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News des Tages: Eine Tote, viele Verletzte: Schwerer Unfall auf der A1 durch Hagelschauer

Erika Steinbach tritt aus CDU aus+++Trump stellt Russland Aufhebung der US-Sanktionen in Aussicht +++ US-Firma zieht Hakenkreuz-Stiefel zurück +++ Die Nachrichten des Tages.

Schwerer Unfall auf der A1: Hagel machte die Straße spiegelglatt

Schwerer Unfall auf der A1: Hagel machte die Straße spiegelglatt

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.:  

+++19.30 Uhr: Schwere Massenkarambolage auf der A1 bei Hamburg - eine Tote und mehrere Verletzte +++

Hagel und Blitzeis: Bei einer Massenkarambolage von etwa 30 Fahrzeugen auf der A1 zwischen Hamburg und Lübeck ist eine Frau ums Leben gekommen. Sechs Menschen wurden bei dem Unfall auf eisiger Straße schwer verletzt, neun weitere leicht, wie die Polizei am Abend mitteilte. Bei der Toten handle es sich um eine 73-jährige Frau aus Bremen. Mindestens 26 Autos, sowie drei Sattelzüge und zwei Kleinlastwagen seien aufeinander gefahren. Vermutlich habe es gehagelt, und dann habe sich auf der Straße eine Eisschicht gebildet, sagte der Sprecher. Am Stauende kam es später zu einem weiteren Unfall zwischen zwei Autos. Dabei wurden nach Polizeiangaben zwei Menschen verletzt.
Die Autobahn war auch nach Stunden am Abend noch gesperrt.

+++18.44 Uhr: Erika Steinbach verlässt die CDU+++

Nach mehr als vier Jahrzehnten in der CDU tritt die Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach aus der Partei aus - aus Protest gegen die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel. Die frühere Präsidentin des Bundes der Vertriebenen warf Merkel in der "Welt am Sonntag" vor, sie habe mit der Grenzöffnung im Herbst 2015 gegen geltendes Recht verstoßen: "Dass monatelang Menschen unidentifiziert mit Bussen und Zügen über die Grenze geschafft wurden, war keine Ausnahme, sondern eine gewollte Maßnahme entgegen unserer gesetzlichen Regelungen und entgegen EU-Verträgen."


+++ 15.20: Wetter: Nach "Egon" kommt "Brigitta" - und es wird klirrend kalt+++

Auf das Sturmtief "Egon" folgt zu Beginn der neuen Woche Hochdruckwetter. "Ob wir dann Sonnentage oder Hochnebel haben, entscheidet sich erst kurzfristig", erklärte der Meteorologe Christoph Hartmann vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach. Voraussichtlich wird es frostig: Hoch "Brigitta" bringt kalte Luft aus dem Osten nach Deutschland. Abseits der Küsten können die Temperaturen nachts auf minus 20 Grad sinken. Ehe die Hochdruckwetterlage zur Geltung kommt, sind am Sonntag bei wechselnder bis starker Bewölkung noch einmal weitere Schneeschauer zu erwarten, die in den Hochlagen bis zu zehn Zentimeter Neuschnee bringen können. Nur im Norden lockert es bereits auf. Auch in der Nacht zum Montag kann gebietsweise noch einmal Schnee fallen. Tagsüber ist es meist bewölkt, gelegentlich schneit es noch. Im Tagesverlauf dringen die Aufheiterungen im Norden und Westen weiter nach Süden vor. Die Temperaturen sinken unter den Gefrierpunkt, es herrscht leichter bis mäßiger Dauerfrost. Am Dienstag bleibt es tagsüber meist trocken. Es ist teils aufgelockert, teils stark bewölkt. Die Höchstwerte liegen zwischen minus acht Grad im Süden und minus ein Grad im Norden.

+++ 14.43 Uhr: Vermisster HSV-Manager - offenbar Wasserleiche in Elbe gesichtet +++ 

Drei Barkassenführer haben am Samstagmittag gleichzeitig eine Wasserleiche in der Elbe auf Höhe des Leuchtturms gemeldet. Das berichten die "Bild" und die "Mopo" übereinstimmend. Demnach rückten Polizei und Feuerwehr sofort aus. Ein Fund wurde noch nicht gemeldet. Wenige Kilometer entfernt wurde der vermisste HSV-Manager Timo Kraus vergangenen Samstag zuletzt gesehen. Die Polizei vermutet, dass er in die Elbe gestürzt und ertrunken ist.


+++ 14.25 Uhr: V-Mann soll Amri nach Berlin gefahren haben +++

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" hat ein V-Mann des Landeskriminalamtes den mutmaßlichen Attentäter des Anschlages auf einen Berliner Weihnachtsmarkt mindestens einmal in die Hauptstadt gefahren. Davon berichteten laut dem Blatt am Donnerstag Vertreter des Innenministers Thomas de Maizière in einer Telefonkonferenz mit Mitgliedern des Innenausschusses. Bekannt war demnach bereits, dass Amri bei dem LKA-Informanten mit Anschlagsplänen geprahlt und sich nach Schnellfeuergewehren erkundigt hatte. Amri selbst war nach Angaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung kein V-Mann des Landesverfassungsschutzes. "Er war kein V-Mann", sagte am Samstag ein Sprecher des Innenministeriums in Düsseldorf. Die CDU-Landtagsfraktion hatte zuvor eine entsprechende Anfrage an die Landesregierung gestellt. 

+++ 14 Uhr: Jugendliche schubsen Mann in Berlin aufs Gleisbett +++

Eine Gruppe von Jugendlichen hat in der Nacht zum Samstag am Bahnhof Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg zwei Männer angegriffen und einen von ihnen auf die Gleise geschubst. Der 26-Jährige konnte aus dem Gleisbett herausklettern, ehe ein Zug einfuhr, wie die Polizei mitteilte. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen standen der 26-Jährige und sein 27-jähriger Begleiter am Bahngleis, als ein Jugendlicher aus einer Gruppe heraus auf die beiden zu kam, die Mütze des 26-Jährigen stahl und auf die Gleise warf. Darauf angesprochen, was das solle, schlug er auf den 26-Jährigen ein. Weitere Jugendliche kamen dazu, schubsten den Mann auf die Gleise und schlugen und traten seinen Begleiter. Danach flohen sie mit der U8 in Richtung Hermannplatz. Die beiden Männer kamen zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ 13.41 Uhr: US-Patientin stirbt nach erfolgloser Behandlung mit 26 Antibiotika +++

Eine Patientin in den USA ist an einer Infektion gestorben, nachdem alle 26 zugelassenen Antibiotika keine Wirkung gezeigt hatten. Bei der Rentnerin sei ein multiresistenter Klebsiella-Pneumoniae-Keim gefunden worden, der nicht wirksam mit Antibiotika behandelt werden könne, teilte das US-Seuchenabwehrzentrum CDC mit. Derartige Bakterien machen Medizinern zunehmend Sorge, weil sie Infektionen unheilbar werden lassen. Die Frau sei letztlich an einer Blutvergiftung gestorben, teilte das CDC mit. Sie habe sich in den vergangenen Jahren oft in Indien aufgehalten und sei dort wegen eines Oberschenkelbruchs behandelt worden. Sie kam dann in ein Krankenhaus im US-Bundesstaat Nevada, wo sie im September auf der Isolierstation starb. Alle 26 in den USA zugelassenen Antibiotika hätten bei der Frau nicht geholfen.

+++ 12.49 Uhr: Kauder offen für Untersuchungsausschuss zum Fall Amri +++

Die Union kann sich vorstellen, die Vorwürfe im Fall des Attentäters vom Berliner Weihnachtsmarkt in einem Untersuchungsausschuss des Bundestages aufzuklären. Einen entsprechenden Vorschlag werde Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) seinem SPD-Kollegen Thomas Oppermann machen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Rande der Klausur der CDU-Spitze im saarländischen Perl aus Unionskreisen.

+++ 12.24 Uhr: Zwei Verdächtige nach Istanbuler Silvester-Anschlag in U-Haft +++

Zwei Wochen nach dem Terrorangriff auf eine Silvesterparty in einem Club in Istanbul ist gegen zwei Verdächtige Untersuchungshaft verhängt worden. Dabei handele es sich um Uiguren aus China, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Anadolu meldete mit Bezug auf den Staatsanwalt, die Verdächtigen seien unter anderem der "Mitgliedschaft in einer Terrororganisation" und der "Beihilfe zum vorsätzlichen Mord in 39 Fällen" angeklagt.

+++ 12.12 Uhr: CDU will Sympathiewerbung für Terror unter Strafe stellen +++

Die CDU will als Konsequenz aus dem Fall des Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri Sympathiewerbung für Terrororganisationen wie den Islamischen Staat unter Strafe stellen. Eine schärfere Überwachung für Gefährder mit Hilfe elektronischer Fußfesseln und erleichterte Voraussetzungen für die Abschiebehaft habe die Union bereits durchgesetzt, heißt es in einem Beschluss der CDU-Spitze bei ihrer Klausur im saarländischen Perl. "Zusätzlich wollen wir, dass die Sympathiewerbung für kriminelle und terroristische Vereinigungen wieder unter Strafe gestellt wird."

+++ 12.10 Uhr: Diebe brechen in Berliner Luxus-Kaufhaus KaDeWe ein +++

Rund zwei Jahre nach dem spektakulären Schmuckraub im Berliner Kaufhaus des Westens (KaDeWe) sind Unbekannte dort eingebrochen - wieder an einem Samstag, aber diesmal vor Ladenöffnung. Die Täter seien am Samstagmorgen gegen 7.00 Uhr in das Erdgeschoss des KaDeWe eingedrungen und hätten vermutlich Beute gemacht, teilte die Polizei mit. Demnach sollen sie mehrere Vitrinen eingeschlagen haben. Welche Geschäfte betroffen waren, war zunächst unklar. 

Im Erdgeschoss befinden sich unter anderem Abteilungen mit teurem Schmuck. Dort hatten am 20. Dezember 2014 fünf Räuber während des laufenden Vorweihnachtsgeschäfts zugeschlagen. Sie waren maskiert und mit Axt, Hammer sowie Machete bewaffnet in das geöffnete Kaufhaus gestürmt. Binnen 79 Sekunden erbeuteten sie Uhren und Schmuck im Wert von rund 817.000 Euro. 13 Menschen wurden verletzt, weil die Täter Reizgas versprühten. Die Beute ist bis heute verschwunden. 

Zwei der Männer wurden inzwischen wegen Beteiligung an dem Raub zu Haftstrafen von knapp sieben beziehungsweise fast drei Jahren verurteilt. Der Prozess gegen weitere mutmaßliche Täter läuft seit November am Landgericht.

+++ 11.44 Uhr: 13 Tote bei Angriff von Boko Haram in Nigeria +++

 Bei Kämpfen mit der islamistischen Terrormiliz Boko Haram sind im Nordosten Nigerias nach Armeeangaben zehn Extremisten und drei Soldaten getötet worden. Boko Haram habe am Freitag vom Ufer des Tschadsees aus einen Angriff auf Einheiten in Kangarwa im Bundesstaat Borno gestartet, teilte Heeressprecher Sani Usman mit. Die Soldaten hätten den Angriff zurückgeschlagen.

Boko Haram terrorisiert den Nordosten Nigerias seit 2009. Die sunnitischen Fundamentalisten wollen dort und in den angrenzenden Gebieten in Kamerun, Tschad und Niger einen sogenannten Gottesstaat errichten. Bei Anschlägen und Angriffen der Terrormiliz kamen seither mindestens 14 000 Menschen ums Leben. 

+++ 10.53 Uhr: Thüringer AfD-Chef Höcke kandidiert nicht für Bundestag +++

Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke will nicht für den Bundestag kandidieren. "Ich bleibe in Thüringen", sagte er der "Thüringischen Landeszeitung". Er wolle sich seiner Verantwortung gegenüber den Wählern stellen. Bei der Landtagswahl 2014 war die AfD auf 10,6 Prozent gekommen. Mit Blick auf die nächste Landtagswahl 2019 sagte Höcke: "Wir haben das Potenzial, die Landesregierung 2019 anzugreifen und das rot-rot-grüne Experiment zu beenden." Der umstrittene Landes- und Fraktionschef ist das bekannteste Gesicht der Thüringer AfD und fällt immer wieder mit populistischen Parolen auf. Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) warf ihm vor, er spreche die Originalsprache der SA der 1920er Jahre.

+++ 8.26 Uhr: Trump stellt Russland Aufhebung der US-Sanktionen in Aussicht +++

Der künftige US-Präsident Donald Trump will die kürzlich verhängten Sanktionen gegen Russland auf den Prüfstand stellen. Zwar wolle er die Strafmaßnahmen "zumindest für eine gewisse Zeit" aufrechterhalten, sagte Trump dem "Wall Street Journal". Er deutete aber an, die Sanktionen fallen zu lassen, falls Moskau strategische Ziele der USA wie den Anti-Terror-Kampf unterstützt. In dem am Freitag veröffentlichten Interview erklärte Trump zudem seine Bereitschaft, nach seiner Amtseinführung am 20. Januar Russlands Staatschef Wladimir Putin zu treffen.

Der scheidende US-Präsident Barack Obama hatte als Reaktion auf die Hacker-Angriffe während des US-Präsidentschaftswahlkampfs eine Reihe von Sanktionen gegen Russland erlassen. Die US-Geheimdienste werfen Moskau eine Cyber-Kampagne zugunsten von Trump vor. Der Republikaner, der engere Beziehungen zum Kreml anstrebt, hatte die Erkenntnisse zunächst in Frage gestellt. Am Mittwoch erklärte er aber, auch er vermute Russland hinter den Hacker-Angriffen. Eine Beeinflussung der Wahl schließt Trump aber aus.

+++ 6.04 Uhr: Pilot bei Flugshow für Kinder tödlich abgestürzt +++

Bei einer Flugshow am nationalen Kindertag Thailands ist ein Kampfjet mit seinem Piloten an Bord abgestürzt. Vor den Augen der Kinder starb der Pilot in einer gewaltigen Explosion in der Nähe des Stützpunkts Hatyai in der Provinz Songkhla im Süden des Landes, wie die Medien am Samstag berichteten. Das thailändische Militär hatte den schwedischen Gripen-Jet erst vor kurzem gekauft und in Dienst gestellt. Die Unfallursache sei noch unklar, wurde Luftwaffensprecher Pongsak Semachai zitiert.

+++ 5.33 Uhr: US-Firma zieht Hakenkreuz-Stiefel zurück +++

Ein Schuh-Unternehmen in den USA hat ein Modell seiner Arbeitsstiefel vom Markt genommen, weil deren Sohlen Hakenkreuz-Abdrücke am Boden hinterlassen. Die Gestaltung der Sohle sei "nicht beabsichtigt" gewesen und beruhe auf einem "Fehler des Herstellers in China", teilte die in Kalifornien ansässige Firma Conal International Trading mit. Die Firma lehne Hass und Diskriminierung in jeglicher Form ab und entschuldige sich bei allen, die sich durch den Hakenkreuz-Abdruck beleidigt fühlten. Ein Käufer hatte Anfang der Woche ein Foto des politisch fragwürdigen Sohlenabdrucks ins Internet gestellt; es wurde mehr als drei Millionen Mal angeklickt und löste eine Flut von Kommentaren aus - viele davon mit Spott und Häme für den Hersteller. Die Stiefel wurden auch über den Internet-Versand Amazon verkauft, er nahm sie am Donnerstag aus dem Angebot.


+++ 5.08 Uhr: Ratingagentur Moody's zahlt hohe Strafe für Fehlbewertung von Immobilienpapieren +++

Die US-Ratingagentur Moody's muss wegen übermäßig positiver Bewertungen riskanter Immobilienpapiere vor der Weltfinanzkrise 2008 eine hohe Strafe zahlen: In Verhandlungen mit dem US-Justizministerium und 21 Bundesstaaten einigte sich Moody's auf eine Vergleichszahlung in Höhe von 864 Millionen Dollar (813 Millionen Euro), wie das Ministerium in Washington mitteilte. Das Justizministerium hatte der Agentur vorgeworfen, hochriskante Wertpapiere, die zum Teil mit faulen Immobilienkrediten besichert waren, viel zu positiv bewertet zu haben. Damit seien Kunden zum Kauf der Papiere verleitet worden, deren hohes Risiko ihnen nicht bewusst gewesen sei. Derartige Immobilienpapiere standen im Zentrum der Entwicklung, die 2008 zur Weltfinanzkrise führte.

+++ 4.09 Uhr: Lammert warnt vor Manipulationen im Bundestagswahlkampf +++

Bundestagspräsident Norbert Lammert hat die Parteien aufgerufen, sich gegen Manipulationsversuche im Bundestagswahlkampf zu wappnen. "Wir sollten erheblichen technischen und finanziellen Aufwand betreiben, um uns davor zu schützen", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Was technisch möglich ist, findet auch statt. (...) Niemand darf sich der Illusion hingeben, in Deutschland würde so etwas aus purem Anstand unterbleiben", warnte Lammert. "Wir müssen uns auf die Verbreitung und gezielte Nutzung von erfundenen Meldungen für politische Zwecke einstellen - und entsprechende Vorkehrungen treffen." Der Verzicht auf die Verbreitung von Falschmeldungen im Internet sollte von allen Anhängern der Parteien und Kandidaten als Mindestanstandsgebot im Wahlkampf begriffen werden, sagte der Bundestagspräsident.

+++ 3.24 Uhr: US-Senat startet eigene Untersuchung zu Russlands Wahlkampf-Einmischung +++

Der Geheimdienstausschuss des US-Senats hat eine eigene Untersuchung zu den Vorwürfen russischer Einflussnahme auf den Präsidentschaftswahlkampf angekündigt. Die Erkenntnisse der US-Geheimdienst zu russischen Hackerangriffen und Medienmanipulationen in den USA seien "Anlass zu tiefer Sorge", erklärte der Ausschuss in Washington. Es sei nun "entscheidend, einen vollständigen Überblick über das Ausmaß der russischen Geheimdienstaktivitäten in den USA zu bekommen". Die Untersuchung wird in dem Ausschuss überparteilich von Republikanern und Demokraten unterstützt. Die Senatoren haben dabei das Recht, Vertreter der scheidenden Regierung von Barack Obama und der künftigen Regierung von Donald Trump zur Aussage vorzuladen.

+++ 2.53 Uhr: Polizisten nehmen in Spanien und Ungarn fünf mutmaßliche IS-Anhänger fest +++

In Spanien und Ungarn sind fünf mutmaßliche Dschihadisten mit möglichen Verbindungen zur Miliz Islamischer Staat (IS) festgenommen worden. Das spanische Innenministerium gab die Festnahme eines Marokkaners bekannt, der möglicherweise "Aktivitäten" für den IS geplant haben könnte. Der in Figueras festgenommene Mann habe niederländische Papiere gehabt; die Ergreifung sei auch auf Hinweise niederländischer Geheimdienste hin erfolgt. Zudem nahm die Polizei in der spanischen Enklave Ceuta in Nordafrika zwei Männer fest, die "ein sehr hohes Maß an Entschlossenheit zur Ausführung terroristischer Aktivitäten" gezeigt hätten, erklärte das Innenministerium in Madrid. Bei der Razzia gegen die mutmaßlichen IS-Anhänger seien eine Schusswaffe und drei Messer sichergestellt worden.

+++ 2.14 Uhr: Bericht: Viele Fördermittel des Bundes bleiben ungenutzt liegen +++

Die Fördermitteln aus manchen Investitionsprogrammen des Bundes wecken offenbar nur mäßiges Interesse: Von insgesamt 1,8 Milliarden Euro bereitstehender Fördergelder aus unterschiedlichen Töpfen sei 2016 knapp eine Milliarde Euro übrig geblieben, berichtete die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" unter Berufung auf eine Auflistung aus dem Bundesfinanzministerium. So habe etwa Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU) für den Ausbau des flächendeckenden Breitbandnetzes 400 Millionen Euro zur Verfügung gehabt, abgeflossen seien davon im Vorjahr aber nur 3,8 Millionen Euro, berichtete die Zeitung. Das Landwirtschaftsministerium von Bundesminister Christian Schmidt (CSU) habe in dem Zeitraum für präventiven Hochwasserschutz 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, lediglich knapp 39 Millionen seien genutzt worden.

+++ 0.18 Uhr: Koalition will schärfer gegen Hasskommentare in sozialen Netzwerken vorgehen +++

Die Regierungskoalition hat sich auf ein verschärftes Vorgehen gegen Hasskommentare und Falschmeldungen in sozialen Medien verständigt. Die Koalition wolle durchsetzen, dass Facebook, Twitter und andere Plattformen leicht zugängliche Beschwerdestellen vorhalten und innerhalb von 24 Stunden reagieren  - sonst drohe ihnen eine empfindliche Strafzahlung, berichtete die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post". Dies hätten Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) und Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) verabredet. "Das Bußgeld muss wirken und im Zweifel auch weh tun", sagte Kauder der Zeitung. Facebook und andere Plattformen seien ihren gesetzlichen Verpflichtungen in Deutschland zu wenig nachgekommen, wenn es darum gehe, Hasskommentar und gefälschte Nachrichten mit verleumderischem Charakter zu löschen. Deshalb müsse nachjustiert und die Einhaltung klarer Fristen verlangt werden.

fin/kg / DPA