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Polizeigewerkschaft NRW 19 Loveparade-Tote seien "Opfer materieller Interessen"


Wolfgang Orscheschek, stellvertretende Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) spricht Tacheles: "Materiellen Interessen" trügen Schuld daran, dass am Samstag 19 Menschen auf der Loveparade sterben mussten und 342 verletzt wurden.

Die Polizeigewerkschaft in Nordrhein-Westfalen hat den Veranstaltern der Loveparade eine teils fahrlässige Vorbereitung vorgeworfen. Die 19 Toten und 342 Verletzte seien Opfer "materieller Interessen eines Veranstalters, der unter dem Deckmäntelchen der "Kulturhauptstadt 2010"" Druck ausgeübt habe, sagte der stellvertretende Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Wolfgang Orscheschek, am Sonntag in einer Mitteilung.

Duisburger Stadtpolitiker seien "in die Enge getrieben" worden, so dass sie zur Loveparade trotz eindringlicher Warnungen aus dem Sicherheitsbereich nur "ja" sagen konnten. Polizei und Feuerwehr "haben im Vorfeld ihre Vorbehalte geäußert", sagte Orscheschek, der zugleich Kreisvorsitzender Duisburg der Gewerkschaft ist.

DPA DPA

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