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Video geht viral Um ihre Hunde zu schützen: Tapfere 17-Jährige legt sich mit Bärenmutter an

Ein Bär als Symbolfoto
Die Bärin konnte dem Teenager offenbar keine Angst machen (Symbolfoto)
© Jakub Mrocek/ / Picture Alliance
Ein 17-jähriges Mädchen hat ihre Hunde todesmutig vor einer Bärenmutter gerettet. Das Tier war auf einer Mauer ihres Grundstück unterwegs, als die Hunde anschlugen. Um ihre Vierbeiner zu retten, verpasste der Teenager der Bärin einen heftigen Schubser.

Der normale Reflex, wenn eine Bärenmutter mit ihren zwei Jungen auf der Gartenmauer entlangläuft, wäre wahrscheinlich, die Flucht zu ergreifen. Nicht so der von Hailey Morinico. Die 17-Jährige aus dem kalifornischen Bradbury hat das Tier sogar angegriffen – um ihre Hunde zu beschützen.

Ein Video von dem Vorfall aus einer Überwachungskamera macht gerade im Internet die Runde. Die Cousine des Mädchens hatte es auf TikTok hochgeladen. Und auch ihre Mutter hatte es auf Facebook geteilt. 

Teenager stößt Bär von Mauer

Es zeigt den Hinterhof des Hauses der Familie und die Gartenmauer, die das Grundstück von den Nachbarn trennt. Plötzlich taucht auf der Mauer die Bärin auf, im Schlepptau zwei Jungen, die hinter ihr her trotten. Dann sieht man wie die vier Familienhunde versuchen, die Bärin in die Flucht zu bellen und aufgeregt im Hof hin- und herlaufen. Die Bärenjungen flüchten schließlich, doch die Tatze der Mutter schlägt mehrfach in Richtung der Hunde.

Schnell kommt die 17-jährige angerannt, verpasst der Bärin mit beiden Armen einen heftigen Stoß, sodass diese von der Mauer fällt. Der Teenager sammelt schnell seine Hunde ein und läuft mit ihnen zurück ins Haus, während der Bär sich zurück auf die Mauer hievt und ebenfalls das Weite sucht.   

Video geht im Netz viral

Im Internet wird das mutige Mädchen als Heldin gefeiert. Doch die reagiert ganz cool, wie die Nachrichtenagentur Associated Press berichtet. "Ehrlich gesagt, war das Einzige, was ich im Sinn hatte, meine Hunde zu beschützen", erklärt sie. Zwar sei sie nur mit einem verstauchten Finger und einem aufgeschürften Knie davongekommen, trotzdem würde sie aber niemandem raten, ihrem Beispiel zu folgen.

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Youtube integriert.
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In ihrem Wohnort, einer Vorgebirgsgemeinde am Rande des Angeles National Forest, seien Bären keine Seltenheit. Über den Sender KCAL-TV warnte sie andere: "Bedrängt keine Bären und kommt nicht in die Nähe von Bären. Ihr wollt kein Pech haben. Ich bin nur zufällig unbeschadet davongekommen."

Quellen:  Associated Press, Facebook, TikTok

jek

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