In Bremen ist ein Junge von einem Zug erfasst worden und gestorben. Das Kind lief auf die Gleise, der Lokführer konnte nicht mehr bremsen.
Ein dreijähriger Junge ist in Bremen von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Das Kind sei morgens von seiner Familie als vermisst gemeldet worden, teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit. Wenige hundert Meter von der Familienwohnung entfernt sei der Junge allein unterwegs gewesen und von einem Schotterweg auf das Gleis gelaufen. Dort fuhr die S-Bahn der Nordwestbahn mit etwa 120 Stundenkilometern. Der Lokführer sah das Kind erst wenige Meter vorher. Er bremste, konnte den Unfall aber nicht mehr verhindern.
Fahrgäste mussten nach Unfall rund zwei Stunden im Zug bleiben
Der Zug kam auf einem hohen Bahndamm zu stehen. Deshalb konnten die etwa 100 Fahrgäste nicht aussteigen, sondern mussten warten, bis nach mehr als zwei Stunden die Weiterfahrt zum Hauptbahnhof möglich war.
Peking, China. Beim Halbmarathon in der chinesischen Hauptstadt haben humanoide Roboter ihre menschliche Konkurrenz klar abgehängt. Der siegreiche Roboter der chinesischen Smartphone-Marke Honor legte die 21 Kilometer lange Strecke am Sonntag in 50 Minuten und 26 Sekunden zurück. Damit unterbot er den menschlichen Halbmarathon-Weltrekord, den der ugandische Läufer Jacob Kiplimo im März in Lissabon aufgestellt hatte, gleich um mehrere Minuten. Auch andere Roboter waren deutlich schneller als die Profisportler und liefen um mehr als zehn Minuten früher als die menschlichen Sieger im Ziel ein. Um Zusammenstöße zu vermeiden, traten die Maschinen und die 12.000 menschlichen Teilnehmer auf parallelen Bahnen an.