Selbstmord auf den Gleisen Bahnchef wirft sich vor Zug


Phil Pagano war Boss einer Bahngesellschaft in Chicago und hatte womöglich Zehntausende Dollar veruntreut. Kurz vor einer Sondersitzung des Vorstands nahm sich der 60-Jährige das Leben - auf den Gleisen.

Der Chef eines Bahnunternehmens in Chicago hat offenbar Selbstmord begangen und sich vor einen Zug seines Unternehmens geworfen. Der 60-jährige Phil Pagano war beurlaubt worden, weil geprüft werden sollte, ob er ungerechtfertigt eine Bonuszahlung über 56.000 Dollar erhalten hatte. Der zuständige Sheriff teilte mit, der Lokführer habe noch eine Notbremsung versucht, als er Pagano auf den Gleisen gesehen habe, es sei aber schon zu spät gewesen. Pagano sei sofort tot gewesen. "Er stand auf den Gleisen und blickte dem Zug entgegen, als der Zug auf ihn zukam", sagte der Sheriff.

Der Vorfall ereignete sich am Freitagmorgen rund 80 Kilometer nordwestlich von Chicago und nur wenige Stunden vor einer geplanten Sondersitzung des Vorstands der Bahngesellschaft Metra zur Beurlaubung von Pagano. Die Sitzung wurde dann abgesagt. Wie der Polizeichef sagte, wurden zwei Abschiedsbriefe gefunden, einer bei Pagano und einer bei ihm zu Hause. Man gehe deshalb von einem Selbstmord aus, es gebe keinen Grund, ein Verbrechen zu vermuten.

APN APN

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