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Dumm gelaufen: Student schläft unter laufender Dusche ein - und flutet das Wohnheim

Feuerwehrleute aus Baden-Württemberg wurden zu einem Wohnheim gerufen, das über mehrere Stockwerke überflutet war. Der Grund dafür: Ein Student war auf dem Duschabfluss eingeschlafen - offenbar total betrunken.

Student schläft betrunken auf Duschabfluss ein - und überschwemmt so das Haus

Ein Student hat die Dusche verstopft - das wird jetzt teuer.

Kurz vor sechs Uhr in der Früh wurde am Donnerstag in Schwenningen in einem die Brandmeldeanlage ausgelöst. Die Feuerwehrleute rückten sofort aus. In einem Appartement tropfte es von der Decke. Also probierte es die Feuerwehr ein Stockwerk weiter oben. Dort fanden sie einen bewusstlosen Mann unter der laufenden Dusche. Die Männer reagierten, da sie einen medizinischen Notfall vermuteten und riefen den Rettungsdienst, berichtet der "Schwarzwälder Bote".

Vier Stockwerke geflutet

Doch der Mann war nicht wegen eines medizinischen Notfalls umgekippt, sondern schlichtweg total betrunken gewesen, berichtet die Zeitung. Offenbar war er in diesem Zustand auf die Idee gekommen, zu duschen - und war in der randlosen Dusche eingenickt. Mit schlimmen Folgen: Das Wasser konnte nicht mehr ablaufen, da der Mann auf dem  Abfluss saß. Und so sickerte das Wasser vom vierten bis in das erste Stockwerk des Hauses. 

"Also nein, so ein Fall ist mir persönlich auch noch nicht untergekommen", sagt der Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft VS (wbg), Rainer Müldner, dem "Schwarzwälder Boten". Sein Unternehmen reagierte schnell, denn einige der Appartements waren zunächst nicht mehr bewohnbar. "Wahrscheinlich müssen wir die Studenten woanders unterbringen. Sie sollen in ihrer Klausurlernphase nicht beeinträchtigt werden", so der wbg-Geschäftsführer. Offenbar ist der Wasserschaden so schlimm, dass ein Trocknungsgerät nicht ausreicht.


Nicht der erste Fall dieser Art

So kurios der Fall auch scheinen mag: Der junge Mann ist nicht der erste, der einen solchen Einsatz verursacht.  In Kempten war im Dezember 2014 ebenfalls ein Mann betrunken in der Dusche eingenickt. Auch dort war das Wasser übergelaufen und hatte einen Schaden von rund 10.000 Euro verursacht. 

Müldner schätzt, dass sich der Schaden in Schwenningen auf bis zu 15.000 Euro belaufen könnte. Dass der Mann sternhagelvoll gewesen sein soll, will er aber laut dem "SWR" nicht bestätigen. Zumindest sei er "am Boden zerstört gewesen", so Müldner zum "SWR". 

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kg
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