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Tag im Ticker: Suche nach Nazi-Goldzug wird live im Netz übertragen

Mönch zwingt Jungen zum Oralsex +++ Razzien gegen Islamismus in Nordrhein-Westfalen +++ Union will Sicherheitsgesetze massiv verschärfen +++ Die Nachrichten des Tages im Überblick.

Goldzug

Ein Museumsschacht in Walbrzych: Ganz in der Nähe vermuten die Schatzsucher den Nazi-Goldzug

Lesen Sie hier die Nachrichten des Tages im Überblick:

+++ 20.55 Uhr: US-Gericht verhängt Todesstrafe für Serienmörder in Los Angeles +++

Ein Gericht im US-Bundesstaat Kalifornien hat die Todesstrafe für einen Serienmörder verhängt, der als "Grim Sleeper" bekannt ist. Die Richterin Kathleen Kennedy folgte mit ihrem Urteil am Mittwoch der Empfehlung von Geschworenen, die sich Anfang Juni für die Hinrichtung des Mannes ausgesprochen hatten. Im Mai war der 63-Jährige wegen der Ermordung von neun Frauen und eines 15-jährigen Mädchens schuldig gesprochen worden.

Die Richterin wandte sich bei der Verkündung des Strafmaßes an den Täter. Er habe "monströse Morde" begangen, sagte Kennedy. Auch Verwandte der Opfer ergriffen das Wort und sprachen über ihren schmerzlichen Verlust.

+++ 20.45 Uhr: Mindestens acht Tote bei PKK-Anschlägen in der Türkei +++

Bei zwei der PKK zugeschriebenen Bombenanschlägen im Südosten der Türkei sind nach Angaben aus Sicherheitskreisen mindestens sieben Zivilisten und ein Polizist getötet worden. Die Anschläge ereigneten sich demnach nahezu zeitgleich in Diyarbakir und in der Ortschaft Kiziltepe. Demnach tötete eine Autobombe im Zentrum von Diyarbakir fünf Menschen. Bei der Explosion im weiter südlich gelegenen Kiziltepe seien drei Menschen getötet worden, unter ihnen ein Polizist. Laut der Nachrichtenagentur Dogan erfolgten beide Explosionen, als Polizeifahrzeuge vorbeifuhren. Laut dem Sender NTV wurden in Kiziltepe 25 Menschen verletzt, in Diyarbakir habe es 13 Verletzte gegeben.

Erst am Mittwochmorgen waren in der Südosttürkei fünf türkische Soldaten getötet und acht weitere verletzt worden, als PKK-Kämpfer bei der Vorbeifahrt eines Militärkonvois in Uludere nahe der Grenze zum Irak einen Sprengsatz zündeten.

+++ 20.37 Uhr: Frau bei Polizeiübung in Florida erschossen +++

Bei einer Polizeiübung im US-Bundesstaat Florida ist eine Frau versehentlich von einem Polizisten erschossen worden. Die 73 Jahre alte Bibliothekarin hatte am Dienstagabend mit mehreren anderen Bürgern in der Stadt Punta Gorda an der Simulation teilgenommen. Während der ersten Runde eines Rollenspiels habe der Polizist irrtümlicherweise scharf geschossen, sagte Polizeichef Tom Lewis. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Dort konnte aber nur noch ihr Tod festgestellt werden. Lewis sprach von einem Unfall. Die Sicherheitsbehörden ermitteln, wie es dazu kommen konnte. Der Polizist wurde vorübergehend vom Dienst suspendiert.

+++ 20:16 Uhr: Russland kündigt täglich dreistündige Feuerpause in Aleppo an +++

Das russische Militär hat eine tägliche dreistündige Feuerpause rund um die umkämpfte nordsyrische Großstadt Aleppo ab Donnerstag angekündigt. Dadurch solle der Zugang von humanitärer Hilfe ermöglicht werden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Der UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien sagte Journalisten in New York, eine dreistündige Feuerpause am Tag sei angesichts der humanitären Notlage im umkämpften Aleppo nicht ausreichend.

+++ 17.50 Uhr: Deutsche nicht mehr unter den ersten drei EU-Nettozahlern +++

Die Deutschen stehen in der Rangliste der EU-Nettozahler nur noch auf Platz vier. Wie aus Angaben der EU-Kommission hervorgeht, zahlte jeder Bundesbürger 2015 im Schnitt 176 Euro in den Gemeinschaftshaushalt ein. An der Spitze standen die Schweden (226 Euro), gefolgt von den Niederländern (219 Euro) und den Briten (178 Euro). 2014 hatten die Deutschen mit einem Pro-Kopf-Beitrag von 192 Euro noch Platz drei belegt.
Die Rangliste der Netto-Empfänger führten im vergangenen Jahr die Slowaken an. Sie erhielten rein rechnerisch 571 Euro pro Kopf aus dem Gemeinschaftshaushalt. Dahinter folgten die Tschechen (541 Euro), die Ungarn (471) und dann die Griechen (456).
Eine etwas andere Reihenfolge ergibt sich bei der Betrachtung der Gesamtzahlungen pro Land. Dieses Klassement führte weiter Deutschland mit einem Netto-Beitrag in Höhe von 14,3 Milliarden Euro an. Es folgten Großbritannien (11,5 Mrd Euro) und dann Frankreich (5,5 Mrd Euro).

+++ 17.31 Uhr: Russland wirft Ukraine versuchte Anschläge auf der Krim vor +++

Russland hat dem Nachbarn Ukraine den Versuch von Anschlägen auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim vorgeworfen. Bei drei bewaffneten Zusammenstößen mit Saboteuren seien ein Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB und ein Soldat getötet worden, teilte der FSB in Moskau mit. Mehrere ukrainische und russische Staatsbürger seien festgenommen worden.

Das Verteidigungsministerium in Kiew wies jede Beteiligung an den angeblichen Vorfällen zurück. Die Vorwürfe seien "der Versuch, die Umgruppierungen und das aggressive Vorgehen der Militäreinheiten der Russischen Föderation auf der Halbinsel zu rechtfertigen". Ebenso haltlos seien Moskauer Vorwürfe, dass die Krim vom ukrainischen Festland aus beschossen worden sei. Verteidigungsminister Stepan Poltorak nannte die russischen Behauptungen eine Provokation. Unabhängige Berichte zu den angeblichen Vorfällen gab es nicht.

+++ 17.15 Uhr: Zoll in Belgien beschlagnahmt 1,7 Tonne Kokain +++

Unter einer Ladung Bananen hat der belgische Zoll 1500 Päckchen mit insgesamt 1,7 Tonnen Kokain entdeckt. Das Rauschgift fiel bei einer Routinekontrolle in der Hafenstadt Antwerpen auf, wie die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Finanzbehörden meldete. Die Ladung stammte demnach aus Kolumbien. Gefunden wurden die Drogen schon vergangene Woche.

Details wollte ein Sprecher der Finanzbehörde SPF auf Nachfrage zunächst nicht nennen. Im Juni waren in Antwerpen schon einmal fast zwei Tonnen Kokain beschlagnahmt worden. Ein Kilo Kokain kostet nach Angaben von Experten auf dem Schwarzmarkt rund 75.000 Euro. Der jetzige Fund hatte also Millionenwert.

+++ 17.00 Uhr: Suche nach Nazi-Goldzug in Polen wird live im Netz übertragen +++

Mit Spekulationen um vergrabenes Nazi-Gold versetzten sie Polen in Schatzfieber: Ab nächster Woche (16. August) wollen die Hobbyhistoriker Piotr Koper und Andreas Richter dem Rätsel um einen angeblichen deutschen Panzerzug aus dem Zweiten Weltkrieg auf den Grund gehen.

Schaulustige können die spektakuläre Aktion im niederschlesischen Walbrzych in Echtzeit verfolgen. "Es wird einen Livestream geben", sagte Christel Focken, Sprecherin der Schatzsucher. Infos werde es auf der Webseite und bei Facebook geben. Mit ersten Ergebnissen rechnet das etwa 35-köpfige Team innerhalb von zwei Tagen nach Grabungsbeginn.

+++ 16.40 Uhr: Sieben Jahre Haft für Ex-Klosterbruder wegen Missbrauchs von Schüler +++

Ein früherer Religionslehrer und Mönch des Benediktinerklosters Ettal ist vom Münchner Landgericht wegen Kindesmissbrauchs zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. In die Gesamtstrafe wurde ein Urteil vom vergangenen Jahr wegen gleicher Delikte einbezogen. Der Angeklagte hatte in dem neuen Fall gestanden, sich 2004 und 2005 an einem damals 13 Jahre alten Schüler bis hin zum Oralverkehr vergangen zu haben. Dafür forderte die Staatsanwaltschaft neun Jahre Haft. Die Verteidigung plädierte auf einen Schuldspruch wegen minder schweren Kindesmissbrauchs.

Im Zuge der Aufdeckung von Sex-Skandalen an mehreren überwiegend geistlichen Internaten war auch der 46-Jährige ins Visier der Ermittler geraten. Der damalige Klosterbruder war 2005 auf Grund von Schüler-Beschwerden wegen seines "distanzlosen" Umgangs mit seinen Zöglingen als Lehrer abgelöst worden. Er wurde inzwischen vom Vatikan des Priesteramtes enthoben und aus dem Kloster ausgeschlossen.

+++ 13.30 Uhr: Steinmeier wird beim Gedanken an einen Präsidenten Trump "echt bange" +++

Das Auswärtige Amt hat den US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump erneut scharf kritisiert. Außenminister Frank-Walter Steinmeier sei der Meinung, dass einem bei den Aussagen Trumps "echt bange" um die Entwicklung dieser Welt im Fall eines Wahlsiegs des Milliardärs werden müsse, sagte die stellvertretende Ministeriumssprecherin Sawsan Chebli am Mittwoch in Berlin. Steinmeier sei im US-Wahlkampf nicht neutral. Der Minister selbst hatte Trump in der vergangenen Woche bei einer Wahlkampfveranstaltung in Rostock als "Hassprediger" bezeichnet. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dagegen mehrfach betont, sie wolle sich nicht in den US-Wahlkampf einmischen.

+++ 12.45 Uhr: Mann in Dinslakener Flüchtlingsheim offenbar unter Terrorverdacht festgenommen +++

Nach der Festnahme eines mutmaßlichen Islamisten in Rheinland-Pfalz hat die Polizei am Mittwoch im nordrhein-westfälischen Dinslaken einen zweiten Verdächtigen festgesetzt. Beide Festnahmen stünden im Zusammenhang, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Wegen der noch laufenden Ermittlungen könnten "weitere Einzelheiten derzeit nicht mitgeteilt werden", hieß es in der Erklärung. Laut "Rheinischer Post" soll der 24-jährige mutmaßliche Islamist, der in Mutterstadt festgenommen worden war, zeitweise in der gleichen Flüchtlingsunterkunft in Dinslaken gewohnt haben, wie der am Mittwoch Festgenommene. Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft nicht. 

+++ 12.10 Uhr: Vater lässt Zehnjährigen ans Steuer - zwei Verletzte +++

Weil sein Vater ihn ans Steuer gelassen hat, hat ein Zehnjähriger in Mannheim einen Unfall mit zwei Verletzten verursacht. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte der 55-Jährige dem Kind am Dienstagabend auf dem Parkplatz eines Möbelhauses den Schlüssel in die Hand gedrückt. Der Junge fuhr daraufhin vorwärts gegen ein geparktes Auto, in dem eine 44-Jährige und ihre Beifahrerin saßen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide leicht verletzt. Der Vater des Kindes muss sich nun wegen Ermächtigen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis und damit verbundener fahrlässiger Körperverletzung verantworten.

+++ 11.45: Drei Tote bei Bränden auf Madeira +++

Die Lage auf der portugiesischen Urlauberinsel Madeira, wo seit Montag mehrere Waldbrände wüten, hat sich gefährlich zugespitzt. Die Brände erreichten in der Nacht zum Mittwoch das Zentrum der Insel-Hauptstadt Funchal, drei Menschen kamen nach Angaben der Behörden in ihren brennenden Häusern ums Leben. Rund tausend Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, darunter auch Touristen. Die Brände waren am Montagabend auf den Hügeln nahe Funchal ausgebrochen. Angefacht von starken Winden, breiteten sie sich am Dienstagabend plötzlich rasend schnell weiter aus. Mindestens ein Hotel wurde von den Flammen erfasst, mehrere weitere Häuser brannten komplett nieder.

+++ 11.15 Uhr: Aggressive Stimmung auf Deutschlands Straßen +++

Mehr als jeder dritte Autofahrer ist nach einer neuen Umfrage in aggressiver Stimmung auf Deutschlands Straßen unterwegs. Rund die Hälfte der Bundesbürger fühlt sich im Straßenverkehr gestresst und nervös, heißt es in der repräsentativen Studie der Unfallforscher der Versicherer, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. 

+++ 10.58 Uhr: Razzia bei drei mutmaßlichen Unterstützern des IS +++

Die am Morgen durchgeführten Razzien in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen haben sich der Polizei zufolge gegen drei mutmaßliche Unterstützer der Terrororganisation "Islamischer Staat" gerichtet. Die Durchsuchungen erfolgten auf Veranlassung des Generalbundesanwalts. Die drei Beschuldigten seien verdächtig, seit Januar 2015 und Juli 2015 um Mitglieder und Unterstützer für den IS geworben zu haben, sagte ein Sprecherin der Behörde in Karlsruhe. Einer der mutmaßlichen Islamisten soll darüber hinaus die Terrororganisation finanziell und logistisch unterstützt haben. Festnahmen habe es keine gegeben, teilte die Bundesanwaltschaft mit. 

+++ 10.28 Uhr: Zwölf Neugeborene bei Krankenhausbrand in Bagdad getötet +++

Bei einem Brand in einem Krankenhaus in der iraksichen Hauptstadt Bagdad sind mindestens zwölf Neugeborene getötet worden. Das Feuer sei auf der Entbidnungsstation der Al-Jarmuk Klinik im Zentrum der Stadt ausgebrochen, sagte der Sprecher des irakischen Gesundheitsministeriums am Mittwoch. Die Flammen seien mitterweile gelöscht. 29 Frauen und neun Babys konnten demnach aus dem Gebäude gerettet werden. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Brand durch einen Kurzschluss ausgelöst.

+++ 9.08 Uhr: Mann verprügelt Freundin und wirft sie auf Zuggleise +++

Ein 25-Jähriger hat an einem Bahnhof in Baden-Württemberg seine Freundin verprügelt und sie dann auf die Gleise geworfen. Zeugen retteten die 32-Jährige am Dienstagabend in Friesenheim im Ortenaukreis, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Das Paar hatte sich gestritten. Nach Darstellung der Polizei attackierte der 25-Jährige die Frau mit Fäusten und trat auf sie ein, als sie bereits am Boden lag. Danach soll er sie in das Gleisbett geworfen haben. Nach der Rettung der Frau gingen beide gemeinsam nach Hause, wo die alarmierte Polizei sie antraf. Wie die Ermittler erläuterten, waren mehrere Beamte nötig, um den 25-Jährigen festzunehmen, da sich der Mann aggressiv verhielt.

+++ 8.29 Uhr: Razzien gegen Islamismus in Nordrhein-Westfalen +++

In mehreren Städten Nordrhein-Westfalens sind am Mittwochmorgen Razzien angelaufen, die sich offensichtlich gegen Verdächtige mit islamistischem Hintergrund richten. Ein Sprecher der Polizei bestätigen die Durchsuchungen, nannten aber keine Einzelheiten. Die Razzien seien von der Bundesanwaltschaft veranlasst worden. Von dieser Seite war zunächst keine Bestätigung zu erhalten.

+++ 7.10 Uhr: Brasiliens Senat eröffnet Amtsenthebungsverfahren gegen Rousseff +++

Der brasilianische Senat hat mit breiter Mehrheit das Amtsenthebungsverfahren gegen Präsidentin Dilma Rousseff angenommen. Nach einer fast 17-stündigen Sitzung bewilligte der Senat am frühen Mittwoch mit 59 zu 21 Stimmen das Verfahren gegen die derzeit suspendierte Staatschefin. Die Parlamentarier bestätigten so das Gutachten einer Sonderkommission, die vor einer Woche die Anklage gegen Rousseff wegen Haushaltstricksereien unterstützt hatte.

+++ 6.45 Uhr: Innenminister der Union wollen Sicherheitsgesetze massiv verschärfen +++

Mit massiven Gesetzesverschärfungen wollen die Innenminister von CDU und CSU die Behörden zu einer robusteren Abwehr von Extremismus und Terrorismus rüsten. Die geplanten Maßnahmen reichten von der Aufstockung der Polizeikräfte über ein Burka-Verbot und die strengere Kontrolle von Moschee-Finanzen bis hin zur Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft, berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwochsausgaben). Damit wollten die Unionsminister Konsequenzen aus den jüngsten Anschlägen ziehen.

Gebündelt werden sollten die Vorschläge in einer "Berliner Erklärung", die Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) bei einem Treffen mit seinen Unionskollegen aus den Ländern in der kommenden Woche verabschieden wolle, berichtete das Redaktionsnetzwerk. 

+++ 6.33 Uhr: 22 Verletzte bei Feuer in Flüchtlingsunterkunft in Hessen +++

Bei einem Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft sind im hessischen Witzenhausen (Werra-Meißner-Kreis) 22 Bewohner leicht verletzt worden. Der Brand sei in der Nacht zum Mittwoch aus noch ungeklärter Ursache im Keller des Hauses ausgebrochen, teilte die Polizei in Kassel mit. Die meisten der 23 Hausbewohner hatten das Gebäude beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr bereits verlassen. Die Flammen konnten schnell gelöscht werden. Die Ermittlungen zur Brandursache sollten am Mittwoch beginnen, wie ein Polizeisprecher sagte.

+++ 6.01 Uhr: Rund 200 Hinweise im Fall Peggy - aber keine heiße Spur +++

Im mysteriösen Fall Peggy haben die Ermittler seit dem Knochenfund vor gut einem Monat rund 200 Hinweise erhalten. Eine heiße Spur sei aber bislang nicht darunter, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel. Erkenntnisse vom Fundort der Skelettteile würden auch mit früheren Ermittlungen abgeglichen. Peggys Verschwinden ist einer der größten ungelösten Kriminalfälle in Bayern. Die neunjährige Schülerin aus Lichtenberg (Landkreis Hof) war am 7. Mai 2001 nicht von der Schule nach Hause gekommen. Wochenlange Suchaktionen blieben erfolglos. Erst Anfang Juli 2016 - also mehr als 15 Jahre später - fand ein Pilzsammler in einem Wald im Grenzgebiet zwischen Thüringen und Oberfranken Knochen von Peggy. 

car / AFP / DPA