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News des Tages: Kleine Explosion an Hamburger S-Bahnhof

Mindestens elf Polizisten bei Taliban-Angriff in Afghanistan getötet +++ Nordkoreanischer Agent in Australien festgenommen +++ Seoul: Mysteriöser Tod von vier Babys in Uni-Krankenhaus +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Polizei

Der S-Bahnhof Veddel war am Sonntagabend gesperrt, die Polizei vor Ort (Archivbild)

Die Meldungen im Kurz-Überblick: 

  • Explosion an S-Bahnhof in Hamburg (20.55 Uhr)
  • Grundschulen in Teheran wegen Luftverschmutzung geschlossen (17.42)
  • Mindestens elf Polizisten bei Taliban-Angriff in Afghanistan getötet (16.00)
  • Mutmaßlicher nordkoreanischer Agent in Australien festgenommen (11.40 Uhr)
  • Allein in diesem Jahr drei Attentate in Deutschland verhindert (9.57 Uhr)

Die Nachrichten des Tages:

+++ 20.55 Uhr: Kleine Explosion an S-Bahnhof in Hamburg +++

Auf einem S-Bahnhof in Hamburg hat es am Sonntagabend eine Explosion gegeben. Vermutlich haben Feuerwerkskörper, die in einer Tüte am Bahnsteig abgestellt waren, die "kleine Detonation" am S-Bahnhof Veddel ausgelöst, wie ein Polizeisprecher sagte. "Es wurde niemand verletzt." Es gab zunächst keinen Hinweis auf einen terroristischen Hintergrund. Zunächst hatte die "Bild"-Zeitung online darüber berichtet.

Eine von mehreren Scheiben, die Wartende vor Wind und Wetter schützen sollen, wurde laut Polizei bei der Detonation beschädigt. Auf Bildern war zu sehen, dass Glassplitter auf dem Bahnsteig lagen. Sprengstoffexperten seien für weitere Untersuchungen vor Ort, berichtete der Sprecher. Ob es sich um einen oder mehrere Feuerwerkskörper handelte, war am Abend unklar.

Laut Polizei gab es Hinweise auf einen Täter. Die Suche nach ihm laufe. Nach "Bild"-Angaben soll ein Mann gegen 17.35 Uhr aus einer S-Bahn gestiegen sein und die Plastiktüte abgestellt haben. Ob sich zu dem Zeitpunkt Fahrgäste auf dem Bahnsteig aufgehalten haben und wenn ja, wie viele, war zunächst unklar.

+++ 18.32 Uhr: Radpanzer fahren an Weihnachtsmärkten in Budapest auf +++

 Radpanzer der ungarischen Anti-Terror-Einheit TEK sind am Sonntag in Budapest aufgefahren, um die Weihnachtsmärkte der Hauptstadt gegen Anschläge zu sichern. Das staatliche Fernsehen zeigte Bilder der schwer bewaffneten Schützenpanzer vom russischen Typ BTR-80 auf dem Vörösmarty-Platz und nahe der Basilika im Zentrum der ungarischen Hauptstadt. "Ziel der Maßnahme ist die Demonstration von Stärke, womit auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung auf dem gegenwärtigen Stand erhalten werden soll", zitierte der Bericht das Innenministerium.

+++ 17.42 Uhr: Grundschulen in Teheran wegen Luftverschmutzung geschlossen +++

Wegen massiver Luftverschmutzung sind in der iranischen Hauptstadt Teheran und anderen Teilen des Landes die Grundschulen und Kindergärten geschlossen worden. Die Behörden verschärften zudem die ohnehin schon bestehenden Verkehrsbeschränkungen. Sie forderten Kinder, Schwangere, ältere Menschen und solche mit Herz-Kreislaufproblemen auf, zu Hause zu bleiben. Bergwerke und Zementfabriken in der Provinz Teheran blieben ebenfalls geschlossen.


+++ 16.55 Uhr: Geflohener Mörder am Bodensee gefasst +++

 Der bei einem Haftausflug am Bodensee geflohene Mörder ist gefasst. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilten, wurde der 42-Jährige am Nachmittag in einem Gebäude des Friedrichshafener Klinikums festgenommen. Der Häftling war am Donnerstag in Begleitung von zwei Beamten nach Friedrichshafen gereist, um sich in einem Café mit seiner Familie zu treffen. Nach einem Toilettengang rannte er davon.

Den Ermittlern zufolge hatte er am Sonntagmorgen versucht, in einem Wohngebäude bei der Klinik eine Frau zur Herausgabe von Geld oder Kreditkarten zu zwingen, indem er sie von hinten würgte. Die Frau konnte sich aber befreien und in Sicherheit zu bringen.

Kurz darauf scheiterte der 42-Jährige demnach mit dem Versuch, eine Autofahrerin anzuhalten und sie aus deren Wagen zu zerren. Daraufhin floh der Mann zu Fuß weiter - bis ihn die Ermittler stoppten. In die Fahndung waren den Angaben anch auch die Bundespolizei, der Zoll sowie ein Polizeihubschrauber und Spürhunde eingebunden.

Der Mann verbüßte der Polizei zufolge wegen Mordes seit 1997 eine lebenslange Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Heilbronn. Er hatte seinen Vermieter erschlagen. Eigentlich hatte in den nächsten Wochen eine gerichtliche Entscheidung angestanden, ob der Häftling auf Bewährung freikommt.

+++ 16.50 Uhr: Putins Deutschlehrerin im Alter von 96 Jahren in Israel gestorben +++

Die einstige Deutschlehrerin des russischen Präsidenten Wladimir Putin ist im Alter von 96 Jahren in Israel gestorben. Putin hatte den Kontakt zu Mina Juditskaja Berliner nach deren Angaben gepflegt und ihr nach einem Wiedersehen 2005 sogar eine Wohnung in Tel Aviv geschenkt - aus Dankbarkeit. Sie wurde laut einer Traueranzeige schon am 7. Dezember auf dem Jarkon-Friedhof in Petach Tikva beigesetzt.

Zu Berichten, dass die russische Botschaft bei der Organisation des Begräbnisses half und ein offizieller russischer Repräsentant bei der Zeremonie zugegen war, wollte die Vertretung in Tel Aviv am Sonntag zunächst keinen Kommentar abgeben.

Die Deutschlehrerin Berliner hatte den späteren Präsidenten in einem Gymnasium in St. Petersburg unterrichtet. "Er war ein guter Schüler", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur 2014. "Er hat immer gut Vokabeln und Grammatik gelernt."

+++ 16.00: Mindestens elf Polizisten bei Taliban-Angriff in Afghanistan getötet +++

Bei einem Angriff der islamistischen Taliban sind in Afghanistan mindestens elf Polizisten getötet worden. Zwei weitere Polizisten wurden bei dem Angriff auf zwei Kontrollposten in der Stadt Laschkar Gah in der südlichen Provinz Helmand verletzt, wie Provinzgouverneur Hayatullah Hayat der Nachrichtenagentur AFP sagte. Laut Polizei wurden 15 Taliban-Angreifer getötet.

+++ 15.17 Uhr: Mindestens 33 Tote bei Tropensturm auf den Philippinen +++

Beim Tropensturm "Kai-Tak" sind auf den Philippinen mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen. Der Sturm löste Erdrutsche, Überschwemmungen und Unfälle aus, wie die Behörden mitteilten. Die meisten Toten gab es demnach bei Erdrutschen in drei Orten der Provinz Biliran im Osten des Inselstaates. In der dortigen Stadt Naval wurden nach einer Schlammlawine noch 30 Menschen vermisst. "Ein großer Erdblock ist von einem benachbarten Berg abgerutscht und mit riesigen Steinen, Bäumen und Wasser niedergegangen", berichtete ein örtlicher Polizeisprecher.

+++ 15.00 Uhr: Mindestens acht Tote bei Anschlag auf christliche Kirche in Pakistan +++

Eine Woche vor Weihnachten sind bei einem Selbstmordanschlag auf eine christliche Kirche in Pakistan mindestens acht Menschen getötet und 30 verletzt worden. Ziel der beiden Selbstmordattentäter sei die Methodistenkirche in der südwestlichen Stadt Quetta in der Unruheprovinz Baluchistan gewesen, teilten Polizei und Behörden mit. Demnach waren zwei Frauen unter den Toten, einige der Verletzten seien schwer verletzt worden.

Baluchistans Innenminister Sarfraz Bugti zufolge fing die Polizei einen der Attentäter vor der Kirche ab und erschoss diesen. Dem zweiten sei es gelungen, bis zum Hauptportal vorzudringen, wo er sich in die Luft gesprengt habe.

Der Anschlag wurde demnach während des Sonntagsgottesdienstes verübt, der eine Woche vor Weihnachten besonders gut besucht war. Bugti zufolge werden die Sonntagsmessen in der Regel von rund 250 Menschen besucht. Wegen des bevorstehenden Weihnachtsfestes hätten aber rund 400 Menschen teilgenommen. 

+++ 14.20 Uhr: Palästinenser nicht mehr zu Treffen mit US-Vermittlern bereit +++

Die Palästinenser sind nach der US-Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt nicht mehr zu Treffen mit US-Vermittlern bereit. Ein Berater des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas sagte der "Times of Israel", der zeitlich nicht begrenzte Boykott betreffe auch den US-Gesandten Jason Greenblatt und den Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump, Jared Kushner.

"Wir werden keinen Vertreter der US-Regierung treffen, um über Frieden zwischen den Palästinensern und Israel zu sprechen", sagte Madschdi al-Chalidi dem Blatt.

+++ 13.24 Uhr: Sechs Tote bei Verkehrsunfall in Birmingham +++

Sechs Menschen sind bei einem Verkehrsunfall in der britischen Stadt Birmingham ums Leben gekommen. Mehrere Opfer wurden verletzt, ein Mann lebensgefährlich, teilte der Rettungsdienst mit. An dem Unfall in der Nacht an einem Tunneleingang waren insgesamt sechs Fahrzeuge beteiligt. Polizisten beschrieben die Lage als "erschütternd".

Nach ersten Erkenntnissen waren ein Taxi und zwei weitere Fahrzeuge direkt in den Unfall involviert. Mehrere Opfer waren aus ihren Autos herausgeschleudert worden. Der genaue Hergang war aber auch Sonntagmittag noch nicht klar, wie die Polizei berichtete. Drei weitere Autos kollidierten, als sie dem Unfall ausweichen wollten.

+++ 13.07 Uhr: Jemens Rebellen: Elf tote Frauen bei Angriff auf Hochzeitsprozession +++

Jemens Huthi-Rebellen werfen der von Saudi-Arabien angeführten Koalition die Tötung von mindestens elf Frauen bei einem Luftangriff auf eine Hochzeitsprozession vor. Jets des Bündnisses hätten gestern Abend in der Provinz Marib im Norden des Landes drei Angriffe geflogen, hieß es aus den von den Huthis kontrollierten Gesundheitsbehörden in der Hauptstadt Sanaa.

Sicherheitskreise vor Ort berichteten, die Frauen seien auf dem Rückweg von einer Hochzeitsprozession gewesen. Die saudisch geführte Koalition äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen. 

+++ 12.29 Uhr: Zehntausende Menschen demonstrieren in Jakarta gegen Trumps Jerusalem-Entscheid +++

In Indonesien haben am Sonntag zehntausende Menschen gegen die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump demonstriert, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Nach Polizeiangaben nahmen 80.000 Menschen an dem Protest im Zentrum der Hauptstadt Jakarta teil. Unter den Teilnehmern waren auch der indonesische Minister für religiöse Angelegenheiten und der Gouverneur von Jakarta.

Der Protest fand unweit der US-Botschaft statt. Die überwiegend in weiß gekleideten Demonstranten schwenkten palästinensische Flaggen, trugen Banner mit der Aufschrift "Befreit Palästina" und skandierten "Gott ist groß!". Sie forderten die USA auf, ihre Entscheidung zurückzunehmen.

+++ 11.40 Uhr: Mutmaßlicher nordkoreanischer Agent in Australien festgenommen +++

In Australien ist ein mutmaßlicher nordkoreanischer Agent festgenommen worden. Dem 59-jährigen australischen Staatsbürger koreanischer Abstammung wird vorgeworfen, er habe Raketenteile und Technologien auf dem Schwarzmarkt verkaufen wollen, um unter Umgehung der internationalen Sanktionen Geld für Pjöngjang zu sammeln, wie die australische Polizei mitteilte.

Der in örtlichen Medien als Chan Han Choi identifizierte Mann versuchte den Polizeiangaben zufolge, illegale Geschäfte einzufädeln, mit denen "Millionen an Dollar" für Nordkorea hätten eingenommen werden können. Choi war demnach an Gesprächen beteiligt, die den Bau einer Produktionsstätte für Raketengeschosse und die Lieferung von Raketenbauplänen, -teilen, -software und den Transfer von technischem Wissen von Pjöngjang vorsahen.

Der Fall sei "mit nichts, was wir jemals auf australischem Boden gesehen haben, vergleichbar", sagte Polizeivertreter Neil Gaughan vor Journalisten. Der Mann sei ein "loyaler Agent Nordkoreas" und habe im Kontakt mit ranghohen nordkoreanischen Beamten gestanden. Die Behörden machten keine Angaben dazu, mit wem Choi handeln wollte.

+++ 11.00 Uhr: Leben des TV-Entertainers Harald Juhnke wird verfilmt +++

Das Leben des Entertainers Harald Juhnke wird verfilmt. Der Film soll 2019, zu Juhnkes 90. Geburtstag, als Zweiteiler ins Fernsehen kommen, sagte Produzent Oliver Berben der "Bild am Sonntag". "Niemand hat bis heute wieder so viele verschiedene Qualitäten wie Entertainment, Musik, Schauspielerei und Volksliebling in einer Person vereint wie Harald Juhnke. Juhnke gilt bis heute als einer der größten Entertainer Deutschlands. Zu seien Hoch-Zeiten sahen bis zu 30 Millionen Fernsehzuschauer seine Shows. Juhnke starb am 1. April 2005 im Alter von 75 Jahren. Wer den Entertainer spielen soll, steht demnach noch nicht fest. "Es geht nicht ausschließlich um die physische Ähnlichkeit, sondern um das Wesen, seinen Charakter", sagte Berben. Juhnke sei zuallererst ein einnehmender, positiver und humorvoller Mensch gewesen, "der die große Fähigkeit besaß, Menschen um ihn herum und auch alle anderen zu begeistern".

+++ 9.57 Uhr: FDP und Union verlieren, SPD leicht erholt +++

Die FDP ist in der Wählergunst laut einer Emnid-Umfrage für die "Bild am Sonntag" auf den niedrigsten Wert seit der Bundestagswahl abgesackt. Im "Sonntagstrend" erreicht die FDP nur noch acht Prozent, einen Punkt weniger als in der Vorwoche. Auch die Unionsparteien verlieren einen Punkt auf nun 32 Prozent. Die Linke fällt ebenfalls um einen Punkt auf neun Prozent. Leicht um einen Punkt verbessert hat sich dagegen die SPD, die nun 22 Prozent erreicht. Auch die AfD steigt um einen Punkt auf 13 Prozent. Die Grünen stehen unverändert bei elf Prozent. Für den "Sonntagstrend" hat das Institut Emnid vom 7. bis 13. Dezember insgesamt 1865 repräsentativ ausgewählte Bürger befragt.

+++ 9.57 Uhr: Seit dem Jahr 2000 16 Terroranschläge in Deutschland verhindert +++

In Deutschland sind nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) seit dem Jahr 2000 insgesamt 16 Terroranschläge verhindert worden. Allein in diesem Jahr seien drei Anschläge vereitelt worden, sagte de Maizière der "Bild am Sonntag". "Ohne Zweifel ist das ein Ergebnis der sehr guten Arbeit unserer Behörden und des Zusammenspiels mit ausländischen Diensten", so der geschäftsführende Minister. "Die Behörden greifen heute teilweise schneller zu als früher, um Gefahren frühestmöglich abzuwehren", sagte der Minister. Zum Jahrestag des Terroranschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Dienstag räumte de Maizière Fehler der Behörden auch nach dem Attentat ein. "Es fehlte eine Anlaufstelle für Betroffene, auch die Identifizierung der Toten hat zu lange gedauert", sagte er. "All das wird uns eine Lehre sein", fügte er hinzu. "Ich werde die Trauer, den Zorn und die Ratlosigkeit der Angehörigen nie vergessen."

+++ 8.21 Uhr: Astronauten auf dem Weg zur ISS +++

Drei Raumfahrer aus den USA, Japan und Russland haben sich in einer Sojus-Kapsel auf den Weg zur Internationalen Raumstation ISS gemacht. US-Astronaut Scott Tingle, der Russe Anton Schkaplerow und der Japaner Norishige Kanai starteten um 13.21 Uhr Ortszeit (8.21 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan in der Sojus MS-07, wie die russische Raumfahrtagentur Roskosmos erklärte. Die dreiköpfige Crew dürfte am Dienstagmorgen andocken und damit wesentlich länger als normalerweise unterwegs sein. Wegen der ISS-Position zur Zeit ihres Starts müssen sie eine umständlichere Route nehmen. Die drei Männer werden mehrere Monate im All bleiben. Wäre einer der drei ausgefallen, wäre der deutsche Astronaut Alexander Gerst eingesprungen.

+++ 5.46 Uhr: Chef der argentinischen Marine entlassen +++

Rund einen Monat nach dem Verschwinden des argentinischen U-Boots "ARA San Juan" ist der Chef der Marine, Marcelo Srur, entlassen worden. Der Verteidigungsminister des Landes habe die Ablösung Srurs gefordert, sagte ein Marinevertreter in Buenos Aires. Derweil ging die Suche nach dem verschollenen U-Boot weiter. Es gibt jedoch keine Hoffnung mehr auf Überlebende unter den 44 Besatzungsmitgliedern.

Ein Teil der Angehörigen der Crew werfen der Marine vor, der Öffentlichkeit Informationen vorzuenthalten. Sie fordern eine parlamentarische Untersuchungskommission. Am Freitag hatte es Kundgebungen in der Hauptstadt Buenos Aires und in Mar del Plata gegeben.

+++ 5.05 Uhr: US-Medienberichte: Pentagon forschte jahrelang heimlich nach Ufos +++

Das Pentagon ist nach Medienberichten jahrelang in aller Stille Berichten über mysteriöse Flugobjekte oder Ufos nachgegangen. Die Aufwendungen für das "Advanced Aerospace Threat Identification Program" (Programm zur Identifizierung von Bedrohungen im Luft-und Weltraum) in Höhe von 22 Millionen Dollar pro Jahr seien jeweils im Verteidigungshaushalt versteckt gewesen, berichteten "New York Times" und "Politico".

Demnach hat das Pentagon die Existenz des 2007 ins Leben gerufenen Programmes jetzt bestätigt, aber betont, dass es 2012 eingestellt worden sei. Man habe seinerzeit entschieden, dass es wichtigere Dinge gebe, in die man das Geld stecken könne, zitierten die Medien Ministeriumssprecherin Dana White.

Das Pentagon forschte jahrelang heimlich nach Ufos

Das Pentagon ist nach Medienberichten jahrelang in aller Stille Berichten über mysteriöse Flugobjekte oder Ufos nachgegangen

+++ 3.36 Uhr: Mindestens fünf Tote bei Erdrutsch in Chile +++

Bei einem Erdrutsch nach heftigen Regenfällen sind im Süden Chiles mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen und acht weitere verletzt worden. Noch 15 Menschen wurden gestern vermisst, wie Staatschefin Michelle Bachelet erklärte. Die Schlammmassen zerstörten in dem Dorf Villa Santa Lucía in der Region Los Lagos etwa 20 Häuser, einige gingen in Flammen auf.

Von den Opfern seien zwei Frauen identifiziert worden, ein drittes sei ein Tourist, sagte Bachelet. Die anderen beiden hätten noch nicht identifiziert werden können. Zunächst war von zwei Toten die Rede gewesen.

+++ 2.36 Uhr: Seoul: Mysteriöser Tod von vier Babys in Uni-Krankenhaus +++

In einem Universitäts-Krankenhaus in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul sind innerhalb von zwei Stunden vier Babys gestorben. Sie seien zum Zeitpunkt ihres Todes gestern am späten Abend alle auf der Intensivstation in Brutkästen gewesen, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf die Polizei. Ihre Familien hätten ausgesagt, die Babys hätten alle aufgeblähte Bäuche und Probleme bei der Atmung gehabt. Mitarbeiter des Krankenhauses hätten der Polizei erzählt, dass Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt worden seien, diese aber keinen Erfolg gehabt hätten. Die Polizei will nun die Krankenhausmitarbeiter befragen, um die Gründe für die Todesfälle herauszubekommen. Zum Zeitpunkt der Tragödie seien 16 Babys auf der Intensivstation gewesen.

+++ 2.12 Uhr: Kalifornien ordnet Evakuierungen wegen riesigen Waldbrandes an +++

Aufgrund der verheerenden Waldbrände in Kalifornien haben die Behörden von Santa Barbara Zwangsevakuierungen angeordnet. Das gab der Katastrophenschutz des Bezirks gestern auf Twitter bekannt. Für andere Gebiete wurde den Einwohnern empfohlen, sich in Sicherheit zu bringen. Das "Thomas" genannte Feuer hat bislang bereits mehr als 105.000 Hektar Land zerstört und gilt schon jetzt als das drittgrößte seit 1932.

+++ 1.02 Uhr: Umfrage: Mehr als die Hälfte der Briten will nun doch in EU bleiben +++

Der Brexit verliert in Großbritannien immer mehr an Zustimmung: Einer neuen Umfrage zufolge hat sich nun mehr als die Hälfte der Briten für einen Verbleib in der Europäischen Union ausgesprochen. In der von der britischen Zeitung "Independent" am gestern Abend veröffentlichten Untersuchung des Instituts BMG Research waren 51 Prozent der Befragten gegen den Brexit und nur noch 41 Prozent dafür. Die zehn Prozentpunkte Differenz sind der Zeitung zufolge der größte Abstand zwischen Brexit-Gegnern und –Befürwortern seit dem Referendum im Juni 2016. Die Frage, ob Großbritannien Mitglied der EU bleiben sollte oder nicht, beantworteten sieben Prozent mit "weiß nicht", ein Prozent antwortete gar nicht.

+++ 0.35 Uhr: Regierung: Weniger als 200.000 Migranten in diesem Jahr +++

Die Bundesregierung rechnet mit weniger als 200.000 neuen Migranten in Deutschland in diesem Jahr. "Ende November waren wir knapp bei 173.000. Ich rechne für das ganze Jahr mit einer Zahl von unter 200 000 Migranten", sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) der "Bild am Sonntag". Die Zahl würde sich damit knapp unter der von der CSU über Monate geforderten "Obergrenze" für Zuwanderer bewegen.

2016 kamen etwa 280.000 Flüchtlinge nach Deutschland, nach rund 890.000 im Jahr 2015. Als Hauptgründe für den Rückgang gelten die Schließung der Balkan-Route und das Flüchtlingsabkommen der EU mit der Türkei.

tyr / AFP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(