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Todesstrafe: Todeskandidat fordert Exekution auf elektrischem Stuhl statt per Giftspritze

Ein Gefängnisinsasse in Nashville, Tennessee, hat die Vollstreckung seiner Todesstrafe auf dem elektrischen Stuhl gefordert. Die Prozedur sei "weniger grausam". Eigentlich wird dort standardmäßig die Giftspritze genutzt.

Statt Giftspritze:Todeskandidat in den USA wählt elektrischen Stuhl

Für Häftlinge, deren Verbrechen vor Januar 1999 verübt wurden, besteht in Tennessee die Möglichkeit, die Exekution durch den elektrischen Stuhl, statt durch die Giftspritze zu beantragen. (Symbolfoto)

DPA

Edmund Zagorski sitzt als Todeskandidat in einer Zelle im amerikanischen Bundesstaat Tennessee. Zagorski ist 1984 für die Tötung zweier Männer bei einem Drogengeschäft zum Tod verurteilt worden, wie der "Nashville Tennessean" berichtet hatte. 

Für Häftlinge, deren Verbrechen vor Januar 1999 verübt wurden, besteht in Tennessee die Option, die Exekution durch den elektrischen Stuhl zu beantragen. Jedoch seien die genauen rechtlichen Voraussetzungen, unter denen der getroffenen Entscheidung stattzugeben sei, unklar.

Zagorskis Anwältin Kelley Henry führt Belege an, wonach eine tödliche Injektion ihrem Mandanten zehn bis 18 Minuten lang psychische und körperliche Qualen bereiten könnte. Zagorski glaubt, dass es auf dem elektrischen Stuhl schneller gehe und er weniger leiden müsse, da er hierbei nur "zwischen 15 und 30 Sekunden einen unerträglichen Schmerz" ertragen müsse.

Nutzung einiger Inhaltsstoffe der Giftspritze verfassungswidrig?

Am Dienstag teilte Henry mit, dass Zagorskis Gesuch zunächst abgelehnt worden sei. Sie prüfe nun rechtliche Schritte gegen die Entscheidung.

Henry hatte den Obersten Gerichtshof der USA zuvor auch um eine Aussetzung der für Donnerstag geplanten Exekution Zagorskis gebeten. Die in Tennessee für Giftspritzen genutzten Mittel solle der Supreme Court darüber hinaus für verfassungswidrig erklären, hieß es in ihrem Antrag. Den Vorwurf, mit dem Wunsch nach dem elektrischen Stuhl lediglich Lebenszeit für ihren Mandanten kaufen zu wollen, wies sie zurück.

Hinrichtung kurzfristig ausgesetzt

Kurzfristig ist die Hinrichtung nun ausgesetzt worden. Das Berufungsgericht stoppte am Mittwochabend die für Donnerstag geplante Hinrichtung. Die Richter folgten dabei auch Henrys Argumentation, dass Zagorski zu Beginn seiner Verteidigung 1984 keinen angemessenen Rechtsbeistand hatte.

Seit dem Jahr 2000 wurden in den gesamten USA nur bei 14 von 900 Hinrichtungen elektrische Stühle verwendet. Zuletzt wurde die Todesstrafe durch den elektrischen Stuhl in Tennessee 2007 vollstreckt.

km / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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