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Nachrichten aus Deutschland: Mann stolpert ins Gleis – U-Bahn trennt ihm beide Beine ab

München: Mann bei Sturz ins Gleis schwer verletzt +++ Bad Rippoldsau: Eineinhalbjährige stürzt in Bach +++ Berlin: Unbekannter verletzt BVG-Mitarbeiter schwer +++ Norderstapel: Mann stürzt zehn Meter tief und stirbt +++ Nachrichten aus Deutschland.

nachrichten deutschland - u-bahn-unfall münchen

Eine U-Bahn fährt in die Haltestelle Münchner Freiheit ein (Symbolbild)

DPA

München: Mann bei Sturz ins Gleis schwer verletzt

Bereits am Freitag hat sich in München ein schwerer Unfall mit einer U-Bahn ereignet, bei dem ein 32-Jähriger lebensbedrohliche Verletzungen erlitt. Laut Polizei war der vermutlich stark unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehende Mann gegen 14 Uhr ins Gleis der Haltestelle Münchner Freiheit gestolpert, als dort gerade eine U-Bahn einfuhr. Obgleich der Fahrer sofort eine Vollbremsung einleitete, erfasste die U-Bahn den Mann, überrollte ihn und trennte ihm dabei beide Beine ab, wie die "Abendzeitung" berichtet. 

Der Schwerverletzte wurde von der Berufsfeuerwehr geborgen und in ein Krankenhaus gebracht, wo er seitdem intensivmedizinisch behandelt wird. Dank der schnellen Versorgung bestünde die Chance, dass der 32-Jährige "die schweren Verletzungen überlebt", sagte ein Polizeisprecher der Zeitung.

Bad Rippoldsau: Eineinhalbjährige stürzt in Bach 

Ihr Vater hatte sie nur kurz aus den Augen gelassen: Im baden-württembergischen Rippoldsau ist ein kleines Mädchen am Samstag in einen Bach gestürzt und sogleich von der Strömung mitgerissen worden. Dem Vater gelang es laut Polizei zwar, die Eineinhalbjährige aus dem Wasser zu ziehen, dennoch erlitt sie schwere Verletzungen und musste per Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. 

Berlin: BVG-Mitarbeiter schwer an Augen und Kopf verletzt

Ein 49-jähriger Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ist am Samstagmorgen von einem unbekannten Täter schwer am Kopf und den Augen verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, war das spätere Opfer auf dem Weg zur Arbeit und begleitete dazu einen Kollegen im Führerstand einer U-Bahn. Während der Fahrt fiel den beiden ein Mann auf, der in einem Waggon mit einer Schusswaffe hantierte. Wenig später habe es einen Knall gegeben, der sich wie ein Schuss angehört habe. 

Der Unbekannte stieg letztlich dann an der selben Haltestelle aus wie der 49-Jährige. Aus Vorsicht wartete der BVG-Mitarbeiter, bis der Mann aus seinem Sichtfeld verschwunden war, ehe er sich zu seinem Dienstraum begab. Als er dort ankam, sei er plötzlich von hinten angegriffen und gegen den Kopf geschlagen worden. Zudem riss der Täter am Rucksack des Geschädigten, der lauthals um Hilfe rief und den Angreifer so zur Flucht bewegte. Er selbst musste dennoch schwer verletzt ins Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Norderstapel: Mann stürzt zehn Meter tief und stirbt

Im schleswig-holsteinischen Norderstapel ist am Samstag ein 38-Jähriger bei Baumarbeiten aus etwa zehn Metern abgestürzt und tödlich verletzt worden. Der Mann starb laut den "Schleswiger Nachrichten" noch am Unfallort. Die genauen Umstände des Unglücks blieben zunächst unklar.

Sankt Augustin: Paar beim Sex gefilmt: Spanner kassiert Prügel

Hätte er sein Smartphone doch besser einfach in der Tasche gelassen: Im nordrhein-westfälischen Sankt Augustin hat ein 20-Jähriger heimlich ein Pärchen gefilmt, dass auf dem Parkplatz eines Freibads im Auto Sex hatte. Die Aktion ging für ihn ziemlich nach hinten los: Denn als der 23-jährige mann aus dem Auto den Spanner bemerkte, sprang er aus dem Auto und schlug mit einem Baseballschläger auf den Filmenden ein. 

Der Geschädigte teilte der Polizei mit, dabei leicht am Rücken verletzt worden zu sein. Der Baseballspieler aus Düsseldorf habe zudem das Handy, mit dem gefilmt wurde, zunächst behalten. Die Polizei rief ihn darauf an, und der Mann gab das Smartphone zurück, nachdem die Aufnahmen gelöscht worden waren. Weil seine Schilderung von der des 20-Jährigen abweicht, ermittelt die Polizei weiter.

Bargteheide: Drei Tote bei Unfall im Norden

nachrichten deutschland - unfall a1

Die A1 musste nach dem Unfall in Richtung Lübeck gesperrt werden

DPA

Ein schwerer Unfall auf der A1 in Höhe des Autobahnkreuz Bargteheide (Schleswig-Holstein) hat am Morgen drei Menschen das Leben gekostet. Wie die Polizei mitteilte, kollidierten in der Nacht zum Sonntag zunächst zwei Autos, woraufhin einer der Wagen sich überschlug.  Zwei weitere Autos krachten danach in die Unfallstelle. Ein 28-Jähriger sowie zwei Männer im Alter von 40 Jahren wurden tödlich verletzt. Zwei weitere Unfallbeteiligte erlitten leichte Verletzungen. 

Warum die zwei Autos kollidierten, war zunächst unklar. Die Autobahn in Richtung Lübeck war während der Bergung und Unfallaufnahme bis in den Morgen voll gesperrt.

Die Rettungskräfte waren mit einem großen Aufgebot im Einsatz. Bargteheide ist eine kleine Stadt rund 30 Kilometer nördlich von Hamburg. Die Autobahn 1 wurde in Richtung Lübeck gesperrt.

Lübbecke: Brand in Mehrfamilienhaus

Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Samstagabend ein Mehrfamilienhaus in Lübbecke (NRW) in Brand geraten. Ein 58-Jährige bemerkte demnach das Feuer und warnte daraufhin alle Bewohner, die das Gebäude rechtzeitig verlassen konnten. Der 58-Jährige erlitt jedoch eine Rauchgasvergiftung und musste ins Krankenhaus. Die Feuerwehr musste für die Löscharbeiten die angrenzende B65 für sechs Stunden komplett sperren. Der entstandene Schaden wird im sechsstelligen Bereich angegeben.

So wird das Wetter in Deutschland am Sonntag, den 28. Januar 2018


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Nachrichten von Samstag, 27. Januar:

Babenhausen: Braut verunfallt auf Weg zur Hochzeit

nachrichten deutschland - unfall vor hochzeit

Das Auto der Braut überschlug sich und blieb auf dem Dach liegend an einem Baum hängen

DPA

Sie hatte die Eheringe vergessen und musste noch mal eiligst zurück: Auf einer Landstraße bei Babenhausen (Hessen) ist eine Braut mit ihrem Auto verunglückt und dabei verletzt worden. Die 25-Jährige, die selbst fuhr, sei wegen ihres Brautkleids nicht angeschnallt gewesen und wurde durch den Wagen geschleudert, als sie in einer Kurve die Kontrolle über den Wagen verlor, teilte die Polizei Darmstadt mit. Das Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach liegend an einem Baum hängen.

Die Braut aus dem südhessischen Rodgau sei "mittelschwer" verletzt worden, hieß es. Der unverletzte Beifahrer - laut Polizei nicht der Bräutigam - konnte die 25-Jährige aus dem Fahrzeug ziehen. Zwei weitere Menschen im Auto wurden leicht verletzt. Alle kamen in umliegende Krankenhäuser.

Die Frau war der Polizei zufolge auf dem Weg zu ihrer kirchlichen Trauung. Sie hatte umkehren müssen, weil die Ringe noch im Elternhaus lagen. Standesamtlich war die Heirat schon vollzogen.

Amberg: 80-Jähriger liegt vier Tage hilflos in Wohnung

Ein Sturz hat einem 80-Jährigen fast das Leben gekostet. Wie die "tz" berichtet, war der Mann in seiner Wohnung in Amberg (Bayern) derart unglücklich zu Fall gekommen, dass er nicht mehr aufstehen oder sich bemerkbar machen konnte. Dass er gerettet wurde, verdankt der Senior einer aufmerksamen Nachbarin. Diese hatte sich gewundert, weil sie den Mann schon länger nicht gesehen hatte, und rief die Polizei. Mithilfe der Feuerwehr wurde die Wohnung aufgebrochen und der 80-Jährige auf dem Boden liegend gefunden. Er kam in Krankenhaus. Inzwischen gehe es ihm den Umständen entsprechend gut.

Windeck-Herchen: Mann von gefälltem Baum schwerst verletzt

Ein 53-Jähriger hat sich am Freitag bei Baumfällarbeiten in Windeck (NRW) schwerste Verletzungen zugezogen. Wie die Polizei berichtet, wurde der Mann von einem gefällten Baum getroffen, der sich zuvor in einem anderen Baum aufgehangen hatte, dann aber plötzlich unkontrolliert zu Boden fiel. Der Geschädigte kam per Hubschrauber in ein Krankenhaus, die Ermittlungen dauern an.

Grafenau: Bergwacht rettet verirrtes Ehepaar 

Die Bergwacht hat im Bayerischen Wald ein Ehepaar aus Recklinghausen aus größter Not gerettet und ihm so wohl das Leben gerettet. Die Urlauber hatten sich am Donnerstagabend in der tief verschneiten Landschaft verirrt und nicht mehr zu ihrem Auto zurückgefunden. Die 65-jährige Frau habe daraufhin die Rettungskräfte informiert. Demnach war ihr zwei Jahre älterer Mann zudem in ein Bach gefallen, aus dem er sich nicht befreien konnte. Mittels Handyortung und Hubschrauber suchten die Retter das Paar. Nach Angaben der Polizei erlitt der Mann Erfrierungen, die Frau war stark unterkühlt.

"Der Mann lag noch im Wasser. Die beiden wären wohl erfroren", sagte der Sprecher der Bergwacht. "Sie waren kaum noch ansprechbar." Das Paar habe am Freigehege des Nationalparks in Neuschönau Tiere anschauen wollen und sei vom Parkplatz aus in die falsche Richtung gelaufen. Angesichts des Wetters - im Bayerischen Wald liegen zurzeit bis zu eineinhalb Meter Schnee - sei das Paar sehr schlecht ausgerüstet gewesen. "Die beiden hatten nicht einmal Mützen und Handschuhe dabei." Die Urlauber wurden in ein Krankenhaus gebracht. Etwa 30 Mann waren an der mehrstündigen Rettungsaktion beteiligt.

Gera: 93-Jährige stirbt bei Wohnungsbrand

Bei einem Brand in einer Einrichtung für betreutes Wohnen ist am Freitagabend eine 93-jährige Frau ums Leben gekommen. Die Feuerwehr fand die Seniorin leblos in ihrer Wohnung auf, nachdem sie das Feuer in der zweiten Etage gelöscht hatte. Weitere Wohnungen waren vom Feuer demnach nicht betroffen

Ingelheim: Mann auf A60 von Auto tödlich erfasst

nachrichten deutschland - schubkarre

Die A60 musste nach dem Unfall in beide Richtungen für mehrere Stunden gesperrt werden

DPA

Auf der A60 ist es am Freitagabend zwischen den Anschlussstellen Ingelheim-West und Bingen-Ost zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Wie die Polizei berichtet, war ein 65-Jähriger mit seinem Pkw samt Anhänger auf der Autobahn unterwegs, als sich eine geladene Schubkarre löste und auf die Fahrbahn fiel. Der Mann stoppte und wollte sie zurückholen, wurde dabei jedoch vom Auto eines 19-Jährigen erfasst und tödlich verletzt. Anschließend krachte ein weiteres Fahrzeug in den Pkw. Die A60 musste für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis in die frühen Morgenstunden in beide Richtungen gesperrt werden. Ein Gutachter soll jetzt den genauen Unfallhergang rekonstruieren.

Köln: Mehr als 20.000 Kurden bei Demo erwartet

In Köln wollen heute mehr als 20.000 Kurden gegen die Militäraktion der Türkei im Norden Syrien auf die Straße gehen. Zu der bundesweiten Großdemonstration hat der kurdische Dachverband Nav-Dem aufgerufen. Die Polizei misst den Protesten in der Kölner Innenstadt ein "erhebliches Konfliktpotenzial" bei und ist mit mehr als 2000 Beamten im Einsatz. Die Türkei hatte am Samstag eine Militäroffensive in Afrin in Nordsyrien gestartet, die sich gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) richtet. Die Kölner Großdemonstration steht nach Polizeiangaben unter dem Motto "Überall ist Afrin - Widerstand ist überall." Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob appellierte im Vorfeld an die Demonstranten, "ausländische Konflikte nicht auf deutschem Boden auszutragen".

So wird das Wetter in Deutschland am Samstag, den 27. Januar 2018


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Nachrichten von Freitag, 26. Januar:

Köln: SUV mit 44.000 Euro in Falschgeld bezahlt

Am Donnerstag ging der Polizei ein Pärchen ins Netz, das am Sonntag den Verkäufer einer Mercedes G-Klasse in Köln mit Falschgeld übers Ohr gehauen hat. Die 29-jährige Frau und der 43-jährige Mann hatten sich dem Polizeibericht nach als Interessenten auf eine Online-Annonce gemeldet, bei der der Geländewagen zum Verkauf angeboten wurde. Nachdem sich die Parteien bei einem Besichtigungstermin über den Kaufpreis von 44.000 Euro einig geworden waren, übergab das Paar dem Verkäufer die Summe vermeintlich in bar. Es handelte sich jedoch um 88 falsche 500-Euro-Scheine. Im Anschluss erhielten sie Schlüssel und Papiere und fuhren davon. Wenig später bemerkte der geneppte Autobesitzer den Betrug, da waren die beiden jedoch bereits entschwunden.

Am Donnerstag bemerkte wiederum ein Autohändler in Wiesbaden, dass eine Mercedes G-Klasse auf einem Online-Portal für einen verdächtig niedrigen Preis angeboten wurde. Die Anzeige weckte sein Misstrauen, er rief die Polizei. Deren Nachforschungen ergaben, dass es sich bei dem Auto aus dem Betrugsdeal und dem später im Netz angebotenen um ein und denselben Wagen handelte. Die Ermittler gaben sich im Anschluss als Interessenten aus und vereinbarten einen Besichtigungstermin. Bei dieser Gelegenheit nahmen die Beamten das Paar fest und stellten den Wagen sicher. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die beiden bereits in der Vergangenheit Falschgeld in Umlauf brachten. 

Osnabrück: Toter Mann in der Hase gefunden

In Osnabrück hat ein Passant am Freitagmorgen eine Leiche in der Hase gefunden. Wie Polizei mitteilte, befand sich der leblose Körper in der Nähe eines Sperrwerks. Die Feuerwehr barg ihn aus dem Wasser. Die Identität der Person war ebenso wie die Umstände, die zum Tod des Mannes führten, laut Polizei zunächst unklar. 

Gelsenkirchen: Kunde fühlt sich von Wodka-Logo religiös beleidigt 

Wie die Polizei am Donnerstag berichtete, kam es bereits im November 2017 in mehreren Gelsenkirchener Supermärkten zu Nötigungen des anwesenden Personals. In einem Geschäft habe ein Mann einen 21-jährigen Mitarbeiter bedroht und ihn aufgefordert, alle Flaschen einer bestimmten Wodka-Marke aus dem Regal zu entfernen. Als Begründung gab er an, er fühle sich vom Markenlogo auf dem Etikett religiös beleidigt. Seiner Ansicht habe ein Teil des Logos Ähnlichkeit mit dem arabischen Schriftzeichen für "Allah".

Einem Bericht der "WAZ" zufolge, handelt es sich um die Marke "Kaliskaya". Der Zeitung zufolge monierte der Mann, dass der linke Teil des Logos - der die besagte Ähnlichkeit aufweise - augenscheinlich vom einer Schlange ähnelnden rechten Teil des Markenzeichens aufgefressen werde. Den Polizeiangaben zufolge drohte er damit, die Flaschen zu vernichten, wenn sie im Regal blieben, und verließ dann das Geschäft. "Innerhalb der nächsten Tage kam es zu ähnlichen Nötigungen in zwei weiteren Geschäften im Stadtgebiet", teilen die Beamten mit. In der Zwischenzeit konnte ein 41-Jähriger Gelsenkirchener als Täter ermittelt werden. 

Berlin: Frau bekommt Kind auf Gehweg - im strömenden Regen

Im Berliner Bezirk Reinickendorf hat eine Frau am Donnerstagabend auf offener Straße ihr Baby zur Welt gebracht. Die "Berliner Morgenpost" berichtet mit Berufung auf Polizeiangaben, dass sich die Hochschwangere wegen einsetzender Wehen ins Krankenhaus begeben wollte, aber nur bis vor die Haustür gekommen ist. Nachbarn kümmerten sich dann vor Ort um die Frau. Als die Polizei eintraf, war der Geburtsvorgang auf dem Bürgersteig schon eingeleitet - im strömenden Regen. Der kleine Junge kam zur Welt, bevor der Rettungswagen am Ort des Geschehens eintraf. Mutter und Kind kamen anschließend ins Krankenhaus. Sie sind dem Bericht nach wohlauf. 

Parsberg: Autofahrer zwischen zwei Lkw tödlich eingeklemmt

Auf der A3 ist am Morgen ein 23-jähriger Autofahrer bei einem Unfall mit zwei Lkw ums Leben gekommen. Wie Polizei berichtet fuhr der junge Mann zwischen den Anschlussstellen Velburg und Parsberg (Bayern) auf dem rechten Fahrstreifen, als er aus noch ungeklärter Ursache auf den Anhänger eines der beiden Lastwagen auffuhr. Ein nachfolgender 7,5-Tonner habe nicht mehr rechtzeitig abbremsen können und sei in den Pkw gekracht. Dabei wurde der 23-Jährige tödlich verletzt, der alarmierte Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Ein Gutachter soll nun klären, wie es zu dem tragischen Unfall kommen konnte.

So wird das Wetter in Deutschland am Freitag, den 26. Januar 2018


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Nachrichten von Donnerstag, 25. Januar:

München: Flixbus sagt Drogenschmuggel den Kampf an

Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus will mit Überwachungskameras im Gepäckraum gegen Drogenschmuggel an Bord vorgehen. Ein entsprechendes Pilotprojekt wird in einzelnen Bussen der Flotte in Deutschland und Europa seit Ende vergangenen Jahres getestet, wie ein Sprecher in München erklärte. Die "Wirtschaftswoche" hatte zuvor darüber berichtete. Schilder mit dem Hinweis "dieser Bereich wird kameraüberwacht" in unterschiedlichen Sprachen sollen die Fahrgäste informieren. 

Das Unternehmen erhofft sich dadurch eine abschreckende Wirkung für Schmuggler und eine bessere Zuordnung von Gepäck und Passagier. Mit einer großen Zahl von Drogenschmugglern habe das Unternehmen aber nicht zu kämpfen, sagte der Flixbus-Sprecher. Laut dem Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) seien bei Kontrollen der Bundespolizei nur 0,17 Prozent der Reisenden auffällig.

Die Polizei führe regelmäßig Personenkontrollen an Bord von Fernbussen durch. Eine vermehrte Behördenpräsenz an Haltestellen - wie an Bahnhöfen und Flughäfen üblich - wäre begrüßenswert, so der Sprecher. Durch Grenzkontrollen bedingte Verspätungen gehörten zu den größten Herausforderungen. 

Bochum: Innenstadt nach Blindgänger-Fund evakuiert

Bei Bauarbeiten mitten in der Bochumer Innenstadt ist am Morgen eine Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden, die noch am Abend - voraussichtlich nach 18 Uhr - entschärft werden soll. Der Bereich an der Kortumstraße, wo sich viele Geschäfts- und Bürogebäude befinden, wird seit der Entdeckung des Blindgängers in einem Evakuierungsradius von 250 Metern geräumt, wie unter anderem die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" berichtet.

Da die Bombe einen Säurezünder hat, rechnet die Feuerwehr dem Bericht zufolge mit einer Entschärfungszeit von einer bis anderthalb Stunden.

Von der Evakuierung ist demnach auch das historische Rathaus der Stadt betroffen, auch der Bus- und Straßenbahnverkehr seien stark eingeschränkt oder ganz eingestellt. Eine vergleichbar große Evakuierung habe es in Bochum noch nicht gegeben, sagte ein Sprecher der Stadt dem Portal "Der Westen". "Wir mussten in der Vergangenheit wegen Weltkriegsbomben das Knappschaftskrankenhaus evakuieren oder die Autobahn sperren“, erklärte der Sprecher. So viele Geschäfte seien bislang noch nie betroffen gewesen.

Düsseldorf: Streit zwischen Eheleuten eskaliert

In Düsseldorf ermittelt die Polizei wegen eines versuchten Tötungsdelikts unter Eheleuten. Demnach steht eine 54-jährige Frau unter Verdacht, ihren drei Jahre jüngeren Mann nach einem Streit im Schlaf mit einer Brechstange geschlagen und nachfolgend mit einem Messer verletzt zu haben. Während des Angriffs soll sie zudem mehrfach gedroht haben, ihn umzubringen. 

Der 51-Jährige alarmierte die Polizei demnach gegen 4.30 Uhr am Donnerstagmorgen. Daraufhin seien mehrere Streifenwagen ausgerückt, die den Mann blutend vorfanden. Er sei sofort vor Ort erstversorgt worden. Da auch die Frau Verletzungen aufwies, kamen beide zunächst ins Krankenhaus. Die 54-Jährige wurde später dann in eine Psychiatrie eingewiesen.

Dortmund: Betrunkener Lkw-Fahrer kippt bei Kontrolle aus Führerhaus

Besondere Mühe hat der Dortmunder Polizei am Mittwochmorgen ein Lkw-Fahrer aus Polen gemacht: Die Beamten zogen den 54-Jährigen gegen 4 Uhr früh auf der A2 Richtung Oberhausen aus dem Verkehr, nachdem er Schlangenlinien gefahren war. Laut Polizei hatte der Mann große Schwierigkeiten, den Zündschlüssel zu finden und den Motor für die Kontrolle zu stoppen, ein Beamter musste ihn das Führerhaus klettern und ihm helfen.

Auch das Aussteigen stellte den Lkw-Fahrer vor Probleme: Er fiel aus dem Führerhaus und verletzte sich dabei leicht, heißt es. Der anschließende Alkoholtest bestätigte: Der Mann war stark alkoholisiert. Bei einer anschließenden Durchsuchung soll er außerdem erheblichen Widerstand geleistet haben, weshalb die Beamten ihn fesselten. 

Der 54-Jährige wurde zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam gebracht. Seinen Führerschein sowie den Sattelzug stellten die Einsatzkräfte sicher.  

Bremerhaven: Polizei durchsucht Klimahaus nach Bombendrohung

Am Donnerstagmorgen hat es eine Bombendrohung in Bremerhaven gegeben. Kurz nach 8 Uhr ging eine Meldung bei der Polizei ein. Demnach richtete sich die Drohung gegen das Mediterrano und das Klimahaus. Der Bereich sei geräumt worden, da eine tatsächliche Gefährdung nicht auszuschließen sei, heißt es. Die beiden Gebäude werden nun von Einsatzkräften durchsucht. Bisher konnte laut Polizei kein gefährlicher Gegenstand in den Havenwelten entdeckt werden. Wie lang die Durchsuchung und Sperrung noch anhalten werden, ist unklar.

München: Dieb stiehlt 6500 Euro in S-Bahn

6500 Euro hat ein unbekannter Dieb in der Münchener S8 Richtung Herrsching erbeutet. Bereits am 4. Oktober hatte der Mann das Bargeld aus der Tasche eines Schlafenden gestohlen. Dieser hatte am Tag zuvor bis spät in die Nacht auf dem Oktoberfest gearbeitet und war anschließend noch mit Freunden unterwegs gewesen, berichtet die Polizei. Kurz vor 9 Uhr morgens bestieg der 25-Jährige mit seiner Geldtasche dann am Hauptbahnhof die S-Bahn stadtauswärts. Wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist, stieg der Tatverdächtige auf Höhe Laim zu und setzte sich dem Schlafenden zunächst gegenüber. Als sich die Bahn leerte, wechselte der dreiste Dieb auf den Platz neben dem jungen Mann und griff mehrmals in die Kellnertasche. Auf diese Weise erbeutete er 6500 Euro.

Der Kellner brachte den Diebstahl zur Anzeige. Nun fahndet die Bundespolizei nach einem Unbekannten, der wie folgt beschrieben wird: 

  • männlich
  • ca. 20 bis 25 Jahre alt
  • etwa 170 bis 180 cm groß mit schlanker Statur
  • mittelblonde kurze Haare
  • auffällige weiße Umhängetasche.

Hinweise nehmen die Beamten unter der Rufnummer 089/515550-111 entgegen.

Coburg: Lkw-Fahrer nach Amokfahrt wegen versuchten Mordes in U-Haft

Der Lkw-Fahrer, der sich am Dienstagabend eine lange Verfolgungsjagd mit der Polizei lieferte, sitzt in U-Haft. Wie der NDR berichtet, wird dem 38-jährigen Schleswig-Holsteiner unter anderem vierfacher versuchter Mord und versuchter Totschlag vorgeworfen. 

Nachdem sich der Mann in der Nähe von Coburg nicht kontrollieren lassen wollte, flüchtete er vor den Beamten und hinterließ dabei eine Spur der Verwüstung. Fünf Menschen wurden verletzt, mehrere Fahrzeuge beschädigt. Polizeiangaben zufolge stand der Fahrer unter Drogen.

Giengen: Verletzter Radfahrer von Auto überrollt

In Baden-Württemberg hat sich Mittwochabend ein tragischer Unfall ereignet. Wie die Polizei berichtet, fand ein Autofahrer gegen 18.15 Uhr auf einem Verbindungsweg einen auf dem Boden liegenden Radfahrer, der zuvor gestürzt war. Der Fahrer des Pkw hielt an und kümmerte sich um den Verletzten, als er bemerkte, dass ein anderes Fahrzeug auf die Unfallstelle zufuhr. Der 31-Jährige ging daraufhin zu seinem Wagen und versuchte den anderen Verkehrsteilnehmer per Lichthupe auf die Situation aufmerksam zu machen. Ohne Erfolg. Der 53-Jährige bemerkte den Radfahrer nicht, überfuhr ihn und fügte diesem so tödliche Verletzungen zu.

Nun soll ein Sachverständiger die Unfallursache klären, die Polizei ermittelt.  

Saerbeck: Lagerhalle brennt - Fassade eingestürzt

Im nordrhein-westfälischen Saerbeck ist am frühen Morgen eine Halle völlig in Brand geraten, in der Kunststoffe gelagert werden. Trotz Einsatzes der Feuerwehr sei die Fassade des Gebäudes eingestürzt, berichtet die Polizei Steinfurt. Menschen wurden demnach nicht verletzt. Einsatzkräfte prüften derzeit, ob von den brennenden Materialien Gefahr ausgeht.

nachrichten deutschland - brand saerbeck

Menschen wurden bei dem Feuer in Saerbeck nicht verletzt

DPA


Das Wetter in Deutschland am Donnerstag, den 25. Januar 2018


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Nachrichten von Mittwoch, 24. Januar:

Oberfranken: Rentnerin kreuzt beim Lotto falsch an - und wird Millionärin

Die Chancen, den Jackpot beim Lotto zu knacken, sind verschwindend gering. Und doch versuchen viele Menschen ihr Glück. Auch eine 70-Jährige aus Oberfranken tippt seit Jahren auf sechs Zahlen, jedoch stets nur am Samstag. Nun hat sich ihr Einsatz gelohnt: Die Frau hat knapp 1,9 Millionen Euro gewonnen - bei einer Mittwochsziehung. Dass ihr Tippschein überhaupt registriert war, verdankt die Rentnerin einem Fehler, wie die "tz" berichtet. "Ich tippe sonst nämlich immer nur für die Samstagsziehungen", wird die Oberfränkin zitiert. Die Frau, die anonym bleiben will, könne es sich nicht erklären, warum sie das Kreuz dieses Mal für den anderen Tag gesetzt habe. Doch mit diesem Versehen kann sich die 70-Jährige mit ihrem Mann nun einen langersehnten Traum, eine Karibik-Kreuzfahrt, erfüllen.

Schnaittach: Obduktionsergebnis des Doppelmords liegt vor

Es war ein grausiger Fund: Am Montag hatte die Polizei zwei eingemauerte Leichen im Landkreis Nürnberger Land entdeckt. Es handelte sich um ein Ehepaar, das Mitte Dezember als vermisst gemeldet worden war. Der Sohn des Paares sowie seine Frau stehen unter dringendem Tatverdacht. Sie wurden am Dienstag festgenommen. Die Obduktion ergab jetzt: Die Opfer wurden erschlagen, bevor sie eingemauert wurden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft starben der 70-Jährige und seine vier Jahre jüngere Frau an einem Schädelhirntrauma, welches durch "massive stumpfe Gewalteinwirkungen gegen den Kopf" entstand. Das berichtet der BR. Demnach liegt der Todeszeitraum schon mehrere Wochen zurück. Bezüglich des Tatorts habe die Polizei bereits eine Vermutung: Nach bisherigen Kenntnissen wurde das Ehepaar in seinem Schlafzimmer getötet.

Tuttlingen: 74-Jähriger von eigenem Pkw überrollt

Schwere Beinverletzungen hat sich am Dienstagvormittag ein 74-Jähriger in Tuttlingen (Baden-Württemberg) zugezogen, als ihn sein eigenes Auto überrollte. Wie die Polizei berichtet, hatte der Mann seinen Pkw auf einem Parkplatz abgestellt, offensichtlich aber vergessen, die Handbremse anzuziehen. 

Als sich das Fahrzeug plötzlich rückwärts in Bewegung setzte, habe der Mann versucht, die Handbremse von außen zu ziehen. Dabei sei er zu Fall gekommen und sein linkes Bein nachfolgend vom linken Vorderrad überrollt worden. Er kam ins Krankenhaus, weitere Menschen kamen nicht zu Schaden.

Hamburg: Kampfmittelräumdienst entschärft 500 Pfund schwere Weltkriegsbombe

Am Mittwochvormittag ist im Hamburger Hafen eine amerikanische Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg entdeckt worden. Bauarbeiter waren auf die in drei Meter Tiefe gelegene und 500 Pfund schwere Bombe gestoßen. Der Kampfmittelräumdienst legte den Sprengkörper frei und sperrte das umliegende Gebiet ab, berichtet die Polizei. Gegen 15 Uhr seien dann zunächst Kopf- und Heckzünder und anschließend die Detonatoren der Bombe entschärft sowie ein weiterer Zünder kontrolliert gesprengt worden. Die Bombe enthielt demnach 120 Kilogramm Sprengstoff. Bereits vor 16 Uhr wurden die Sperrungen in Hamburg-Steinwerder wieder aufgehoben.

Wissen: Oldtimer geht in Flammen auf

Ein 89-jähriger Mann aus Wissen in Rheinland-Pfalz hat seinen Oldtimer verloren, als er diesen gerade verkaufen wollte. Am Dienstag führte der Fahrzeughalter gegen 13 Uhr eine Probefahrt mit einem Kaufinteressenten durch, berichtet die Polizei. Bei der Fahrt schien auch alles an dem Citroen von 1929 zu funktionieren. Doch als das Auto wieder in die Garage gefahren werden sollte, gab es der Polizei zufolge einen lauten Knall. Der Oldtimer ging in Flammen auf und brannte demnach nahezu vollständig aus. Die Feuerwehr löschte den Brand, die Ursache ist aber noch ungeklärt.

Nachrichten Deutschland - Oldtimerbrand

Der Citroen-Oldtimer stammte aus dem Jahr 1929

Bayern: Lkw-Fahrer hinterlässt Spur der Verwüstung

Die bayerische Polizei hatte es am Dienstagabend mit einem äußerst rücksichtslosen Lkw-Fahrer zu tun. Der 38-Jährige wollte sich partout nicht kontrollieren lassen und hinterließ auf seiner Flucht eine Spur der Verwüstung. Um ihn zu stoppen, musste die Polizei letztlich auf eine drastische Maßnahme zurückgreifen.

Laut Einsatzbericht waren die Beamten gegen 21 Uhr über einen unfallflüchtigen und Schlangenlinien fahrenden Sattelschlepper, laut "Abendzeitung" ein 26-Tonner, informiert worden, der sich zu diesem Zeitpunkt auf der A37 bei Erlangen (Mittelfranken) bewegte. Als eine Streife den Lkw-Fahrer kontrollieren wollte, drückte dieser aufs Gas und sollte mehreren Medienberichten zufolge rund 80 Kilometer nicht zu stoppen sein. Zunächst drängte der 38-Jährige im Landkreis Lichtenfels einen anderen Lastwagen von der Straße ab, ehe er in Richtung Stadtgebiet von Coburg flüchtete.

Inzwischen von mehreren Polizeiwagen verfolgt, fuhr sich der Fahrer in einer Sackgasse fest. Obwohl ihn zwei Streifen sogleich umstellten, gelang es ihm, sein Gespann zu wenden und sich "rücksichtslos freie Bahn" zu verschaffen, berichtet die Polizei. Die teils noch besetzten Polizeiautos seien dabei erheblich beschädigt worden. Der 38-Jährige setzte seine Flucht indes unbeirrt fort und missachtete dabei nicht nur mehrfach Anhaltesignale und -maßnahmen der Polizei, auch gefährdete er andere Verkehrsteilnehmer. 

In Maroldsweisach steuerte er sein Gefährt offenbar absichtlich in einen Pkw auf der Gegenfahrbahn, dessen Fahrer glücklicherweise nur leicht verletzt wurde. Weiterhin ohne Beleuchtung unterwegs, krachte der 38-Jährige bei Weitramsdorf in eine Leitplanke, die er über mehrere Meter platt walzte. Wenig später ging es dann als Falschfahrer auf der B4 in Richtung Untersiemau weiter.

Erst dort gelang es der Besatzung eines inzwischen hinzugezogenen Polizeihubschraubers, den Amokfahrer mit Scheinwerfern so zu blenden, dass dieser zum Anhalten gezwungen war. Polizisten am Boden schlugen daraufhin die Seitenscheibe des Führerhauses ein, zogen den Fahrer heraus und nahmen ihn umgehend fest. Die Bilanz seiner Flucht: mindestens fünf Verletzte und mehrere beschädigte Fahrzeuge.

Bei dem aus Schleswig-Holstein stammenden Mann wurde Drogeneinfluss festgestellt. Die Kripo Coburg und die Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen aufgenommen.

Nievern: Fahranfänger fährt versehentlich mit Auto in den Laden

In Nievern im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz ist ein Fahranfänger am Dienstagabend versehentlich mit dem Auto in einen Einkaufsmarkt gefahren. Wie die Polizei berichtet, verwechselte der junge Mann Rückwärts- und Vorwärtsgang und fuhr in der Folge durch die geöffneten Türen direkt in den Laden hinein. Verletzt wurde niemand, da sich zum Zeitpunkt des Geschehens keine Personen im Eingangsbereich befanden. Lediglich einige Karnevalsartikel wurden ramponiert. Auch das Auto des Fahranfängers wurde nur leicht beschädigt. Eine Nachprüfung bleibt dem jungen Mann offenbar bespart, die Polizei beließ es bei einer Ermahnung. 

Das Wetter in Deutschland am Dienstag, den 23. Januar 2018


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Nachrichten von Dienstag, 23. Januar:

Wesel: Polizei erwischt Rollstuhl-Raser

Da staunten auch die Beamten nicht schlecht: In Wesel (NRW) hat die Polizei einen 65-Jährigen erwischt, der in einem frisiertem Elektro-Rollstuhl am Bahnhof herum fuhr und dabei eine Spitzengeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern erreichte. Bei seiner Sause überholte der Mann am Montag Radfahrer und Fußgänger. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und zogen den Mann samt Gefährt aus dem Verkehr. Unklar war noch, wie der Raser den Rollstuhl "frisiert" hatte. Klar war aber, dass er bei Geschwindigkeiten jenseits der maximal erlaubten 25 km/h eine Fahrerlaubnis hätte vorweisen müssen - und das konnte er nicht. Gegen den 65-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Aldingen: 22-Jähriger attackiert Mädchengruppe

In Aldingen (Baden-Württemberg) hat die Polizei einen 22-Jährigen vorläufig festgenommen, der am Sonntagabend in "Kung-Fu-Manier" eine Mädchengruppe (14 bis 17 Jahre) attackiert hatte, wie die Beamten schreiben. Zwei der Mädchen habe der junge Mann Tritte und Schläge verpasst, eine weitere Geschädigte zog er demnach an den Haaren. Das vierte Mädchen habe von einem unbekannten Begleiter des Mannes einen Faustschlag ins Gesicht erhalten.

Die verletzten Mädchen flüchteten anschließend, ein Begleiter von ihnen informierte die Polizei, die den 22-Jährigen, der unter Alkoholeinfluss stand, wenig später stellte und festnahm. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung in mehreren Fällen ermittelt. Den zweiten Schläger habe man bislang noch nicht ausfindig machen können, heißt es.

Witten: Jugendliche legen aus Langeweile Feuer im Krankenhaus

Zwei Jugendliche haben am Freitagabend in einer Krankenhaustoilette in Witten bei Bochum ein Feuer gelegt. Wie die Polizei am Dienstag berichtet, wurden die Teenager im Alter von 14 und 15 Jahren dabei beobachtet, wie sie mit einem Minigasbrenner aus der Herrentoilette kamen. Zeugen hielten die beiden fest und alarmierten die Polizei. Diese stellte fest, dass die beiden Schüler einen Abfalleimer in Brand gesetzt hatten und löschten das Feuer mit einem Feuerlöscher. Die Ertappten gaben die Tat unumwunden zu und räumten ein, bereits einen Tag zuvor ebenfalls in der Toilette einen Plastikeimer angesteckt zu haben. Eine Krankenschwester erlitt in der Folge eine Rauchvergiftung. Als Grund für die Taten gaben die Jugendlichen an, dass sie für eine Challenge im Internet Sachen in Brand setzen und die Fotos davon dann online posten wollten. 

Phillippsburg: Kleinflugzeug und Rettungshubschrauber stoßen zusammen

Kollision zwischen Kleinflugzeug und Rettungshubschrauber nahe Philippsburg: Vier Menschen sterben.

Der Einsatz läuft nahe Philippsburg: Bei einer Kollision zwischen einem Kleinflugzeug und einem Rettungshubschrauber starben vier Menschen. 

DPA

Bei einem Zusammenstoß eines Kleinflugzeuges und eines Rettungshubschrauber bei Philippsburg (Baden-Württemberg) hat es vier Tote gegeben. Das bestätigte die Polizei dem stern. Der Unfall habe sich um kurz nach 13 Uhr ereignet, die Hintergründe sind unklar. Der Absturz ereignete sich auf einer freien landwirtschaftlichen Fläche. Die Unfallstelle wurde abgesperrt, die Ermittlungen laufen.

Wuppertal: Tödlicher Unfall auf Baustelle

Auf einer Baustelle in Wuppertal hat sich am Montagnachmittag ein tödlicher Arbeistunfall ereignet. Wie die Polizei berichtet, geriet ein 46-Jähriger beim Abladen unter eine tonnenschwere Betonplatte. Der Mann sei zwar nach seiner Bergung umgehend in ein Krankenhaus gekommen, wo er jedoch seinen schweren Verletzungen erlegen sei. Das Amt für Arbeitsschutz sowie die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen übernommen.

Petersdorf: Polizei will Todesnachricht überbringen und findet Ehefrau tot auf

Im brandenburgischen Petersdorf haben Polizisten am Montag eine Frau tot aufgefunden, die sie eigentlich über den Tod ihres Ehemanns informieren wollten. Der 52-Jährige war am Morgen nach dem Zusammenprall mit einem Zug ums Leben gekommen, wie die "BZ" berichtet. Offenbar hatte sich der Mann das Leben genommen. Nun ermittelt die Polizei wegen eines möglichen Tötungsdelikts. Es soll geklärt werden, ob und inwiefern der Tod der Frau mit dem ihres Mannes zusammenhängt, heißt es.

Stuttgart: Vermisster Sechsjähriger in Kindergarten gefunden

Weil er von der Schule nicht zum Treffpunkt erschien, den er mit seiner Mutter ausgemacht hatte, ist ein Sechsjähriger in Stuttgart vermisst gemeldet worden. Die Polizei suchte - unter anderem mit einer Suchstaffel und einem Hubschrauber - am Montagabend mehrere Stunden erfolglos nach dem Jungen.

Am Dienstagmorgen dann Entwarnung: Eine Erzieherin entdeckte den Grundschüler in einem Kindergarten. Dort sei er eingeschlossen gewesen und habe die Nacht in dem Gebäude verbracht. Wie der Junge dorthin kam, wurde am Morgen noch ermittelt. Der Kindergarten liegt in unmittelbarer Nähe zu der Bushaltestelle, an der sich das Kind am Vortag mit seiner Mutter treffen wollte.

Odenthal: 38-Jähriger soll seine Ehefrau getötet haben

In der Gemeinde Odenthal (Rheinisch-Bergischer Kreis) steht ein 38-Jähriger unter Verdacht, seine zwei Jahre jüngere Ehefrau im Zuge eines Beziehungsstreits lebensgefährlich verletzt zu haben. Die Frau verstarb wenig später in einem Krankenhaus, wie die "Rheinische Post" berichtet.

Demnach alarmierte der Tatverdächtige selbst die Polizei. Er wurde festgenommen, die genauen Hintergründe der Tat blieben zunächst unklar.

Berlin: Radfahrerin von Lkw erfasst und getötet

Im Berliner Stadtteil Schöneberg ist am Morgen eine Radfahrerin von einem Lkw  tödlich verletzt worden. Laut "Tagesspiegel" wollte die Frau bisherigen Erkenntnissen zufolge nach links in eine Straße abbiegen, als sie der Lastwagen, der seinerseits vermutlich nach rechts fahren wollte, erfasste. 

Da die Unfallstelle "für mehrere Stunden zur Beweisaufnahme durch die Polizei" gesperrt bleiben müsse, sei derzeit mit erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der Hauptstraße zwischen Kaiser-Wilhelm-Platz und Helmstraße zu rechnen. Auch mehrere Buslinien sind demnach betroffen. Die Polizei empfiehlt, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Das Wetter in Deutschland am Dienstag, den 23. Januar 2018


Aktuelle Unwetterwarnungen finden Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD).


Nachrichten von Montag, 22. Januar:

Göttingen: Mann baut fünf Unfälle auf zwei Autobahnen

Die Polizei Göttingen ermittelt gegen einen 23-Jährigen, der im Verdacht steht, am Sonntagmorgen gleich fünf Unfälle verursacht und dann jeweils Unfallflucht begangen zu haben. Alle Vorfälle ereigneten sich binnen einer Stunde auf zwei Autobahnen.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge stieß der Fahrer eines Kleintransporters auf der A37 (zwischen Arenshausen und Friedland) zunächst beim Überholen mit den Fahrzeugen einer 60-Jährigen (Unfall 1) sowie einer 53-Jährigen (Unfall 2) zusammen. Erstere wurde dabei leicht verletzt, der 23-Jährige indes setzte seine Fahrt unbeirrt fort ohne sich um die Schäden zu kümmern.

So kam es, dass er nach dem Wechsel auf die A7 (zwischen dem Dreieck Drammetal und Hedemünden) mit einem Lkw zusammenprallte (Unfall 3), dessen Fahrer unverletzt blieb. Nur wenig später habe der 23-jährige Pole dann das Fahrzeug einer Familie überholt, das er wiederum seitlich touchierte (Unfall 4), ehe er mit seinem Transporter von der Straße abkam und gegen eine Böschung prallte (Unfall 5).

Anschließend überquerte der Mann - offensichtlich in Fluchtabsicht - die Autobahn, wurde aber im Zuge eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen von einer Streife entdeckt und festgenommen. Während ein Drogentest positiv reagiert habe, sei ein Alkoholtest ohne Erkenntnisse verlaufen, schreiben die Beamten. Sie zogen den Führerschein des Tatverdächtigen ein, den nun ein Ermittlungsverfahren wegen Unfallflucht und Verkehrsgefährdung unter Drogeneinfluss erwartet.

München: Reisende überwältigen aggressiven 30-Jährigen

Mit einem besonders aggressiven Mann hatte es die Bundespolizei München am Samstagabend zu tun. Der alkoholisierte 30-Jährige war gegen 21.45 Uhr in eine S-Bahn der Linie 1 gestiegen und begann sogleich gegen Türen und Sitze zu schlagen und treten. Obwohl ein Fahrgast versuchte, beruhigend auf den Randaleur einzuwirken, begab sich dieser zu einer Sitzgruppe, wo sich eine 37-Jährige mit ihrer einjährigen Tochter sowie 55-jährigen Mutter aufhielten.

Diese beleidigte der 30-Jährige und spuckte zudem in deren Richtung. Anschließend habe er erfolglos versucht, die 37-Jährige am Kopf zu packen, während er wiederholt "Ich bringe das verdammte Kind um" geschrien haben soll.

Die beiden Frauen und das Kind gingen daraufhin weg, wurden aber von dem Tatverdächtigen weiter verfolgt. Mehrere Reisende nahmen sich der Situation an und konnte den Mann schließlich zu Boden bringen und den Fahrzeugführer informieren. Der wiederum alarmierte die Bundespolizei, die ihn am Bahnhof Moosach festnahm.

Der mit 1,7 Promille erheblich Alkoholisierte sei weder zeitlich noch örtlich orientiert gewesen, schreiben die Beamten. Nach der Ausnüchterung in einer Zelle sei er in Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft auf freien Fuß gesetzt worden. Gegen ihn wird wegen Bedrohung, Beleidigung und versuchter Körperverletzung ermittelt.

Bad Birnbach: Mann rutscht auf Balkon aus und stirbt

In Bad Birnbach hat sich am späten Samstagabend ein tragischer Vorfall ereignet. Wie die "Passauer Neue Presse" (PNP) berichtet, rutschte ein 45-Jähriger auf seinem Balkon wegen Glätte aus und blieb regungslos liegen. Ein Nachbar bekam den Aufprall mit und alarmierte die Rettungskräfte, die jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen konnten.

Demnach hatte das Opfer eine Kopfverletzung erlitten, an der er jedoch nicht allein gestorben sein kann. Ohne ins Detail zu gehen, sprach die Kripo dem Bericht zufolge von einer "Verkettung unglücklicher Zustände". Laut "PNP" könne es aber sein, dass sich der Mann übergeben musste und an dem Erbrochenen erstickte. Ein Fremdverschulden wird nach derzeitigem Erkenntnisstand ausgeschlossen.

Hamburg: Mann ersticht neuen Freund seiner Ex

Die Polizei Hamburg hat am Sonntagnachmittag einen 38-Jährigen festgenommen, der verdächtigt wird, den neuen Partner seiner Ex-Freundin getötet zu haben. Wie die Beamten berichten, war der Deutsch-Pole an der Wohnung seiner Ex-Lebenspartnerin aufgetaucht und in der Folge mit deren neuen Freund in Streit geraten. Dabei habe der Mann ein Messer gezückt und zugestochen und den 40-Jährigen so derart schwer verletzt, dass dieser noch während der notärztlichen Erstversorgung am Tatort verstarb.

Der Tatverdächtige selbst erlitt demnach eine Kopfverletzung, die ihm laut "Hamburger Morgenpost" per Totschläger durch eine Frau zugefügt worden sein soll. Unter Polizeibegleitung sei der Mann in ein Krankenhaus gebracht worden. Er sollte noch am Sonntag einem Haftrichter zugeführt werden.

Dortmund: Mann soll 41-Jährigen mit Wodkaflasche erschlagen haben

In Dortmund ist am frühen Samstagmorgen die Leiche eines 41-Jährigen aus Polen gefunden worden. Im Zuge der Ermittlungen stießen die Beamten auf einen 47-Jährigen, der im Verdacht steht, das Opfer wegen Mietstreitigkeiten mit einer Wodkaflsche erschlagen zu haben. Gegen den ebenfalls aus Polen stammenden Mann sei Haftbefehl erlassen worden.

Gütersloh: Mädchen denken sich Suizid-Geschichte aus

Zwei Mädchen haben in Nordrhein-Westfalen telefonisch bei einem Einkaufsmarkt einen Suizid angekündigt, um das Telefonat als Spaß-Video ins Internet einzustellen. Die Polizei in Gütersloh sprach von einem "ganz üblen 'Spaß'" der beiden Kinder im Alter von zwölf und 13 Jahren. Die Mädchen hatten demnach in dem Telefonat mit einem Mitarbeiter des Einkaufsmarkts glaubhaft versichert, sich aufgrund einer schwierigen häuslichen Situation das Leben nehmen zu wollen. Dabei nannten sie den real existierenden Namen eines anderen Mädchens.

Der Mitarbeiter alarmierte die Polizei, die beide Mädchen schnell ausfindig machen konnte - sie waren quicklebendig und gesund. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Notrufen ein. Außerdem prüft die Polizei, ob sie die Kosten für den Einsatz aufgrund der missbräuchlichen Alarmierung in Rechnung stellen kann.

Kranichfeld: Vierjährige nach Sturz in Teich reanimiert

Ein vier Jahre altes Mädchen ist im thüringischen Kranichfeld am Sonntagnachmittag in einen eiskalten Teich gefallen. Das Kind wurde nach kurzer Zeit von der Mutter gefunden und aus dem Wasser gezogen, wie ein Polizeisprecher am Morgen sagte. Es musste reanimiert und mit einem Rettungshubschrauber in eine Leipziger Klinik gebracht werden. Zum Gesundheitszustand konnte die Polizei am Morgen keine Angaben machen. Warum das Kind in den Teich in Kranichfeld bei Weimar fiel, blieb zunächst unklar.

Karlsruhe: Betrunkener stürzt mit Auto vier Meter tief

Offenbar um zu verhindern, dass sein Alkoholkonsum auffiel, ist in Karlsruhe ein 37-Jähriger vor der Polizei geflüchtet. Weit kam der Fahrer eines Jaguars allerdings nicht: In einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte rund vier Meter tief in eine Tunnelbaustelle. Der Mann, bei dem ein Alkoholwert von 1,4 Promille festgestellt wurde, kam schwer verletzt in ein Krankenhaus, sein Auto musste per Kran geborgen werden.

nachrichten deutschland - betrunkener karlsruhe

Nichts geht mehr: Der rund vier Meter abgestürzte Jaguar musste später per Kran geborgen werden


Bochum: Mann will Ehefrau während Autofahrt töten 

In der Nacht zum Sonntag hat ein 32-jähriger seine Frau während der Fahrt mit einem Messer angegriffen und ist danach auf der A40 bei Bochum ums Leben gekommen. Seine Frau überlebte schwer verletzt, wie die Ermittler mitteilten. Der 32-Jährige lief nach dem Angriff auf die Fahrbahn und wurde von einem Auto erfasst. Zwischen dem Ehepaar kam es nach bisherigen Ermittlungen während der Fahrt zu einem Streit, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Dieser eskalierte so sehr, dass der 32-Jährige seine Frau mit einem Messer am Hals verletzte. Sie flüchtete schwer verletzt aus dem Wagen, nachdem das Auto gegen eine Leitplanke gekracht war. Ihr 32-jähriger Mann lief danach den Ermittlern zufolge "offensichtlich in suizidaler Absicht" auf die Gegenfahrbahn, wo er von einem Auto erfasst wurde. Dabei wurde er tödlich verletzt. 

Seine durch den Messerangriff am Hals schwer verletzte Frau wurde ins Krankenhaus gebracht. Die beiden Insassen des Autos, das ihren Mann erfasst hatte, wurden ebenfalls verletzt. Es kam zudem zu einem weiteren Unfall, bei dem aber nur Sachschaden entstand. Die Polizei Bochum setzte eine Mordkommission ein. Die A40 wurde stundenlang gesperrt.

Bottrop: Ein Toter und vier Verletzte nach Unfall auf A31

Auf der A31 ist es am Sonntagabend zwischen den Anschlussstellen Gladbeck und Bottrop-Kirchhellen zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Wie die Polizei berichtet, kollidierten zwei Pkw miteinander. Dabei kam ein 35-Jähriger ums Leben, vier weitere Menschen wurden verletzt. Drei von ihnen mussten von der Feuerwehr mit technischem Gerät befreit werden, weil sie im Fahrzeug eingeklemmt waren. Die A31 musste auf dem betroffenen Streckenabschnitt voll gesperrt werden.

Bayerische Alpen: 30-Jähriger stirbt nach Lawinenabgang

In den bayerischen ist am Sonntag ein 30-jähriger Skifahrer aus Sachsen nach einem Lawinenabgang im Krankenhaus verstorben. Der Mann aus Oberwiesenthal hatte am Sonntagvormittag eine Skitour im Geigelsteingebiet unternommen und sich an einer Alm mit einem 57-Jährigen zusammengeschlossen, teilte die Polizei mit. Die Männer beschlossen, über einen steilen Rücken abzufahren. 

"Der 57-Jährige fuhr voraus und bemerkte kurze Zeit später, dass er von hinten von einer Lawine erfasst wurde", hieß es weiter. Er schaffte es jedoch, an der Oberfläche zu bleiben und konnte sich selbst befreien. Da er seinen Begleiter nicht mehr sehen konnte, suchte er ihn mit seinem Lawinenverschüttungssuchgerät. Er konnte ihn finden und aus dem Schnee graben. Wegen der Witterung war ein Hubschrauberflug anfangs nicht möglich, Rettungskräfte mussten zum Teil mit Pistenraupen zur Unfallstelle gelangen. 

Bei drei waren in Oberbayern am Sonntag mehrere Menschen verletzt und gerettet worden.

Darmstadt: Bewaffneter Familienvater von Polizisten erschossen

Er soll seine Frau geschlagen und mit einem Messer bedroht haben: In Darmstadt haben Polizisten einen Familienvater an dessen Wohnungstür erschossen. Die Ehefrau des Mannes habe in der Nacht zum Montag die Polizei gerufen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Morgen mit.

Als die alarmierten Beamten klingelten, habe der Mann die Tür geöffnet und sei dann mit den Messern in der Hand direkt auf sie zugegangen. Die Polizisten schossen auf ihn. Dabei wurde der 41-Jährige tödlich verletzt. Seine Frau, 40, und die beiden Kinder (16 und 18 Jahre alt) erlitten einen Schock und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Das Landeskriminalamt Hessen hat die Ermittlungen übernommen.

Das Wetter in Deutschland am Montag, den 22. Januar 2018


Aktuelle Unwetterwarnungen finden Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD).

mod/rös/fri / DPA / AFP