HOME

News des Tages: Einbrecher wird auf frischer Tat ertappt und flüchtet in den Main

18-Jähriger gesteht Messerattacke in Finnland +++ Polizei blitzt Raser mit Tempo 251 +++ Zugverspätungen wegen Brandanschlägen dauern an +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Auf seiner Flucht vor der Polizei hat ein Dieb Zuflucht im Main gesucht (Symbolbild)

Auf seiner Flucht vor der Polizei hat ein Dieb Zuflucht im Main gesucht (Symbolbild)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker: 

+++ 23.43 Uhr: Bayerischer Wanderer stürzt in Tirol in den Tod +++

Bei einer Bergtour in Tirol ist ein Bayer tödlich verunglückt. Der 71-Jährige wollte mit mehreren anderen Wanderern zur Schneidspitze nahe der deutschen Grenze aufsteigen, berichtete die Polizei. Der Mann aus dem Landkreis Unterallgäu stürzte, rutschte über einen grasbewachsenen Steilhang ab und fiel schließlich rund 200 Meter über felsiges Gelände in die Tiefe. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen. Der Leichnam wurde mit einem Polizeihubschrauber von der Unfallstelle nahe der Stadt Reutte geborgen.

+++ 23.05 Uhr: Tillerson droht Pakistan mit Verlust seines Sonderstatus als Verbündeter der USA +++

Pakistan droht nach den Worten von US-Außenminister Rex Tillerson aufgrund seiner ambivalenten Haltung gegenüber den Taliban seinen Status als privilegierter Verbündeter der USA zu verlieren. Sollte Islamabad seine Position zu den zahlreichen terroristischen Organisationen auf pakistanischem Boden nicht ändern, habe Washington mehrere "Druckmittel" an der Hand, sagte Tillerson vor der Presse in Washington. Kürzung der Hilfen, Strafmaßnahmen oder Aberkennung des Privilegiertenstatus - all das sei "auf dem Tisch".

Pakistan ist eines der 16 Länder, die nicht Mitglieder der Nato-Militärallianz, aber privilegierte Partner der USA sind. Der Status sieht eine enge militärische Zusammenarbeit mit Washington vor. US-Präsident Donald Trump hatte Stunden zuvor in seiner Rede zur Afghanistan-Strategie der USA erklärt, zu Pakistan als "Zuflucht für Terrororganisationen" könne nicht länger geschwiegen werden.

+++ 20.47 Uhr: Dieb flüchtet in den Main +++

Auf seiner Flucht vor der Polizei hat ein Dieb kurzzeitig Zuflucht im Main gesucht. Der Wohnungseinbrecher sei bei seiner Tat in Raunheim bei Frankfurt/Main von Anwohnern überrascht worden, daraufhin über angrenzende Gärten und Straßen geflüchtet und schließlich in den Main gesprungen, teilte die Polizei mit.

Beamte brachten sich auf beiden Seiten des Flusses in Stellung - doch der Einbrecher harrte zunächst im Wasser aus und machte keine Anstalten, hinauszukommen. Als dann aber auch noch ein Polizeihubschrauber über dem Wasser kreiste, schwamm der 30-Jährige ans Ufer und wurde festgenommen. 

+++ 19.47 Uhr: Sechs muslimische Geistliche in Uganda zu langer Haft verurteilt +++

Ein Gericht im ostafrikanischen Uganda hat sechs muslimische Geistliche zu langjährigen Haftstrafe verurteilt. Vier der Geistlichen, die der fundamentalistischen Tabliq-Bewegung angehören, müssen wegen der Ermordnung von zwei Muslimführern lebenslang ins Gefängnis. Die beiden anderen wurden in der Hauptstadt Kampala wegen Terrorvorwürfen zu jeweils 35 Jahren Haft verurteilt. Der Anwalt der seit 2015 inhaftierten Männer will gegen die Urteile Berufung einlegen.

+++ 19.31 Uhr: Neuer Strafprozess gegen Bill Cosby erst im März 2018 +++

Der eigentlich für November geplante Strafprozess gegen US-Entertainer Bill Cosby, 80, wegen sexueller Nötigung soll nun erst im März kommenden Jahres beginnen. Das teilte die Staatsanwaltschaft nach einer Anhörung in Norristown in Pennsylvania mit. Cosbys neue Anwälte sollen dadurch genug Zeit bekommen, sich in die Vorwürfe von Klägerin Andrea Constand einzuarbeiten. Constand wirft Cosby vor, sie 2004 missbraucht zu haben. Nach seiner Darstellung war der Sex einvernehmlich. Der erste Strafprozess gegen Cosby war im Juni gescheitert, weil die Geschworenen sich nicht auf ein Urteil einigen konnten.

+++ 19.20 Uhr: Häftling entkommt bei Familienbesuch in Hamburg +++

Bei einem Familienbesuch in Hamburg ist einem Häftling des Lübecker Gefängnisses die Flucht gelungen. Er habe einen begleiteten Besuch bei seiner Familie zur Flucht genutzt, teilte die Justizvollzugsanstalt (JVA) Lübeck mit. Eine sofort eingeleitete Fahndung sei zunächst ergebnislos geblieben. Der Gefangene verbüßt eine Freiheitsstrafe von neun Jahren wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, das reguläre Strafende ist am 10. Februar 2021 erreicht. Im Anschluss daran ist eine Sicherungsverwahrung vorgesehen.

+++ 19.17 Uhr: Schulz will Abzug von US-Atomwaffen +++

Eine sozialdemokratisch geführte Bundesregierung will nach Worten von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz den Abzug der in Deutschland gelagerten US-Atomwaffen erreichen. Dies sagte Schulz bei einer Wahlkundgebung in Trier. "Ich werde mich als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland dafür einsetzen, dass in Deutschland gelagerte Atomwaffen - und wenn sie in Rheinland-Pfalz gelagert sind, dann die in Rheinland Pfalz gelagerten Atomwaffen - abgezogen werden." Nach unbestätigten Informationen lagern bis zu 20 US-Atomwaffen auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst in Büchel in der Eifel.

+++ 19.05 Uhr: Dänische Polizei erwartet Testergebnis zu Frauentorso +++

Ein DNA-Test soll Gewissheit darüber bringen, ob es sich bei dem in Dänemark gefundenen Frauentorso um die vermisste Kim Wall handelt. Der Sprecher der Kopenhagener Polizei, Jens Møller Jensen, kündigte an, dass am Mittwoch mit einem Ergebnis zu rechnen sei. Der Torso war am Montag in den Gewässern vor Kopenhagen entdeckt worden. Kopf, Arme und Beine fehlten. Die schwedische Journalistin war das letzte Mal gesehen worden, als sie am 10. August an Bord eines U-Bootes des dänischen Ingenieurs Peter Madsen ging. Der hatte ausgesagt, Wall sei bei einem Unglück an Bord zu Tode gekommen.

+++ 18.32 Uhr: Unbekannter entblößt sich vor Kindern und will Achtjährige wegtragen +++

Ein Unbekannter hat in einem Kleingartengelände in Lübeck versucht, ein achtjähriges Mädchen wegzutragen. Er soll das Mädchen von hinten gepackt und hochgehoben haben, wie die Polizei nach Aussage des Kindes mitteilte. Anschließend versuchte er demnach, mit dem Mädchen wegzulaufen. Als das Mädchen um Hilfe schrie und Menschen in den umliegenden Gärten auf den Angreifer aufmerksam wurden, ließ er das Mädchen fallen und flüchtete. Zuvor soll der Unbekannte sein Geschlechtsteil vor den Kindern entblößt haben, die am Samstag gemeinsam mit der Achtjährigen auf dem Gelände spielten. Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen aufgenommen.

+++ 18.22 Uhr: Berliner Polizei lässt Drogenversandhandel im Darknet hochgehen +++

Einen professionellen Versandhandel mit synthetischen Drogen wie Ecstasy und LSD im so genannten Darknet hat die Polizei in Berlin ausgehoben. Der 40-jährige Hauptverdächtige werde verdächtigt, seit Oktober 2013 insgesamt 6500 Einzelverkäufe getätigt zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt mit. Der Mann wurde demnach bei einer von sechs Hausdurchsuchungen verhaftet. Die Ermittler zählten nach eigenen Angaben 34.200 versandte Ecstasy-Tabletten, 7000 LSD-Trips und weitere Drogenlieferungen. Sie sollen in getarnten Verpackungen von Musik-CDs verschickt worden sein.

+++ 17.55 Uhr: USA verhängen wegen Nordkorea Sanktionen gegen russische und chinesische Firmen +++

Die USA haben weitere russische und chinesische Unternehmen wegen Zusammenarbeit mit Nordkorea auf ihre Sanktionsliste gesetzt. Zehn Unternehmen und sechs Einzelpersonen seien davon betroffen, erklärte US-Finanzminister Steven Mnuchin. Sie würden Nordkorea Einnahmen ermöglichen, die zur "Entwicklung von Massenvernichtungswaffen" und der "Destabilisierung der Region" genutzt würden.

+++ 17.13 Uhr: Dänemark: Identität des Frauentorsos noch nicht geklärt +++

Die Polizei in Kopenhagen erwartet erst am Mittwoch weitere Erkenntnisse darüber, ob es sich bei dem gefundenen Frauentorso um die vermisste Kim Wall handelt. Polizeisprecher Jens Møller Jensen sagte in einer Videoaufzeichnung auf Twitter, die DNA des Torsos müsse mit der der schwedischen Journalistin abgeglichen werden. "Das Ergebnis erwarten wir frühestens morgen."

Es sei festgestellt worden, dass der Kopf sowie Arme und Beine vom Körper bewusst abgetrennt wurden. Taucher hätten den Tag über die Gewässer südwestlich der Insel Amager abgesucht, aber keinen weiteren Fund gemeldet. 


+++ 16.42 Uhr: Krankenkassen mit Milliardenüberschuss +++

Rekordbeschäftigung und gute Konjunktur füllen die Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung und dürften die Mitglieder vorerst vor Beitragserhöhungen verschonen. Die Kassen erwirtschafteten nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in der ersten Hälfte 2017 einen Überschuss von 1,4 Milliarden Euro. Das ergibt sich aus den Vorabmeldungen der Kassen. Damit wurde der Überschuss von 612 Millionen Euro aus dem ersten Quartal nochmals mehr als verdoppelt.

Die Finanzreserven der gesetzlichen Krankenkassen sind damit bis Mitte des Jahres auf rund 17,5 Milliarden Euro gestiegen. Nach dem ersten Quartal 2017 lagen sie noch bei 16,7 Milliarden Euro. Somit wurde im ersten Halbjahr 2017 fast schon der Überschuss des Gesamtjahres 2016 von 1,62 Milliarden Euro erreicht.

Im Gesundheitsfonds, über den die Gelder an die einzelnen Kassen verteilt werden, befanden sich Ende 2016 rund 9,1 Milliarden Euro.

+++ 16.08 Uhr: Spanien: Verdächtiger gesteht Vorbereitung eines größeren Anschlags +++

Nach den Anschlägen in Katalonien hat einer der Terrorverdächtigen vor Gericht die Vorbereitung eines noch größeren Anschlags gestanden. Dies verlautete aus spanischen Justizkreisen. Die vier überlebenden Mitglieder der mutmaßlichen Terrorzelle waren zuvor erstmals einem Richter vorgeführt worden.

+++ 16.04 Uhr: Gesperrte Nord-Süd-Trasse der Bahn erst am 7. Oktober wieder frei +++

Die für den Personen- und Güterverkehr wichtige Nord-Süd-Trasse Rheintalbahn soll voraussichtlich erst am 7. Oktober wieder freigegeben werden. Das teilten die Deutsche Bahn und die Arbeitsgemeinschaft Tunnel Rastatt in Karlsruhe mit.

+++ 15.38 Uhr: 18-Jähriger gesteht Messerattacke in Finnland +++

Ein 18-Jähriger Marokkaner hat seinem Anwalt zufolge gestanden, am Freitag in der finnischen Stadt Turku auf mehrere Menschen eingestochen zu haben. Das berichtete der finnische Rundfunk YLE. Bei einem Videoverhör mit dem Haftrichter soll Abderrahman Mechkah allerdings bestritten haben, dass er die zehn Menschen töten wollte.

Mechkah werden Mord und Mordversuch mit terroristischer Absicht vorgeworfen. Sein Anwalt sagte jedoch den Berichten zufolge, ein terroristisches Motiv sei nicht gegeben.

+++  15.36 Uhr: Motiv für Kettensägen-Angriff in Schaffhausen war Autounfall +++

Vier Wochen nach dem Kettensägen-Angriff im schweizerischen Schaffhausen hat ein Anwalt nach einem Medienbericht erstmals das Motiv des Täters genannt. Der 50 Jahre alte Franz W. habe vor 18 Jahren einen schweren Autounfall gehabt und jahrelang mit seiner Krankenkasse über Zahlungen gestritten, zitiert die Gratiszeitung "20 Minuten" Anwalt Thomas Fingerhuth.

Franz W. war am 24. Juli in eine Filiale einer Krankenkasse in Schaffhausen eingedrungen und hatte zwei Mitarbeiter mit einer Kettensäge verletzt. Er flüchtete und versetzte die Region nahe der deutschen Grenze in Angst und Schrecken. Einen Tag später wurde der Mann in Thalwil im Kanton Zürich festgenommen. Franz W. galt seit langem als psychisch auffällig und soll wochenlang in einem Waldstück bei Schaffhausen in einem Auto gehaust haben. Sein Mandant habe bei dem Unfall 1999 schwerste Kopfverletzungen und Dauerschäden erlitten, sagte der Anwalt. Der Streit mit der Krankenkasse habe sich über Jahre hingezogen. "Am Schluss eskalierte die Situation", zitiert die Zeitung den Anwalt. Die Staatsanwaltschaft äußerte sich nicht.


+++ 15.30 Uhr: Ein Baby namens "Eclipse" +++

Ihr Name? Sonnenfinsternis! Eltern in den USA haben ihre neugeborene Tochter "Eclipse" genannt. Das Mädchen kam um kurz nach acht Uhr Ortszeit in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina zu Welt, einige Stunden später verdunkelte die totale Sonnenfinsternis den Himmel über dem Krankenhaus. "Das ist Eclipse!", schrieb das Greenville Memorial Hospital auf seiner Facebook-Seite und teilte dazu ein Bild des Babys in den Armen seiner strahlenden Mutter. Einen Spitznamen hat das Mädchen auch schon: "Wir werden sie wahrscheinlich Clipsey rufen", verriet Mutter Freedom Eubanks dem Sender ABC News. 

+++ 15.20 Uhr: EU-Kommission will Monsanto-Übernahme durch Bayer eingehend prüfen +++

Die EU-Kommission hat eine eingehende Prüfung der geplanten Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto durch den deutschen Chemiekonzern Bayer eingeleitet. Die Wettbewerbsbehörde in Brüssel sei "besorgt darüber, dass der Zusammenschluss den Wettbewerb in Bereichen wie Pestiziden, Saatgut und agronomischen Merkmalen beeinträchtigen könnte", erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager zur Begründung. Die geplante Übernahme hat einen Umfang von umgerechnet 56 Milliarden Euro.

+++ 15.06 Uhr: Dutzende Verletzte bei Zugunglück in den USA +++

Bei einem Zugunglück in der US-Metropole Philadelphia sind mindestens 42 Menschen verletzt worden. Nach Angaben des Bahnbetreibers prallte ein Hochgeschwindigkeitszug in der an einem Bahnhof auf einen abgestellten Zug. Bei dem Unglück wurden den Angaben zufolge sämtliche Insassen des Hochgeschwindigkeitszuges verletzt. Die Unglücksursache war zunächst unklar. "Mein Gesicht prallte gegen die Wand und schlug ein Loch hinein, ich ging sofort zu Boden und wurde ohnmächtig", schilderte ein Passagier namens Ronnie dem örtlichen Fernsehsender NBC10. "Überall war Blut."

+++ 14.59 Uhr: Tödlicher Unfall mit ausgebrochenen Wasserbüffeln +++

Bei einem Unfall mit zwei ausgebrochenen Wasserbüffeln ist ein Autofahrer bei Treuenbrietzen ums Leben gekommen. Die Tiere seien vermutlich aus einem nahegelegenen Zirkus-Freigelände entwischt und auf die Bundesstraße gerannt, teilte die Polizei in Brandenburg mit. Das Auto stieß mit den Tieren zusammen, der Fahrer verlor dabei die Kontrolle und der Wagen stieß gegen einen Baum. Der Mann starb wenig später an seinen schweren Verletzungen. Ein Wasserbüffel verendete sofort nach dem Unfall, der zweite war so schwer verletzt, dass ihn ein Polizist mit seiner Dienstwaffe tötete.

+++ 14.49 Uhr: Taucher entdecken in US-Kriegsschiff mehrere Tote +++

Die Hoffnung war ohnehin nicht mehr groß – jetzt haben sich die Sorgen bestätigt: Nach dem Zusammenstoß eines US-Kriegsschiffs mit einem Öltanker vor Singapur haben Taucher die Leichen von mehreren amerikanischen Soldaten entdeckt. Die Toten wurden am Dienstag im Bauch des Zerstörers "USS John S. McCain" gefunden. Zudem wurde in der Nähe der Unglücksstelle eine Leiche aus dem Wasser gefischt. Offiziell werden immer noch zehn Seeleute vermisst. Befürchtet wird, dass keiner von ihnen überlebt hat.

+++ 14.29 Uhr: Merkel eröffnet Gamescom in Köln +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat offiziell die Gamescom in Köln eröffnet und dabei die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung digitaler Spiele hervorgehoben. Sie seien "Kulturgut, Innovationsmotor und Wirtschaftsfaktor von allergrößter Bedeutung", sagte die Kanzlerin. Die Branche bezeichnete sie als "starken Pfeiler der deutschen Wirtschaft". Bis zum Samstag wird sich in den Messehallen sowie verteilt in der Domstadt wieder alles rund ums Games drehen. Rund 350.000 Fach- und Privatbesucher werden erwartet.

+++ 13.44 Uhr: Zentralrat ruft Muslime zu Teilnahme an Bundestagswahl auf +++

Knapp fünf Wochen vor der Bundestagswahl hat der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) die etwa anderthalb Millionen stimmberechtigten Bürger muslimischen Glaubens in Deutschland aufgerufen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Zugleich startete der ZMD seine Aktion "Meine Stimmt zählt", die mit Plakaten Predigthilfen für Freitagsgebete und Vortragsangeboten ebenfalls für eine Wahlteilnahme wirbt sowie das deutsche Wahlsystem erläutert. "Wir sind Teil Deutschlands, und wir unterstreichen in unseren Gemeinden auch mit unserer Aktion 'Meine Stimme zählt' unsere aller Verantwortung als Deutsche, aber auch als Muslime für unsere Demokratie", erklärte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek. "Jede Stimme, die nicht abgegeben wird, ist eine Stimme mehr für die Rechten und Populisten, die eine gefährliche Spaltung für Deutschland bedeuten."

+++ 13.38 Uhr: Vermisster Patient lag tagelang tot auf Klinikgelände +++

Die Leiche eines vermissten Patienten hat möglicherweise zwei Wochen lang unentdeckt auf dem Gelände der Bezirkskliniken Mittelfranken in Ansbach gelegen. Weil der Mann am 17. Juli auf der Station gefehlt habe, habe die Klinik sofort eine Vermisstenanzeige bei der Polizei aufgegeben, sagte eine Sprecherin der Bezirkskliniken. Erst am 29. Juli sei dann - eher zufällig - die Leiche des 57-Jährigen an einer abgelegenen Stelle des Geländes gefunden worden. Mehrere Medien hatten zuvor über den Vorfall berichtet. Wann genau der Mann starb, blieb zunächst unklar. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, der Mann sei an einer natürlichen Todesursache gestorben. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hatte er sich wegen psychischer Probleme selbst in die Klinik begeben.


+++ 13.13 Uhr: FC Ingolstadt trennt sich von Coach Walpurgis +++

Der FC Ingolstadt hat sich von Trainer Maik Walpurgis getrennt. Wie der Tabellenletzte der 2. Fußball-Bundesliga am Dienstag mitteilte, übernimmt der derzeitige Amateur-Coach Stefan Leitl vorübergehend die erste Mannschaft. Walpurgis hatte mit dem Absteiger die ersten drei Partien in der zweiten Liga verloren. "Nach dem schlechten Start in die Saison fehlt uns die Überzeugung, dass eine Trendwende in der bestehenden Konstellation eingeleitet werden kann", begründete Geschäftsführer Harald Gärtner den einstimmigen Beschluss des Aufsichtsrates. Walpurgis hatte den FCI im vergangenen November als Nachfolger von Markus Kauczinski übernommen.

+++ 13.09 Uhr: Bundesregierung begrüßt Verbleib der US-Truppen in Afghanistan +++

Die Bundesregierung ist zufrieden, dass US-Präsident Donald Trump das militärische Engagement seines Landes in Afghanistan fortsetzen will. "Es ist richtig und die Bundesregierung hat lange dafür geworben, dass ein Ende des Einsatzes an die Bedingungen vor Ort geknüpft wird", sagte eine Regierungssprecherin am Dienstag in Berlin.

Die Staaten der Region seien aufgerufen, zusammen mit Deutschland und seinen Verbündeten Afghanistan "bei seinem Weg in eine bessere Zukunft zu unterstützen und den Terrorismus entschieden zu bekämpfen". Dies gelte insbesondere für das Nachbarland Pakistan. Die afghanische Regierung sei ihrerseits aufgefordert, ihre Reformanstrengungen zu verstärken und gegen Korruption vorzugehen. Außerdem müsse sie den Dialog "mit den Teilen der Taliban suchen, die zu einem friedlichen Ausgleich bereit sind".

+++ 13.06 Uhr: Paris-Tourismus zieht nach Terroranschlägen wieder an +++

Viele Touristen haben die französische Hauptstadt nach Terroranschlägen gemieden, jetzt kommen sie nach Paris zurück. Im ersten Halbjahr kamen in Hotels der Region 16,4 Millionen Besucher an, wie die Region Paris am Dienstag mitteilte. Das war im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 10,2 Prozent. So gut seien die Zahlen seit rund zehn Jahren nicht mehr gewesen. Ausländische Besucher kämen im laufenden Jahr verstärkt in die französische Hauptstadt, sagte der Präsident des Tourismus-Ausschusses der Region Paris, Frédéric Valletoux. Bei den Briten gebe es jedoch wegen der Brexit-Unsicherheit einen Rückgang. 

+++ 12.33 Uhr: Retter bergen weiteres Kind aus Trümmern nach Erdbeben auf Ischia +++

Nach dem Erdbeben auf der italienischen Urlaubsinsel Ischia haben Helfer ein weiteres Kind aus den Trümmern eines eingestürzten Hauses gerettet. Unter lautem Beifall bargen die Retter den siebenjährigen Mattias aus der Ruine eines Wohnhauses in dem Ort Casamicciola. Sein sieben Monate alter Bruder Pasquale war bereits in der Nacht gerettet worden. Der elf Jahre alte Bruder Ciro ist noch unter den Trümmern eingeschlossen, die Rettungskräfte haben aber Kontakt zu ihm und sind dabei, sich einen Weg zu dem Kind zu bahnen. Der Vater der Kinder war ebenfalls verschüttet und in der Nacht geborgen worden.


+++ 12.25 Uhr: Stürmerin Anja Mittag beendet DFB-Karriere nach 158 Länderspielen +++

Anja Mittag beendet Ihre Karriere in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Das gab die 32 Jahre alte Weltmeisterin von 2007 bekannt. Mittag, die zurzeit beim schwedischen Spitzenclub FC Rosengard unter Vertrag steht, absolvierte 158 Länderspiele, in denen sie 50 Tore erzielte. Die gebürtige Chemnitzerin wurde mit der DFB-Elf dreimal Europameisterin und gewann im Vorjahr in Rio de Janeiro die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen. Zudem sammelte Mittag, die auch zum deutschen EM-Kader in den Niederlanden gehörte, zahlreiche Titel mit verschieden Clubs, darunter fünf deutsche Meisterschaften mit Turbine Potsdam.

+++ 12.03 Uhr: Polizei blitzt Raser mit Tempo 251 +++

Mit Tempo 251 hat die Polizei auf der Autobahn bei Dessau einen Raser geblitzt - erlaubten waren 120 Stundenkilometer. "Die Messbeamten vor Ort freuten sich über ein, trotz der hohen Geschwindigkeit, gestochen scharfes Foto", teilte die Autobahnpolizei Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt mit. Den Fahrer des Oberklassewagens erwarten nach der flotten Tour am Montag mindestens 600 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie drei Monate Fahrverbot.

+++ 11.51 Uhr: Facebook setzt Initiative gegen Falschmeldungen um +++

Facebook hat im Vorfeld der Bundestagswahl zehntausende Konten gelöscht, die im Verdacht stehen, Falschinformationen oder irreführende Inhalte zu verbreiten. Das teilte das Unternehmen mit. Ähnliche Aktionen hatte das weltgrößte soziale Netzwerk auch im Vorfeld der Parlamentswahlen in Großbritannien und der Präsidentschaftswahl in Frankreich unternommen. Die Löschaktionen beruhen auf einer internen Richtlinie, die im April 2017 veröffentlicht worden war. In dem Weißbuch hatte Facebook festgelegt, wie die eigenen Mitarbeiter gegen Desinformationen auf der Plattform vorgehen.

+++ 11.22 Uhr: Polizei jagt nach Banküberfall in Unterfranken bewaffneten Täter +++

Nach einem Banküberfall hat die Polizei in Unterfranken eine Großfahndung nach dem flüchtigen bewaffneten Täter ausgelöst. Ein maskierter Unbekannter habe am Morgen mit einer Pistole eine Filiale in Saal an der Saale im Landkreis Neustadt an der Saale überfallen und Bargeld gefordert, teilte die Polizei in Würzburg mit. Danach sei er mitsamt Beute geflohen. Die Polizei mobilisierte ein Großaufgebot für die Fahndung, veröffentlichte eine Personenbeschreibung und bat mögliche Zeugen um Hinweise. Beim Überfall war der Mann demnach mit einem blauen Schal vor dem Gesicht und einer Sonnenbrille maskiert.

+++ 11.07 Uhr: Unterirdische Schutz-Mauer aus Eis in Fukushima ist fast fertig +++

Eine unterirdische Mauer aus Eis, die das Eindringen von Grundwasser in die Akw-Ruine in Fukushima vermindern soll, steht kurz vor der Fertigstellung. Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks an der Ostküste Japans pumpt Kühlmittel in die verbleibenden sieben Meter Erdreich. Danach soll der 1,5 Kilometer lange und 30 Meter tiefe Eiswall, der die Reaktor-Unglücksstelle umschließt, fertiggestellt sein. Bislang dringen täglich etwa 140 Kubikmeter Grundwasser in atomar versuchten Grund. Der 380 Millionen Euro teure Eiswall wird von der japanischen Regierung finanziert. Die unterirdische Mauer ist seit März 2016 im Bau und wird nach Angaben von Beobachtern erst in zwei Monaten komplett gefroren sein. Sie soll verhindern, dass das Grundwasser aus den Bergen in die Unfallstelle dringt, versucht wird und in den Pazifik fließt. Der Akw-Betreiber Tepco pumpt das kontaminierte Wasser bislang aus und lagert es in Tanks.

+++ 10.54 Uhr: Minister bestätigt: Auto spanischer Terrorzelle bei Paris geblitzt +++

Ein von der Terrorzelle in Katalonien genutztes Auto war zuvor im Großraum der französischen Hauptstadt Paris geblitzt worden. Frankreichs Innenminister Gérard Collomb bestätigte im Sender RMC einen entsprechenden Medienbericht. "Wir wussten in diesem Moment, dass sie tatsächlich in die Pariser Region gekommen sind, und wir haben diese Informationen übermittelt." Was der Zweck der Reise war, sei noch nicht geklärt. Es sei ein extrem schneller Abstecher gewesen, so Collomb. Die Regionalzeitung "Le Parisien" hatte berichtet, der schwarze Audi A3 sei in Frankreich weniger als eine Woche vor den Anschlägen in Spanien geblitzt worden. Es handelte sich demnach um das Fahrzeug, in dem fünf mutmaßliche Terroristen am vergangenen Freitag im Badeort Cambrils unterwegs waren. Die Männer wollten dort nach Ansicht der spanischen Polizei einen größeren Anschlag begehen. Die Polizei erschoss die Männer in der Nacht auf Freitag. Innenminister Collomb sagte, dass die inzwischen zerschlagene Terrorzelle von Katalonien den französischen Behörden zuvor nicht bekannt gewesen sei.

+++ 10.31 Uhr: Prozess gegen terrorverdächtigen Jugendlichen in Halle begonnen +++

Vor dem Landgericht Halle hat der Prozess gegen einen terrorverdächtigen Jugendlichen aus Syrien begonnen. Dem nach eigenen Angaben 16-jährigen Angeklagten wird die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen. Er soll einen Anschlag geplant haben. Der Syrer war im Herbst 2015 als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Deutschland eingereist und soll mit dem IS sympathisieren. Der Anklage zufolge soll er sich im Internet über Sturmgewehre und Sprengstoffgürtel informiert haben. Zwischen November 2015 und Januar 2017 soll er in seinem Aufenthaltsort Bobbe im Landkreis Bitterfeld über das Internet Kontakt zu Gleichgesinnten aufgenommen haben. Er habe geplant, einen Anschlag gegen das Leben vieler in Deutschland lebender Menschen zu verüben.

+++ 10.22 Uhr: Karlsruhe stärkt Rechte von Hartz-IV-Empfängern vor Gericht +++

Das Bundesverfassungsgericht hat die Rechte von Hartz-IV-Empfängern gestärkt. Die Sozialgerichte müssen in Eilverfahren zur Übernahme von Wohn- und Heizkosten prüfen, welche negativen Folgen den Betroffenen im konkreten Einzelfall drohen, entschieden die Karlsruher Richter. Die Eilbedürftigkeit darf demnach nicht "schematisch" beurteilt und die Anforderungen an ihre Glaubhaftmachung nicht "überspannt" werden. Geklagt hatte ein Mann, der nur reduzierte Leistungen bekommen hatte, weil das Jobcenter davon ausgegangen war, dass er sich den Haushalt mit einer anderen Person teilte. Seinen Eilantrag auf höhere Bezüge für Alleinstehende lehnte das Landessozialgericht ab. Da noch keine Räumungsklage erhoben sei, drohe dem Mann keine Obdachlosigkeit. Die Verfassungsrichter stellten nun klar, dass es bei der Übernahme von Wohn- und Heizkosten nicht nur darum gehe, eine Obdachlosigkeit zu verhindern. Vielmehr solle ein Existenzminimum gesichert werden. Dazu gehöre, möglichst in der gewählten Wohnung zu bleiben.

+++ 8.56 Uhr: Autofahrer erfasst vierköpfige Familie auf Gehweg in Bayern +++

Ein Autofahrer hat in Roth in Mittelfranken eine vierköpfige Familie auf einem Gehweg erfasst. Die beiden zwei und acht Jahre alten Kinder wurden schwer verletzt mit Rettungshubschraubern in ein Krankenhaus gebracht, die 30-jährige Mutter und ihr 25-jähriger Ehemann wurden ebenfalls schwer verletzt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Keiner schwebte den Angaben zufolge in akuter Lebensgefahr.

Der 19-jährige Autofahrer erlitt bei dem Unfall am Montagabend einen schweren Schock. Nach ersten Erkenntnissen wurde der Mann während der Fahrt vermutlich von einer Wespe gestochen. Daraufhin verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und raste in die Familie.

Die Verletzten wurden zunächst von Passanten und anschließend von mehreren Notärzten und Rettungswagen versorgt. Die Unfallstelle war für mehrere Stunden gesperrt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger eingeschaltet, um den Unfallhergang zu klären. 

 +++ 6.58 Uhr: Zugverspätungen wegen Brandanschlägen dauern an +++

Nach den Brandanschlägen auf Bahntechnik müssen Fahrgäste auf der Strecke zwischen Berlin und Hannover am Dienstag weiter mit Verspätungen rechnen. "Zwischen Spandau und Rathenow sind die Reparaturen noch nicht abgeschlossen. Im ICE-Verkehr nach Niedersachsen sind Verspätungen von bis zu einer Stunde möglich", sagte ein Bahnsprecher am Dienstagmorgen.

Auf dem Streckenabschnitt nach Wolfsburg sollten Züge über Magdeburg und Braunschweig umgeleitet werden. Das führe zu rund einer Stunde Verspätung bei den ICE-Linien 11 nach München und 12 in die Schweiz sowie dem IC 77 nach Amsterdam. Die ICE-Linie 10 nach Köln/Düsseldorf verkehre voraussichtlich noch bis Dienstagabend mit rund 30 Minuten Verspätung.

Grund für die Umleitungen sind Reparaturarbeiten an der Bahntechnik nach zwei Brandanschlägen. Unbekannte hatten in der Nacht zu Samstag westlich von Berlin Signalanlagen und Kabelschächte angezündet.

+++ 6.04 Uhr: Autos von Bundestagsabgeordneter Michelle Müntefering in Flammen  +++

In Herne in Nordrhein-Westfalen haben in der Nacht zum Dienstag zwei Autos der Bundestagsabgeordneten Michelle Müntefering (SPD) gebrannt. Das Privatauto der Politikerin sowie ein Auto der SPD standen in Flammen, wie die Polizei Bochum am Dienstag mitteilte. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Nach den Tätern wurde auch mit einem Hubschrauber gesucht, bis zum Dienstagmorgen allerdings ohne Erfolg. Ob die Tat politisch motiviert war, ist laut Polizei noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 5.43 Uhr Ermordetes Pärchen in Kenia: Polizei nimmt Verdächtigen fest  +++

Nach dem Mord an einem Schweizer Pärchen hat die Polizei in Kenia einen Verdächtigen festgenommen. Wie die Polizei am Montag (Ortszeit) mitteilte, wird dem Mann zur Last gelegt, die 70- und 60-jährigen Schweizer kurz nach ihrer Ankunft in der kenianischen Küstenstadt Mombasa ermordet zu haben.

Das Paar wurde am Sonntag kurz nach seiner Ankunft in Mombasa ermordet aufgefunden. Der Verdächtige ist der Hausmeister der gehobenen Wohngegend Nyali, in dem die Schweizer wohnten. 

 +++ 5.04 Uhr: Stiftung Warentest: Banken verlangen teils absurde Gebühren +++

Banken und Sparkassen verlangen von ihren Kunden nach Einschätzung der Stiftung Warentest teils "absurde" Gebühren für die Kontoführung. Weil sich Strafzinsen bei Privatkunden schwer durchsetzen ließen, werde mit viel Kreativität dort kassiert, wo es leicht gehe: beim Girokonto. Die Verbraucherschützer nahmen zum Stichtag 3. Juli 231 Kontomodelle von bundesweit 104 Instituten unter die Lupe. Nur in 23 Fällen seien die Konten kostenlos "ohne Wenn und Aber", heißt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest" der Stiftung Warentest (Heft 9/2017).

+++ 4.44 Uhr: Verschüttetes Baby aus Erdbeben-Trümmern auf Ischia gerettet  +++

Mehrere Stunden nach einem Erdbeben auf der italienischen Mittelmeerinsel Ischia haben Rettungstrupps am Dienstagmorgen ein Baby lebend aus den Trümmern eines Hauses geborgen. Unter dem Applaus vieler Zuschauer sei der Junge seiner Mutter übergeben worden, berichtete die Agentur Ansa. Die Frau war Stunden zuvor aus dem Haus geborgen worden. Die Retter bemühten sich am frühen Morgen, zu den beiden älteren Brüdern des Geretteten vorzudringen.


jen/anb/tyr/wue/fs / DPA / AFP