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Teurer Scherz Teenager setzt Bombendrohung aus Ferienflieger ab – kurz darauf steigt ein Kampfjet auf

Sehen Sie im Video: Teenager setzt Bombendrohung aus Ferienflieger ab – kurz darauf steigt ein Kampfjet auf.




Bilder aufgenommen aus dem Fenster eines Ferienfliegers von London nach Menorca am Sonntag. Ein Teenager an Bord hatte eine Bombendrohung per Social Media abgesetzt - woraufhin ein spanischer Kampfjet aufstieg, um das Passagierflugzeug bis zum Zielflughafen von begleiten. Der 18-Jährige, der mit Freunden unterwegs war, wurde am Boden festgenommen. Ihm drohen nicht nur straf- und zivilrechtliche Konsequenzen, sondern britischen Medienberichten zufolge auch eine Rechnung über umgerechnet mehr als 58.000 Euro - für den Einsatz des Kampfjets und der Polizei.
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Ein Teenager an Bord eines Ferienfliegers hat eine Bombendrohung per Social Media abgesetzt – und damit das spanische Militär auf den Plan gerufen. Das könnte nun eine saftige Rechnung nach sich ziehen.

Wegen einer Bombendrohung ist eine aus London kommende Passagiermaschine von Easyjet beim Landeanflug auf die spanische Urlaubsinsel Menorca von einem Kampfjet eskortiert worden. Der Zwischenfall ereignete sich am Sonntag kurz vor 17 Uhr, wie der Radiosender Cadena Ser und andere spanische Medien am Montag unter Berufung auf die zuständige Polizeieinheit Guardia Civil (Zivilgarde) berichteten. Die Behörden bestätigten auf Anfrage diese Informationen. Die Bombendrohung habe sich als falsch erwiesen, hieß es.

18-jähriger Brite nach Bombendrohung festgenommen

Die Maschine vom Typ Airbus A319 landete am Sonntag den Berichten zufolge unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen, aber ohne Probleme auf dem Flughafen Mahón auf Menorca. Ein 18-jähriger Brite sei als Verdächtiger festgenommen worden, berichteten die Zeitung "Diario de Mallorca" und andere Medien der Balearen unter Berufung auf die Behörden. Er soll die Bombendrohung mutmaßlich aus dem Flieger der englischen Airline heraus im Netz veröffentlicht haben. Weitere Details zum Festgenommenen wurden zunächst nicht bekannt. Der junge Mann solle noch am Montag dem Richter vorgeführt werden. Die Verbreitung einer falschen Bombendrohung kann in Spanien mit Haftstrafen zwischen drei Monaten und einem Jahr geahndet werden.

mth DPA Reuters

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