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Terroristen-Fahndung: Scotland Yard stochert im Heuhaufen

"Wir suchen sehr böse Nadeln in einem sehr großen Heuhaufen", beschreibt der britische Innenminister die Fahndung nach den Attentätern. Er setzt auf Mithilfe aus der Bevölkerung.

Scotland Yard und der britische Geheimdienst suchen unter islamischen Extremisten nach den Verantwortlichen für die Terroranschläge in London. Die Bombenexplosionen in drei U-Bahnen und einem Bus haben mehr als 50 Menschen das Leben gekostet und 700 verletzt, darunter 4 Deutsche. 22 der Verletzten schwebten am Freitag noch in Lebensgefahr.

Experten von Scotland Yard untersuchten einen Tag nach den Anschlägen die Tatorte unter anderem nach Sprengstoffresten und sichteten viele hundert Stunden Filmmaterial von Überwachungskameras. "Aber das wichtigste ist, dass wir Hilfe aus den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen bekommen", sagte Andy Hayman von einer Sondereinheit zur Terrorbekämpfung. Der Dachverband der britischen Muslime appellierte an seine Mitglieder: "Wir alle müssen uns vereinen und der Polizei dabei helfen, diese Mörder zu fangen."

Handschrift von al Kaida

Die Anschläge trügen die Handschrift des islamischen Terrornetzes al Kaida, bestätigte Scotland-Yard-Chef Sir Ian Blair. Eine heiße Spur gebe es aber noch nicht. Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) sagte nach einem Gespräch mit dem britischen Innenminister Charles Clarke in London, die Anschläge seien "mit teuflischer Intelligenz geplant" worden. "Wir werden nicht vor den Terroristen in die Knie gehen, darauf können Sie sich verlassen", fügte er hinzu.

Scotland-Yard-Chef Blair bezeichnete alle Berichte in der britischen Presse, wonach die Täter zum Beispiel aus der englischen Region Midlands stammen, als "reine Spekulation". Die Polizei habe auch keinen Anhaltspunkt dafür, dass die Explosion in dem Bus von einem Selbstmordattentäter ausgegangen sei. Die weniger als 4,5 Kilogramm schweren Bomben seien vermutlich auf dem Boden der U- Bahnwaggons abgestellt worden und im Bus entweder auf dem Boden oder auf einem Sitz. Sie hätten problemlos in einen Rucksack gepasst.

Furcht vor weiteren Anschlägen

Auf die Frage, ob noch weitere Anschläge drohten, sagte Blair, es sei "nur zu offensichtlich", dass in Großbritannien eine Terrorzelle aktiv sei, und deshalb könne man nichts ausschließen: "Wir müssen wachsam bleiben."

Auch am Freitag gelang es der Polizei noch nicht, zu einem U- Bahnwaggon vorzudringen, in dem sich noch etliche Leichen befanden. Durch die Bombenexplosion war der U-Bahn-Tunnel Einsturz gefährdet. Blair sagte, die Zahl der Toten werde aber nicht auf 100 steigen.

Polizei in Alarmbereitschaft

"Verdächtige Päckchen" führten am Freitag in der Londoner Innenstadt wiederholt zu Bombenalarm. So wurden vorübergehend die U- Bahn-Station Euston Square und der Bahnhof Liverpool Street gesperrt. In jedem Fall war ein unbeaufsichtigtes Gepäckstück die Ursache für den Alarm.

Innenminister Clarke bestritt den Vorwurf, die Polizei habe die Terrorgefahr in letzter Zeit unterschätzt. "Wir glauben nicht, dass wir irgendetwas verpasst haben, die Anschläge kamen wirklich aus heiterem Himmel", sagte er. "Wir haben zwar einen sehr effektiven Geheimdienst, aber diesen konkreten Anschlag zu diesem konkreten Zeitpunkt haben wir nicht vorausgesehen. Der Grund dafür ist: Wir suchen immer nach einigen wenigen sehr bösen Nadeln in einem sehr großen Heuhaufen - der Stadt London."

Muslime verurteilen Anschläge

Sir Ian zollte allen Londonern Respekt: "London kann so was wegstecken, das ist jetzt klar", sagte er. Immer wieder betonte er bei einer Pressekonferenz, dass auch die muslimische Gemeinschaft in Großbritannien die Anschläge verurteilt habe und das ganze Land zusammenstehe.

Der Dachverband der britischen Muslime hatte in den ersten Stunden nach den Anschlägen 30.000 E-Mails mit Hassbekundungen gegen Muslime erhalten. Die britische Regierung hatte den Dachverband am Donnerstag sofort über die Anschläge informiert, weil sie Racheaktionen befürchtete.

DPA, AP / AP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(