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Murmansk: Feuer auf Russlands einzigem Flugzeugträger "Adrimal Kusnezow" wütet weiter

Auf dem einzigen Flugzeugträger der russischen Marine ist ein Feuer ausgebrochen. Zehn Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die "Admiral Kusnezow" liegt seit zwei Jahren in Murmansk und wird repariert.

Der Flugzeugträger Adrimal Kusnezow während eines Manövera im Jahr 2004

Der Flugzeugträger Adrimal Kusnezow während eines Manövers im Jahr 2004

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Auf Russlands einzigem Flugzeugträger "Admiral Kusnezow" ist ein Großfeuer ausgebrochen. Mindestens zehn Menschen wurden durch das Feuer auf dem Flaggschiff der russischen Marine verletzt, sechs von ihnen schwer, wie russische Nachrichtenagenturen berichteten. Das Kriegsschiff aus Sowjetzeiten wird seit mehr als zwei Jahren im Hafen von Murmansk an der Barentssee repariert.

Der Brand sei bei Schweißarbeiten ausgebrochen, sagte eine Quelle in der Werft Swesdotschka der staatlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Mehr als 400 Menschen hätten sich zu diesem Zeitpunkt an Bord befunden, zitierte die Nachrichtenagentur Tass einen Sprecher der Werft. Die Nachrichtenagentur Interfax berichtete, dass sich das Feuer auf einer Fläche von rund 600 Quadratmetern ausgebreitet habe und die Situation "sehr ernst" sei.

Der Brand ist nur einer von mehreren Zwischenfällen

Das russische Industrieministerium kündigte auf Anfrage an, es werde Untersuchungen zur Unfallursache und Schadenseinschätzung einleiten, sobald das Feuer gelöscht ist.

Die "Admiral Kusnezow" gilt als Flaggschiff der russischen Marine. Das 1985 gebaute, aber erst zehn Jahre später offiziell in Betrieb genommene Schiff befindet sich seit 2017 für Reparaturarbeiten in der Werft in Murmansk. Es soll 2021 wieder auslaufen. Die Kosten der Reparatur belaufen sich auf 880 Millionen Euro. 

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Der Brand ist nur einer von mehreren Zwischenfällen auf dem in die Jahre gekommenen Kriegsschiff: 2018 stürzte ein Kran auf das Schiffsdeck, tötete einen Arbeiter und hinterließ große Schäden. Das Unglück ließ Zweifel aufkommen, dass das Schiff zum geplanten Zeitpunkt fertig wird. 2009 starb ein Seemann nach einem Brand an Bord - ausgelöst durch einen Kurzschluss. Zuletzt wurde die "Admiral Kusnezow" 2016 und 2017 im Mittelmeer eingesetzt, um Ziele in Syrien zu erreichen. Seit Jahren gibt es in Russland Debatten über den Bau eines zweiten Flugzeugträgers, der jedoch aus finanziellen Gründen immer wieder verschoben wird.

tis / AFP
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