morgen in dem Krefelder Flüchtlingsheim anrückten, öffnete die Familie nicht die Tür. Das Team brach sie also auf. Daraufhin zückte der der Vater der Familie ein Küchenmesser und drohte damit, eines seiner Kinder aus dem Fenster im dritten Stock zu werfen, sollten die Beamten nicht von der Vollstreckung absehen. Ein Spezialeinsatzkommando musste anrücken. 

Wie die "Bild" berichtet, sind die Kinder der Familie zwei, drei und fünf Jahre alt. Das Einsatzkommando versuchte, den Mann zu beruhigen und zur Aufgabe zu bewegen. Die Feuerwehr baute vorsorglich ein Sprungkissen auf. Der Vater verschanzte sich über eine Stunde lang mit seiner Frau und den drei Kindern in der Wohnung. Das SEK nahm den Vater schließlich vorerst fest, unklar ist, wie das ablief. Die Familie sollte im Rahmen eines Sammeltransports in ihre Heimat abgeschoben werden - aber den Flieger erreichte sie durch die Verzögerungen nicht mehr. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Seit 10.30 Uhr ist der Einsatz beendet.

Unnau: 15-Jähriger tot zwischen Heuballen gefunden

Im rheinland-pfälzischen Unnau bei Montabaur ist ein vermisster Teenager tot aufgefunden worden. Wie die Polizei berichtet, verließ der Junge bereits am 15. April gegen 19 Uhr sein Elternhaus, um sein Handy zu suchen, das er verloren hatte. Eine Dorfbewohnerin sah ihn noch kurze Zeit später, als er in Korb in Richtung Bahnhof ging. Die Polizei suchte mit einem Großaufgebot nach dem Jungen, jedoch ohne Erfolg. Am Freitag fand ein Landwirt den 15-Jährigen tot zwischen aufgestapelten Heuballen. "Der Junge wurde kopfüber zwischen zwei Heuballen steckend gefunden", sagte ein Sprecher. Ein Suizid sei ausgeschlossen. Die Ballen seien in luftdichter Folie eingeschweißt gewesen, jeder von ihnen zwischen 750 und tausend Kilogramm schwer. Der 15-Jährige habe keine Überlebenschance gehabt. "Der Fundort ist etwa 1200 Meter von seinem Zuhause entfernt", sagte der Sprecher.

Hemmingen: Polizei nimmt mutmaßlichen Vergewaltiger fest

Die Polizei Hannover hat nach wochenlangen Ermittlungen einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, eine junge Frau vergewaltigt zu haben. Die 22-Jährige war demnach in der Nacht zum 19. August in Hemmingen mit ihrem Fahrrad unterwegs, als der 31-Jährige sie mit einem Rad verfolgte und einen Zusammenstoß provozierte, sodass die Frau in einen Graben stürzte. Anschließend schlug er mehrfach mit einem harten Gegenstand auf sie ein und vergewaltigte sie. Als ein Mann mit seinem Hund vorbeikam und durch die Hilferufe auf das Opfer aufmerksam wurde, ließ er von ihr ab und flüchtete auf seinem Rad. Die Polizei suchte seitdem mit einem Phantombild nach ihm. Am Dienstag wurde er schließlich festgenommen. Er wird heute einem Haftrichter vorgeführt. 

Neustadt an der Weinstraße: Zwölfjähriger will nicht zum Zahnarzt und ruft Polizei

Ein Zwölfjähriger aus dem rheinland-pfälzischen Neustadt an der Weinstraße hat die Polizei gerufen, weil er nicht zum Zahnarzt wollte. Am Dienstagnachmittag rief der Junge bei der Polizei an und beklagte, dass er von seiner Mutter körperlich angegriffen worden sei, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Kurze Zeit später rief er erneut an und nahm seine Vorwürfe gegen sie zurück. Die Beamten fuhren trotzdem zur angegeben Adresse, an der sich eine Zahnarztpraxis befand. Dort stellte sich heraus, dass der Junge von seiner Mutter geführt wurde, weil er nicht auf den Behandlungsstuhl wollte.

Dortmund: Massenschlägerei bei Fußballspiel

In Dortmund-Nette musste die Polizei eine Massenschlägerei nach einem Fußballspiel beenden. Wie die Polizei berichtete, war es nach dem Abpfiff der Kreisliga-Partie SC Osmanlispor gegen SV Westfalia Huckarde am Sonntag zu einer handfesten Auseinandersetzung der Fußballer gekommen. Zeugenangaben zufolge entwickelten sich tumultartige Szenen. Demnach sollen sich die Kicker beider Mannschaften getreten und geschlagen haben. Der Schiedsrichter flüchtete in die Kabine. Warum es zu der Auseinandersetzung kam, war unklar. Beim Eintreffen der Polizei hatte sich die Lage beruhigt. Die Beamten räumten den Platz, auf dem sich auch noch rund 100 Zuschauer befanden. Die Polizei ermittelt jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung. 

Allenbach: Autofahrer prallt bei Verfolgungsjagd gegen Polizeiauto

Am Ende einer Verfolgungsjagd sind zwei Polizisten und ein Autofahrer in Rheinland-Pfalz verletzt worden. Die Beamten mussten am späten Dienstagabend zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden, wie die Polizei am frühen Mittwochmorgen mitteilte. Zur Schwere der Verletzungen gab es zunächst keine Informationen. Nach ersten Erkenntnissen soll der 51-jährige Autofahrer betrunken und ohne Licht auf einer Bundesstraße nahe der Ortschaft Allenbach unterwegs gewesen sein. Als ihn eine Streifenwagen-Besatzung anhalten wollte, gab der Mann Gas und flüchtete. Bei der Verfolgungsjagd prallte er dann mit seinem Fahrzeug gegen ein entgegenkommendes Polizeiauto. Die Insassen beider Unfallwagen verletzten sich. 


 Nachrichten von Dienstag, den 18. September

Bremen: Mann zündet sich auf dem Bahnhofsvorplatz selbst an

Am Montagabend gegen 22:15 Uhr hat eine Polizeistreife am Bremer Bahnhofsvorplatz etwas Verstörendes mitansehen müssen: Ein Mann hatte sich mit einer brennbaren Flüssigkeit überschüttet, sich selbst entzündet und lief anschließend brennend über den Platz. Er hatte offenbar die Absicht, sich selbst zu töten, heißt es in dem Polizeibericht. Die zufällig dort verweilenden Beamten begannen sofort damit, den Mann mittels Feuerlöscher und Dienstjacken zu löschen. Noch ein weiteres Kuriosum: Eine ebenfalls zufällig anwesende Krankenschwester, spezialisiert auf Brandopfer, kam zur Hilfe und sorgte für Erste Hilfe. 

Der 28-jährige Mann, der sich in Brand setzte, ist wohl psychisch krank und erlitt schwerste Verletzungen. Er wurde in eine Spezialklinik nach Hamburg gebracht und schwebt aktuell noch in Lebensgefahr. Nach Angaben der Beamten beobachtete eine Vielzahl an Schaulustigen den Vorfall. Augenzeugen rannten in Richtung des Mannes, filmten und fotografierten ihn. Immer wieder wurden die Einsatzkräfte von den Gaffern aggressiv angegangen, bepöbelt und bei ihrer Arbeit behindert. Dabei ist ein solches Geschehnis auch für Polizisten und Rettungskräfte verstörend. Nur durch Unterstützungskräfte gelang es, die Schaulustigen zurückzudrängen. Die Polizei Bremen verurteilt dieses Verhalten zutiefst.

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

Lingen: Polizei beschlagnahmt 440.000 Pillen eines illegalen Potenzmittels

Bei einer Razzia in Niedersachsen haben Polizisten rund 440.000 Tabletten eines illegalen Potenzmittels beschlagnahmt. Hintergrund seien Ermittlungen gegen eine niederländische Familie gewesen, die gewerbsmäßig eine Art Onlineapotheke für den Handel mit den verbotenen Medikamenten betrieben hätten, teilten die Beamten in Lingen am Dienstag mit. Durchsucht wurden zwei Wohnhäuser in Heede und Sustrum-Moor direkt hinter der deutsch-niederländischen Grenze. Dabei beschlagnahmten die Ermittler auch 170.000 Euro Bargeld und weitere Wertgegenstände. Ein 54-jähriger Mann, seine Ehefrau und zwei seiner Söhne sollen durch den illegalen Handel insgesamt mehr als vier Millionen Euro eingenommen haben. Auch niederländische Polizisten waren in den Einsatz eingebunden, der in der vorigen Woche stattfand. Sie ermitteln ebenfalls gegen den 54-Jährigen.

Kaiserslautern: Schiedsrichter in Kreisliga gibt Siegtreffer nach Handy-Videobeweis

Kuriose Szenen bei einem B-Klasse-Spiel in Kaiserslautern: Dort hat ein Schiedsrichter bei der Partie SV Mölschbach gegen SG Hochspeyer nach Videobeweis entschieden, nachdem ein Zuschauer mit seinem Handy das entscheidenden Tor filmte. Wie "Die Rheinlandpfalz" berichtet, entschied der Unparteiische beim Stand von 2:2 zunächst auf Abstoß, da er den Ball im Aus gesehen hatte. Doch die Heimmannschaft protestierte. Daraufhin soll der Referee zum Torwart von Hochspeyer gegangen sein, der ihm bestätigte, dass der Ball im Aus gelandet war. Doch ein Zuschauer, der die Szene mit seinem Handy gefilmt hatte, habe ihm dann die Aufnahme gezeigt, woraufhin der Schiedsrichter seine Entscheidung wieder zurücknahm und das Tor gab. SG Hochspeyer soll zwar "unter Protest" weitergespielt haben, verlor jedoch am Ende mit 2:3. 

Bremen: Mann findet Goldbarren und geht zum Fundbüro Bremen 

Das nennt man wohl einen ehrlichen Finder. Ein Mann aus Bremen hat in einem alten Küchenschrank drei Goldbarren gefunden und sie zum Fundbüro gebracht. Der Finder hatte den Schrank zuvor bei einer Möbelbörse erstanden, wie eine Sprecherin des Innensenators der Hansestadt am Dienstag sagte. Die Barren - insgesamt 2,5 Kilogramm Gold - lagen vermutlich seit Jahrzehnten in einem Umschlag versteckt an der Rückwand einer Schublade. Sie haben derzeit einen geschätzten Wert von rund 83 500 Euro - laut Senat beträgt der Finderlohn deshalb nun rund 2500 Euro. Der Finder hatte das Gold schon im August zum Fundbüro gebracht. Mit Hilfe der Polizei wurde inzwischen die Herkunft der Barren geklärt. Der Küchenschrank hatte einem Senioren gehört, der im vergangenen März gestorben war. Der Haushalt war anschließend aufgelöst worden. Der verstorbene Bremer galt als vermögend und hatte sein Leben lang in dem Haus gewohnt. 

Harthausen: Torwart stirbt nach Zusammenstoß mit Spielern

In Harthausen (Rheinland-Pfalz) ist ein Torwart nach einem Kreisligaspiel zusammengebrochen und später im Krankenhaus gestorben. Wie der "SWR" berichtet, war der 32-Jährige vom Verein SV Rot-Weiß Seebach in der 60. Spielminute zunächst bei einem Abwehrmanöver mit dem Kopf gegen den Oberschenkel eines Gegenspielers geprallt. Daraufhin soll er sich immer wieder an den Nacken gegriffen haben, wollte sich jedoch nicht auswechseln lassen. Als er in der Schlussminute erneut mit einem Spieler zusammenstieß, sei er bewusstlos zusammengebrochen. Noch auf dem Platz habe man ihn notärztlich versorgt und in ein Krankenhaus gebracht, wo er – vermutlich in Folge einer Hirnblutung – verstarb. 

Bad Herrenalb: Leiche auf Landstraße entdeckt

Im baden-württembergischen Bad Herrenalb ist eine Leiche gefunden worden. Wie die "Badische Neueste Nachrichten" berichtet, lag die bislang nicht identifizierte Person auf der Landstraße 340 zwischen Bad Herrenalb und Dobel. Der Leichnam wies Schussverletzungen auf und soll laut Polizei in der Nacht zu Dienstag entdeckt worden sein. Die Hintergründe waren zunächst unklar. 


 Nachrichten von Montag, den 17. September

Gera: Mann beim Anzapfen von Straßenlaterne erwischt

Den Strom einer Straßenlaterne hat ein Mann in Thüringen für seine Wohnung abgezapft - er wurde erwischt. Bei der Polizei waren am Sonntag Hinweise eingegangen, dass der 57-Jährige nahe dem Hauptbahnhof von Gera ein Verlängerungskabel von der Laterne über die Straße legte, wie es in einer Mitteilung der Bundespolizei hieß. Als die Beamten dem nachgingen, entdeckten sie die Konstruktion: Der Mann hatte das Kabel schon mit der Leitung für die Laterne verbunden und versteckte sich, als er die Polizisten sah. Doch es half nichts: Gegen ihn laufen nun Ermittlungen wegen des Verdachts der Entziehung elektrischer Energie.

Dülmen: Metalldiebe klauten Kabel für 60 Euro - 850 Hühner ersticken

Weil mutmaßliche Metalldiebe ein Kabel im Wert von rund 60 Euro aus einem Stall gestohlen haben, sind 850 Hühner qualvoll verendet. Wie die Polizei mitteilte, montierten Unbekannte im münsterländischen Dülmen in der Nacht zum Samstag das Starkstromkabel ab, über das die Lüftungsanlage des Stalls mit Strom versorgt wurde. Die Lüftungsanlage fiel aus, die Hühner erstickten. Der Schaden liegt bei über 5000 Euro.

Frankfurt/Main: Menschliches Skelett in vermülltem Keller entdeckt

Grausiger Fund im Kellerverschlag: Ein menschliches Skelett ist bei Aufräumarbeiten in einem vermüllten Keller in Frankfurt am Main entdeckt worden. Der Kellerverschlag in dem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Bockenheim sollte neu vermietet werden, wie die Polizei mitteilte. Als der Hausmeisterservice den Kellerraum leer räumte, traten die menschlichen Knochen zu Tage.

Herbeigerufene Kripobeamte bestätigten, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um echte menschliche Knochen handelt. Das Skelett soll nun in der Rechtsmedizin begutachtet werden. Die Identität des oder der Toten war zunächst unklar, die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf.

Marloffstein: Pferd beißt Frau in Hals

Im bayerischen Marloffstein (Landkreis Erlangen-Höchststadt) ist eine 58 Jahre alte Frau durch einen Pferdebiss lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizei hielt sich die Pflegerin in einer Pferdebox des Gestüts auf, als sie von dem Tier in den Halsbereich gebissen wurde. Eine alarmierte Notärzte musste die Frau noch vor Ort reanimieren, ehe sie per Rettungswagen in ein Krankenhaus kam.

Auch ein 62-Jähriger, der der Geschädigten zu Hilfe geeilt war, wurde laut Polizei von dem Pferd gebissen und musste ärztlich behandelt werden. Die Ermittlungen laufen.

Köln: 18-Jähriger von Stromschlag getötet

Beim Klettern auf einen Kesselwagen ist ein 18-Jähriger auf dem Gelände eines Güterbahnhofs bei Köln von einem Stromschlag getötet worden. Bei dem tragischen Unfall am frühen Montagmorgen in Troisdorf kam das Opfer laut Bundespolizei der 15.000-Volt-Oberleitung zu nah. Zwei 17 und 20 Jahre alte Begleiter des Getöteten sowie ein Bahnmitarbeiter wurden mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht.

Prackenbach: AfD-Schriftzug und unvollständiges Hakenkreuz auf Acker entdeckt

Nachdem gleich mehrere Piloten am Wochenende auf einem Acker in der Gemeinde Prackenbach (Bayern) einen AfD-Schriftzug sowie ein nicht komplettiertes Hakenkreuz entdeckten, hat der Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen. Wie der "Viechtacher Anzeiger" berichtet, informierten die Piloten nach der Entdeckung der vermutlich mit Gülle auf dem Feld aufgemalten Gebilde die Polizei. Demnach waren diese vom Boden aus nur schwierig auszumachen, ganz anders das Bild aus der Luft.

Ob das Hakenkreuz bewusst nicht komplettiert wurde und wer dahinter steckt, sei nun Gegenstand der Ermittlungen, heißt es. 

nachrichten deutschland - hakenkreuz auf acker

Der Staatsschutz hat im Fall des unvollständigen Hakenkreuzes auf einem bayerischen Acker die Ermittlungen aufgenommen

Oldenburg: Mann durch Axtschläge schwer verletzt

Im niedersächsischen Oldenburg ist ein Mann im Zuge eines Streits durch Schläge mit einer Axt schwer verletzt worden. Der 41-Jährige habe bei der Auseinandersetzung auf einer Straße Schnittverletzungen an einem Arm und einer Hand erlitten, teilte die Polizei am Montag mit. Die Hintergründe der Auseinandersetzung mit drei bislang noch unbekannten Männern vom späten Sonntagabend waren demnach unklar.

Das Trio fuhr den Ermittlungen der Polizei zufolge mit einem Auto vor dem Wohnhaus vor, in dem sich der 41-Jährige aufhielt. Sie baten ihn hinaus, woraufhin sich ein Streit entwickelte. Der mit dem Opfer bekannte 45-jährige Wohnungsinhaber, der seinen Gast begleitete, wurde dabei durch Pfefferspray leicht verletzt.

Gera: Frau schlägt Mutter ins Gesicht

Weil sie sich offenbar durch das laute Weinen eines Kindes so sehr gestört fühlte, hat eine 34-Jährige der Mutter des Kindes unvermittelt ins Gesicht geschlagen und diese leicht verletzt. Wie die Polizei Gera (Thüringen) berichtet, trafen Beamte die Tatverdächtige an einer Straßenbahnhaltestelle an und führten einen Atemalkoholtest durch. Demnach wies die Beschuldigte einen Wert von 2,66 Promille auf. Gegen sie wird nun wegen Körperverletzung ermittelt.

Wiesmoor: 122 Kühe verschwinden von Bauernhof

Das Verschwinden von 122 Milchkühen auf einen Schlag beschäftigt die Polizei in Ostfriesland. Hinter dem Fall stecken aber wohl nicht in großem Stil operierende Viehdiebe, sondern der bisherige Besitzer der Kühe selber, wie die Polizei mitteilte. Die Kühe nämlich wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag in Wiesmoor von einem landwirtschaftlichen Anwesen abtransportiert, das unter Insolvenzverwaltung steht. Nach Hinweisen wurden die Kühe später im Bereich Leer wiederentdeckt. Es besteht der Verdacht, dass die Kühe der Insolvenzmasse entzogen werden sollten. Gegen einen 56-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die näheren Zusammenhänge will die Polizei noch klären.

Lesen Sie hier die Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 10. bis 16. September:

mod/jek / DPA / AFP