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Mutmaßlicher Lkw-Anschlag: Polizei hat den Angreifer

Schock in Stockholm: Ein Lastwagen ist in der Innenstadt der schwedischen Metropole in ein Kaufhaus gerast. Vier Menschen starben, zwölf wurden verletzt. Die Ereignisse in Stockholm in der stern-Chronik.

Rettungskräfte kümmern sich nach dem Lkw-Anschlag im Zentrum von Stockholm um eine verletzte Person

Rettungskräfte kümmern sich in der Innenstadt von Stockholm um ein Opfer. Ein Lastwagen ist in der Stockholmer Königinstraße in eine Menschenmenge und dann in ein Kaufhaus gerast.

Ein Lastwagen war am Freitagnachmittag in einer großen Einkaufsstraße der schwedischen Hauptstadt zunächst in eine Menschenmenge und dann in ein Kaufhaus gerast. Es gab mehrere Tote und viele Verletzte, ein Mann wurde fesrgenommen.

Die Ereignisse in Stockholm in der stern-Chronik:

+++ 8.13 Uhr: Polizei: Festgenommener steuerte Lkw bei Anschlag in Stockholm +++

Die schwedische Polizei geht nach eigenen Angaben davon aus, dass bei dem Lkw-Anschlag in Stockholm der unter Terrorverdacht festgenommene Mann den Lastwagen steuerte. "Wir haben den Verdacht, dass der Mann, der festgenommen wurde, der Angreifer ist", sagte Polizeisprecher Lars Byström der Nachrichtenagentur AFP. Nach dem Anschlag vom Freitag mit vier Toten und 15 Verletzten waren insgesamt zwei Männer festgenommen worden.

+++ 23.17 Uhr: USA verurteilen mutmaßlichen Anschlag in Schweden scharf +++

Die USA verurteilen den mutmaßlichen Terroranschlag in Schweden scharf. Der Sprecher des Außenministeriums, Mark Toner, spricht den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus. "Solche Angriffe sollen die Saat der Angst säen, aber in Wirklichkeit bestärken sie uns nur in unserer gemeinsamen Entschlossenheit, den Terrorismus weltweit zu bekämpfen", sagt er. Die USA stünden bereit, der schwedischen Regierung Hilfe bei den Ermittlungen anzubieten.

+++ 22.34 Uhr: Löfven legt Rosen am Anschlagsort in Stockholm nieder +++

Der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven besucht den Anschlagsort in Stockholm. Im schwedischen Fernsehen ist zu sehen, wie er in der großen Einkaufsstraße im Zentrum der Stadt Rosen niederlegt. 

+++ 22.10 Uhr: Löfven: "Können nicht garantieren, dass das nicht wieder passiert" +++

Anschläge wie der in Stockholm lassen sich nach Angaben des schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven auch künftig nicht sicher vermeiden. "Wir werden immer alles tun, was in unserer Macht steht, um Schweden zu beschützen. Aber wir können nicht garantieren, dass das nicht wieder passiert", sagt er auf einer Pressekonferenz. Die Regierung werde unermüdlich für die Sicherheit der Menschen arbeiten. "Die Unruhe ist berechtigt, ich kann sie voll und ganz verstehen. Aber wir haben eine sehr kompetente Polizei und Sicherheitspolizei. Und wir tun alles, um zu sichern, dass die Menschen sicher sind", sagt Löfven.

+++ 21.51 Uhr: Schweden verstärkt nach möglichem Terroranschlag Grenzkontrollen +++

Die schwedische Regierung verstärkt die Grenzkontrollen des Landes. "Wir haben heute Abend beschlossen, die Grenzkontrollen zu verstärken", sagt Ministerpräsident Stefan Löfven auf einer Pressekonferenz. "Ihr könnt nicht über unser Leben bestimmen. Ihr werdet niemals gewinnen", sagt er an Terroristen gerichtet.

+++ 21.48 Uhr: Festgenommener Mann war nicht der Fahrer - gab es Komplizen? +++

Der Mann, der am Abend in einem Vorort von Stockholm festgenommen wurde, ist nach neuen Angaben der Polizei nicht derjenige, der den Lkw gesteuert habe. Er könne jedoch Komplizen gehabt haben. 

+++ 21.34 Uhr: Festgenommener Mann verhielt sich "auffällig" +++

Die schwedische Polizei hat den festgenommenen Mann identifiziert. Das bestätigt ein Sprecher auf einer Pressekonferenz. Die Person stimme mit dem Mann überein, der auf einem Bild unweit des Tatorts aufgetaucht war. 

Der Mann habe sich in einem Laden auffällig verhalten. Deshalb sei eine Polizeistreife auf ihn aufmerksam geworden und habe ihn festgenommen. Ob es sich um den Täter handelt, ist noch unklar.

+++ 21.27 Uhr: Stockholmer Polizei spricht von "Arbeitshypothese einer Terrortat" +++

Die Polizei geht inzwischen von einem Terroranschlag aus. Das bestätigt ein Sprecher auf einer Pressekonferenz. "Wir haben eine Arbeitshypothese, dass das hier eine Terrortat ist", sagt Sprecher Stefan Hector. Ein weiterer Sprecher sagt: "Wir haben eine Anzahl von Personen kontrolliert, die interessant waren, und vor einer Weile eine Person festgenommen, an der wir besonders interessiert sind."

+++ 20.54 Uhr: Korrektur der Opferzahlen: Vier Tote und zwölf Verletzte +++

Die Polizei spricht inzwischen von vier Todesopfern und zwölf Verletzten in Stockholm. Damit bestätigt sie die Zahlen der Nachrichtenagentur TT, auf die sich mehrere schwedische Medien berufen hatten.

+++ 20.33 Uhr: Verdächtiger festgenommen +++

Die Polizei hat einen Mann nördlich von Stockholm festgenommen. Die Beamten bestätigen am Abend einen entsprechenden Bericht der schwedischen Boulevardzeitung "Aftonbladet". Die hatte sich auf "mehrere Quellen" bezogen, nach denen sich der Mann zu dem Angriff bekannt haben soll. 

+++ 20.32 Uhr: Ein Todesopfer und 15 Verletzte in Stockholm +++

Bei dem Anschlag in der Stockholmer Innenstadt ist ein Mensch getötet worden. 15 weitere wurden nach Angaben der schwedischen Gesundheitsbehörden zum Teil schwer verletzt, darunter mehrere Kinder.

+++ 19.51 Uhr: Polizei leitet Terror-Untersuchungen ein +++

Nach dem mutmaßlichen Lkw-Attentat in Stockholm mit mehreren Toten hat die schwedische Polizei Untersuchungen wegen des Verdachts auf Terror eingeleitet. Die Ermittler befragten am Nachmittag zwei Zeugen auf der Polizeiwache. "Sie werden zum jetzigen Zeitpunkt keines Verbrechens verdächtigt", teilt die Polizei mit. Die Ermittler erhofften sich aber nützliche Informationen von ihnen. Nach einer weiteren Person, die zum Tatzeitpunkt am Tatort gesehen worden sein soll, sucht die Polizei mit mehreren Bildern. "Er ist interessant für unsere Ermittlungen." Der Täter ist noch auf freiem Fuß, die Zahl der Toten und Verletzten weiter unklar.

+++ 19.36 Uhr: Zugverkehr im Stadtzentrum bleibt stillgelegt +++

Züge von und nach Stockholm werden frühestens am Samstagmorgen ihren Betrieb wieder aufnehmen. "Der Zugverkehr von und nach Stockholm ist den Rest des Tages eingestellt", sagte der Sprecher der Schwedischen Staatsbahnen, Stephan Rye, nach Angaben der öffentlich-rechtlichen Fernsehgesellschaft Sveriges Television AB (ST).

Der Flugverkehr läuft hingegen nach dem mutmaßlichen Anschlag ohne Einschränkungen weiter. Der Pressechef des staatlichen Unternehmens für Luftverkehrsinfrastruktur, Swedavia, berichtete ST, dass an den städtischen Flughäfen Arlanda und Bromma alles planmäßig ablaufe, lediglich die Polizeipräsenz sei dort erhöht worden. 

+++ 18.59 Uhr: Stadt Stockholm öffnet nach Anschlag Gebäude für Bürger +++

Die Stadt Stockholm hat öffentliche Gebäude für Bürger geöffnet, die aufgrund von Verkehrsbehinderungen nicht mehr nach Hause kommen können. Das meldeten die Stadt und der schwedische Kriseninformationsdienst "Krisinformation". Mehrere öffentliche Gebäude in der Hauptstadt wie eine Schule stünden den Bürgern am Abend offen. Wegen des mutmaßlichen Anschlags ist der Verkehr von U-Bahnen, Bussen und Zügen im Zentrum Medienberichten zufolge stillgelegt worden.

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Das ist das zweite Bild, mit dem die Polizei nach dem Mann im Zusammenhang mit den Anschlag sucht


+++ 18.42 Uhr: Lastwagen stammt von Brauerei +++

Der Lastwagen, der in Stockholm in eine Menschenmenge gefahren worden ist, stammt Medienberichten zufolge von einer Brauerei. Ein Sprecher der Brauerei Spendrups sagte dem schwedischen Radio, der Fahrer habe gerade ein Restaurant in der Drottninggatan im Zentrum der schwedischen Hauptstadt beliefern wollen. Er habe hinten am Laster gestanden, um ihn aufzuschließen, als ein Maskierter vorne in die Fahrerkabine gesprungen und mit dem Wagen weggefahren sei. Der Brauerei-Fahrer habe versucht, den Mann zu stoppen, wurde dabei angefahren, habe aber keine ernsten Verletzungen erlitten. Die Ermittler kündigten auf ihrer Pressekonferenz an, den Fahrer nun zu befragen. Einzelheiten zum Hergang kurz vor der Tat machten sie jedoch nicht.

Attentat in Stockholm: Augenzeugen-Videos zeigen fliehende Passanten in der Innenstadt

+++ 18.38 Uhr: Notfalldienst warnt vor überlasteten Telefonnetzen +++

Wegen des mutmaßlichen Terroranschlags in Schweden sind die Telefonnetze teilweise überlastet. Das berichtete der nationale Kriseninformationsdienst "Krisinformation" am Freitag im Kurznachrichtendienst Twitter. Der Notfallinfodienst forderte die Bevölkerung auf, soziale Medien zur Kommunikation zu nutzen und nicht unbegründete Gerüchte zu verbreiten.

+++ 18.04 Uhr: Polizei sucht mit Fotos nach einem Mann +++

Nach dem mutmaßlichen Lkw-Attentat in Stockholm sucht Schwedens Polizei einen Mann, der zur fraglichen Zeit am Tatort gesehen worden sein soll. "Mit dieser Person würden wir gern in Kontakt kommen", sagte Reichspolizeichef Dan Eliasson und zeigte am Freitag bei einer Pressekonferenz entsprechende Fotos.

Auch weitere Hinweise sollten den Behörden gemeldet werden. "Wir tun alles, was wir können, um Klarheit in die Ereignisse zu bringen", versprach der Chef der Sicherheitspolizei, Anders Thornberg. Die Bevölkerung rief die Polizei dazu auf, nicht ins Zentrum der schwedischen Hauptstadt zu fahren. Der Hauptbahnhof sei nicht mehr gesperrt.

+++ 18.00 Uhr: Noch keine Festnahmen +++

Nach dem mutmaßlichen Anschlag von Stockholm hat es bis zum späten Nachmittag noch keine Festnahme gegeben. "Es ist niemand festgenommen worden", sagte ein Sprecher der Stockholmer Polizei auf einer Pressekonferenz. Es habe nach der Lkw-Attacke keine weiteren Vorfälle mehr gegeben, erklärte der Sprecher. Ob er sich damit auf Medienberichte über Schüsse bezog, sagte er nicht.

Die Pressekonferenz:


+++ 17.53 Uhr: Paris schaltet Beleuchtung des Eiffelturms ab +++

Als Geste des Gedenkens nach dem mutmaßlichen Anschlag in Stockholm schaltet Paris die Beleuchtung des Eiffelturms ab. Das Wahrzeichen solle in der Nacht zum Samstag von Mitternacht an im Dunkeln liegen, teilte Bürgermeisterin Anne Hidalgo mit.
Damit solle an die Opfer erinnert werden. Die französische Hauptstadt nutzt den jährlich von rund sieben Millionen Menschen besuchten Turm häufiger, um nach Anschlägen ein Zeichen der Solidarität zu setzen - zuletzt wurden etwa nach den Attacken von Sankt Petersburg und London die Lichter ausgeschaltet.

+++ 17.51 Uhr: Polizeichef: "Wissen nicht, ob wir mit mehr rechnen müssen." +++

Auch Stunden nach dem mutmaßlichen Anschlag von Stockholm ist das Ausmaß nach Angaben der Behörden noch unklar.
"Wir wissen nicht, ob es eine Einzeltat ist oder ob wir mit mehr rechnen müssen", sagte Reichspolizeichef Dan Eliasson auf einer Pressekonferenz in Stockholm. Zur Zahl der Toten und Verletzten konnte er noch keine genauen Angaben machen. "Es gibt so viele Aussagen, die kursieren, deshalb ist es besser zu warten", fügte er hinzu. "Das hier ist eine schwarze Stunde für die Angehörigen und die Opfer", sagte Eliasson.

+++ 17.50 Uhr: Telefonnetz in Stockholm gestört +++

Das telefonnetz in Stockholm ist teilweise überlastet, teilt das schwedische Kriseninformationszentrum mit. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, soziale Medien zur Kommunikation zu nutzen, wenn möglich.

+++ 17.48 Uhr: Polizei: Innenstadt Stockholms meiden +++

Die Polizei von Stockholm ruft die Menschen nach dem mutmaßlichen Terroranschlag auf, der Innenstadt der schwedischen Hauptstadt fernzubleiben.


+++ 17.43 Uhr: Theater und Kinos in Stockholm schließen +++

Wegen des mutmaßlichen Terroranschlags stellen alle Kinos und viele Theater in Stockholm und Umgebung Medienberichten zufolge ihr Abendprogramm ein. Das berichtete unter anderem die öffentlich-rechtliche Fernsehgesellschaft Sveriges Television AB am Freitag.

+++ 17.37 Uhr: Schwedischer Regierungschef geht von Terroranschlag aus +++

Die schwedische Regierung äußert sich in einem offiziellen Statement zu dem mutmaßlichen Terroranschlag in der Hauptstadt Stockholm:

"Schweden wurde angegriffen. Alles deutet auf einen Terroranschlag hin", so Ministerpräsident Stefan Löfven, "unsere Gedanken sind mit den Opfern, ihren Familien und den Verletzten." Die Regierung werde den beteiligten Behörden alle Hilfe zur Verfügung stellen, die nötig sei. Die Bürger sollten den Anweisungen der Polizei folgen.

Eine für 17.15 Uhr angesetzte Pressekonferenz der Sicherheitsbehörden wurde unterdessen auf unbestimmte Zeit verschoben.

+++ 17.22 Uhr: Bundespräsident Steinmeier ist erschüttert +++

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat erschüttert auf den mutmaßlichen Anschlag mit einem Lastwagen in Stockholm reagiert. Er habe während seines Besuchs in Athen "von dem brutalen Angriff auf unschuldige Menschen in Stockholm erfahren", schrieb das Staatsoberhaupt in einer Mitteilung. "Auch wenn die Hintergründe noch unklar sind: Unsere Gedanken und unsere Solidarität sind bei den Opfern und Verletzten, bei unseren schwedischen Freunden und allen Menschen in Stockholm", ergänzte er.

+++ 17.16 Uhr: Martin Schulz äußert sich schockiert +++

Auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat sich bestürzt über den mutmaßlichen Terroranschlag in Schwedens Hauptstadt geäußert. "Bin schockiert über den Anschlag in Stockholm", schrieb Schulz am Freitag auf Twitter.

+++ 17.09 Uhr: Anzahl der Opfer noch unklar +++

Bei dem mutmaßlichen Anschlag mit einem Lastwagen sind in Stockholm auch mehrere Menschen verletzt worden. Das bestätigte die Polizei der schwedischen Hauptstadt am Freitag auf Twitter. Zur Zahl verletzter Personen und zur Schwere der Verletzungen könne man aber noch keine Angaben machen. Laut Polizei gab es mehrere Tote.

+++ 16.59 Uhr: Auswärtiges Amt: Reisende sollen in Unterkünften bleiben +++

Nach dem Anschlag mit einem Lastwagen in Schweden hat das Auswärtige Amt Reisende in der Hauptstadt Stockholm zur Vorsicht aufgerufen. "Reisenden wird geraten, vorerst in ihren Unterkünften zu verbleiben und die Lageentwicklung über die Medien und diese Reise- und Sicherheitshinweise zu verfolgen", erklärte das Auswärtige Amt in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für Schweden.

"Den Anweisungen der Sicherheitskräfte ist unbedingt Folge zu leisten", hieß es darin weiter. "Der Betrieb der U-Bahn wurde vorläufig eingestellt, das Parlamentsgebäude abgesperrt." Nach Angaben der schwedischen Polizei wurde die U-Bahn am Nachmittag komplett geschlossen. Vorstadtzüge bringen demnach die Menschen noch aus der Stadt heraus, fahren aber leer zurück.

+++ 16.54 Uhr: De Maizière: Tiefes Mitgefühl für Opfer in Stockholm +++

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat nach dem mutmaßlichen Lkw-Attentat in Schweden den Opfern und ihren Angehörigen sein Mitgefühl ausgesprochen. "Schon wieder hat uns eine entsetzliche Nachricht erreicht, diesmal aus Stockholm: Wir wissen noch nicht, ob es Bezüge zum internationalen Terrorismus gibt, auch wenn erste Bilder diesen Gedanken aufkommen lassen", teilte de Maizière mit. Für die Sicherheitsbehörden sei diese Frage wichtig und müsse geklärt werden. Für die Opfer und ihre Angehörigen sei die Motivation für diese "furchtbare Tat" zweitrangig. "Meine Gedanken und mein tiefes Mitgefühl sind bei jenen, die so jäh aus dem Leben gerissen worden sind und bei ihren Angehörigen", so der Minister.

+++ 16.50 Uhr: Polizei richtet Notfalltelefon ein +++

Die Stockholmer Polizei hat eine Notfallnummer eingerichtet, über die mögliche Angehörige von Opfern Informationen einholen können.

+++ 16.44 Uhr: Bundesregierung: "Wir stehen zusammen gegen den Terror" +++

Die Bundesregierung hat der schwedischen Bevölkerung ihre Solidarität versichert. "Wir stehen zusammen gegen den Terror", erklärt Regierungssprecher Steffen Seibert via Twitter. Die Gedanken der Bundesregierung gingen zu den Menschen in Stockholm, zu Verletzten, Angehörigen, Rettern und Polizisten.

+++ 16.42 Uhr: Polizei räumt Stockholmer Hauptbahnhof +++

Die Polizei räumt einem Medienbericht zufolge den Hauptbahnhof Stockholms. Das bestätigte der Pressedienst der Schwedischen Bahn, nach Angaben der öffentlich-rechtlichen Fernsehgesellschaft Sveriges Television AB.

+++ 16.38 Uhr: Facebook schaltet "Sicherheitscheck" an +++

Facebook hat nach dem mutmaßlichen Anschlag seinen "Sicherheitscheck" aktiviert. Nutzer in Stockholm können darüber Freunden mitteilen, dass sie in Sicherheit sind. Der Service war bei Terroranschlägen in den vergangenen Monaten immer wieder aktiviert worden. Der "Safety Check" war ursprünglich unter dem Eindruck des Tsunami 2011 in Japan für den Fall von Naturkatastrophen entwickelt worden.

+++ 16.26 Uhr: Bilder von angeblicher Festnahme auf Twitter +++

Auf Twitter werden unter anderem von schwedischen Nachrichtenseiten Videos und Fotos gepostet, die zeigen sollen, wie eine Person im Zentrum Stockholms festgenommen und abgeführt wird. Die Autentizität der Bilder lässt sich bislang nicht bestätigen. Offiziell gibt es noch keine Bestätigung einer Festnahme.

+++ 16.25 Uhr: Königsfamilie reagiert bestürzt +++

Die schwedische Königsfamilie hat schockiert auf das mögliche Attentat mit einem Kleinlaster in Stockholm reagiert. "Ich und die gesamte Königsfamilie haben mit größter Bestürzung die Informationen über das Attentat am Nachmittag in Stockholm entgegengenommen", schrieb König Carl XVI. Gustaf auf der Homepage der Königsfamilie. "Wir folgen der Entwicklung, aber vorerst gehen unsere Gedanken an die Getöteten und deren Familien."

+++ 16.21 Uhr: Ärzte ins Krankenhaus bei Stockholm beordert +++

Das Personal des Universitätskrankenhauses Karolinska-Institut bei Stockholm ist Medienberichten zufolge in Alarmbereitschaft versetzt worden. Zusätzliches Personal sei angefordert worden. Alle Ärzte seien gebeten worden, sich einzufinden. Das Karolinska-Institut ist eine von Europas größten medizinischen Universitäten.

+++ 16.20 Uhr: Attentäter offenbar auf der Flucht +++

In einer Erklärung des Geheimdienstes heißt es, "der oder die Urheber dieses Attentats" würden gesucht. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Über der Drottninggatan, der größten Einkaufsmeile Stockholms, kreisen Hubschrauber. Bilder des schwedischen Fernsehens zeigen Rauchschwaden über dem Anschlagsort, an dem sich auch der wichtigste U-Bahn-Knotenpunkt der schwedischen Hauptstadt befindet.

+++ 16.14 Uhr: Regierungschef Löfven: "Schweden ist angegriffen worden" +++

Schwedens Regierung spricht im Zusammenhang mit dem Zwischenfall in Stockholm von einer Terrortat. "Schweden ist angegriffen worden. Alles deutet auf eine Terrortat hin"", sagte Ministerpräsident Stefan Löfven dem schwedischen Fernsehen

+++ 16.10 Uhr: Schwedische Polizei riegelt Regierungsgebäude ab +++

Die schwedischen Sicherheitsbehörden haben Medienberichte zufolge wichtige Gebäude in der Innenstadt abgeriegelt. Der Gebäudekomplex Rosenbad, Sitz der schwedischen Regierung, das Parlamentsgebäude und das Königsschloss sind demnach von der Polizei abgesperrt worden. Auch die Züge im Stockholmer Zentrum stehen still.

+++ 16.06 Uhr: Polizei spricht von mehreren Toten +++

Bei dem Zwischenfall mit einem Lastwagen in Stockholm sind nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Wie viele Todesopfer es sind, konnte die schwedische Sicherheitspolizei bislang nicht sagen.

Die Einkaufsstraße Drottninggatan im Zentrum von Stockholm: Das Heck eines Lkws ragt aus einem Kaufhaus heraus.

Die Einkaufsstraße Drottninggatan im Zentrum von Stockholm: Das Heck eines Lkws ragt aus einem Kaufhaus heraus.

+++ 15.54 Uhr: Schwedischer Geheimdienst spricht von Anschlag +++

Der schwedische Geheimdienst geht nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP von einem Anschlag aus.

+++ 15. 41 Uhr: Rundfunksender meldet drei Tote +++

Nach Angaben des schwedischen Radios soll es mindestens drei Tote geben. SVT-Reporter vor Ort berichten von einem Brand auf der Einkaufsstraße und völligem Chaos. Durch die Stadt fahre ein Polizeiwagen, aus dem Beamte "Warnung vor einer Terrortat" riefen.

+++ 15.35 Uhr: Polizei spricht von Terrorverdacht +++

Nach dem Zwischenfall mit einem Lastwagen in Stockholm spricht die schwedische Polizei von Terrorverdacht. Mehrere Menschen sollen verletzt worden sein.

+++ 15.28 Uhr: Twitter-Bilder zeigen brennenden Lkw +++

Bilder auf Twitter, die am Ort des Geschehens entstanden sein sollen, zeigen einen Lkw, dessen Heck aus einer Kaufhausfront ragt und dessen Front zu brennen scheint. Verifizieren lassen sich diese Fotos bislang nicht.

+++ 15.21 Uhr: Lkw in Stockholm rast laut Medienberichten in Menschenmenge +++

Auf einer zentralen Einkaufsstraße in Stockholm ist nach schwedischen Medienberichten ein Lastwagen in eine Menschenmenge gerast. Nach Angaben des Fernsehsenders SVT gibt es Verletzte.

wue/mad/AFP/DPA