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Nachrichten aus Deutschland: Frau bringt Baby im Regionalexpress zur Welt - an ihrem eigenen Geburtstag

Brandenburg an der Havel: Mutter überrollt vor Werkstatt eigenen Sohn +++ Bingum: Auto rollt in Fluss und treibt ab +++ So wird das Wetter +++ Aktuelle Nachrichten aus Deutschland.

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Ein Regionalexpress diente am Morgen als Kreißsaal-Ersatz (Symbolbild)

Nachrichten aus   im stern-Ticker:

Rathenow/Berlin: Frau bringt an ihrem Geburtstag Kind in Regionalexpress zur Welt

Im Fahrradabteil eines Regionalexpresses hat eine 32 Jahre alte Frau am Freitagmorgen zwischen Rathenow in Brandenburg und Berlin-Spandau ein Mädchen zur Welt gebracht. Ein Bundespolizist vernahm in dem Zug laute Schreie, wie die Behörde mitteilte. Der 45-jährige Beamte, selbst Vater und auf dem Weg zum Dienst, bat zwei weitere Fahrgäste um Hilfe. Zusammen mit einem älteren Geschwisterkind kamen die Mutter und ihr Neugeborenes ins Krankenhaus. Künftig kann die Familie am 18. August doppelt feiern: Die Mutter hat am gleichen Tag Geburtstag.

Brandenburg an der Havel: Mutter überrollt vor Werkstatt Sohn 

Am Dienstag hat eine 24-Jährige in Brandenburg an der Havel vor einer Autowerkstatt ihren dreijährigen Sohn mit dem Auto überrollt. Wie die "Märkische Allgemeine" berichtet, wollte die Mutter einen Defekt an ihrem Auto vorführen und startete den Motor ohne die Kupplung durchzutreten. Dabei habe sie jedoch übersehen, dass ein Mechaniker bereits einen Gang eingelegt hatte. Das Auto machte einen Satz nach vorn und überrollte das vor dem Auto stehende Kleinkind. Einige Erwachsene, die ebenfalls vor dem Auto standen, konnten rechtzeitig zur Seite springen. Der Junge wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, konnte aber nach Informationen der "Mopo" bereits wieder entlassen werden.

Leer-Bingum: Auto rollt während einer Toilettenpause in den Fluss

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Die Ems bei Leer-Bingum auf einem Archivbild. Im Bereich der im Bild zu sehenden Brücke rollte der Wagen ins Wasser und versank. Er wäre also auch auf einem aktuellen Bild nicht zu sehen.

Böse Überraschung für einen Autofahrer in Leer-Bingum in Ostfriesland. Wie die Polizei berichtet, hielt er an einer abschüssigen Straße an der Ems, um sich kurz zu erleichtern. Plötzlich rollte sein Auto an ihm vorbei in Richtung Wasser. Hilflos musste er mit ansehnen, wie das Fahrzeug in den Fluss rollte und von der Strömung erfasst wurde. Die alarmierte Polizei kam mit der Feuerwehr an den Ort des Geschehens, allerdings war das Auto bereits vollständig versunken. Daraufhin suchte die Feuerwehr die Ems eine Stunde lang mit dem Boot ab - erfolglos. Vermutlich sei der Wagen abgetrieben worden, heißt es im Bericht. Am Freitag soll die Suche fortgesetzt werden.

Mörfelden-Walldorf: Mann auf offener Straße erschossen

Ein Mann ist auf einer Straße im südhessischen in Mörfelden-Walldorf erschossen worden. Der 43-Jährige erlag seinen Verletzungen, wie die Polizei in Darmstadt mitteilte. Wie "OP-Online" berichtet, war auch das Kind des Erschossenen vor Ort. Demnach seien Vater und Kind auf dem Weg zu ihrem geparkten Auto gewesen. Der Schütze sei geflüchtet. Nach ihm werde auch mit einem Polizeihubschrauber gefahndet. Über ein Motiv lagen zunächst keine Erkenntnisse vor. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt.

Usedom: "To Go" nur noch in Bio-Behältern

Um dem Plastikmüll am Strand Herr zu werden, sollen Snacks und Getränke in den Usedomer Kaiserbädern ab 2018 an den Stränden nur noch in biologisch abbaubaren Behältnissen verkauft werden. Wie die "Ostsee Zeitung" berichtet, kündigte Kurdirektor Thomas Heilmann die Neuerung an. Die Gemeinde wolle dafür extra ihre Satzung ändern. In den vergangenen Jahren habe sich das Müllaufkommen in Usedom stark erhöht.

Paderborn: Hochschule nach Bombenfund evakuiert

Die Katholische Fachhochschule im ostwestfälischen Paderborn wurde am Donnerstag evakuiert, nachdem bei Bauarbeiten auf dem Gelände eine 250-Kilogramm-Weltkriegsbombe gefunden worden war. Darüber hinaus mussten nach einem Bericht des "Westfalen-Blatt" 91 Bewohner eines anliegenden Altenheimes und Patienten und Mitarbeiter aus einer Tagesklinik in Sicherheit gebracht werden. Kurz vor Mitternacht gab die Feuerwehr nach der Entschärfung Entwarnung.

So wird das Wetter in Deutschland

Sehen Sie die Wettervorhersage für Freitag, 18. August: 

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite vom Deutschen Wetterdienst (DWD). 


Nachrichten von Donnerstag, 17. August:

Oldenburg: Autofahrer wenden in Rettungsgasse auf Autobahn und fahren zurück

Nach einem schweren Unfall auf der Autobahn 29 bildete sich ein kilometerlanger Stau, für den einige Autofahrer keine Geduld aufbrachten. Mehrere PKW- und LKW-Fahrer wendeten in der Rettungsgasse auf der Autobahn, wie die Polizei mitteilte. Danach fuhren sie entgegen der Fahrtrichtung über eine Ausfahrt ab. Mindestens einen Autofahrer hätten die Beamten noch auf der Autobahn gestellt. "Der Rettungseinsatz war zu diesem Zeitpunkt grundsätzlich abgeschlossen", sagte Polizeisprecherin Désirée Krikkis am Donnerstag. Ein Rettungswagen sei aber noch auf der Anfahrt gewesen und musste sich seinen Weg zur Unfallstelle bahnen.

Bei dem Unfall war ein Lastwagen am Mittwoch fast ungebremst auf ein Stauende gefahren war und hatte mehrere Autos aufeinander geschoben. Vier Menschen wurden bei dem Unfall schwer verletzt. In den vergangenen Monaten hatten Autofahrer bundesweit wiederholt Rettungseinsätze auf Autobahnen blockiert, weil sie nicht rechtzeitig eine Rettungsgasse gebildet hatten.


Fürth: Autofahrer parkt eigenmächtig Krankenwagen um

Ein 27-Jähriger im fränkischen Fürth parkte am Mittwoch kurzerhand selbst einen Krankenwagen um, der in zweiter Reihe neben seinem Auto abgestellt war. Wie das Portal "Rettungsdienst.de" berichtet, bereitete die Besatzung des Krankenwagens gerade einen Krankentransport vor. Weil sie keinen Parkplatz gefunden hatten, mussten sie in zweiter Reihe parken.

Der eingeparkte Autofahrer wollte gerade losfahren und geriet über die Situation so sehr in Rage, dass er den Krankenwagen eigenmächtig umparkte. Anschließend warf er dem Bericht nach den Rettungskräften den Fahrzeugschlüssel vor die Füße und beleidigte sie. Die Polizei leitete ein Verfahren gegen den Fahrer ein, dieser erstattete seinerseits Anzeige wegen Nötigung gegen die Rettungsdienstmitarbeiter.

München: Junger Mann ertrinkt in der Isar

Ein junger Mann ist am Mittwoch in der Isar ertrunken. Wie "br.de" berichtet, unterschätzte er wahrscheinlich die Strömung. Dem Bericht nach war er mit drei Begleitern in der Nähe der Marienklausenbrücke trotz starker Strömung und Warnschildern in den Fluss gesprungen und von der Strömung mitgerissen worden. Während zwei der Mitschwimmer sich an Land retten konnten, klammerte sich der dritte an einen Brückenpfeiler. Der vierte Schwimmer sei durch eine Wasserwalze gespült und später leblos im Wasser gefunden worden. Passanten zogen ihn an Land und versuchten, ihn zu reanimieren. Jedoch kam für ihn jede Hilfe zu spät. 

Düsseldorf: Gefälschtes Ministerschreiben im Netz aufgetaucht

Im Internet geistert ein gefälschtes Schreiben von Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul zum künftigen Umgang der Polizei mit straffälligen Ausländern herum. Das seit Dienstagabend unter der Überschrift "Polizei soll Kriminaldelikte von Migranten verdecken" kursierende Schreiben sei eine "dreiste Fälschung", erklärte das NRW-Innenministerium am Mittwoch in Düsseldorf.

Die Falschmeldung in sozialen Netzwerken soll den Eindruck erwecken, der CDU-Politker habe die Polizei angewiesen, Straftaten von Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund zu vertuschen. Vorgetäuscht wird dies durch das Faksimile eines vorgeblichen Schreibens von Reul auf offiziellem Ministerbriefkopf an den "Polizeipräsidenten für Köln und Leverkusen". Außerdem ist eine angebliche "Vorschrift zur Verhaltensweise der Polizeibeamten des Landes Nordrhein-Westfalen in Sachen Ausländerkriminalität" angehängt.

So wird das Wetter in Deutschland

Sehen Sie die Wettervorhersage für Donnerstag, 17. August: 

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite vom Deutschen Wetterdienst (DWD). 


Nachrichten von Mittwoch, 16. August:

Garmisch-Partenkirchen/Ramsau: Zwei tödliche Unfälle in den Alpen

Ein 27-jähriger Wanderer ist am Sonntag auf dem Weg zur Alpspitze im bayrischen Wettersteingebirge verunglückt und 80 Meter tief abgestürzt. Wie das Portal "Rettungsdienst.de" berichtet, war der Mann mit einem Begleiter unterwegs. Sie seien vom Weg abgekommen und hätten die Wanderung über unwegsames Gelände fortsetzen müssen. Dabei sei einer der beiden ins Straucheln gekommen und rund 80 Meter in die Tiefe gestürzt. Eine Wandergruppe bemerkte den Unfall, kletterten zum Verunglückten herunter und riefen den Notarzt. Als dieser mit dem Hubschrauber eintraf, konnte er nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Sein Begleiter blieb unverletzt.

Am Dienstag kam es am Watzmann im Berchtesgadener Land zu einem weiteren Unglück. Wie "bgland24" berichtet, stürzte ein 70-jähriger Bergsteiger aus dem Landkreis Mühldorf vom Gipfel der Watzmann-Südspitze 200 Meter in die Tiefe. Der erfahrene Bergsteiger war mit einem Bergführer unterwegs, hieß es. Wenige Meter vor dem Gipfel sei er ins Stolpern geraten und in eine steile Rinne gestürzt. Dabei wurde er tödlich verletzt. Auch für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Berlin: Notarztwagen kollidiert mit Auto - Fußgängerin tot

In der Friedrichstraße in Berlin kam es am Mittwoch zu einem tragischen Unfall. Wie die "Berliner Zeitung" berichtet, prallte ein Notarztwagen mit einem Pkw zusammen. Das Auto wurde auf den Fußweg geschleudert, wo es eine Passantin erfasste. Die Fußgängerin starb später trotz Renanimationsmaßnahmen an den den dabei erlittenen schweren Verletzungen, heißt es im Bericht. 

Gestütshof St. Johann: 30 wertvolle Hengste bei Großbrand in Gefahr

Nachrichten Deutschland - Großbrand auf Gestüt

Auf einem Gestüt in Baden-Württemberg ist ein Feuer ausgebrochen und hat einen Millionenschaden angerichtet

Auf dem Gestütshof St. Johann in Baden-Württemberg ist in der Nacht in einer Lagerhalle ein Feuer ausgebrochen und hat einen Millionenschaden angerichtet. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz, konnte ein Übergreifen auf die Stallungen verhindern. Auf dem Gestüt leben 30 wertvolle Hengste, die vorsorglich in andere Ställe gebracht wurden. Menschen und Tiere wurden dabei nicht verletzt. Der Gestütshof St. Johann ist eine Domäne des Haupt- und Landgestüts Marbach. Die Brandursache wird nun ermittelt.

Hamburg: Sportler schwimmt 620 Kilometer durch die Elbe

Nach zwölf Tagesetappen hat am Dienstag der Chemnitzer Joseph Heß 620 Kilometer Schwimmstrecke in der Elbe zurückgelegt und Hamburg erreicht. Wie der "NDR" berichtet, war der 30-jährige Sportler am 4. August an der tschechischen Grenze in Bad Schandau gestartet. Sein Ziel war die Hamburger Hafencity. Begleitet wurde der Ingenieur von seinem Vater und Freunden mit Booten. Er legte pro Tag zwischen 22 und 67 Kilometern zurück. Unterwegs hatte er neben den Widrigkeiten der Natur noch mit einer Magendarmerkrankung zu kämpfen. Auf seiner Webseite "elbeschwimmer.com" konnten Interessierte die Fortschritte per Livetracker verfolgen.

So wird das Wetter in Deutschland

Sehen Sie die Wettervorhersage für Mittwoch, 16. August. Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite vom Deutschen Wetterdienst (DWD).


Nachrichten von Dienstag, 15. August:

Braunschweig: Mann findet beim Gassi gehen versunkenen Geländewagen

In Braunschweig hat ein 34-jähriger Hundehalter beim Gassi gehen einen ungewöhnlichen Fund gemacht: Ein Geländewagen, der fast komplett in einem Bach versunken war und nur noch etwa einen halben Meter über die Wasseroberfläche ragte. Wie die Polizei berichtet, hatte er die Beamten ursprünglich benachrichtigt, weil sein Hund von einer freilaufenden Bulldogge attackiert worden war. Der Wagen gehörte den Haltern des Tieres, die kurze Zeit später an der Unfallstelle eintrafen. Sie waren mit dem SUV bis zum Beginn einer Furt gefahren und hatten dort geparkt, um den Hund auszuführen. Da sie weder die Handbremse angezogen, noch einen Gang eingelegt hatten, machte sich das Fahrzeug selbständig. Ein Abschlepper zog es schließlich wieder heraus.

Unwetter: Hier müssen Sie mit Gewittern rechnen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat auf seiner Webseite diverse Unwetterwarnungen für Dienstag, 15. August, herausgegeben. So muss vor allem im Nordwesten Schleswig-Holstein ab 16 Uhr mit starken Gewittern gerechnet werden. Im Emsland könnte es ebenfalls blitzen und donnern. Ähnlich sieht es in Hessen aus. Zu schwerem Gewitter, Starkregen und Hagel wiederum kann es in Würzburg und den umliegenden Landkreisen kommen, ebenso in Heilbronn, Schwäbisch-Hall und Umgebung.

Heidenau: Mann will mit Baby aus Fenster springen

Familiendrama im sächsichen Heidenau: Ein Mann hat dort seine Lebensgefährtin und deren Kind bedroht. Schließlich wollte er - das Baby vor den Bauch geschnallt - aus dem Dachfenster springen, berichtete die "Sächsische Zeitung" am Sonntag. Ein Foto im Internet zeigt, wie der 26-jährige Marokkaner schon mit einem Fuß auf der Dachrinne steht und die verzweifelte Mutter mit den Händen nach der Trage greift. Es heißt, die Polizei habe an diesem Tag schon mehrfach zu der Wohnung ausrücken müssen, weil sich das Paar lauthals stritt. Einem Bericht des MDR zufolge, soll der 26-Jährige bereits am Vormittag von den Beamten abgeholt und in eine Psychiatrie mitgenommen worden sein, von der er dann aber wieder floh, um dann später - mit einem Messer bewaffnet - wieder in die Wohnung zurückzukehren.


Salzgitter: Neunjährige gerät unter Linienbus – tot

Schwerer Unfall in Salzgitter: Dort ist am Dienstagmorgen um kurz nach halb acht ein Kind ums Leben gekommen, nachdem es unter einen Linienbus geraten war. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Fakt ist, der Bus wollte rechts abbiegen, als es zum Zusammenstoß mit dem Kind kam. Der 61-jährige Fahrer des Linienbusses erlitt einen Schock und wurde in ein Krankenhaus gebracht.  

Berlin: Polizei räumt besetzte Alte Teppichfabrik in Berlin-Friedrichshain

Seit Dienstagmorgen 9 Uhr wird die Alte Teppichfabrik in Berlin-Friedrichshain geräumt. Wie die "Berliner Zeitung" berichtet, soll ein Gerichtsvollzieher den Räumungsbeschluss des besetzten ehemaligen Industriereals durchsetzen. Zur Sicherheit seien rund 200 Polizeibeamte vor Ort, auch ein SEK sie eingesetzt worden. Mitglieder der linken Szene hatten zuvor gegen die Räumung demonstriert. Die Räumung sei störungsfrei angelaufen hieß es, von den Besetzern wurde noch keiner angetroffen. Es sei daher unklar, ob sie überhaupt noch auf dem Gelände verweilten. Vorsichtshalber werden wohl den gesamten Tag über Polizisten vor Ort sein, das Gelände wurde abgeriegelt. Die Besetzung der alten Fabrik war erst vor kurzem nach einem Eigentümerwechsel bekannt geworden. 

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Die Alte Teppichfabrik in Berlin-Friedrichshain


Friedrichshafen: Intensivstation wegen Keimen teilgesperrt

In Friedrichshafen am Bodensee wurde die Intensivstation der Inneren Medizin im Klinikum teilweise gesperrt, nachdem dort multiresistente Keime gefunden worden waren. Wie die "Schwäbische Zeitung" berichtet, wurden die betroffenen Patienten umgehend isoliert und alle Flächen desinfiziert. Zu einer Infektion sei es nicht gekommen. Der Befall mit Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE) wurde in der vergangenen Woche entdeckt, die Teilsperrung hielt auch zu Beginn dieser Woche noch an.

Erfurt: Betrunkene Frau bricht beim Ex ein

Eine 21-Jährige hat sich am Sonntagmorgen in Erfurt auf äußerst rabiate Weise Zutritt zur Wohnung ihres Exfreundes verschafft. Ursprünglich wollte sie nur ein paar persönliche Sachen abholen, heißt es im Polizeibericht. Ihr Exfreund hatte die Sachen bereits im Hausflur bereitgestellt und ließ sie ins Haus. In die Wohnung ließ der 33-Jährige seine Verflossene jedoch nicht, öffnete die Tür auch nach "massivem Klingeln und Klopfen" nicht, berichtet die Polizei. Also kletterte die Abgewiesene kurzerhand auf den Balkon, trat die Glastür ein und kletterte auf diesem Weg in die Wohnung. Die neue Partnerin des Bewohners bekam es mit der Angst zu tun und versteckte sich im Badezimmer. Der Mann selbst schaffte es, seine aufgebrachte Ex-Freundin bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten, um sie von weiterer Randale abzuhalten. Beim Pusten stellte sich ein Alkoholwert von 1,8 Promille heraus. Da sie einen Platzverweis nicht befolgte, nahmen die Beamten sie vorübergehend in Gewahrsam.


A24: Salpetersäure läuft aus Tanker - A24 voll gesperrt

Nachrichten aus Deutschland: Feuerwehrmänner auf der Autobahn 24 bei Walsleben (Brandenburg) im Einsatz

Ein leckgeschlagener Gefahrguttransporter hat auf der Autobahn 24 in Brandenburg einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. 

In Brandenburg ist auf der Autobahn 24 ein Gefahrguttransporter mit Salpetersäure Leck geschlagen. Die Säure sei ausgetreten und ins Erdreich eingedrungen, zudem habe sich eine Gaswolke gebildet, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstagmorgen der Nachrichtenagentur AFP. Ein Wohnblock im Ort Walsleben sei wegen der Wolke evakuiert worden, die Bewohner seien in Sicherheit gebracht worden. Verletzt wurde zunächst niemand. Salpetersäure wirkt ätzend. Nach Polizeiangaben bemerkte der Fahrer des Transporters mit 23 Tonnen Salpetersäure an Bord am Montagabend, dass einer der beiden Tanks mit 11.000 Litern Säure ein Leck hatte. Er informierte demnach die Polizei. Die Feuerwehr war am Dienstagmorgen mit 140 Einsatzkräften vor Ort, die Autobahn war in beiden Richtungen gesperrt, zwei Rastplätze wurden geräumt. Die Säure sei hochkonzentriert, sagte die Polizeisprecherin. Die Einsatzkräfte versuchten, die ausgetretene Säure abzupumpen. Für die Einsatzfahrzeuge sei es jedoch schwierig, sich in die Nähe des Unglücksfahrzeugs zu begeben, weil die Säure bereits ausgetreten sei. Es sei davon auszugehen, dass der Einsatz noch den ganzen Tag andauern werde.


Nachrichten von Montag, 14. August:

Stapelfeld: Polizeibeamter und drei Kinder nach Unfall verletzt

Auf der Bundesautobahn 1 ist es am Montagmittag zu einem Unfall gekommen. In einem Baustellenbereich zwischen Barsbüttel und Stapelfeld fuhr ein Wohnmobil auf das letzte von drei Streifenwagen der Landespolizei Bremen auf. Wie die Polizei berichtet, schob sich der hintere Streifenwagen in die beiden vor ihm fahrenden. Drei Kinder, die sich in dem Wohnmobil befanden, wurden dabei verletzt. Ebenso ein Polizeibeamter. Über die Art der Verletzungen ist zurzeit noch nichts bekannt. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Lebensgefahr besteht nicht. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. 

Göttingen: Gruppen-Schlägerei in der City - Polizeieinsatz

In der Göttinger Innenstadt haben laut Syrer und Libanesen aufeinander eingeprügelt. Insgesamt waren 200 Menschen zusammengekommen, aber nicht alle waren aktiv an der Auseinandersetzung am Sonntagabend beteiligt, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Viele sollen nur zugeschaut haben. Wie viele Menschen sich schlugen, war zunächst noch unklar. Ernsthaft verletzt wurde niemand. Die Polizei rückte mit 25 Einsatzkräften an. Nach rund drei Stunden war der Einsatz beendet.  "Die Sache ist noch ziemlich unübersichtlich", hieß es bei der Polizei. Ob es einen speziellen Grund für das Aufeinandertreffen gab, war unklar. Einer der Beteiligten wurde festgenommen, aber kurz darauf wieder entlassen, wie der Polizeisprecher sagte.

Nachrichten aus Deutschland: Polizeieinsatz nach Schlägerei in Göttingen

In der Innenstadt von Göttingen musste die Polizei einschreiten, als es zu einer Schlägerei kam


Neustadt: Unbekannte klauen Anhänger mit 20 Tonnen Schokolade

Diebe haben im hessischen Neustadt in der Nacht zu Sonntag einen Sattelauflieger mit rund 20 Tonnen Schokolade geklaut, wie die Polizei in Marburg am Montag erklärte. Der Kühlanhänger war an einer Straße abgestellt. Den Wert der Schokoladenladung bezifferte die Polizei auf etwa 50.000 bis 70.000 Euro. In der Nacht zuvor hatten ebenfalls Unbekannte in Mecklenburg-Vorpommern einen Lastwagenanhänger mit 30 Tonnen Fruchtsaft geklaut. Die Täter schlugen in Wittenburg zu und koppelten den abgestellten Auflieger an eine eigene Zugmaschine an, wie die Polizei in Ludwigslust berichtete. Der Schaden wurde mit etwa 70.000 Euro angegeben.

Oberhausen: Linienbus kracht in Auto - sechs Kinder verletzt

Schwerer Unfall in nordrhein-westfälischen Oberhausen: Beim Zusammenprall von einem Linienbus und einem Auto im Zentrum von Oberhausen sind acht Menschen leicht verletzt worden - darunter sechs  . Der Bus krachte am Sonntagnachmittag an einem Stauende in den Pkw, wie die Polizei weiter mitteilte. Vier Kinder im Alter von einem, drei, fünf und sechs Jahren wurden im Auto verletzt. Im Bus gab es ebenfalls vier Verletzte, unter ihnen zwei Kinder. Sanitäter kümmerten sich um die Verletzten. Sechs von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht. Gegen den 28 Jahre alten Busfahrer wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzungen aufgenommen. 

Mülheim an der Ruhr: Baum kracht während Grillparty in Haus

Während einer Gartenparty ist in Mülheim an der (Nordrhein-Westfalen) ein 20 Meter großer Baum umgestürzt und in ein Haus gekracht. Die Bewohner und ihre Gäste befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks, am Sonntagabend, nicht im Haus - sie waren im Garten und grillten. Nach Angaben der Feuerwehr vom Montag war der Baum morsch. Die Feiernden kamen mit dem Schrecken davon. Das Haus allerdings sei größtenteils zerstört und unbewohnbar, sagte ein Feuerwehr-Sprecher. Die Bewohner kamen zunächst bei Bekannten unter.

jek/rös/dm/DPA/AFP

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