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+++ News des Tages +++: Peinliche Panne: Neue Brücke quetscht neue Straße ab

Verletzte bei Explosion in Diyarbakir +++ Auffahrunfall mit fünf Schützenpanzern in Tschechien +++ Chinesen kaufen Macher der "Golden Globes" für eine Milliarde Dollar +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Die Pfeiler einer neu errichteten Bahnbrücke über die Bundesstraße 255 zwischen Hahner Stock und Niederahr in Rheinland-Phalz

Die Pfeiler einer neu errichteten Bahnbrücke über die Bundesstraße 255 zwischen Hahner Stock und Niederahr stehen zu eng beieinander. Dadurch kann die neu errichtete Umgehungsstraße an dieser Stelle nicht zweispurig unter der Brücke durchgeführt werden.

Die News des Tages im Überblick:

+++ 18.18 Uhr: Paketzusteller in Köln mit Messer niedergestochen +++

Ein Paketzusteller ist in Köln mit einem Messer niedergestochen worden. Der 29-Jährige wurde im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses angegriffen, teilte die Polizei mit. Demnach saßen zwei Männer auf der Treppe, als der Paketzusteller am Donnerstagnachmittag den Hausflur betrat. Einer von ihnen habe dem Paketzusteller unvermittelt ein Messer in den Bauch gerammt. Danach flüchteten die beiden Unbekannten. Der 29-Jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

+++ 17.47 Uhr: Berichte: Kabinettsumbildung in Griechenland steht unmittelbar bevor +++

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras will sich laut Medienberichten durch eine Kabinettsumbildung neuen Handlungsspielraum verschaffen. Der Austausch mehrerer Minister stehe unmittelbar bevor, meldete der amtliche TV-Sender ERT. Schlüsselressorts wie das Finanz-, Außen- und Verteidigungsministerium sollen Berichten zufolge ausgenommen werden. Somit dürfte auch Finanzminister Euklid Tsakalotos, der die Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern über weitere Finanzhilfen für Griechenland führt, im Amt bleiben. Laut den Berichten will Tsipras einige Kabinettsmitglieder vom radikalen Flügel der linken Regierungspartei Syriza austauschen, die sich gegen die harten Spar- und Reformauflagen der Kreditgeber wehren. Zudem soll demnach ein neues Ministerium geschaffen werden, das für die Bewältigung der Flüchtlingskrise zuständig ist.

+++ 17.36 Uhr: Schüler verletzt mit Messer zwei Jugendliche auf Schulhof +++

Auf einem Schulhof in Münster hat ein 15-jähriger Schüler zwei Jugendliche mit einem Messer verletzt. Die 15 und 16 Jahre alten Opfer kamen mit Rückenverletzungen in eine Klinik. Lebensgefahr bestehe nicht, sagte eine Polizeisprecherin. Der mutmaßliche Täter soll mit seinem Bruder nach dem Messerangriff vom Schulhof der Hauptschule geflohen sein. Die Polizei stellte ihn aber an seiner Wohnadresse. Warum die Jugendlichen in Streit gerieten, war zunächst unklar. Der mutmaßliche Täter soll während des Streits das Messer gezückt und die Jugendlichen attackiert haben.

+++ 17.29 Uhr: Hoeneß verteidigt Bastian Schweinsteiger +++

Uli Hoeneß hat sich über den Umgang von Manchester United mit Bastian Schweinsteiger beschwert. Der frühere Spieler des FC Bayern München war in dieser Saison von Fußball-Trainer José Mourinho beim Premier-League-Verein aussortiert worden, in dieser Woche aber überraschend wieder ins Teamtraining zurückgekehrt. "Unglaublich, was da mit ihm passiert ist. Einen Mann wie Bastian Schweinsteiger nicht mit der Mannschaft trainieren und aufs Mannschaftsfoto zu lassen, ihn wie einen Aussätzigen zu behandeln und auf die Seite zu schieben, das spricht nicht für diesen Verein, sondern Bände für die Situation in diesem Klub", sagte der designierte Präsident des FC Bayern im Interview der "Abendzeitung" in München. "Schweinsteiger ist ein grandioser Mensch und war ein grandioser Spieler für Bayern München. Schade, dass sie ihm das antun."


+++ 17.04 Uhr: Samsung ruft explodierende Waschmaschinen in den USA zurück +++

Nach dem Smartphone Galaxy Note 7 ruft der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung in den USA auch "explodierende" Waschmaschinen zurück. Es geht um rund 2,8 Millionen Toplader, bei denen sich beim Schleudern die Deckelklappe lösen kann, wie das Unternehmen und die US-Verbraucherschutzbehörde am Freitag mitteilten. In Deutschland wurden diese Waschmaschinen nicht verkauft. Es geht um insgesamt 34 verschiedene Modelle. In seltenen Fällen, etwa beim Schleudern mit sehr hohen Drehzahlen von wasserundurchlässiger Bettwäsche und sperrigen Wäschestücken, entstehen laut Samsung "ungewöhnliche Vibrationen". Dies kann zu Beschädigungen umliegender Gegenstände oder einer möglichen Verletzungsgefahr führen.

Samsung erhielt 733 Berichte über Probleme mit den Topladern. In neun Fällen wurde jemand verletzt - einem Kunden etwa wurde der Kiefer gebrochen. Der Konzern bietet den Kunden nun an, jemanden zur Reparatur der Waschmaschine zu schicken - oder einen Rabatt beim Kauf einer neuen Maschine egal welcher Marke. Samsung sieht sich einer Sammelklage gegenüber: Eine US-Anwaltsfirma hat diese in New Jersey eingereicht und dabei angegeben, dass "einige Samsung-Toplader in den Häusern der Eigentümer explodierten". Der südkoreanische Konzern hatte kürzlich die Produktion seines neuen Smartphones Galaxy Note 7 komplett einstellen müssen, nachdem Probleme mit explosionsgefährdeten Akkus nicht in den Griff zu bekommen waren.

+++ 16.35 Uhr: Seehofer begrüßt Aussicht auf Maut-Einigung +++

CSU-Chef Horst Seehofer hat die angestrebte Einigung mit der EU bei der Pkw-Maut begrüßt. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt habe jetzt "die große Chance", sich außerhalb von Gerichtsprozessen mit der EU-Kommission zu verständigen, sagte Seehofer beim CSU-Parteitag. "Wenn ihm das gelingt, und es schaut gut aus, dann können wir sagen: Alles, aber auch wirklich alles, was wir 2013 der Bevölkerung versprochen haben, ist eingehalten worden und realisiert worden." Die Pkw-Maut war eine zentrale Forderung der CSU im Bundestagswahlkampf 2013.

+++ 16.10 Uhr: Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen Mark Zuckerberg +++

Wie der "Spiegel" berichtet, steht Facebook-Chef Mark Zuckerberg im Fokus von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München. Er könnte sich der Beihilfe zur Volksverhetzung schuldig gemacht haben. Demnach ist Zuckerberg einer von mehreren führenden Verantwortlichen des Konzerns, gegen die München ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet hat. Unter den Beschuldigten sind auch Geschäftsführerin Sheryl Sandberg, der Europa-Cheflobbyist Richard Allan und dessen Berliner Kollegin Eva-Maria Kirschsieper. Es ist das erste Mal, dass die deutsche Justiz gegen amerikanische Facebook-Manager vorgeht. Anlass für das Verfahren war eine Strafanzeige eines Würzburger Rechtsanwalts. Chan-jo Jun wirft den Facebook-Managern vor, Mordaufrufe, Gewaltandrohungen, Holocaustleugnung und andere Delikte zu dulden.


+++ 15.56 Uhr: Umgekippter Schweinetransporter legt Verkehr am Autobahnkreuz Lotte lahm +++

Ein umgekippter Schweinetransporter hat den Verkehr am Autobahnkreuz Lotte in Nordrhein-Westfalen lahm gelegt. Etwa hundert der insgesamt 540 geladenen Ferkel büxten aus, wie die Polizei in Münster mitteilte. Wegen der freilaufenden Tiere mussten mehrere Abfahrten und Teilstrecken der Autobahnen 1 und 30 voll gesperrt werden. Der Verkehr staute sich über mehrere Kilometer in alle Richtungen. Der Fahrer des Schweinetransporters wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Als Unfallursache gab die Polizei eine deutlich überhöhte Geschwindigkeit an.

+++ 15.47 Uhr: Peinliche Panne: Neue Brücke quetscht neue Straße ab +++

Peinliche Panne bei einer neuen Brücke in Rheinland-Pfalz: Die Pfeiler über einer ebenfalls neu geplanten vierspurigen Straße stehen so eng beieinander, dass jetzt nur noch zwei Fahrspuren drunter passen. Das teilte der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz mit. Zuvor hatte die "Rhein-Zeitung" darüber berichtet. Demnach kann die neue Bundesstraße 255 bei Niederahr im Westerwald nach jetzigem Stand erst hinter der Bahnbrücke vierspurig freigegeben werden. "Wir prüfen aber derzeit noch, ob eine Verbesserung der Situation erreichbar ist", sagte eine LBM-Sprecherin mit Blick auf die geplante Fertigstellung der Umgehungsstraße in mehreren Wochen. "Es könnte sein, dass es doch noch Platz für jeweils zwei Einzelspuren gibt." Dabei schloss sie auch ein Tempolimit nicht aus.

+++ 15.26 Uhr: Auffahrunfall mit fünf Schützenpanzern in Tschechien +++

Bei einem Unfall mit fünf Schützenpanzern der tschechischen Armee sind in Südböhmen 13 Menschen verletzt worden. Der erste Mannschaftstransporter einer Kolonne fuhr in der Stadt Tabor auf einen bremsenden Pkw auf. Auch die nachfolgenden Radpanzer konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und stießen ineinander, wie die Polizei mitteilte. 13 Verletzte mussten mit Prellungen und Schürfwunden behandelt werden, darunter die Pkw-Fahrerin und ihr Kind sowie elf Soldaten. Der Sachschaden ist noch nicht zu beziffern. Tschechien verfügt über 107 der Fahrzeuge aus österreichischer Produktion. Jedes einzelne kostete rund fünf Millionen Euro.

+++ 14.55 Uhr: Türkei: Gericht verhängt Untersuchungshaft gegen HDP-Chef Demirtas +++

Nach seiner nächtlichen Festnahme ist gegen den Vorsitzenden der pro-kurdischen HDP, Selahattin Demirtas, Untersuchungshaft in der Türkei verhängt worden. Ein Gericht in der Kurdenmetropole Diyarbakir habe am Freitag Haftbefehl erlassen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

+++ 14.05 Uhr: Bundespräsidenten-Suche: Lammert sagt Merkel ab +++

Kanzlerin Angela Merkel hat Bundestagspräsident Norbert Lammert nach "Spiegel"-Informationen gebeten, als Kandidat der Union für die Bundespräsidentenwahl anzutreten - und eine Absage erhalten. Sprecher Merkels wollten zu dem Bericht auf dpa-Anfrage keine Stellung nehmen. Der redegewandte Lammert hatte Mitte Oktober überraschend angekündigt, 2017 nicht mehr für den Bundestag zu kandidieren, und sich aus der aktiven Politik zurückzuziehen. Lammert war in der Debatte über die Nachfolge von Bundespräsident Joachim Gauck wiederholt als möglicher Kandidat genannt worden. Der nächste Bundespräsident wird am 12. Februar kommenden Jahres gewählt. Vor zwei Wochen hatte SPD-Chef Sigmar Gabriel seinen Parteifreund und Außenminister Frank-Walter Steinmeier als Kandidaten ausgerufen.

+++ 14.05 Uhr: Steuerschätzer erwarten nur noch 2016 und 2017 Zusatzplus +++

Bund, Länder und Kommunen können in diesem Jahr mit zusätzlichen Steuereinnahmen von 4,3 Milliarden Euro rechnen und auch für 2017 ein kleines Extraplus einplanen. Für die drei Folgejahre zeichnen sich dagegen weniger Steuereinnahmen ab als bisher geplant, wie die am Freitag in Berlin vorgelegte Steuerschätzung ergab.

+++ 13.44 Uhr: Unbekannter Mann missbraucht Neunjährige an Feldweg  +++

Ein unbekannter Mann soll in Dortmund ein neun Jahre altes Mädchen an einer Pferdekoppel angesprochen, in einen Feldweg gelockt und dort missbraucht haben. Bei der Tat sei es zu sexuellen Handlungen an dem Kind gekommen, teilte die Staatsanwaltschaft Dortmund am Freitag mit. Als Stimmen zu hören waren, ließ der etwa 40 Jahre alte Mann von dem Kind ab und flüchtete.

+++ 13.24 Uhr: May: Brexit-Zeitplan bleibt auch nach Gerichtsurteil unverändert +++

Der Zeitplan zum Ausstieg Großbritanniens aus der EU bleibt nach den Worten von Premierministerin Theresa May auch nach dem Urteil des Obersten Gerichts dazu unverändert. Das sagte May bei zwei Telefonaten mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Bundeskanzlerin Angela Merkel, wie ihr Büro in London mitteilte. Der High Court hatte am Mittwoch entschieden, dass die britische Regierung die Brexit-Verhandlungen nur nach Zustimmung des Parlaments starten darf.


+++ 13.23 Uhr: Dobrindt: Möglicher Maut-Starttermin nach der Bundestagswahl 2017 +++

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt rechnet mit einer möglichen Einführung der Pkw-Maut erst nach der Bundestagswahl 2017. "Der Starttermin wird in der nächsten Wahlperiode liegen", sagte er vor dem Beginn des CSU-Parteitags in München.

+++ 13.22 Uhr: Hamburgs Verfassungsschutz nimmt "Reichsbürger" unter Beobachtung +++

Hamburgs Verfassungsschutz hat die "Reichsbürgerbewegung" als rechtsextremistisch eingestuft und unter Beobachtung genommen. "Wir haben in den vergangenen zwei Jahren mit der Hamburger Burschenschaft Germania, der "Identitären Bewegung" sowie jetzt den "Reichsbürgern" drei neue Gruppierungen (...) zu Beobachtungsobjekten gemacht", sagte Verfassungsschutzsprecher Marco Haase der Deutschen Presse-Agentur. Sie seien sämtlich als verfassungsfeindlich identifiziert worden. Hintergrund der Beobachtung seien die zuletzt verstärkten Aktivitäten von "Reichsbürgern" auch in Hamburg. "Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes ist nun die Schwelle zur Verfassungsfeindlichkeit überschritten", erklärte Haase. Den in Hamburg aktiven Gruppen seien derzeit rund 50 Personen zuzuordnen.

+++ 12.41 Uhr: Merkel bewertet Festnahmen in der Türkei als "in höchstem Maße alarmierend" +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel bewertet das jüngste Vorgehen in der Türkei gegen Presse und Opposition erneut als "in höchstem Maße alarmierend". Regierungssprecher Steffen Seibert sagte nach der nächtlichen Festnahmewelle gegen die prokurdische Oppositionspartei HDP in der Türkei: "Es ist in höchstem Maße alarmierend, was derzeit in der Türkei geschieht." Mit denselben Worten hatte Merkel am Mittwoch persönlich auf das Vorgehen Ankaras gegen die Oppositionszeitung "Cumhuriyet" reagiert. Seibert sagte weiter, die Bundesregierung stehe den Festnahmen "ablehnend und missbilligend" gegenüber. Zugleich verurteilte der Sprecher im Namen der Bundesregierung den neuen Anschlag in der Türkei "aufs Schärfste". Er sagte weiter: "Welche Begründung auch immer die Täter heranziehen, sie zeigen nur ihre Grausamkeit." 


+++ 12.34 Uhr: DFB-Bundestag bestätigt Präsident Reinhard Grindel im Amt +++

Reinhard Grindel bleibt Präsident des Deutschen Fußball-Bundes. Der 55-Jährige wurde am Freitag in Erfurt von den Delegierten des DFB-Bundestages einstimmig bis 2019 im Amt bestätigt.

+++ 12.26 Uhr: Familiendrama von Lünen: Mutter gesteht Tötung ihrer beiden Kindern +++

Die Frau, die in Lünen bei Dortmund zwei ihrer Kinder im Schlaf getötet haben soll, hat die Bluttat zugegeben. Die 28-Jährige habe aber keine tatsächliche Begründung gegeben, sagte ein Staatsanwalt. Die Frau soll am Mittwochabend ihre beiden knapp zwei und vier Jahre alten Kinder mit einem Küchenmesser erstochen haben. Die Opfer sollen geschlafen haben. Anschließend verletzte sie sich selbst. Sie werde nach wie vor im Krankenhaus behandelt, sagte der Staatsanwalt. Wegen des Verdachts auf heimtückischen Mord sollte noch am Freitag ein Haftbefehl beantragt werden.

+++ 12.14 Uhr: Terrorverdächtiger in Berliner U-Haft - besondere Sicherung +++

Der Berliner Terrorverdächtige ist dem Erlass eines Haftbefehls aus Karlsruhe zurückgebracht worden und sitzt seit Freitagmorgen in der Hauptstadt in Untersuchungshaft. Der 27-Jährige sei in der Anstalt Moabit wegen möglicher Suizidgefahr in einem besonders gesicherten Haftraum und werde überwacht, sagte der amtierende Sprecher der Justizverwaltung, Lars Hoffmann, der Deutschen Presse-Agentur. "Der Raum hat nichts in sich, was lose ist." In einem anderen Fall war es Mitte Oktober dem Terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr gelungen, sich im Gefängnis in Leipzig das Leben zu nehmen.


+++ 11.11 Uhr: Steinmeier bestellt türkischen Geschäftsträger ein +++

Nach den Festnahmen führender Politiker der prokurdischen Oppositionspartei HDP in der Türkei bestellt Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier den türkischen Geschäftsträger ein. Das Gespräch solle noch am Freitag stattfinden, hieß es aus dem Auswärtigen Amt. "Die nächtlichen Festnahmen von Politikern und Abgeordneten der kurdischen Partei HDP sind aus Sicht des Außenministers eine weitere drastische Verschärfung der Lage", hieß es zur Begründung.

+++ 10.31 Uhr: Frau in den USA "angekettet wie ein Hund" in Container aufgefunden +++

"Angekettet wie ein Hund" ist in den USA eine seit August vermisste Frau aufgefunden worden. Nach Behördenangaben fanden Polizisten die 30-Jährige am Donnerstag in einem Schiffscontainer auf dem Grundstück eines registrierten Sexualstraftäters im Bundesstaat South Carolina. Der mutmaßliche Täter wurde laut Medienberichten festgenommen.


+++ 10.27 Uhr: Germanwings-Notlandung: Rauchbildung durch erhitztes Bauteil +++

Die Notlandung einer Germanwings-Maschine in Düsseldorf vor knapp einem halben Jahr ist vermutlich durch eine überhitzte Platine ausgelöst worden. Aus dem Dokument der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung geht hervor, dass bei einem solchen Bauteil im Cockpit Spuren von Hitzeentwicklung entdeckt wurden. Dies soll die Quelle für den Geruch und Rauch gewesen sein.
Es handelt sich dabei um einen sogenannten Static Converter, der zur Stromversorgung der Steckdosen hinter den Piloten dient. Der 42-jährige Pilot hatte am 16. Mai auf dem Düsseldorfer Flughafen notlanden müssen. Verletzte hatte es unter den 142 Passagieren keine gegeben. Pilot und Copilotin des Fluges von Dresden nach Düsseldorf erlitten eine leichte Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung. Nach der Landung in Düsseldorf hatten alle Insassen die Maschine über die Treppen verlassen können. Zuerst hatte die "Sächsische Zeitung" berichtet.

+++ 9.10 Uhr: ICE schleudert in Nordrhein-Westfalen Auto von Gleisen +++

Nur knapp ist ein 56-jähriger Autofahrer im nordrhein-westfälischen Emmerich der Kollision mit einem ICE der Deutschen Bahn entgangen. Wie die Polizei in Kleve mitteilt, wollte der betrunkene Mann nach einem Bahnübergang abbiegen, verschätzte sich jedoch und fuhr ins Gleisbett. "Kurze Zeit später kam der ICE 20 von Frankfurt nach Amsterdam und kollidierte mit dem Pkw", hieß es. Als der Wagen auf die Seite geschleudert wurde, hatte ihn der Mann den Angaben zufolge bereits verlassen. Verletzt wurde demnach niemand. Der ICE habe etwa 150 Meter weiter anhalten können und sei nicht mehr fahrbereit gewesen. In dem Zug befanden sich laut Polizei etwa 110 Fahrgäste, die in Bussen nach Arnheim gebracht worden seien.

+++ 9.05 Uhr: Berichte: Richter lehnt Haftbefehl gegen Terrorverdächtigen aus Berlin ab +++

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat nach Medienberichten den Erlass eines Haftbefehls gegen den am Mittwoch in Berlin festgenommenen Terrorverdächtigen abgelehnt. Der zuständige Ermittlungsrichter habe dem Antrag der Bundesanwaltschaft nicht entsprochen, berichteten "Spiegel Online" und der Rundfunk Berlin-Brandenburg unter Berufung auf den Verteidiger des Manns. Eine offizielle Bestätigung war am Morgen zunächst nicht zu erhalten.

Den Berichten zufolge kam der 27-Jährige allerdings trotzdem in Haft, weil ihn die Polizei anschließend wegen Verdachts der Urkundenfälschung einem Amtsrichter vorführen ließ. Dieser erließ demnach einen auf den Verdacht dieses Delikts gründenden Haftbefehl. Der Anwalt bezeichnete dieses Vorgehen bei "Spiegel Online" und im RBB als "Skandal".

+++ 8.50 Uhr: Bahnchef Grube legt Börsenpläne auf Eis +++

Bahnchef Rüdiger Grube will die Konzerntöchter Arriva und Schenker vorerst nicht an die Börse bringen. Der Vorstand werde dem Aufsichtsrat bei der Sitzung am 14. Dezember sagen, "dass wir auf Basis der aktuellen Einschätzung einen Börsengang nicht empfehlen können", sagte Grube der Deutschen Presse-Agentur. Hintergrund ist das Votum der Briten für einen EU-Austritt ihres Landes. Die Bahn wollte bis zu 45 Prozent ihrer britischen Tochter Arriva an die Londoner Börse bringen. Zusammen mit dem Teilverkauf der internationalen Logistiksparte Schenker sollte das 4,5 Milliarden Euro für ein groß angelegtes Investitionsprogramm einbringen.

+++ 8.41 Uhr: Konzerthalle "Bataclan" wird mit Sting-Konzert wiedereröffnet +++

Die Pariser Konzerthalle "Bataclan", die vor einem knappen Jahr von islamistischen Terroristen angegriffen worden war, wird am 12. November mit einem Konzert des britischen Sängers Sting wiedereröffnet. Das gab Sting via Twitter bekannt und bestätigte damit einen Bericht des französischen Fernsehsenders BFMTV. Alle Einnahmen sollen einem Hilfsfonds für die Opfer der Anschläge zugutekommen. Bisher hatte es geheißen, der Club solle vier Tage später mit einem Konzert des britischen Sängers Pete Doherty neu öffnen.

+++ 8.31 Uhr: Neue Waffenruhe für Aleppo in Kraft getreten +++

In der umkämpften nordsyrischen Stadt Aleppo ist am Morgen eine neue Waffenruhe in Kraft getreten. Die zehnstündige Feuerpause soll am Freitag bis 19.00 Uhr Ortszeit dauern. Das russische Militär hatte die Waffenruhe am Mittwoch einseitig verkündet. Sie soll Kämpfern der Opposition die Möglichkeit geben, den von Rebellen kontrollierten Osten Aleppos über zwei Korridore zu verlassen. Auch für Zivilisten soll es Korridore geben.

+++ 7.47 Uhr: Tarantino bekräftigt: Noch zwei Filme, dann ist Schluss +++

Der Regisseur Quentin Tarantino hat bekräftigt, dass er nur noch zwei weitere Filme drehen will. "Noch zwei, dann hör' ich auf. Boom. Erzählt's weiter", sagte er bei einer Konferenz in San Diego. Der Kultregisseur hatte zuvor seine Fans bereits mehrfach darauf eingestimmt, dass nach zehn Filmen Schluss sein wird. Die zweiteilige "Kill Bill"-Geschichte zählt er dabei als einen Film. "Als Erfolg würde ich ansehen, wenn ich hoffentlich am Ende meiner Karriere als einer der großartigsten Filmemacher angesehen werde, die je gelebt haben", betonte Tarantino. "Und darüber hinaus als großer Künstler angesehen zu werden und nicht nur als Regisseur."

Momentan arbeitet der 53-Jährige an einem Projekt über das Kino im Jahr 1970 - und es ist kein Film. "Es ist ein Kritikerprojekt, denn das Jahr ist sehr wichtig für die Entwicklung der "New Hollywood"-Bewegung."

+++ 7.44 Uhr: Brand im österreichischen Parlament +++

Im Dachbereich des österreichischen Parlaments in Wien ist ein Brand ausgebrochen. Das berichtete die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf einen Feuerwehrsprecher. Einsatzkräfte vor Ort erklärten demnach, dass sich das Feuer zunächst nicht auszubreiten schien.

+++ 7.39 Uhr: Anwalt: BGH verweigert Haftbefehl gegen Terrorverdächtigen +++

Der Bundesgerichtshof hat den beantragten Haftbefehl wegen Terrorverdachts gegen den in Berlin gefassten mutmaßlichen IS-Mann nach Angaben seines Anwalts verweigert. Der 27-Jährige bleibe aber auf Grund eines Haftbefehls des Amtsgerichts wegen Urkundenfälschung in Untersuchungshaft, sagte der Pflichtverteidiger Jonathan Burmeister "Spiegel Online". Eine Bestätigung vom BGH oder von der Bundesanwaltschaft gab es am Freitagmorgen zunächst nicht.

Die Bundesanwaltschaft verdächtigt ihn, Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu sein. Er soll einen Anschlagsauftrag gehabt haben.

+++ 7.33 Uhr: Commerzbank-Verlust geringer als erwartet +++

Der bevorstehende Radikalumbau hat die Commerzbank im dritten Quartal in die roten Zahlen gerissen. Unter dem Strich stand ein Verlust von 288 Millionen Euro, wie das Institut in Frankfurt mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte die Bank 235 Millionen Euro verdient. Hauptgrund für das Minus waren bereits angekündigte Abschreibungen in Höhe von 627 Millionen Euro im Zusammenhang mit dem geplanten Schrumpfkurs. Zudem belastete eine höhere Risikovorsorge wegen des schwierigen Geschäfts mit Schiffskrediten. Analysten hatten mit einem höheren Verlust gerechnet.

+++ 7.06 Uhr: Hilferuf: gestrandete Frau setzt in Neuseeland Insel in Brand +++

Eine gestrandete Frau hat in Neuseeland als Hilfesignal eine unbewohnte Insel in Brand gesetzt. Durch die Flammen alarmiert schickte die Polizei einen Hubschrauber zu der 5,5 Kilometer vor Auckland liegenden Insel Browns, wie sie am Freitag berichtete. Die Besatzung habe die Frau entdeckt. Ein Patrouillenboot machte sich zu ihrer Rettung auf den Weg. Wie die Frau auf die Insel kam und wieso sie dort festsaß, blieb zunächst unklar. Die psychische Verfassung der Frau werde untersucht. 

+++ 6.40 Uhr: Explosion im türkischen Diyarbakir - viele Verletzte +++

Bei einer schweren Explosion vor einem Polizeigebäude in der Kurdenhochburg Diyarbakir im Südosten der Türkei sind rund 20 Menschen verletzt worden. Die Explosionsursache war zunächst unbekannt, wie Behördenvertreter der Nachrichtenagentur AFP sagten. Die Detonation ereignete sich wenige Stunden nach der Festnahme der Chefs der prokurdischen Oppositionspartei HDP in einer Serie nächtlicher Razzien, mit denen die türkischen Behörden ihr Vorgehen gegen Kritiker von Präsident Recep Tayyip Erdogan massiv ausweiteten.

+++ 6.37 Uhr: Elf Tote bei Raketenbeschuss einer Hochzeit in Afghanistan +++

Beim Raketenbeschuss einer Hochzeit sind in der nordwestafghanischen Provinz Fariab elf Menschen getötet worden. Das sagte der Sprecher des Gouverneurspalastes, Ahmed Dschawed Bedar, am Freitag. Der Vorfall habe sich bereits am Donnerstagnachmittag ereignet. Unter den Toten seien Frauen und Kinder. Zwölf Menschen seien verletzt worden, darunter auch die Braut.

Wer die Rakete abfeuerte, blieb zunächst unklar. Provinzsprecher Bedar sagte, in der Gegend sei ein Militäreinsatz gegen radikalislamische Taliban im Gange. Provinzratsmitglied Sibchatullah Sailab sagte, das Dorf sei unter der Kontrolle der Taliban, und nun beschuldigten Taliban und Sicherheitskräfte sich gegenseitig. 

+++ 6.35 Uhr: Mann nach Bootsunfall weiter vermisst - Strömung zu stark +++

Die Suche nach einem Vermissten nach einem Bootsunfall auf der Elbe bei Hamburg kann am Freitag erst bei nachlassender Strömung fortgesetzt werden. Der 55-Jährige hatte sich zuletzt im Inneren eines Sportbootes aufgehalten, das am Donnerstagabend nach einem Zusammenstoß mit einem Binnenschiff bei Hamburg-Ochsenwerder gesunken war. Aufgrund der schwierigen Sichtverhältnisse wurde die Suche nach dem Vermissten am Abend abgebrochen. Wie ein Polizeisprecher am Freitagmorgen sagte, werde die Suche nach dem Mann erst bei nachlassender Strömung wieder aufgenommen. Dann sollen Taucher das Wrack bergen, hieß es weiter.

Allerdings sagte ein Feuerwehrsprecher bereits am Abend, dass keine Hoffnung mehr bestehe, den Mann noch lebend zu finden. Ein zweiter Mann, der nach der Kollision der beiden Boote ins Wasser fiel, konnte gerettet werden. Nach Angaben der Polizei kamen beide Boote aus Richtung Hamburg.
Warum sie kollidierten, sei noch völlig unklar. Die weiteren Ermittlungen werde die Wasserschutzpolizei übernehmen.

Unfall auf der Elbe

Nach einem Bootsunfall auf der Elbe wird ein Mann vermisst

+++ 5.24 Uhr: Chinesen kaufen Macher der "Golden Globes" für eine Milliarde Dollar +++

Die chinesische Wanda-Gruppe setzt ihre Einkaufstour in Hollywood fort: Wie der Konzern am Freitag mitteilte, hat Wanda für rund eine Milliarde Dollar (rund 900 Millionen Euro) die US-Produktionsfirma Dick Clark übernommen, die die "Golden Globes" und andere große TV-Shows für das US-Fernsehen produziert. Die Wahl passt ins Portfolio von Wanda, weil das Unternehmen, das lange vor allem im Immobiliengeschäften gewachsen ist, sich in einem großen Umbau befindet. Ziel ist es, einen der größten Unterhaltungskonzerne des Welt zu schmieden. Erst im Januar kaufte Wanda das große kalifornische Filmstudio Legendary Entertainment für 3,5 Milliarden Dollar. 

+++ 4.38 Uhr: Drei Ponys von Lastwagen getötet  +++

Auf der Autobahn 19 bei Rostock sind drei Ponys getötet worden. Die Tiere waren nach Polizeiangaben ausgebüxt und sollten eingefangen werden. Am frühen Freitagmorgen gerieten sie jedoch auf die Fahrbahn der A19, wurden von einem Lastwagen erfasst und getötet. Die Autobahn muste für mehrere Stunden teilweise gesperrt werden.

+++ 0.48 Uhr: Führende Kurden-Politiker in der Türkei festgenommen  +++

Die beiden Vorsitzenden der pro-kurdischen Partei HDP, Selahattin Demirtas und Figen Yüksekdag, sind im Zuge von Terrorermittlungen festgenommen worden. Das berichtete der staatliche türkische Sender TRT am späten Donnerstagabend. Die beiden gehören zu zahlreichen HDP-Abgeordneten im türkischen Parlament, deren Immunität im vergangenen Mai auf Betreiben des Staatspräsidenten aufgehoben worden war. Demirtas wurden den Berichten zufolge in Diyarbakir festgenommen, Yüksekdag in der Hauptstadt Ankara.

Erdogan hält die für das Sprachrohr der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK im Parlament. In den vergangenen Wochen hatte die türkische Regierung bereits in mehr als zwei Dutzend kurdischen Gemeinden die Bürgermeister durch Zwangsverwalter ersetzt.

jen/tim / DPA / AFP